Jump to content
Maxx

Spritzen im Flugzeug kühlen (Langstreckenflug)

Recommended Posts

Maxx

Hallo zusammen,

 

ich nehme derzeit an der Studie zu Tildrakizumab an der Hautklinik Heidelberg teil. Mann erhält alle 4 Wochen das Prüfmedikament oder Placebo gespritzt und muss sich selbst wöchentlich auch noch selbst spritzen mit dem Vergleichsmedikament (Enbrel) oder Placebo.

 

Nun bin ich so weit, dass ich nur noch 1x Mal die Woche selbst spritzen muss und dies noch bis Ende Juli um die Verblindung der Studie aufrecht zu erhalten. Kann also gut sein, dass ich mir nur Placebo spritze...

 

Nun zur eigentlichen Frage:

 

Ich fliege am 22.05. für 3 Wochen nach Florida, reine Flugzeit um die 10 Stunden. Am Tag des Abflugs muss ich mich wieder selbst spritzen, aber für die beiden Wochen im Urlaub muss ich zwei Spritzen mitnehmen. Diese Spritzen bedürfen aber einer ständigen Kühlung und sollen zw. 2-8°C gelagert werden. Die Airline (Air Berlin) habe ich bereits kontaktiert und diese bieten keine Möglichkeit an, die Spritzen im Flugzeug zu kühlen und laden auch keine Kühlakkus für Passagiere auf :(

 

Das bedeutet, dass meine Akkus von Flughafenhotel bis zur Ankunft in den USA kühlen müssen. Das wären mindestens 15 Stunden. Man muss rechtzeitig vor Abflug am Flughafen sein, dann die reine Flugzeit, die Dauer der Immigration in den USA und dann noch Abholung des Mietwagens.

 

Meine Studienärztin hat zur einfachen Kühltasche mit Akkus geraten, der Hersteller des Studienmedikaments bietet auch keine Möglichkeit/Tasche an, um die Spritzen eine so lange Zeit zu kühlen. Eine Bescheinigung/Attest hat sie mir bereits ausgestellt, dort steht auch, dass das Medikament einer ständigen Kühlung bedarf.

 

Wer hat hier Erfahrungen und Tipps mit dem Transport von kühlpflichtigen Medikamenten auf Langstreckenflügen?

 

Danke und Gruß

Markus

Share this post


Link to post
Share on other sites

Matthias

Hall Maxx,

da ist die Air Berlin aber sehr unkulant, ist halt doch eine Billigfluglinie.

Ich habe schon auf Linienflügen mein Päckchen bei der Stewardess abgegeben, das war kein Problem.

Wichtig ist hier eine englische Beschriftung in °Celsius und °Fahrenheit und man muss es trotzdem nochmal sagen: "Kühlen, nicht einfrieren".

Wichtig ist auch, dass du dir internationale Papiere (auf Englisch) besorgst, die vom Arzt unterschrieben sind und beschreiben, was das überhaupt ist. Immerhin nimmst du Spritzen mit ins Flugzeug und die Kühlakkus könnten theoretisch ja auch Plastiksprengstoff sein.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Maxx

Wie gesagt, die Bescheinigung vom Prüfarzt habe ich zweisparachig vorliegen.

 

Ich denke das die Antwort von Air Berlin auch eher so eine Standardantwort ist und sie lieber schreiben, dass es keine Möglichkeiten gibt. Sobald man eine schriftliche Zusage hätte, könnte man sich ja darauf berufen. Vor Ort sieht das Ganze vielleicht schon wieder ganz anders aus, da muss ich dann einfach mal an Board fragen. Hab schon viel gegooglet und es war oft kein Problem mit Kühlakkus aufladen oder die Spritzen in den Kühlschrank packen.

Share this post


Link to post
Share on other sites
VanNelle

Ein Täfelchen Schokolade der freundlichen Stewadess in die Hand gedrückt, ein nettes

Augenklimpern sollte dieses Problem schnell aus der Welt schaffen., give_rose.gif

Share this post


Link to post
Share on other sites
MathiasM

Ein Täfelchen Schokolade der freundlichen Stewadess in die Hand gedrückt, ein nettes

Augenklimpern sollte dieses Problem schnell aus der Welt schaffen., give_rose.gif

Mit Schoko dürfte man bei Air Berlin niemand hinter dem Ofen hervor locken können... *gg* Bin in den letzten paar Jahren einige Male mit denen geflogen, geschäftlich innerhalb Europas, Economy. Und jedesmal haben sie beim Aussteigen Schoko verteilt. 

 

Bei einer Temperatur von über 8 Grad reduziert sich die Wirksamkeit etwas. Da im Flugzeug meistens keine Treibhaus-Temperaturen herrschen, dürfte das meiner Meinung nach nicht allzu viel ausmachen. Eine gut bestückte Kühltasche dürfte die Temperatur selbst nach der Landung beim Zoll noch unter der Raumtemperatur halten.

 

Tildrakizumab ist ein Biological, d.h. ein Antikörper und damit ein Protein/Eiweiß. Damit degeneriert es - je wärmer, je schneller. Ein paar Stunden nur wenig über 8 Grad dürften meiner Meinung nach aber nicht viel ausmachen, wenn die Temperatur nur ganz langsam hoch geht. Im Zweifelsfall würde ich mal den Hersteller fragen. Der hat normalerweise Tabellen oder ähnliches, um sagen zu können, ob das Medikament nach einer Lagerung einer bestimmten Dauer bei einer bestimmten Temperatur noch verwendbar ist.

 

So war es jedenfalls bei Abbott / AbbVie und Humira. Mir hat mal ein Elektriker mit Leseschwierigkeiten die Sicherungen rausgeschraubt (hätte er eigentlich bei den benachbarten Mietnomaden machen sollen, denen er auch den Zähler rausgeschraubt hatte...) - so waren 3 Dosen Humira von Dienstag bis Freitag in einem langsam abtauenden Kühlschrank, während ich auswärts arbeiten war. Die beiden Spritzen waren laut Hersteller nicht mehr verwendbar. Der Injektionspen gerade noch. Ich hatte über Abbotts Humira-Patientenservice den Kontakt zu Abbott selber hergestellt.

 

Ich denke, mit einer mehr als gut bestückten Kühltasche sollte es gehen. An der erstbesten Tankstelle am oder hinter dem Flughafen in den USA kannst Du noch drüber nachdenken, die schlappen Kühlakkus durch eine Plastiktüte mit Eiswürfeln zu ersetzen, wie man sie auch hierzulande bekommt.  Ich würde an Deiner Stelle versuchen, beim Hersteller nachzufragen, was sie dazu und zur Abhängigkeit Haltbarkeit/Temperatur meinen.

 

Dir einen guten Flug und einen schönen Urlaub.

 

Grüße,

 

       Mathias

Share this post


Link to post
Share on other sites
FIDIBUS PSO

Ich spritze mir Enbrel seit ca. 2005 

Ich denke zwei Wochen Pause in Florida könnte ich locker verkraften

und würde hier nicht so einen SPUK veranstalten!

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest Barb

ich nehme derzeit an der Studie zu Tildrakizumab an der Hautklinik Heidelberg teil. Mann erhält alle 4 Wochen das Prüfmedikament oder Placebo gespritzt und muss sich selbst wöchentlich auch noch selbst spritzen mit dem Vergleichsmedikament (Enbrel) oder Placebo.

 

Nun bin ich so weit, dass ich nur noch 1x Mal die Woche selbst spritzen muss und dies noch bis Ende Juli um die Verblindung der Studie aufrecht zu erhalten. Kann also gut sein, dass ich mir nur Placebo spritze...

 

 

und würde hier nicht so einen SPUK veranstalten!

 

Hallo, FIDIBUS,

 

da Maxx an einer Studie teilnimmt, ist seine Sorge nicht ganz unberechtigt. Wer über einen großen Zeitraum ein Medikament nimmt, hat schon seine Langzeiterfahrungen.

 

Hallo, Maxx,

 

leider kenne ich mich den Einreiseformalitäten bei Flugreisen nicht aus und daher auch nicht, wie und wo du deine Spritzen im Flugzeug unterbringen kannst. Auf langen Reisen im Auto bei hochsommerlichen Temperaturen, wo man auch Zeiten im Stau einplanen muss, hilft es, wenn man die Spritzen oder Pens in ein Handtuch und dann in einen Plastikbeutel einwickelt, damit die Kühlakkus nicht direkt damit Kontakt haben. In einer größeren Kühltasche verpackt hält die Kälte lange an. Ein Thermometer wäre hilfreich, um die Temperatur zu kontrollieren.

 

Wenn es im Flughafen zu Wartezeiten kommen sollte, könntest du - wenn dort Speiseeis verkauft wird - die Kühltasche damit aufrüsten. Zur Not auch im nächsten Supermarkt mit Gemüse etc. aus der Gefriertruhe.

 

Liebe Grüße

Share this post


Link to post
Share on other sites
Maxx

Gute Idee mit dem Gemüse aus der Tiefkühltruhe  *gg*

 

In einem anderen Forum habe ich einen Beitrag gefunden, dort wurde der Person verboten Kühlakkus mit ins Flugzeug zu nehmen. Dieser jemand hat dann ganz viele Tafeln Schokolade gekauft und sie tiefgekühlt und als Kühlakku benutzt, war aber auch nur ein Kurzstreckenflug  :-D

 

Morgen habe ich nochmal Termin in der Hautklinik Heidelberg und werde das Thema nochmals ansprechen bzw. mir dort eine Kühltasche mitgeben lassen und dann einfach mal schauen wie es hinhaut mit den Akkus. Werde das Ganze dann vorab mal zu Hause testen, wie lange der Inhalt gekühlt bleibt.

 

Wird schon irgendwie hinhauen  ;-)

 

Danke und Gruß

Markus

Share this post


Link to post
Share on other sites
Maxx

Ich habe nun eine Tasche bekommen und die hält mit zwei Kühlakkus richtig lange kalt. Hab die gestern Mittag mit frischen Akkus hingestellt und heute Abend war sie immer noch recht kühl :-)

Ich denke das wird gut klappen, zur Sicherheit nehme ich noch zwei Ersatzakkus zum tauschen mit.

Share this post


Link to post
Share on other sites
yankee333

Wenn du nicht ausschliesslich Handgepäck hast kannst ja eine ganze Kühlboxstaffel machen, kleine Kühltasche (von Apotheke für Spritzen) in Mittlere Kühltasche in Kühlbox un diese in eine Kühltasche in einen Koffer und los. Wenn du's im Handgepäck hast könnte es streng genommen sein, dass die Kühlakkus zu viele Milliliter Flüssigkeit haben. Du kannst die Kühlakkus durch Kühlpads ersetzen, welche einzelne kleine Kompartimente haben. Eine Portion sollte nicht mehr als 100mL enthalten und diese 100 mL Portionen packst du dann noch in ein Plastikbeutel wie für Flüssigkeiten üblich. So kannst du dann mehrere verpackte Portionen machen, die streng genommen den Bestimmungen von Flughafen und Airline genügen. Ist halt Bürokratie ob nun 200 mL Akku oder 2x 100 ml Pads in Plastikksack. Ich empfehle alles gut vorzubereiten inkl. Papiere und beim Zoll etc. dann bloss nicht zu viel zu fragen, sonst haste Theater. Einfach schön marschieren, fragen sollen die anderen.

 

Wenn du auf Eis Kochsalz steust sinkt die Temperatur deutlich unter Null. Dies könntest du in einer der äusseren Kühlboxen verwenden (in genau den Taschen ausprobieren dass nicht zu kalt)

 

Gute Vorbereitung und guten Flug

Edited by yankee333

Share this post


Link to post
Share on other sites
Maxx

Also es hat alles gut geklappt. Hatte die Spritzen am Abend vor dem Abflug in die Minibar im Hotelzimmer gelegt und die Akku zum "aufladen" abgegeben. Einzig meine beiden ersatzakkus wurden mir an der Sicherheitskontrolle abgenommen, da halt auch kein Reden und Diskutieren mit der guten Dame. Die war wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden und ziemlich komsich drauf.... naja, hat aber auch so geklappt, hab mir dann vor dem Abflug noch bei der Apotheke zwei neue Akkus geholt. Die Apothekerin hat auch nur mit dem Kopf geschüttelt....

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Similar Content

    • Omoshiroi
      By Omoshiroi
      Hallo miteinander,
      ich werde Ende 2017 für 5 Wochen nach Neuseeland reisen. Nach Rücksprache mit meinem Rheumatologen werde ich ein Attest, Zollbescheinigung und weitere erforderliche Unterlagen (auch in Englisch) für die Humira-Pens bekommen. Mit Singapore Airlines werde ich noch abklären, ob ich die Pens während dem Flug in den Bordkühlschrank legen kann.
      Hat jemand von Euch schon Erfahrungen gesammelt mit dem Transport von Humira-Pens + Kühltasche/Kühlakkus auf Langstreckenflügen? Was muss ich noch beachten?
      Vielen lieben Dank im Voraus.
      Grüße Omoshiroi
    • BernddasBrot
      By BernddasBrot
      Moin moin,
      ich habe vor Enbrel abzusetzen und habe Psoriasis Arthritis und diese hat mich auch ziemlich hart erwischt, nach Aussage meiner damaligen Rheumatologin.
      Mein Arzt weiß bisher noch nichts von meinem Plan. Ich denke falls es zu schlimm wird, kann ich wieder mit den Spritzen anfangen.
      Meine Ernährung ist viel gesünder, als vor meiner Krankheit und zudem nehme ich noch andere nicht Schulmedizinische Präparate, diese helfen mir bisher schon soweit das ich nur Enbrel nehme und nichts weiter zusätzlich. Zudem denke ich das Enbrel deren Wirkung noch Hemd.
      Was denkt ihr über meine Idee, was sollte ich beachten??
      Habt ihr schonmal eine Weile komplett auf Schulmedizinische Medikamente verzichtet oder verzichtet ihr immer noch darauf?
       
    • Ron
      By Ron
      Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin.
       
      Der Unterschied:
       
      Daivobet
      Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol)
       
      Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex
      Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden.
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein
       
      Daivonex
      Wirkstoff: Calcipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, nächstliegender nebenwirkungsfreier Wirkstoff wäre Ichthyol, Ichthoderm)
       
      Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden.

      Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie )
      war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.-
      Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen.  

      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10%
      Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut)
      Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden.
      Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf)
       
       
      Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis:
       
      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht.
      Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut.
       
      Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen.
      Morgens Daivobet, abends Daivonex.
       
      Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt.
      Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben.
       
      Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis
      · Kleiner und bräunlich pigmentiert wird
      · nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist
      · weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist
      · nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein
      · abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht
       
       
      Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen
       
      Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt.
      Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw.
       
      Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind.
      Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich.
      Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen.
      Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen)
      Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen Psoriasis ist einstell- und behandelbar.
       
       
      Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich.
       
      Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind.
       
      Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen.
       
      Und da liegt auch oft der Hund begraben.
      · Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt.
      · Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild).
      · Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis
      · Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird.
      · Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“.
      Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner.
      Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben.
       
      Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt?
      Produktiv bei der Abheilung sind:
       
      · Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen
      · Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc
      · Leinsamen, Omega3-reichhaltig
      · Aminosäure: L-Glutamin
      · Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina
      · Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser
      · Basische Lebensmittel
      · Basische Heilwasser
      · Meeresalz
      · Sonne, UV Bestrahlung
      · Sport, Schwimmen, Thermalbäder
      · Seelische Gesundheit
      · Gluten und Pektinfreie Lebensmittel
      · Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden.
      · Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke
      · Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan.
       
      wird fortgesetzt
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.