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Daniel Jackson

Mein Kampf gegen Pso und welche Erfolge ich erzielen konnte

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Daniel Jackson

Hallo liebe Leute,

seit 4 Monaten verfolge ich dieses Forum und habe so manche Hoffnung und auch Trost hier finden können. Jedes mal, wenn ich mal wieder völlig down war, fand ich hier den einen oder anderen Bericht zu einer Möglichkeit, die Pso zu erleichtern oder sogar zu lindern.

Gerne möchte ich meine Erfahrungen jetzt weitergeben. Zumindest die, die bei mir definitiv geholfen haben. Dabei hoffe ich, dass ich damit für irgendjemanden unter den Lesern in der Verzweiflung Linderung oder sogar Besserung 'weitergeben' kann, genau wie ich es in meinen dunkelsten Stunden der vergangenen 3 Jahre erlebt habe. Mir half zuletzt und als Schlüsselerlebnis z.b sehr, als ich hier erkannte, dass ich Leidensgenossen habe. Viele.

Zuerst würde ich gerne berichten, wie es mit mir steil bergab ging. Wen das nicht interessiert, der möge das folgende einfach nicht lesen :)

Bei mir (m, damals 46, nie ernsthaft krank, Unternehmer seit 20 Jahren) begann es im Herbst 2010. Die Scheidung war eingereicht, der Stress dazu begann im Oktober. Im November war meine Haut in Höhe des Hosenbundes (unterer Bauch) übersäht von roten Pünktchen, die schuppten und juckten. Zusätzlich war eine Stelle an der Seite (Rippenbereich) mit einer schuppigen Fläche entzündet, die ebenfalls juckte.

Der Terror begann, und ich ahnte nicht, was das war. Nichts half ... egal was ich draufschmierte. Es wurde schlimmer. Den Hausarzt besuchte ich nach 14 Tagen. Er war sichtlich ratlos ('sowas hab ich ja noch nie gesehen') bat mich, einen Professor in der Hautklinik zu besuchen. Als Privatpatient fuhr ich einfach hin. Der Mann kam nach Hautproben ausstanzen und Blutuntersuchung zum 'Urteil' Psoriasis im Anfangstadium.

Er klärte mich auf (bla bla ...ich begriff nicht wirklich die Tragweite des gesagten) und drückte mir eine Riesentube Psorcutan Beta in die Hand. 'Das hilft. Mit der Pso müssen Sie leben lernen.' Und tschüss...

Er war kompetent.

In den folgenden Wochen salbte ich und salbte ich und es wurde besser. Es war kaum noch etwas zu sehen und während einer Geschäftsreise salbte ich nicht mehr. Nach 4 Tagen kam ich zurück mit der doppelten Menge Entzündungen, und auch auf der anderen Seite des Oberkörpers entstanden roten Wunden. Im Laufe von einigen Monaten stabilisierte sich das Bild negativ auf 15x15cm Flächen links und rechts in Rippenhöhe, der Bundbereich vorne vollständig.

Omg, ich kam damit einfach nicht klar. Es begann mich zu beherrschen. Ich wurde immer unglücklicher. Eigentlich wurde es nun tendenziell immer mehr. Ich salbte es zurück, es kam wieder. Ihr kennt das ja.

Zwischenzeitlich - 2012 - waren neue Stellen am Oberschenkel und im Leistenbereich dazu gekommen. Von Rebound wusste ich nichts, kannte dieses Forum noch nicht. Die Kopfhaut begann nun, sich der Sache anzuschließen. Nun sah man am Haaransatz wunde Stellen. Der gesamte Kopfbereich begann zu schuppen und sich zu entzünden. Die Pobacken und die Arme zeigten Mitte 2013 auch erste Stellen. Ich salbte und salbte. Andere Salben, Gel, Salzbäder, Urlaub, alles brachte vorübergehend Linderung mit der Folge dass es anschließend schlimmer wurde. Ich fühlte mich wie ein Aussätziger.

Weder Chemie noch Medikamente mit unsäglichen Nebenwirkungen sind für mich akzeptabel. Das war schon immer so und sollte auch so bleiben. Also keine Spritzen und auch keine Medikamente als Therapie kommen für mich in Frage.

Deshalb war ich auch nach weiteren 3 Arztbesuchen bedient von deren oberflächlichen Art, mit diesem Problem umzugehen. Kein Arzt versuchte ganzheitlich ab die Sache heran zu gehen. Try&Error kann ich selber, ohne Honorare zu zahlen für Ratlosigkeit und Ignoranz.

Im Herbst 2013 änderte sich alles. Ich beschloss, die Kontrolle zu gewinnen, diese Krankheit systematisch zu bekämpfen und zu heilen.

Auslöser war ein Shampoo. Meine Liebste brachte dieses Shampoo aus der Drogerie mit. Totes Meer, Salztherapie - kennt jeder vom sehen. ... Endlich hatte ich, nach 2 Jahren das Gefühl, dass meine Kopfhaut sich entspannte. Es heilte nicht. Aber es war für einige Stunden erträglich. Ich las im Internet nach und suchte Erfahrungen anderer Betroffener.

Die erste große Erkenntnis aller Tipps aus den Internet-Berichten brachte weitere Besserung: Waschen nur alle 3-5Tage mit ganz wenig von diesem Salz-Shampoo, kein Trockenrubbeln, nicht zu warm waschen. Es heilte nicht, aber es war auszuhalten, und die Schuppen ließen spürbar nach. Die Wundheit auf dem Kopf wurde weniger. Es half!

Ich stellte im Dezember 2013 jede Nutzung von Psorcutan und Daivobet ein. Ich cremte nicht mehr und behandelte die Flächen nur noch mit Feuchtigkeitscreme (mit Vitamin E). Der Rebound kam. Omg, ich sah nach 5 Tagen verheerend aus. Es war kaum auszuhalten, aber ich brauchte so eine Art Reset - für mich. Es war schlimm ;(

Ich machte mich weiter im Internet schlau und der Wille, meine Pso zu bekämpfen, wurde entschiedener. Meine Lebensgefährtin half mir durch die schlimmen Emotionen und wir entdeckten dieses Forum. Durch einen Zufall stieß ich auf das Thema 'übersäuerung' und basische Ernährung.

Nachdem ich das Problem der ständig drohenden Übersäuerung (einfach mal googlen) des Körpers durch Nahrung (Essen, Getränke), die Rolle des Darmes dabei (Schlacken, Effektivität der Verdauung) und dem Leitungswasser (waschen, trinken) kapiert habe, ergab ein Test meines Urins (mehrfach, Mittelstrahl) dass ich gnadenlos 'sauer' war. PH 4,7-4,9. Omg, wer weiß, wieviele Jahre bereits. War Stress UND chronische Übersäuerung der Trigger?

Für mich war schon lange klar, dass ich nur durch äußerliche Behandlung (Salben, Cremen) keinesfalls eine nachhaltige Besserung erreichen werde. Schon gar keine Heilung. Hier hatte ich nun endlich einen Angriffspunkt, eine entscheidende Verbesserung von innen herbeizuführen.

Kampf der 'sauren' Umweltbedingungen! Im ernst!

Mitte Januar 2014 begann ich eine normale aber strenge 'basische Diät'. 14 Tage habe ich mir vorgenommen. Habe sie durchgehalten. Dabei habe ich 4,5 Kilo abgenommen. Ich war vorher unwesentlich leicht übergewichtig, nun nicht mehr. Der Abschluss war die Darmreinigung, die Variante mit dem Salz. Ich fühlte mich so gut wie lange nicht mehr, obwohl die Pso nun fast meinen ganzen Oberkörper erobert hatte.

Folgenden Erfolg erzielte ich bis hier her im Kampf gegen meine Pso:

Meine Gesichtshaut und Kopfhaut ist bereits nach 14 Tagen mit Ende der Diät abgeheilt (!!) und bis heute beschwerdefrei. Haaransatz und Kopfhaut ist komplett ohne Entzündungen. Die Gesichtshaut ist geradezu perfekt.

So habe ich das erreicht:

Während der Diät habe ich weiter nicht mehr gesalbt. Nur Feuchtigkeitscreme mit Vitamin E, kein Daivobeth, kein Psorcutan.

Statt dessen habe ich alle zwei Tage (!) ein Vollbad in basischem (alkalischem) Wasser genommen. Dieses erreichte ich mit normalem Leitungswasser (eher heiß als warm) und dem basischem Salz 'meine Base' eines bestimmten Herstellers (3 Kappen).

Badezeit: nicht unter 90 Minuten. Wichtig: Kopf bis zum Gesicht unter Wasser, mit Badewasser getränkten Lappen auf Gesicht (lediglich Nase und Mund frei lassen) und insgesamt 20-30 min chillen. Lappen immer mit Wasser getränkt halten. Das entspannt und versorgt Gesichtshaut und Kopfhaut nachhaltig mit PH 8,5.! Abschuppen der Pso-Stellen während dieser Zeit mit gutem microfaser-Lappen und behutsam ist eine gute Beschäftigung und gehört zum Ergebnis des Bades.

Wichtig: nach dem Bad nur mit Wasser abspülen und nicht (!) abtrocknen sondern an der Luft trocken werden.

Wichtig: keine Seife oder anderes Waschzeug mehr benutzen und damit das Wasser verändern

Wichtig: Haare im Bad nicht mit Shampoo waschen, nur abschließend spülen

Ich bade meist abends vor dem zu Bett gehen. Die Haare wasche ich am Folgemorgen mit Salz-Shampoo und anschließend mit haarBalsam (ihleVital) mit PH 7.8

Das vorab beschriebene Verfahren praktiziere ich aktuell (Mai 2014) immer noch jeden dritten Tag und halte damit Kopfhaut und Gesicht in einem fast gesunden Zustand. Zur Pso am Körper trägt es entschuppend bei. Auch der Juckreiz wird gelindert. Das Hautgefühl ist einfach super.

Damit hatte ich den Kopf im Griff. Ein Etappen-Sieg und Bis heute wohlfühl-Niveau.

Nach der Diät begann ich den Kampf gegen die PSO am Körper. Und ich hatte auch hier Erfolge.

Davon berichte ich in einer weiteren Nachricht.

Gute Nacht für heute.

(Fortsetzung folgt)

bearbeitet von Daniel Jackson

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Supermom

Hallo Daniel Jackson,

 

fein, dass du aus deinem monatelangen schweigenden Mitlesen heraus gekommen bist.

Herzlich Willkommen!

 

Dann lass mal weiter von dir lesen!

 

LG Supermom

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seb

ja, das hört sich gut an. was für salben benutzt du denn? da bin ich mir noch ziemlich unsicher, Was hältst du von reinen Ölen? Olivenöl, jojobaöl, avocadoöl?

lG

seb

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Daniel Jackson

Halo Seb,

an Ölen habe ich gute Erfahrungen mit nativem Olivenöl gemacht. Es linderte aber nur den Juckreiz. Andere Öle haben Entzündungen zur Folge gehabt bzw waren nicht gut auf der Haut.

In ein paar Tagen habe ich die Fortsetzung meines Berichtes fertig. Habe leider wenig Zeit im Moment.

Du wirst erstaunt sein, was ich heute benutze.

Für dich vorab: eine Basissalbe aus der Apotheke mit Schöllkraut-Saft (10:4) selbst angerührt. Ein Wundemittel, über dass ich sehr verblüfft war/bin. Ich werd's dann genau erklären.

Liebe Grüße

Daniel Jackson

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sgbhd

Toller Therapiebericht- vllt genau Dein Trigger- sauer.

 

Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

 

Bemerkenswert auch Deine Erfahrung mit den Hautärtzen: " Try&Error kann ich selber, ohne Honorare zu zahlen für Ratlosigkeit und Ignoranz."

obwohl Du in der PKV bist.

 

Die HA behandeln das grösste Organ des Menschen, haben aber von allen Fachärzten die geringste Ahnung, sagte mir kürzlich ein Staatsanwalt, der sich speziallisiert mit Medizinprozessen befasst hatte.

 

Liebe Grüsse

Siggi

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clarus

Hallo Daniel Jackson,

 

auch von mir hier ein Hallo und dein ausführlicher Erfahrungsbericht hat mich tief beeindruckt. Es zahlt sich immer wieder aus, hartneckisch am Ball zu bleiben und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Auch wenn es meistens sehr schwer und mühsam ist. Bin gespannt auf den Folgebericht.

 

Gruß

clarus

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Daniel Jackson

(Fortsetzung)

Überall am Oberkörper wucherte die Pso mittlerweile. Offensichtlich hatte das Daivobeth Gel nach dem Absetzen diese Folgen ausgelöst. Nicht mehr nur rote Punkte, nun wurden flecken und Flächen daraus. Durch die basischen Bäder alle 2 Tage war ich jedoch immer einen Tag juckfrei. Nach ziemlich genau 36 Stunden ging es dann aber wieder los. Dann zog es mich magisch ins Bad.

Ich machte weiterhin an der Haut nichts. Keine Creme und keine Salbe.

Mein Leben hatte sich nach der basischen Diät ziemlich geändert.

Einiges, was ich Zeit meines Lebens unreflektiert machte, stellte ich auch nach Abschluss der Diät vollständig (!) ein (bis zum heutigen Tag übrigens):

Bier trinken (bzw Alkohol),

Raffinierten Zucker (stattdessen braunen, unraffiniert),

Raffininiertes Salz (stattdessen Meersalz oder Steinsalz),

Mehlprodukte Brot, Nudeln .. (stattdessen Vollkorn und Dinkel)

Kaffee trinken (nur noch Tasse pro Tag)

Schweinefleisch essen (in jeglicher Form, mit Ausnahmen)

lange schlafen (6 Uhr gehts los)

Getränke mit Kohlensäure trinken (abgeschafft!)

Chips und ähnliches

unregelmäßiger Stuhlgang (jetzt mmer zur gleichen Tageszeit)

Hektik oder Hetzerei

Schampoo (außer das Salzshampoo),

Duschgel oder Badezusätze

mehr als 2 Stunden am Stück ohne Pause arbeiten

Grundsätzlich vermeide ich Fertigprodukte jeder Art. Ich achte auf frische Zubereitung meiner Nahrung, so oft es möglich ist. Frühstück gibt es nur noch mit Obst (eine Banane und ein Apfel ist Pflicht).

Nun bin ich weder Öko oder Vegetarier, aber ich lass den ganzen Mist nicht mehr in meinen Körper, den wir mittlerweile völlig unreflektiert zu uns nehmen. Lest mal nach, was weißer (raffinierter) Zucker im Körper anrichtet - außer dick zu machen. Furchtbar!

Zusätzlich gehe ich morgens mindestens 30 min spazieren (zur Freude meines Hundes) und mittags auch.

Ich achte auf meinen PH-Wert. Er darf nicht unter 5,5 gehen. Mein neuer Lebenswandel (Obst, Gemüse, Getränke) leistet das fast komplett alleine.

Zusammengefasst: ich versuche entspannt durchs Leben zu gehen. Mich auf mich und meine Liebste zu konzentrieren, auf schönes und angenehme Zeit. Ich suche ausgeglichene Stimmung. Aufregen oder Stress unterbinde ich. Sofort und konsequent.

So lebe ich nun seit 3 Monaten. Und mir gehts dabei so gut wie nie in meinen 49 Lebensjahren.

Eine Woche nach der Diät begann ich, die Pso mit Programm zu bekämpfen.

Ganzheitlich und mit Geduld. Die Geduld hatte ich fast nie, verdammt. Ich richtete mich trotzdem auf 6 bis 9 Monate ein. Zweieinhalb sind davon um.

Nach allem was ich gelesen habe, muss ich also innen und außen was tun.

1. Maßnahme: 8 Wochen jeden Tag 4 'bullrichs vital basentabletten'. Zink, Calcium, Magnesium, hydrogenkarbonat, Natrium. Militant einhalten. Morgens 2 vor der erste Mahlzeit, abends 2 vor dem Schlafengehen. Nach 8 Wochen auf zwei pro Tag morgens reduzieren, als Dauereinrichtung.

2. Maßnahme: gutes Wasser trinken, mindestens 2,0 Liter pro Tag. Das ist echt schwer - glaubt man gar nicht. 2 Liter sind viel. Gutes Wasser ist Mineralwasser ohne Kohlensäure, mit geringem (!) Gehalt an Mineralien, ungefiltert und unbehandelt. Der elektrische Widerstand sollte optimal sein (~60000 Ohm), das Wasser ohne Druck abgefüllt. Da bleibt nur Quellwasser. Um Gottes Willen aber kein Leitungswasser. Auch dieser ganze andere Mist in den Läden taugt nichts. Lest mal, was da drin ist. Ich habe dann gesucht und das richtige Wasser gefunden. Bei Interesse per pm. Natürlich ist das Wichtigste die Menge pro Tag!. Wenn es also nicht anders geht, dann nur 'evian'. Auch für Tee, für Kaffee, für alles was mit trinken zu tun hat.

3. Maßnahme: entgiften. Mit mindestens 1 Liter Tee pro Tag. Ich habe viel recherchiert. Das ist mühsam, die richtigen Teesorten zu finden. Da fiel mir das das Tee-Rezept gegen Schuppenflechte in die Hände. Nach Maria Threben, glaub ich. Den Tee trinke ich bereits seit 8 Wochen jeden Tag. Unbedingt und auf jeden Fall. Sogar auf Dienstreisen nehmen ich den mit.

Mit diesen drei Maßnahmen, meinen geänderten Gewohnheiten und meinem Bad alle zwei Tage ging ich vor nun 10 Wochen an den Start.

Die Pso stagnierte bereits nach drei Wochen, breitete sich nicht mehr weiter aus!! Nach einer weiteren Woche ließ das Jucken spürbar nach, indem es überwiegend einfach nicht mehr juckte. Nur noch vereinzelt und für Momente.

Ein Etappenziel. Ich sah aber immer noch wie ein Streussel-Kuchen aus.

Ich arbeitete an einem weiteren Schlachtplan für die Zeit nach 4 Wochen. Als nächste musste ich irgendwie der Haut nützliches zuführen, damit ich vielleicht Linderung oder sogar Heilung schaffe. Omg, die Geduld.... und wie ich aussehe.

(Fortsetzung folgt)

Gute Nacht.

bearbeitet von Daniel Jackson

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Stephy

Danke für deinen ausführlichen Bericht!

 

Bin schon ganz gespannt wie es weitergeht.

 

Liebe Grüße Stephy

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Daniel Jackson

Ich bin mir nicht sicher, ob ich zu detailliert schildere. Vielleicht könnte das eine oder andere Feedback hier für mich Klarheit bringen.

(Fortsetzung)

Für diejenigen, die mitlesen und eine kurze Zusammenfassung vor allem des zeitlichen Verlaufes bis heute gut fänden, fasse ich das hier mal kurz zusammen:

Seit 28.12.2013 keine Salben mehr (bis dahin Daivobeth bzw Psorcutan)

Seit 20.01.2014 Haare waschen nur alle 2-3 Tage mit Salzshampoo & Balsam PH 7,8

Seit 05.02. Vollbad alle zwei Tage in 'meine Base'

Start der basischen Diät: 10.02. (incl. 2 Liter Wasser/Tag)

Ende der basischen Diät: 24.02.

Start der besseren Ernährungsweise- und Lebensweise

Start Bullrich-Salz: 26.02. ( 4x pro Tag )

Start Tee-Reinigung: 05.03. (1,2l pro Tag)

Am 05.03. begann ich also, einen ganz bestimmten Tee zu trinken. Dafür bestellte ich mir die 10 Zutaten im Internet (kräutershop, zB Apotheken). Das Rezept ist von Maria Treben und den Berichten nach sehr wirksam gegen Schuppenflechten jeder Art. Ausschließlich getrocknete Pflanzen. Durchaus nachvollziehbare Wirkungsbereiche.

Die Fertigmischung, die auch im Internet kaufbar ist, überzeugt mich nicht. Ich möchte schließlich wissen, was ich trinke.

Vorweg sei deutlich gesagt: ja, Schöllkraut ist dabei. Gegen das Schöllkraut sind Fachleute (und selbsternannte Alleswisser) mit Argumenten unterwegs, die jedoch allesamt nicht die Zubereitung als Tee betreffen. Da es hier um exakt dosierten Tee geht, muss ich darauf nicht eingehen. Ich verstehe, dass Apotheken diesen Tee ohne diese wichtige Zutat anbieten, schon wegen Haftung. Diese übernehme ich natürlich auch keinesfalls mit diesem Bericht über MEINE Entscheidungen.

Die Zubereitung der 10 Zutaten ist ein wenig mühsam, macht aber auch irgendwie Freude. Ich musste eine Waage mit Zehntel-Gramm-Anzeige kaufen.

Nach reiflicher Überlegung habe ich die dokumentierten Mengen auf eine Thermoskanne ausgerichtet. Die Zubereitung von Mengen für eine Woche oder zwei halte ich für völlig unpräzise pro Tasse. Hierauf machte mich meine Frau aufmerksam. So mache ich mir also pro Tag eine 1,2l-Kanne von diesem Tee, mit präzise gemischtem Teematerial für DIESE Kanne. Natürlich mit gutem Wasser!!

Pro 1,2l:

0,1g Eichenrinde

0,3g Weidenrinde

0,2g zerkleinerte Wallnussschale

0,2g Schafgarbe

0,2g Erdrauch

0,3g Schöllkraut

0,3g Ehrenpreis

0,3g Ringelblume

0,4g Wiesengeisbart mädesüss

0,5g Brennnessel

Dieser Tee wurde auf jeden Fall ausgetrunken. 1,2l pro Tag. Diesen Tee trinke ich mit braunem Zucker (unraffiniert). Man gewöhnt sich schnell an den eigenwilligen Geschmack.

Vom 05.03. an Trank ich das Zeug nun also. Nach drei Tagen stellte ich fest, dass die Juckerei überall nachließ. Nach 7 Tagen sah es so aus, als würde sich die Haut beruhigen. Ich cremte ja immer noch nicht, sondern nahm nur alle zwei Tage meine Vollbäder - wie bereits beschrieben.

Nach 14 Tagen -also so um den 20.03.- wollte ich alles drangeben. War völlig down. Es heilte einfach nicht. Keine sichtbaren Veränderungen. Nicht schlimmer, zwar kein jucken. Aber es stagnierte. Verdammt. Meine liebste - die mich voll unterstützte und antrieb- sorgte dafür, dass ich meinen langfristigen Plan wieder auf den Schirm hatte. 'Natur braucht länger zum heilen' sagte Sie. 'Es wird weggehen, bestimmt' prophezeite sie. Ich liebe diese Frau!!

Ich machte weiter nach Plan.

Nach 3 Wochen - also so um den 30.03. begann ich die nächste Behandlung-Stufe

Ich schnappte mir eine Tüte und ging Schöllkraut sammeln. Das wächst überall, ist leicht an den gelben Blüten zu erkennen. VORSICHT! Der Saft der Pflanze färbt wie Sau und IST GIFTIG!!! Also Handschuhe anziehen. Ich schnitt die pflanze kurz über dem Boden ab und nahm eine volle Tüte davon mit nach Hause.

Zuhause kamen alle Teile der Pflanze in eine Saftpresse (mit Zentrifuge). Können viele Küchenmaschinen, habe ich gelernt. Den so gewonnenen Schöllkraut-Saft filterte ich durch ein Küchenhandtuch. Das Filtrat war nun meine Zutat für meine neue Salbe. Im Kühlschrank zugedeckt 4-6Wochen haltbar, hatte ich gelesen.

Nun benötigte ich Darmfett. Vom Schwein. Leider fand ich keine Quelle, dieses Fett zu kaufen. Also rief meine Liebste alle möglichen Bauern an und fand einen, der uns einige Kilo Darm aus der Schlachtung verkaufen wollte.

Um Gottes Willen, die Zubereitung ist grausig, stinkt und ist wirklich ekelhaft. Meine Liebste half wieder und verlangte eine Gasmaske, falls sie das nochmal machen sollte. Nach einer Stunde fett-auslassen besaß ich nun 400g darmfett. Dieses filterten wir durch ein Leinentuch und ich mischte im Verhältnis 50g Fett zu 5g Schöllkrautsaft, während das Fett noch flüssig war. Anschließend ab in den Kühlschrank.

Mit dieser Salbe behandelte ich nun morgens und abends alle Pso-Stellen. Das Fett zog relativ zögerlich ein, das Schöllkraut färbte nach und nach meine Wäsche grün-braun. Ich roch nach gegrilltem Hähnchen und es war nicht wirklich angenehm.

Aber... Da ging ich durch.

Nach einem Tag bereits begann sich die Pso sichtbar zu verändern. Um die roten Flecken entstand ein weißer Rand. Die Erhebungen waren flacher, die Entzündungen waren geringer. Nach weiteren 5 Tagen war die Pso unverändert zwar noch da, aber nicht mehr juckend, nicht mehr so entzündet und flach (geglättet). Die Frequenz der Schuppenbildung war so wie zuvor. Es ging mir BESSER!!!

Ein gutes Ergebnis. Ich dachte echt, dass die Stellen nun innerhalb von Tagen verschwinden werden. Das war leider nicht so einfach der Fall...

(Fortsetzung folgt)

bearbeitet von Daniel Jackson

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xelila

Hallo

 

Finde wirklich beachtlich, welche Mühe du auf dich nimmst, grade bzgl. dieser Salbe! Warum muss es denn Darmfett sein, gibts dazu irgendeine Begründung? Schöllkrautsaft (frisch, direkt am Schnitt/Bruch) soll ja auch gegen Warzen helfen. Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, zudem ich das Kraut ohnehin ständig im Garten habe. Es ist unausrottbar.

 

Wegen der Ernährungsumstellung, habe schon öfter gelesen, dass es geholfen hat. Leider bei vielen - wie auch bei mir - lediglich vorrübergehend, trotz beibehaltener Ernährung, ohne Alkohol, ohne Zigaretten. Der Körper scheint über diesen "Schock" auf Reset zu schalten, und manchmal wenn man Glück hat bleibt die PSO im Schlafmodus... oft kommt sie aber wieder.

Ich wünsch dir jedenfalls den Schlafmodus!

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AW74

Hallo liebe Leut,Hallo Daniel.

 

Ein wirklich beeindruckender Bericht!Wie ist es denn derzeitig,wenn ich fragen darf?Als feedback kann ich Dir nur mitgeben,dass es durchaus nicht zu detailliert ist.Denn so wird ja erst richtig klar,welche Strapazen Du auf Dich nimmst und nur so können es Andere auch vollständig nachvollziehen und selbst probieren.Nicht jeder schreibt hier gern was rein,denke ich,und somit hast Du keine Ahnung,wie vielen Du eventuell schon damit geholfen hast :-)

 

Sicher gebührt Dir großer Dank,und Du solltest Dich verpflichtet fühlen,Deinen Bericht hier weiterzuführen.Es ist vor Spannung kaum zu überbieten und sogar die Lachmuskeln werden angesprochen,um mal auf die Sache mit dem Darmfett zu verweisen.Das ist ja echt der Brüller.Aber keine Sorge,ich sehe das natürlich gleichzeitig mit dem nötigen Respekt und Ernst,ich kann es mir nur einfach so gut vorstellen,und wer weiß,vielleicht habt ihr ja selber auch mal zwischenzeitlich nen Lachanfall bei der stinkenden und ekligen Herstellung gehabt.Übrigens auch ein ganz großes Lob an Deine Frau!Meine würde das Gleiche auch für mich tun.Umso besser kann ich mir das alles so lebhaft vorstellen...Ich habe vor einiger Zeit ein altes Originalbuch von Maria Treben entdeckt und sofort mitgenommen.Kurz zuvor hatte ich in einem großen Bio-Kräuter-Markt(toller Laden,im Südbadischen Raum)ein neues Buch mit Rezepten von ihr gesehen für schlappe 30 Steinchen,sodass ich dies zum Glück erstmal liegen lag.So'n Zufall...

 

Dort sind eben die Rezepte für den besagten Tee,die Salben und die Bäder aufgeführt.Genau das würde mich jetzt auch mal interessieren,eben wie sich die Behandlung mit diesem Tee etc bis heute so entwickelt hat.Ich wollte mich eigentlich gleich dranmachen und mir eine Kräutermischung im Netz zusammenstellen oder es in der Apotheke ordern und gleich mischen lassen.Über meine Suche nach schweinischem Darmfett bin ich dann erst hier gelandet..Ich glaube,das überlege ich mir nochmal,da ich sowieso nur noch selten was draufmache.

 

Kurz zu mir:Bei mir fing es genau 2004 an,kurz vor der Geburt meiner zweiten Tochter.Eine anstrengende Zeit,auch ihre ersten Jahre.Von da an gab es auch keinen Halt mehr.Allerdings habe ich wahrscheinlich deutlich weniger als Du.Es plagt mich dennoch seit sehr langem nun schon.Hände,Ellenbogen(dort am größten),Pobacken(auch ganz ordentlich),Knie,aber nur eins,Fuß,auch nur einer,Ohren,richtig bis tief rein und an einem auch außen und Kopfhaut.Hier und da entsteht mal ne kleine Stelle,geht wieder oder bleibt so klein.Seit ich meinen inneren Stress,meine Unzufriedenheit und meine Aggressionen besiegt habe,verbessert es sich oder stagniert einfach auf dem sich bis dato entwickelten Zustand,es ist erträglich,ohne Jucken und schuppt nur wenig,keine Verschlimmerung.Es dauert 2-3 Wochen bis sich wieder eine etwas dickere Schicht aufgebaut hat,die sich dann irgendwann nach dem Baden o.ä.wieder wegpopeln lässt,was ich dann auch irgendwie machen muss.

 

Ich hatte natürlich im Laufe der Jahre etliches an Medikationen.Daivobet etc,auch Tabletten.Diese hatten den gleichen Effekt,nur ohne ständig cremen zu müssen und mit leichten Nebenwirkungen,die sich vielleicht auf Dauer auch noch ausgeweitet hätten.Zum Glück irgendwann wieder abgesetzt.Der Körper hält ne Menge aus,man muss nicht immer gleich panisch reagieren und schwarzmalen,das ist sowieso das größte Gift.Man bekommt ja viel schneller was,wenn man dran glaubt.Umwelteinflüsse und solche durch die Nahrung sind natürlich Fakt aber dennoch,man kann sich auch schnell verrückt machen.Ich werde mal eine basische Diät ausprobieren,wieso nicht.Erstmal mache ich einen Termin zum Urincheck.Aber der Körper brauch gewisse Dinge auch eben an anderer Stelle und ist auch an ein bestimmtes Level gewöhnt,jeder tickt da anders.Ich denke,man sollte auf die Qualität der Produkte achten,und wenn es der Geldbeutel nicht zulässt,muss man eben zu anderem greifen,dann einfach weniger und nicht verteufeln.Das macht eine ganze Menge aus.Ich könnte jetzt esoterisch werden,das würde aber den Rahmen sprengen.Weniger Fett,weniger Zucker,Obst etc sind ja klar,weiß jeder.Und eine Diät kann sicher nicht schaden..

 

Dein Körper hat Bedürfnisse,und es ist glaube ich nicht leicht,sich trotz einer Diät nicht alles zu verbieten.Eine Gratwanderung.Weniger Fett und Zucker kann wohl keinem Schaden,und gutes Wasser ist natürlich sehr wichtig.ABER:Man darf sich deswegen nicht zu sehr unter Druck setzen,das kann nämlich gewünschte Effekte ebenso mindern oder gar vernichten.Dann war die ganze Mühe umsonst.Wichtig ist Zufriedenheit,innere Ausgeglichenheit,ausreichend Schlaf,aber nicht zuviel,das macht schlapp,Energie ist unendlich vorhanden,wenn man möchte,Sport,Luft,gute Laune,Liebe,Rücksicht,Verständnis,Vertrauen,Freiheit etc..Jeden Termin mit Gelassenheit angehen..Was ist das alles schon,wir sind höhere geistige Wesen und leben hier auf der Erde ein Leben in Dualität mit vorgegebenen Lernprozessen und gesellschaftlichem Statusdenken.Ich will nichts bewerten,aber man sollte sich davon nicht beherrschen lassen...Das war jetzt doch esoterisch und nur kurz angeschnitten,war mir aber dennoch wichtig zu erwähnen.In Mediationen bzw durch diese und durch neues Denken,erkennt man so einiges.Das hilft enorm beim Erreichen gewünschter Ziele,auch was den inneren Zustand angeht,ebenso was die äußeren Zustände und Entwicklungen angeht.Vielleicht wäre das für den Einen oder Anderen ja auch mal eine Überlegung wert.Es gibt tolle Bücher,fragt gerne nach,ich kenne mich ganz gut darin aus.Ein Fazit(von vielen) lautet z.B.,dass man einer Krankheit oder Verletzung mit Akzeptanz und Liebe begegnen sollte,was die innere Einstellung dazu angeht.Das öffnet die Tore für eine Heilung.Das finden der Mitte und des Ausgleichs ebenso.Dann wirkt sicher alles doppelt so gut,wenn es dann überhaupt noch notwendig ist.Ich habe von Fällen gehört,bei denen sogar eine Psoriasis erfolgreich 'bekämpft' wurde.

 

Ein Jucken hatte ich schon sehr lang nicht mehr,nur wenn meine Haut echtem Stress ausgesetzt war..Schwimmbad,Sauna oder Schwimmen im Rhein plus Sonnenbäder,was ich mir aufgrund des Plastikteilchen-Skandals für den kommenden Sommer auch noch mal überlegen werde,vielleicht nur noch die schnelle Abkühlung..aber eigentlich möchte ich auf diese Dinge,die ja auf andere Weise wieder einen positiven Effekt haben,nicht verzichten.Und das ist ja auch wichtig trotz aller Umstellungen für die Bekämpfung der Psoriasis.Kristallzucker einfach weglassen,okay,aber ich werde wohl niemals auf Süßes verzichten können,was ebenso eine Auswirkung auf mein Befinden hat.Braunen Zucker,den echten,benutze ich schon seit langem.Die Weihnachtsbäckerei wird aber ausnahmsweise hauptsächlich mit Kristallzucker versorgt.Ich werde darauf achten,es zu minimieren,doch aus den Gummis kriege ich ihn nicht raus.Auch die schlimmen Transfette werden am Wochenende aufgenommen und bauen sich bestimmt in den darauffolgenden Tagen wieder ab.Weniger Fleisch esse ich schon lang,das hat ja auch andere Gründe.Jeder soll es machen,wie er es für richtig hält,nur ist es eben ratsam,sich nicht zu sehr damit zu stressen,und das geht sehr sehr schnell,auch wenn es einem vielleicht nicht so vorkommt oder man es ignoriert.

 

Wenn man eine entspannte Normalität einkehren lässt,wann man was macht,zu sich nimmt,zubereitet etc,dann ist das sicher zu empfehlen.Ich wollte damit nichts schmälern oder infrage stellen,sondern alles nur um einen wichtigen Punkt erweitern.Denn Du hattes ja bereits den Stress angesprochen,der sich in manigfaltiger Weise ausdrückt,so manigfaltig,dass den meisten es gar nicht auffällt.Und überall versteckt er sich und geht Hand in Hand mit dem Ego.Der Verstand möchte uns so vieles einimpfen,was wir mal mit anderen Augen betrachten sollten.Besinnung,Reflektion,Vertrauen,Ausgeglichenheit,Akzeptanz,Erkenntnisse etc sind alles Faktoren,die sich positiv auf die Gesundheit auswirken,egal wie man sonst lebt(und das ist dann natürlich automatisch auch in Balance bzw strebt es danach).Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.Wenn man darauf aufbauend dann eine bestimmte Nahrungsumstellung und diverse natürliche Behandlungsmethoden vornimmt,ist die Sache bestimmt von Erfolg gekrönt.Der Körper sagt einem ganz genau,was er möchte,und das ist gar nicht so viel,wie man denkt ;-)

 

Fazit:Ich glaube,dass es bei mir noch etwas dauern wird,aber ich werde es loskriegen,und zwar ganz ohne Kampf.Man gibt nicht auf,es wird nur das Ego abgestellt,es findet kein Kampf statt.Ich bin sehr zufrieden bis jetzt seit etwa einem Jahr,seit ich meditiere,es wird wie gesagt nicht rasant weniger aber auch nicht mehr.Ich creme gar nicht mehr,nur wenn alles abgeschuppt und knallrot ist,das ist alle 3-4 Wochen mal der Fall.Sonst beschleunigt das Eincremen,egal womit,bei mir immer nur die Schupperei und das nervt enorm.So popel ich nur selten mal dran rum,damit nicht alles im Bett landet oder sonstwo.Aus den Ohren muss ich es natürlich regelmäßig rauspopeln,leckerli..Den Säurencheck mache ich auf jeden Fall,hört sich sehr schlüssig an,und ich bin supergespannt.Werde berichten.

 

Ich hoffe auch,von Dir,Daniel,und von anderen ein feedback zu bekommen und von Deinem jetzigen Zustand zu erfahren.

 

Liebe Grüße,

 

André

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Gast

Wow, das liest sich super und ich hab mich in Vielem wiedererkannt *lach* ! Das mit dem Toten-Meer-Salz kann ich zu 100% unterschreiben - ich mache auch Sitzbäder damit (Pso inversa) und freu mich immer schon drauf :-) Ich finde deinen Bericht klasse und freue mich auch weitere Behandlungserfolge von dir zu lesen !

 

Liebe Grüße

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Daniel Jackson

Hallo Leidensgenossen,

wegen der zahlreichen Mails und den Reaktionen seit meinen „Bericht“ möchte ich heute gerne meine „Geschichte“ weiter erzählen. Besonders freue ich mich über die Hinweise, anderen im Umgang und generell geholfen zu haben. Das macht mich stolz.

Soviel vorweg: ich bin seit Juni 2017 beschwerdefrei!

Wie sich jeder denken kann, habe ich mich mit dem weiteren Verlauf meiner Krankheit arrangiert. Mehr und mehr sah ich, dass ich nicht wirklich viele Optionen hatte.

Alle Maßnahmen, die ich in meinem Bericht ausführlich beschrieb, waren dafür grundlegend verantwortlich, das ich die folgenden Monate (Jahre) einigermaßen aushalten konnte. Auch meine Frau blieb weiter an meiner Seite und ich lenkte mich mit dem Ausbau eines Unternehmens ausreichend ab.

Meine Frau unterstützte mich unfassbar, wenn ich mal wieder sterben wollte. Immer ohne die Geduld zu verlieren, und immer mit der Vermittlung des schönen Gefühls, dass sie mich auch mit der Pso liebt - und weiter lieben wird.

Während der Monate blieb ich der „Ernährungspräzision“ treu. Ich verlagerte mich etwas mehr auf Nahrungsmittel mit viel Eiweiß und wenig Fett. Natürlich stopfte ich weiterhin nicht diesem indutriellen Nahrungsmüll in mich hinein. Damit hielt ich mir weitgehend Schübe vom Hals. Die Pso jedoch blieb.

Ich schaffte es also, die Auschlagshöhe der Spitzen der Schübe zu senken. Dennoch wurden immer mehr freie Stellen meines Körpers heimgesucht. So veränderte sich alles auf eine größere Fläche mit gelindertem Ausmaß. Mittlerweile waren nur noch Hände und Gesicht frei von Pso.

Den Tee setzte ich Mitte 2016 ab. Ich konnte ihn wirklich nicht mehr ertragen. Das hatte nur leichte und akzeptable Folgen. Ich trinke ihn gar nicht mehr, bin auf schwarzen Tee umgestiegen.

Daivobeth war ständiger Begleiter, und das eincremen damit fast schon stoischer Reflex. Es half... darauf kam es an. Andere Medikamente und Salben lehnte ich weiter ab.

Basische Bäder und Haare waschen mit Seife (flüssig, die, die angeblich 99% Bakterien töten soll) anstelle von Schampoo machten wenigsten die Kopfhaut friedlich.

Im Februar diesen Jahres 2017 war ich an einem Tag mal wieder besonders down. Ein Schub lag hinter mir. Ich schaute im Netz nach neuen Erkenntnissen und Behandlungsmethoden. Das hatte ich lange nicht mehr getan.

Wie ihr wisst, führt das nur begrenzt zur Wahrheit über irgend etwas. Es ist einfach zuviel Werbung verbunden mit zuviel kommerziellem Ratgebertum. Und die immer gleichen Aussagen kennt jeder, der mal eine Lösung zu unserem Problem suchte.

Ich beschäftigte mich mit aktuellen Versuchstudien und anderen stark in den Körper eingreifenden Methoden der Behandlung. Ich las die Berichte über die Erfolge und Nebenwirkungen.

Das gelesene bestärkte mich in der festen Überzeugung: ohne mich! Niemals!

Im einem Gespräch mit meiner Frau - die ich mal wieder völlig nervte mit meiner Berichterstattung über all die erfahrenen Neuigkeiten - ergab sich eine interessante Möglichkeit, etwas ganz anderes in Betracht zu ziehen.

Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, das ich schon im Juni komplett beschwerdefrei sein würde.

(habe leider keine Zeit mehr weiter zu schreiben, werde es die Tage jedoch tun)

bearbeitet von Daniel Jackson

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Daniel Jackson

(Fortsetzung)

In der letzten Nachricht wurde ich nicht fertig.

Habe mir jetzt die Zeit genommen, denn ich kann mir vorstellen, dass nur wenige die ganzen drumherum-Infos wirklich interessant finden.

Wie vorhin beschrieben, sprach ich mit meiner Frau über meine Erlebnisse bei meinen Rechechen „Stand 2017“. Ich erwähnte, dass ich ein Gerät eines bekannten Herstellers von Elektrogeräten immer wieder auftauchen sah, welches mit Blaulicht gegen Pso wirken sollte. Die übliche „wir heilen deine Pso“-Werbung, klar, aber ... eine Hoffnung.

Um es kurz zu machen: ich habe es nie getestet, weil es nur kleine Flächen behandeln kann. Hätte ich aber!

Meine Frau bestärkte mich in der Idee, dass Licht wirksam sein könnte. Klar, das hatte ich natürlich auch unzählige Male im Zusammenhang mit Pso gelesen. Und die postiven Veränderungen während unseres Urlaub in der Sonne bestätigte dies auch irgendwie. Auch dass es im Sommer gelindert war, sprach dafür.

Allerdings hatten meine Versuche auf der Sonnenbank allesamt keinen Erfolg gebracht, deshalb hatte ich diesen Ansatz monatelang nicht beachtet.

Ich stöberte nun gezielt mit diesem Thema im Internet. Tatsächlich fand ich einige wissenschaftliche Abhandlungen, die im wesentlichen zum Inhalt hatten, dass Pso auf eine bestimmte Wellenlänge im UV-B-Licht ansprach. Es gab Abhandlungen, die positive Wirkung während der Behandlung mit UV-B berichteten

Beim weiteren recherchieren erfuhr ich, dass es sich um das sogenannte UV-B 311 handelt. Lest doch bitte selbst: https://www.waldmann.com/waldmann-media/file/ff8081813ba8cf63013ba8ecede20490.de.0/lichttherapiefibel_de.pdf

Das klang sehr plausibel, und schien auch nicht mal neu für Fachleute.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile kaufte ich mir ein Lichttherapie-Gerät bei einem namhaften Sanitätsspezialisten.

Ich nahm einen Flächenbeleuchter (180cm 40cm) der wie ein Spiegel aufgestellt wird. Die Ausführung „UV-B 311“ ist das wichtigste Detail daran.

Dieses Gerät stellte ich auf, und begann umgehend und neugierig eine Lichttherapie an mir. Natürlich mit gehörigem Repekt und unter strikter Beachtung der Empfehlungen.

Es gibt eine Menge Therapien, auch solche mit Medikamenten-Zufuhr. Medikamente hasse ich, also für mich ohne. Ich erstellte mir eine eigene Therapie, von der ich mir die beste Wirkung mir geringstem Risko erwünschte.

Meine Therapie ging so: ausziehen (nackt) und mit Schutzbrille , nach dem paranoiden Motto: weniger muss hier mehr sein.

3 Tage hintereinander 20 Sek jeweils vorne, hinten, links und rechts, danach 3 Tage hintereinander 40 Sek jeweils vorne, hinten, links und rechts.

Leute... die Haut begann abzuheilen... langsam, aber ganz deutlich!

Die nächste Phase der Therapie lief dann für 2 Wochen mit jeden 2. Tag für 90 Sek jedes der vier Körperflächen beleuchtet wurde.

Der Hammer!! Nach 2 Wochen waren alle (!) Pso-Wunden mindestens zurückgegangen, ca. 80 % nur noch eine helle Stelle auf der Haut.

Die dritte Phase sah vor, jeden 3. Tag mit 115 Sek jede der vier Körperflächen zu beleuchten.

Die letztes sichtbare Stelle am Körper verschwand irgendwann während der dritten Phase.

Dieses Ergebnis hält bis zum heutigen Tag an. Mittlerweile sind auch die hellen Stellen weg.

Ich beleuchte nur noch, sobald sich eine Stelle irgendwo zeigt. Diese verschwindet am gleichen Tag dann wieder. Die Therapie habe ich natürlich frühestmöglich beendet, wegen der Risiken.

Meine Odyssee scheint nun nach 6 Jahren ihren Abschluß gefunden zu haben. Diese Entwicklung macht uns (meine Frau und mich) glücklich, wie sich jeder sicher vorstellen kann, der meine Geschichte hier in diesem Beitrag gelesen hat.

Meine Frau hat 2012 gesagt: das bekommen wir zusammen in den Griff, das wird irgendwann gelindert sein oder ganz verschwinden. Sie hat Recht behalten, und ich habe immer daran geglaubt.

Vermutlich kann von Heilung keine Rede sein, eher vom Schöafmodus. Aber hey! Das ist mir egal, mein Körper ist beschwerdefrei, das zählt für mich.

Wie immer Ihr Eure Krankheit in den Griff bekommen werdet, was immer Euch hilft: Irgendwann schafft auch ihr es!

Jedenfalls wünsche ich das jedem, der gerade mitliest.

Sollte sich etwas am aktuellen Status verändern, werde ich mich hier melden.

 

bearbeitet von Daniel Jackson

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sia

Toll, dass dir die Bestrahlung so gut hilft - ich wünsche dir, dass es so bleibt. Halte auf jeden Fall deine Haut im Auge was Veränderungen und Zunahme von Leber-Flecken anbetrifft. Auch wenn die Geräte inzwischen besser geworden sind besteht eine erhöhte Gefahr von Hautkrebs - besonders bei langer Anwendung.

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