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sadbeauty

Hallo liebe Mitleidenden,

 

nachdem ich nun seit Mitte Februar unter einer schweren Psoriasis am ganzen Körper leide, möchte ich (besonders) von meinen positiven Erfahrungen berichten:

 

(+) Anti-Schuppen-Shampoo

 

Gegen mein Psoriasis am Kopf habe ich innerhalb kürzester Zeit durch das Schuppenshampoo von Alverde (Eigenmarke von DM) richtig gute Erfolge erzielen können. Nach einer Woche hat das furchtbare Jucken aufgehört (sicher durch die enthaltene Heilerde), nach der 2. Woche konnte ich auch endlich wieder schwarze Oberteile tragen. Ich habe seitdem gar keine Probleme mehr auf der Kopfhaut. Es kostest zudem wenig. Einziger Nachteil: Der Duft ist nicht unbedingt der Angehnehmste für Frauen. Insofern halte ich es so, dass ich die Kopfhaut damit einmassiere, einwirken lasse, ausspüle und dann nochmal mit einem gut-riechenden :) Shampoo die restlichen Haarabschnitte (also Mitte bis Spitzen) wasche.

 

 

(-) MTX brachte mir in 12 Wochen rein gar nichts, allerdings hatte ich auch keine Nebenwirkungen. Insofern kann ich dazu nicht viel berichten.

 

 

(+/-)Daivobet - zuerst dachte ich: "Welch Wundermittel - alles ist weg" nach dem Ausschleichen, kam allerdings alles sehr schnell wieder. Effekt gleich null. Zudem ist es für mich auch eher ungeeignet, da mein ganzer Körper betroffen ist.

 

 

(-) Vitamin D und Omega-3-6-9-Kapseln, Kamillenbäder- und Umschläge brachten mir ebenfalls rein gar nichts.

 

 

(+/-) Heilerde von DM (Luvos) hatte auch leider auch nicht den gewünschten Erfolg. Positiv ist allerdings anzumerken, dass wenn es unerträglich juckt, die Heilerde richtig gut hilft. Insofern ein kleiner Pluspunkt.

 

 

(+) Mandelöl und Rubisan Salbe

 

Meine anfags stark schuppende Haut habe ich mit 2 Mitteln unter Kontrolle gebracht: Aller zwei Tage für 20min ein Mandelölbäd gönnen (ich benutzte das von Kneipp, aber es gibt da sicherlich auch günstigeres Mandelöl) und das zweite Mittel nennt sich Rubisan Salbe. Die Salbe ist eine homöopathische Creme, welche einen Pflanzenextrakt namens Mahonia enthält und frei von Kortison ist. Ich habe es selber empfohlen bekommen und war sehr skeptisch, zumal die Salbe a 100g knapp 20€ in online-Apotheken kostet. Seis drum, ich wollte es versuchen. Nach einer Woche tägl. zweimaligen Cremens passierte nicht viel, außer das meine Haut nicht mehr juckte. Nach 2 Wochen verschwanden die Schuppen. Ich habe jetzt keine Stelle mehr, an der sich noch Schuppen befinden. Nach Woche 3 begannen viele Stellen heller zu werden. An den Händen und im Gesicht bekam ich die Stellen ganz weg. Es ist definitv kein Wundermittel, aber auch wenn der Preis hoch ist, eine tolle korisonfreie Salbe, die das Jucken verhindert und bei langfristiger und konsequenter Anwendung hilft.

 

 

(+) PUVA

Seit 1,5 Wochen mache ich nun eine PUVA-Therapie und bereits nach der 3. Anwendung konnte ich eine Besserung meiner Haut festellte. Ich denke, dass das mit meiner schuppenfreien Haut zusammenhängt und das Licht somit eher in die Haut eindringen kann. Mandelölbäder und Rubisan verwende ich weiterhin.

 

 

Als kleinen Bonus habe ich mir mal diese Sivash-Heilerde bestellt, die von vielen angespriesen wird, kann jedoch nach erst einmaliger Nutzung, diesbezülich noch keine Erfahrungen weitergeben, außer dass sie etwas gewöhnungsbedürftig riecht und teuer ist.

 

 

Ich möchte dazu noch anmerken, dass das lediglich meine Erfahrungen sind und jede Haut anders ist und reagiert. Mein Vater hat auch Schuppenflechte und spricht bspw. gut auf MTX an.

 

Wenn Interesse besteht, hätte ich auch ein paar vorher-nachher-Bilder bzgl. der PUVA :)

 

Ich wünsche euch allen einen schönen und erholsamen Feiertag!

 

 

 

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Waldfee

Nach meinen Erfahrungen ist Rubisan eine gute Pflegecreme, wurde mir auch in der Hautklinik Leutenberg verordnet, da ich eine sehr empfindliche Haut habe. Aber ausschlaggebend waren für einen Behandlungserfolg die anderen angewandten Therapien. Ich glaube, die PUVA- Bestrahlungen sind letztendlich bei Dir, liebe Sadbeauty, für Deine Hautverbesserung verantwortlich. Freue mich mit für Dich!

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Claudia

Hallo sadbeauty,

wie ging's denn weiter? Wie hat die Heilerde gewirkt? Was wendest Du heute noch an? Lass mal von Dir hören.

 

Es grüßt

 

Claudia

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    • June83
      By June83
      Hallo zusammen, 
      Bin seit einiger Zeit hier stiller Mitleser,  vielen Dank für so viel Input und Infos!
      Nun habe ich auch ein Anliegen, dazu hat mir die Suchfunktion nichts ausgespuckt...
      Seit 3 Jahren spritze ich Metex, seit 2 Jahren in Kombi mit Enbrel da Psoriasis, netterweise dann auch mit PSA.
      Unter mono mit Metex hatte ich vorletztes Jahr um die gleiche Jahrszeit einen Insektenstich, der mich bald für 5 Tage ausser Gefecht gesetzt hat, Arm dick geschwollen, schmerzhaft bis in die Knochen, Herzrhythmusstörungen an 2 Tagen.
      Nun bin ich vorgestern wohl wieder zum Blutopfer geworden und so ein vertracktes Viech hat sich gleich dreimal an meinem Schienbein vergangen.  😣 wieder geschwollen,  juckt und tut weh,  zum Glück, noch, nicht so schlimm wie das letzte Mal.
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      Vielen Dank schon mal und ich wünsche mückenlose Sommerabende!
      June
       
       
    • kamillentee
      By kamillentee
      Hallo,
      ich bin 25 und vor etwa 3 Jahre wurde bei mir PSA diagnostiziert. Seitdem nehme ich einmal in der Woche 15mg MTX (Spritze) und am Tag darauf Fol-Säure in Tablettenform. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken die Therapie abzubrechen, mein Rheumatologe rät mir aber eher davon ab - jedoch ohne wirkliche Argumente dafür anzuführen. Kurz zu meinem Krankheitsbild: Meine Gelenkprobleme (Zwei Finger, ein Zeh und das linke Sprunggelenk) sind wenige Woche nach Beginn der Therapie verschwunden und seitdem bin ich auch beschwerdefrei. Meine Psoriasis ist eher schwach ausgeprägt (Kopfhaut + Intimbereich). Zwar ist meine Haut rötlich gefärbt, abgesehen von gelegentlichem Jucken habe ich aber keine Beschwerden - sprich es handelt sich in erster Linie um ein ästhetisches Problem. Durch die Einnahme von MTX hat sich da überhaupt nichts verändert. Auch das MTX hat bei mir nie Probleme gemacht, ich konnte nicht einmal leichte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit feststellen. Gemessen daran wäre es also kein Problem, die Therapie wie gehabt fortzusetzen. Da MTX an sich jedoch natürlich nicht gut für den Körper ist, würde ich persönlich gerne den Versuch wagen, den Wirkstoff abzusetzen. Ich habe jedoch bedenken, dass meine Gelenkschmerzen wieder zurückkehren - bei der Psoriasis mache ich mir weniger Sorgen, da sie sich während der Therapie wie gesagt sowieso nicht verbessert hat. Wie schätzt ihr meinen Fall ein? Macht es Sinn den Versuch zu wagen (natürlich würde ich das nochmal mit meinem Rheumatologen absprechen und nach seiner Empfehlung durchführen - vll zunächst mit einer geringeren Dosis?) oder zeigen Erfahrungsberichte, dass ich wohl direkt mit einem Schub rechnen muss?
       
      Vielen Dank im Voraus!
       
       
    • Jana2808
      By Jana2808
      Hallo,
       
      ich bin Jana und neu hier. Ich habe einen kleinen Sohn von nicht ganz fünf Monaten, den ich voll stille. Leider gefährdet meine Psoriasis das Stillen:
       
      Ich habe Schuppenflechte auf dem Kopf, die in der Schwangerschaft immer schlimmer wurde, ich habe nichts genommen in der Zeit. Dazu kam ein Zehennagel, mit dem ich mich immer noch plage. 
      In der Stillzeit hat sich ein Zeh komplett entzündet, alle Gelenke waren dick geschwollen. Meine Rheumatologin hat mir eine Kortisonspritze gegeben (laut embryotox auch alles vertretbar) und rät zum Abstillen, damit ich eine Basistherapie unter MTX starten kann. Die Spritze hat zumindest für ein Gelenk am Zeh geholfen, jetzt, ca. 2,5 Wochen danach, kann ich aber immer noch kaum laufen. Mir geht’s schon schlecht... ich möchte aber vor allem nicht irgendwelche Langzeitschäden riskieren!
       
      Eine Alternative wäre eine Therapie mit Cimzia, einem Biologikum, unter der ich weiterstillen könnte. Meine Ärztin hatte mir beides vorgeschlagen, ist aber eigentlich für MTX, weil auch nicht klar ist, ob meine (private) Krankenversicherung das übernimmt.
      Hat jemand von euch nach dem Abstillen eine medikamentöse Therapie begonnen? Wie schnell kann ich mit Besserung rechnen? Ist es das wert? Ich habe hier schon von Müttern gelesen, die nach dem Abstillen einen schlimmen Schub erlitten haben... Was hat hier geholfen?
       
      Mir ist das Stillen SEHR wichtig, ich möchte meinem Kind möglichst lang das beste bieten. Der Vater hat viele Allergien und auch in der Hinsicht möchte ich mein Kind schützen und stärken. Ich habe immer mit mindestens 12 Monaten gerechnet. 
       
      Ich warte im Moment auf meinen nächsten Arzttermin bei der Rheumatologin am 31.01. und würde gern für cimzia plädieren. Habt ihr Tipps, was mir helfen kann, insbesondere mit den Gelenken? Was meint ihr zum Abstillen/zur MTX-oder-Cimzia-Frage?
       
      Ich hoffe auf eure Hilfe oder Erfahrungsaustausch.
      Jana 
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