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Cauchy

Umzug Schweiz --> Deutschland, Welche KK übernimmt Humira Therapie?

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Cauchy

Hi,

 

ich hab die letzten 2 Jahre in der Schweiz gelebt und war über meinen Arbeitgeber bei Uniqa versichert (Pflichtversicherung), nächsten Monat gehts zurück nach Deutschland. 

 

So kurz zur Krankheitsgeschichte: Psoriasis seit 10 Jahren die kontinuierlich schlechter wurde. Beine, Arme, Oberkörper, Kopfhaut...sah ziemlich schlimm aus am Ende. Psoriasis Guttate, also kompletter Körper überzogen mit Stellen, sah aus wie ein Krokodil am Ende. 

 

Seit November nehme ich Humira (davor MTX, Fumaderm, teilstationär Klinik mit schlechten Ergebnissen und Leberwerten)....und bin komplett frei :) Absolutes Wahnsinnszeug. Glatte Haut zu haben ..wow, total vergessen wie das sich anfühlt :P

 

Im Moment nehme ich noch einmal wöchentlich Humira da ich nach einer Erkältung mit massivem Schub keinerlei Erfolge mit Standard Dosierung 1 mal alle 2 Wochen hatte. Der Wechsel auf einmal pro Woche hat einen unglaublichen Unterschied gemacht und ich bin inzwischen 99% befreit ohne jegliche Nebenwirkungen. 

 

Ab Ende des Monats geht es wieder auf die Standard Therapie, 1 mal alle 2 Wochen. 

 

Da ich leider erst einmal arbeitssuchend sein werde bin ich mir nicht ganz sicher wie das mit der KK läuft. Vor der Schweiz war ich als Student bei der AOK versichert, inzwischen nicht mehr Student natürlich.

 

Hat irgendjemand Erfahrungen mit Wechsel der KK nach Auslandsaufenthalt? Fragen die KKs nach Krankheitsgeschichte etc? Empfehlungen? Weiss nicht genau wie das abläuft, ich werde nach Stuttgart ziehen und meine letzten Therapien machte ich mit der Uni Tübingen. 

 

Vielen Dank und Gruss, cauchy. 

Edited by Cauchy

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Bibi

hallo, Cauchy -

 

leider kann ich dir nicht helfen -

 

sprich doch mal mit deiner Krankenkasse, wie es mit einem Auslandswechsel geregelt werden könnte - und dass du deine Humira-Therapie beibehalten kannst.

 

Ich hoffe, dass du weiter scheibst, dass ist sicherlich für alle Leser hier interessant -

 

ich wünsche dir viel Erfolg und sende nette Grüsse - Bibi -

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Atha

Hello Cauchy,

 

Ich kann dir sagen, dass die AOK Bayern ohne Probleme bisher Fumaderm, MTX, Humira und nun auch Stelara übernommen hat/übernimmt. Brauchst nur einen Arzt der die Notwendigkeit feststellt und es dir dann verschreibt. Idealerweise ist da eine Uniklinik oder so, wenn die es anstoßen halten die Kassen am ehesten die Füße still - so meine Beobachtung.

 

lg

Claudia

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Lupinchen

Wichtig sind die ärztlichen Berichte damit die Anforderungen für eine Humira Behandlung nachgewiesen werden können. Das geht auch allen so die es hier beginnen. Falls Du Dir nicht selber eine KK suchst, wird die BA Dich bei einer anmelden, somit bist Du versichert wie alle anderen auch. Notfalls würde ich mich in eine Akutklinik oder Hautambulanz einweisen lassen, die können dann die Behandlung auch wieder aufnehmen.

 

Gruß Lupinchen

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Cauchy

Hallo, 

 

vielen Dank fuer die Antworten. Mit wurde die Techniker Krankenkasse empfohlen, die Dokumente meines Arztes habe ich schon erhalten. Humira hat bei mir einen Wahnsinns Erfolg, wir haben vorher Nachher Bilder etc gemacht und von meinem deutschen Arzt hab ich die Belege ueber Fumaderm und MTX (beide Abbruch wegen Leber).

 

Denke die Notwendigkeit sollte einfach zum belegen sein, jetzt muss ich noch ein paar Formalitaeten erledigen und ich hoff ich kann in Deutschland weiterhin mit Psoriasis Freier Haut den Sommer geniessen :)

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Fussballfan

Die Techniker Krankenkasse ist super, bin selber dort versichert, kannst immer anrufen wenn du Fragen hast .Die haben bei mir bisher alles ohne zu mucken übernommen , habe schon so einiges durch unter anderem Humira . Seinerzeit zu Therapiebeginn mit Humira habe ich bei denen nachgefragt ob sie das überhaupt übernehmen weil es ja doch ziemlich teuer ist.  Antwort der Sachbearbeiterin war : Wenn Sie das brauchen ,dann zahlen wir das auch.

 

Hatte seit letzten November Stelara, leider hatte das Mittel nicht die gewünschte Wirkung bei mir , so das ich beim letzten Besuch bei  meinem Rheumatologen gesagt habe, so ein teures Mittel und dann nicht die Wirkung , das kann ich mir und der Krankenkasse dann auch schenken.

 

Humira hatte bei mir auch super geholfen , keine Hautprobleme mehr und vor allem die Knochen ( PSA ) ,keine Schmerzen. Leider darf ich es nicht mehr nehmen.

 

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Érscheinungsfreie  Jahre.

 

Gruß

Fussballfan

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Lupinchen

Meine Rheumatologin hat mir gerade gesagt dass die Techniker bei Biologics diese Kosten nur eine zeitlang übernehmen und dann muss man Pause machen. War ganz erstaunt, denn ansonsten ist die Techniker sehr großzügig. Ich bekomme evtl. nach der Kortison-Stoßtherapie dann Cimzia. Aber ich denke ich kläre das lieber persönlich in einem Gespräch mit der TKK, noch ist es ja nicht so weit, noch laufen die Vorbereitungen wie Röntgen, Impfen und TB Kontrolle.

Lg. Lupinchen

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Fussballfan

Also ich spreche von den letzten 10 Jahren, man hat mir auch Seitens der KK nie etwas von einer Pause erzählt.

Mitlerweile ist es ja auch so das ich schon einiges am Medis durch habe, und wie gesagt , ohne irgendwelche Probleme.

 

Die nette Sachbearbeiterin sagte : Sie bekommen was sie brauchen.

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MathiasM

Meine Empfehlung wäre ebenfalls die Techniker KK. Und, wie auch schon empfohlen, das Rüsten eines möglichst umfangreichen und detailiierten Arztbriefes Deines Schweizer Docs für den Kollegen, der Dich dann in Deutschland weiterbehandelt. So hat der keine Probleme, medizinisch zu rechfertigen, wieso jemand, der gerade erst versichert wird, so etwas teures (weiter) bekommt. Genau so habe ich es beim Wechsel DE --> CH gemacht - und der Doc meinte, das war genau das, was er brauchte.

 

Formell kann sich die Kasse weder wehren, Dich als Versicherten aufzunehmen, noch das Medikament zu bezahlen, denn es ist ja per Rezept erstattungsfähig. Wollten sie Dir dumm kommen, könnten sie Dich natürlich anrufen, oder das Rezept durch den MDK prüfen lassen. So etwas wäre mir bei der TKK allerdings absolut neu. Mir sind sie nicht mit solchen Dingen aufgefallen. Und ich war über 35 Jahre bei denen versichert - erst über meine Eltern, dann selber. Selbst, als in einem Jahr fast 3 Wochen Klinik vollstationär, im Anschluß 4 Wochen teilstationär und kurz danach eine Reha kamen, plus Behandlung mit Humira und viele Blutbilder, hat die TKK alles ohne Murren und auch ohne Pausen bezahlt. Papierkrieg und Überweisungen gehen bei ihnen in der Regel fix - war die Jahres-Zuzahlung voll und ich hatte alle Papiere eingeschickt, hatte ich meist in einer Woche die Abrechnung und auch das Geld auf dem Konto.

 

Viele Grüße,

 

            Mathias

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      Hallo miteinander,
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      Grüße
      Oliver
      Humira verbessert Psoriasis arthritis deutlich
      Daten aus einer Studie mit dem Medikament Humira lassen hoffen: Patienten mit Psoriasis-Arthritis reagierten auf die Behandlung schon zwei Wochen nach der ersten Dosis.
      Beim Jahreskongress der „European League Against Rheumatism“ (EULAR) in Berlin wurden Mitte Juni 2004 die vorläufigen Daten aus einer Studie mit Humira vorgestellt. 15 Patienten mit Psoriasis arthritis hatten alle zwei Wochen eine 40-Milligram-Dosis Humira bekommen. Zwölf Wochen lang standen sie danach unter Beobachtung von Ärzten.
      Schon zwei Wochen nach der ersten Dosis wurden deutliche Verbesserungen sowohl der Gelenk- als auch der Hauterscheinungen festgestellt. Weitere Verbesserungen der Haut-und Gelenkkrankheit waren nach 12 Wochen offenkundig.
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      Außerdem trat bei 77 Prozent der Patienten eine mindestens 25-prozentige Verbesserung der gesundheitlichen Lebensqualität auf. Die wird mittels eines „Health-Assessment-Questionnaire“-(HAQ)-Behinderungsindex festgestellt. Er misst die Einschätzung des Patienten hinsichtlich der Aktivitäten des täglichen Lebens - wie Putzen, Anziehen und Gehen.
      Weitere Verbesserungen wurden in der zwölften Woche sowohl in Bezug auf die Arthritis-Symptome als auch auf die gesundheitliche Lebensqualität festgestellt. Sechsundsechzig Prozent der Patienten erreichten eine ACR-20-Antwort und 30 Prozent erreichten eine ACR 50. Der HAQ-Behinderungs-Index zeigte auch eine weitere Verbesserung in der zwölften Woche im Vergleich zur zweiten Woche.
      Deutliche Verbesserungen waren auch bei der Hautkrankheit der Patienten sichtbar. Die Stellen erbesserten sich um fast 30 Prozent nach einer Dosis. Nach zwölf Wochen hatten sich die Stellen um mehr als 70 Prozent verbessert.
      „Die ersten Ergebnisse und die Analyse der Studie zeigen, dass HUMIRA für viele Patienten mit Psoriasis-Arthritis bereits kurz nach der ersten Dosis von Nutzen war“, sagte Christopher T. Ritchlin, Professor und leitender Prüfarzt an der Universität von Rochester in New York. „Obwohl weitere Forschungen notwendig sind, sind diese frühen Ergebnisse vielversprechend und untermauern das Potential von Humira als Behandlung der Psoriasis-Arthritis“.
      Was ist Humira?
      Humira ist bislang in Europa zur Behandlung von rheumatoider Arthritis zugelassen – zur Behandlung zusammen mit Methotrexat (MTX) oder allein. Der Wirkstoff Adalimumab ist ein menschlicher sogenannter monoklonaler Antikörper und TNF-Alpha-Antagonist. Eine Erläuterung zu monoklonalen Antikörpern gibt es auf www.krebsinformation.de.
      Adalimumab blockiert das TNF-Alpha-Protein, das eine zentrale Rolle im Entzündungsprozess von Automimmunkrankheiten spielt.
      Bis heute wurde HUMIRA in 41 Ländern zugelassen und in 26 Ländern auf den Markt gebracht.
      Die empfohlene Dosis von Humira beträgt 40 mg jede zweite Woche mittels Injektion unter die Haut. Hersteller Abbott bietet Humira fertig in Spritzen an. Die Patienten spritzen sich das Mittel selbst. Die vorgefüllte Spritze ist sokonstruiert, dass sie auch von Patienten benutzt werden kann, deren Hände durch die Arthritis in Mitleidenschaft gezogen sind.
      Nebenwirkungen
      Nebenwirkungen, die bislang mit Humira in Zusammenhang gebracht werden können, sind:
      - Kopfschmerzen
      - Schwindel
      - Infektionen des respiratorischen und Harn-Traktes
      - Übelkeit
      - Durchfall
      - Halsschmerzen
      - Herpes simplex
      - Bauchschmerzen
      - Ausschläge
      - Juckreiz und
      - Anämie
      Schmerzen an der Injektionsstelle wurden von mehr als einem Zehntel der Patienten berichtet.
      Die Nebenwirkungen wurden von einem bis zehn von hundert Patienten berichtet.
      Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Humira genau auf Infektionen - einschliesslich Tuberkulose (TB) - überwacht werden. Aktive Infektionen schließen eine Anwendung von Humira aus.
      Ärzte sollten bei Patienten mit immer wieder auftretenden Infektionen oder mit einer Anfälligkeit für Infektionen vorsichtig sein.
      Wie bei allen TNF-Alpha-Antagonisten muss mit einer sogenannten Erstverschlimmerung der Gelenkprobleme gerechnet werden. Auch Krankheiten im zentralen Nervenssystems können einer Behandlung mit Humira entgegenstehen. Bei einer leichten Herzinsuffizienz sollte der Arzt genau hinschauen. Mittelschwere mit schwere Herzinsuffizienzen dagegen sprechen eindeutig gegen Humira.
    • paul1234
      By paul1234
      Hallo Leute, ich habe mich gefragt, ob biologische Behandlungen (Humira, Cosentyx, Stelara, Cimzia usw.) wirklich patientenfreundlich sind. Ich meine, Humira hat Alkoholpräparate in ihrem 'Kit', was sehr hilfreich ist, während die anderen dies nicht tun. Außerdem sieht die Humira-Verpackung sehr gut aus, da auf der Innenseite der Schachtel Anweisungen aufgedruckt sind, und meine enthielt auch einen Temperatur-Tracker, um sicherzustellen, dass das Produkt immer gekühlt war. Was ist Ihre Meinung dazu? Was ist für Sie in diesen Verpackungen wertvoll und was scheint völlig nutzlos zu sein (ich meine, wer schaut sich überhaupt die gesamte Packungsbeilage aus Papier an?)
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