Jump to content
Ercan

Mein Krankheitsverlauf und Erfolg

Recommended Posts

Ercan

Hallo liebe Forenmitglieder,

 

ich lese hier seit geraumer Zeit mit und möchte euch nun mit diesem Beitrag meinen Weg vom Anfang bis zum Ende schildern

Ich bitte im Vorfeld um Entschuldigung, falls das kommende etwas unstrukturiert sein sollte. Ich werde versuchen möglichst viel Information gebündelt wieder zu geben.

 

Kurz zu mir. Ich bin 31 Jahre alt und leide seit 2 Jahren an Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris und Psoriasis Arthrithis.

 

Ich habe in den zwei Jahren mehrere Ärzte und Behandlungsmethoden durch, auch Methoden, von welchen man im Internet ließt und welche angeblich Besserung bringen sollen.

Anbei eine kurze Auflistung:

- Cortisoncremes (wohl das was jeder HA am Anfang verschreibt)

- Neotigason

- Antibiotika

- Biotin / Folsäure

- PUVA

- Meersalzbäder

- Interferenzstromtherapie

- Diät

- Vitamin B12 - Salbe

- Vitamin D

- Teersalbe

- Weihrauch (sowohl innerlich als auch äußerlich)

- Omega Fettsäuren

- Zahlreiche Salben und Cremes, von welchen man hier auch öfter im Forum ließt

- Cortison innerlich

 

Bis auf das Cortision innerlich, haben sämtliche Behandlungen maximal eine kurzzeitige, leichte Linderung gebracht.

Als mein vorletzter Hautarzt mir nur noch die Empfehlung aussprach, in eine Hautklinik zu gehen und dort die üblichen Mittelchen wie MTX, Ciclo oder dann eben Biologics auszutesten, habe ich zu meinem jetzigen Arzt gewechselt. 

 

Nun fängt der etwas schwierigere Teil an.

 

Mein jetziger Hautarzt nahm mir sehr oft Blut ab, ohne mir konkret etwas zu verschreiben. Das ging mit Sicherheit 3 Monate so. In dieser Zeit durfte ich 10 mg Prednisolon zu mir nehmen, da so wenigstens meine Hände nutzbar, als auch die Gelenkschmerzen ertragbar waren.

 

Nach einigen Blutentnahmen machte er diverse Gentests, um herauszufinden, welcher Teil meines Immunsystems überreagiert bzw. wo das Ungleichgewicht lag.

Nach diesen Tests wurde ich erneut zum Blutabgeben aufgefordert.

Nun wurden die 5 Blutproben im Labor unterschiedlichen Präparaten ausgesetzt.

3 Wochen später bekam ich ein Rezept (Cats claw) mit welchem ich erstmal überhaupt nichts anfangen konnte...

Mir wurde gesagt ich solle das eine Woche parallel mit dem Cortison nehmen und das Cortison dann absetzen.

 

Nun, dass ist jetzt 5 Wochen her. Meine Hände sind komplett abgeheilt und erscheinungsfrei. Meine Gelenkschmerzen sind weg. Lediglich meine Füße sind noch nicht ganz die alten, wobei auch hier der Zustand deutlich besser ist, als er es noch mit dem Cortison war. Der Doc meinte, dass durch die tägliche Belastung hier der Heilungsfortschritt langsamer wäre. Wenn ich mir das so ansehe, geht es in der Tat voran, aber eben langsamer als bei den Händen.

Ich war vor 4 Tagen beim Arzt und habe mich hierbei nochmal mit ihm unterhalten.

Er hat mir genau aufgezeigt, welche Präparate getestet wurden und wie die Ergebnisse vom Labor ausfielen.

Ich kann das leider nicht mehr ganz genau wieder geben, aber hier in etwa die Erkenntnis meines Arztes.

Mein normaler Entzündungsparameter lag bei ca 210.(was auch immer hier genau gemeint ist)

Ein paar der Präparate weiß ich noch. Anbei die Liste mit dem jeweiligen Entzündungsparameter nach hinzuführen des Präparates

- Gelbwurzel (Curcuma) - 170

- Omega 3 -330  (Man sieht, dass hier der Wert sehr weit nach oben gegangen ist und die Entzündung noch verschlimmert wurde)

- Cats Claw (Katzenkralle) - 17

- und noch zwei andere Präperate ( mit werten von 170-190)

 

Der Arzt meinte ganz trocken, dass hieraus in meinem Fall eindeutig ersichtlich war das die Katzenkralle definitiv Wirkung zeigen wird. Ja was soll ich sagen. Das hat und tut sie auch.

Ich bin wirklich überglücklich und wollte deshalb diese Erfahrung mit euch teilen.

 

Natürlich ist jeder Organismus anders, aber ich finde die Herangehensweise meines Arztes sehr beachtlich und finde dass sich da all die anderen Ärzte eine große Scheibe von abschneiden dürfen.

 

Im übrigen ist mir aufgefallen, dass man in den Foren zwar immer von mehren Wochen bis zum Wirkungseintritt redet, ich aber für mich immer sehr schnell feststellen konnte, ob mir etwas hilft oder nicht.

Mein Hautzustand hat quasi fast täglich variiert. Besondern durch das Cortison konnte ich innerhalb von 1 Woche meinen Zustand mehr als deutlich ins positive verändern.

Das hier soll kein Aufruf dazu sein, Cortison zu schlucken. Ich hatte einige Nebenwirkungen und man darf es definitiv nicht dauerhaft einnehmen!!!!

 

Ich hoffe der Text ist einigermaßen leserlich und verständlich. 

 

Ich wünsche allen Betroffenen hier sehr viel Kraft und Ausdauer und hoffe das der ein oder andere das selbe Ziel wie ich erreicht.

 

Viele Grüße und die besten Wünsche

 

Ercan

 

 

 

  • Upvote 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Claudia

Hallo Ercan,

also für mich ist Dein Text schon leserlich und verständlich  :daumenhoch:

 

Die Behandlung mit Katzenkralle ist nicht so super verbreitet, um so besser, dass mal jemand mehr darüber berichtet. Schreib mal mehr drüber – was nimmt man denn da wie oft ein oder wie wird es angewendet? Und hast Du Nebenwirkungen verspürt oder wurdest Du vor Nebenwirkungen gewarnt?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ercan

Hallo Claudia,

 

also erstmal konnte weder ich, noch meine Apotheke etwas mit diesem Rezept anfangen. Nachdem die Apotheke dann etwas rumtelefoniert hat, meinten sie, dass sie es bestellen müssten und das es ca. 2-3 Wochen dauert bis es da ist.

 

Wie du dir vorstellen kannst war ich sehr ungeduldig und habe dann selbst im Internet recherchiert und mir die Katzenkralle auch direkt im Netz bestellt. Wohlwissend, dass es hier wohl auch Qualitätsunterschiede etc. zur Apothekenware geben wird.

 

Ich nehme 4x 400 mg (2x morgens und 2x abends). Die ersten Tage hatte ich leichte Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen, wobei ich letztere definitiv auf das Absetzen des Kortisons zurückführe. Das ganze ging 3-4 Tage. Seit dem keine Nebenwirkung mehr, außer einen etwas bissigen Uringeruch, welcher wohl von der entgiftenden Wirkung der Katzenkralle kommen soll.

 

Liebe Grüße

 

Ercan

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ercan

Liebe Gemeinde,

 

ein kleiner Zwischenbericht. Nach guten 4 Monaten bin ich immernoch nahezu erscheinungsfrei.  Lediglich an der linken Fußsohle schält sich ganz selten mal ein wenig Haut ab. Aber das kann man kaum als Psoriasis bezeichnen.

 

PS: Der bissige Uringeruch verging nach einigen Wochen. :)

 

Liebe Grüße und euch allen nur das Beste!

 

Ercan

Share this post


Link to post
Share on other sites
sgbhd

@Ercan

 

toller  Bericht, ich kenne  persönlich auch jemanden, der mit der Katzenkralle erscheinungsfrei geworden  ist- und jetzt auch ohne Einnahme bleibt.

 

 

Verblüffend finde ich die Herangehensweise des Arztes. Er scheint einen  Weg gefunden zu haben, den individuellen  Trigger  über das Blut einzukreisen.

 

 

Auffallend- alle genannten getesteten Präparate  gehören nicht zur Schulmedizin- sondern zu den alternativen Heilmethoden. Und als Anschub finde ich Cortison legitim.

 

Vielen  Dank  für Deine Informationen- werde  mich schlau machen, ob ich so einen  Arzt in der Nähe finden kann.

 

 

Liebe Grüsse

 

Siggi

 

 

Btw- Katzenkralle  hatte ich auch zwei Monate probiert- ohne  Erfolg.

Share this post


Link to post
Share on other sites
schuppi_fx

Hallo Ercan.

 

Freut mich wirklich für dich, dass es bei dir klappt! Ich werde das jetzt auch mal ausprobieren. Habe mir das "Nahrungsergänzungmittel" als 1000mg Einheiten bestellt - ist leider noch nicht angekommen.

 

Eine Frage dazu hätte ich noch: Hast du nur die Tabletten genommen oder dann doch noch irgendwie etwas genommen zur Behandlung?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Dynamosun

Hey schuppi welches hast du bestellt und wo

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest BlueSunshine

Hallo Ercan,

 

Also haben dich die Natur geheilt. Und tierisches Omega 3 hast du genommen.

Nimmst du nun nichts mehr?

Share this post


Link to post
Share on other sites
schuppi_fx

Hi Dynamosun,

 

ich habe das hier bei Amazon bestellt.

 

LG

Share this post


Link to post
Share on other sites
Kurkuma

Hallo Ercan,

 

danke, dass du das mit uns teilst. Ich selbst hatte Katzenkralle auch ausprobiert. Bei mir hat es leider keinen sichtbaren Erfolg gehabt und irgendwie hatte ich das Gefühl es nicht zu vertragen. Das heißt aber nicht, dass es bei anderen nicht helfen kann. ;)

 

Ich drücke allen die Daumen, die es ausprobieren und bin gespannt auf die Berichte.

 

Wie Siggi schon sagte, finde ich die Herangehensweise des Arztes sehr gut.

 

Liebe Grüße

 

Robert

Edited by Kurkuma

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ercan

Hi zusammen,

 

sorry für die späte Antwort.

 

@schuppi_fx

Ich habe nach absetzen des Kortisons nur noch die Katzenkralle genommen. Mittlerweile habe ich 3 verschiedene Hersteller durch (unter anderem auch Apotheke). Ich meine Sie wirken alle gleich gut. Mein tägliche Dosis liegt bei 1600 - 2000 mg. Ich bin jetzt absolut erscheinungsfrei.. Nicht mal mehr eine Abschuppung.

 

@BlueSunshine

Könnte man so sagen. Meinem Arzt war es wichtig, erstmal die Stoffe beim Triggern zu testen, von welchen man öfter ließt das Sie helfen können.

Omega - 3 habe ich genommen. Aber wie du in meinem Bericht oben lesen kannst, hat es bei mir eine "negative" Wirkung. Gut das eh nicht so der Fisch-Fan bin :)

 

@Kurkuma

Na ich finde es toll, dass das Internet uns eine solche Möglichkeit des Austausches bietet. Ich wollte mit diesem Thread eigentlich nie die Katzenkralle als Allheilmittel präsentieren. Lediglich die Herangehensweise meines Arztes ist vorbildlich und als zielführend zu erachten.

Apropos Kurkuma. Ich hatte eine ganze Weile auch Curcuma (Gelbwurz) probiert. Leider bei mir ohne Erfolg, wobei auch das getestet wurde und das Ergebnis leicht positiv war.

 

Liebe Grüße euch allen.

 

Ercan

Share this post


Link to post
Share on other sites
Kurkuma

Hallo Ercan,

 

ja das mit dem Curcuma hatte ich bereits gesehen. Also, dass es auch Teil des Tests war und eine leichte Besserung zeigte. Kann leider mit dem Entzündungsparameter nicht so viel anfangen, also weiß nicht genau wie gut eine Veränderung von 210 auf 170 nun genau ist.

 

Ich finde es auch toll, dass wir uns hier austauschen können. Und wenn bei einigen Katzenkralle, bei einigen Kurkuma und bei anderen Vitamin D hilft, dann ist das doch klasse. Umso mehr potentielle Wege es gibt, desto mehr Leute können eventuell auch eine Besserung der Pso verzeichnen. Ich möchte nochmal betonen: Ich finde deinen Beitrag gut.

 

 

Liebe Grüße

 

Robert

Share this post


Link to post
Share on other sites
Catriona

Schade, dass es nicht mehr solch kompetente Ärzte gibt! :) Ich bin vor etwa zwei Jahren auf die Katzenkralle gestoßen, allerdings damals nicht wegen der Schuppenflechte, sondern weil ich aufgehört habe zu rauchen und meinen Körper beim entgiften unterstützen wollte. In der Apotheke wurde mir dann die Kralle empfohlen, allerdings nicht als Kapsel oder Tablette, sondern in der traditionellen Aufbereitung. Heißt im Klartext 20g Katzenkralle mit 1l Wasser aufkochen und dann 45min köcheln lassen. Davon dann täglich 60ml auf 3x20ml (Schnapspinnchen) verteilen. 4-6 Wochen einnehmen, dann 2 Wochen Pause, damit keine Gewöhnung entsteht und das ganze etwa ein halbes Jahr durchziehen. Dass meine Schuppenflechte davon besser wurde, war eigentlich nur ein positiver Nebeneffekt. Da meine Haut zur Zeit wirklich schlimm aussieht, hab ich vor ein paar Monaten wieder mit der "Teekur" angefangen und nehme zusätzlich, allerdings weniger konsequent, Kurkuma. Auch nicht in Kapseln, sondern in (Pflanzen-)Milch mit einem Tl Kokosöl oder im Kakao plus inflationärer Gebrauch beim kochen. Alles in allem kann ich meiner Haut beim heilen zuschauen, wobei die Heizungsluft leider nicht so zuträglich ist. Zwischenzeitlich hat es stagniert, aber nachdem die Einnahmepause nun vorbei ist, wird es wieder täglich besser. 

 

Euch allen auch weiterhin viel Erfolg mit Euren Methoden und liebe Grüße,

 

Katharina

Share this post


Link to post
Share on other sites
Waldfee

Hallo Catriona, es freut mich sehr für Dich, daß Du Deinen Weg zur guten Verbesserung Deiner Pso gefunden hast. Aus Deinem Bericht lese ich heraus, daß Du die Katzenkralle und das Kurkuma fortlaufend nehmen mußt, um einen permanenten Erfolg zu haben? Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin mit dieser Behandlungsmethode einen guten Erfolg! Selbst habe ich durch tägliche Micanol-Behandlung und Einnahme von D3 ( 5000 ) plus Zink einen zufriedenstellenden Hautzustand. Im Gegensatz zu sonst ist er sogar, abgesehen von akzeptablen Stellen an Beinen und Armen, hervorragend! LG Waldfee

Share this post


Link to post
Share on other sites
Claudia

Hallo Catriona,

schön, mal auch mehr über Erfolge mit der Katzenkralle zu lesen. Und die Schilderung der Dosierung  :daumenhoch:

 

Was würde denn bei einer Gewöhnung drohen / passieren?

 

Über Kurkuma (in Kapselform) findest Du ja in Roberts Thread sehr viele Informationen.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Catriona

Danke, Waldfee, Dir auch weiterhin viel Erfolg mit Deiner Behandlungsmethode! :) Micanol sagt mir ehrlich gesagt gar nichts, aber bei Vitamin D und Zink kann ich mir gut vorstellen, dass sich die Einnahme positiv auswirkt. Ob ich die Katzenkralle dauerhaft nehmen muss, wird sich zeigen. Die letzten anderthalb Jahre waren sehr stressig, deswegen habe ich die Hoffnung, dass die Haut sich beruhigt, wenn ich mich beruhige. Nachdem ich meine letzte Kur beendet hatte, war auch eine ganze Zeit Ruhe, bis es wieder losging. Ich könnte mir vorstellen, dass man mit zwei Kuren à 3 Monaten im Jahr die andere Jahreshälfte gut überbrücken kann. 

 

Hallo Claudia, ich war auch sehr positiv überrascht von der guten Beratung in der Apotheke und davon, dass die Apothekerin mir nicht die teuren Kapseln andrehen wollte, sondern mir die vergleichsweise günstige "gehäckselte" Rinde empfohlen hat. Sie war selbst in einer KK-Vorschungsgruppe an der Uniklinik hier in Innsbruck und sehr überzeugt von der Wirkung der Rinde in ihrer ursprünglichen Form. Laut ihrer Aussage ist das schlimmste, was bei einer Gewöhnung passieren kann, dass die Wirkung nachlässt. Mögliche Nebenwirkungen sind aber Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit und niedriger Blutdruck, allerdings sind sie eher selten und oft auf Überdosierung zurückzuführen bzw. bessern sich nach ein paar Wochen der Einnahme. Man sollte sich auch auf jeden Fall wegen der Verträglichkeit mit anderen Medikamenten beim Arzt oder Apotheker informieren, z.B. darf man die KK nicht mit blutdrucksenkenden Medis kombinieren.

 

Durch den Kurkuma Thread habe ich mich auch schon durchgearbeitet, sehr informativ und schön zu lesen, dass es so vielen Leuten hilft! :) Es ist halt doch gegen vieles Leiden ein Kraut gewachsen... 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Similar Content

    • Yellowbird
      By Yellowbird
      Hallo Zusammen,
      ich wollte mich auch mal zu Wort melden und euch von meiner Leidensgeschichte berichten und bin gespannt ob ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt...
      Im März 2016 habe ich von null auf Hundert angefangen extrem viel Sport zu machen (4-5x/Woche 10 km Joggen und 2x/Woche Personaltraining). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte auch große Erfolge. Nach etwa einem Monat fing es dann an, dass mir das Gelenk des rechten kleinen Zehs beim losjoggen weh tat. Nach ca 2 Km hörte es dann auf weh zutun und ich konnte meine 10 Km schmerzfrei beenden. Dann, am 1.7.2016, war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen... Wir haben sehr viel getanzt ;-).... Außerdem hat mich im Laufe des Abends ein Insekt in den rechten Knöchel gestochen was echt richtig schmerzhaft war (darum kann ich mich auch so gut daran erinnern). Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin ging gar nichts mehr! Mein kompletter rechter Fuß und das Sprunggelenk waren extrem angeschwollen und ich konnte den Fuß überhaupt nicht mehr belasten. Daraufhin bin ich zu meinem Orthopäden gegangen der mich Röntge weil er einen Bruch vermutute. Das wurde dann ausgeschlossen und er verpasset mir einen Zinkleimverband und ein Antibiotika wegen des Stichs. Als das alles nicht half und er bei meinem nächsten Besuch eher ratlos wirkte, entschied ich eine weitere Meinung einzuholen. Dieser vermutete dann einen Stressbruch bedingt durch meinen Knick-Senk-Spreiz-Fuß(den wohl fast jeder hat) und der Überlastung durch den Sport und schickte mich zum MRT (das Erste von etwa 10 Insgesammt bis heute). Außerdem hat er mir einen Airwalker verordnet den ich dann für ca. 3 Monate trug. Das MRT zeigte eine große Entzündung im Bereich des 5. Grundgelenks mit Weichteil beteidigung und auch der Knochen und die Knochenhaut waren entzündet. Es folgten Homäopathische Entzündungshemmende Spritzen und Elektrobehandlung und Physiotherapie. Es wurde zwar etwas besser, aber von schmerzfrei noch weit entfernt!
      In den darauffolgenden Jahren gab es viele Untersuchungen und ärztliche Meinungen, jede Menge Physioterapie, Einlagen für die Schuhe, etc. aber nichts brachte eine wesentliche Besserung. Auch die Vermutung eines Morbus Sudek stand im Raum, aber die hat der Neurologe nach seiner Untersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma hat der Rheumatologe ausgeschlossen. Erst als mir ein Orthopäde auf meinen Wunsch Cortison direkt ins Gelenk spritzte fand eine annehmbache Besserung Statt. Und trotzdem, da war inner eine kleine Stelle die mir beim Gehen unangenehm war. Das war dann auch die Zeit als mir mein Orthopäde sagte, dass ich versuchen soll den Zustand so hinzunehmen und das er sehr zufrieden ist weil es ja soooo viel besser geworden ist als im Vergleich zu dem wie ich zu ihm kam. Er selbst sei mit seinem Latein am Ende und ich bräuchte nicht mehr zu ihm zu kommen. Ich habe dann ein 3/4 Jahr versucht diesen Zustand zu akzeptieren bis es dann doch wieder schlimmer wurde. Also bin ich doch wieder zu dem Orthopäden gegangen und der überweiste mich in die Sportorthopädie einer Klinik. Der Arzt der mich dort behandelte schickte mich dann zu nächst wieder mal zum MRT und stellte dann fest, welch überaschung, dass ich eine große Entzündung, wahrscheinlich durch überlastung, an meinem 5. Grundgelenk am rechten Fuß habe. Er stellte mich zwischen die Wahl einer Operation, wo die Fehlstellung des Spreizfußes (5. Zeh) korrigiert wird oder einer Eigenblut Therapie, die nicht nur wahnsinnig Teuer sondern auch erst nach etwa 4-6 Monaten eine Besserung zeigen würde. Durch den Leidensdruck den ich damals 2018 hatte entschied ich mich für die OP. Diese ist zum Glück gut gelaufen, aber auch hier spürte ich schnell, dass sie nicht den gewünschten Effekt hatte. Auch mein Operateur gab mir schnell zu verstehen, dass er nicht mehr weiter wusste und so verabschiedete ich mich auch von diesem Arzt.
      Dann stand ich wieder da und fühlte mich alleingelassen mit meinen Schmerzen und halb verweifelt. Sicher kennt der ein oder andere es Jahrelang Schmerzen zuhaben und den Alltag eher schlecht als recht bewälltigen zu können ohne zu wissen was überhaupt der Grund dafür ist und ohne Hoffnung auf Besserung eben weil niemand weiß was die Ursache ist.
      Anfang 2019 fing dann auch der große Zeh am linken Fuß und das Knie am rechten Bein an Weh zu tun. Im zweiten Quartal 2019 war ich dann nochmal beim MRT um den aktuellen Zustand zusehen - diesmal mit beiden Füßen. Dieser zeigte diesmal eine Entzündung des gesammten Strangs des linken 4. Zehs und eine Diffuse Entzündung des Grundgelenkes und der Sesambeinchen des großen Zehs am linken Fuß. Als ich im Anschluss ein Gespräch mit der Radiologin hatte, sagte Sie, dass ich Ihrer Meinung nach Rheuma habe. Als ich Ihr mitteilte, das Rheuma bei mir bereits ausgeschlossen wurde sagte Sie es könnte auch eine Psoriasis Arthitis sein. Ich habe mich dann im Internet mal eingelesen und mich in jedem Artikel den ich las wiedergefunden. Daraufhin vereinbarte ich wieder einen Termin beim Rheumatologen. Dieser befragte mich zunächst ob ich oder meine Familienmitglieder Psoriasis haben. Dies verneinte ich. Soweit ich weiß ist keine Schuppenflechte in meiner Familie bekannt. Als er jedoch meinen Fuß untersuchte und meine Wurstzehe sah, stimmte er der Diagnose PSA zu, da die Wurstzehe wohl ein eindeutiges Anzeichen dafür ist.
      Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich  Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt...
      Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte.
      Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-))
      Viele Grüße, eure Claudia
    • Junglebrotha
      By Junglebrotha
      Hallo zusammen,
      ich hätte eine Frage bezüglich der Psoriasis Arthritis: kann hier auch wie bei einer rheumatoiden bzw. infektreaktiven Arthritis erhöhte Temperatur (zwischen 37.5 und 38) vorkommen?
      Hintergrund: Ich habe Psoriasis seit ca. 2006, Salben und Tinkturen - Bestrahlung etc. half alles nix. 2008 bekam ich Fumaderm und die PSO war komplett weg. Leider gingen meine Blutwerte extrem in den Keller, so dass ich 2009 wieder absetzen musste. Hatte aber bis Herbst 2010 Ruhe und dann kam alles wieder. Zuerst nur am Schienbein und dann breitete es sich zusehends aus.
      Vergangenen Dezember fingen plötzlich Rückenschmerzen auf der linken Seite bei den unteren Rippen und am linken Sitzknochen an. Beim Aufstehen und bei Bewegung wurde es besser, konnte aber keine Nacht mehr durchschlafen, da ich bei jeder Drehung Schmerzen hatte. Dachte zunächst an die Matratze, schlief dann aufgrund einer Kurzreise 3 Tage in einem Hotel, da wurde es aber auch nicht besser - eher im Gegenteil. Also ging erstmal zu einem Orthopäden, der nix finden konnte und meinte das könne alles sein, vielleicht sogar der Anfang vom Ende... Bin dann zur Hausärztin, die mich zum Röntgen schickte und mir Schmerzmittel verschrieb. Röntgenbilder der Brustwirbelsäule zeigten keine Veränderung, Halswirbelsäule liegt eine Streckung vor... ich solle mal zum MRT. Bin dann zwischenzeitlich zur Massage, der Masseur vermutete eine Verpannung und es wurde tatsächlich ein wenig besser. Zwischenzeitlich gab meine Schuppi vollgas (z.B. hatte ich im Januar noch keine Stelle am Kopf - Ende Februar war die Kopfhaut fast komplett zu so dass ich mir mittlerweile die Haare wieder auf 5mm abrasiert habe in der Hoffnung, dass Luft und Sonne die Situation verbessern). Also fing ich an selber zu recherchieren und kam auf den entzündlichen Rückenschmerz. Und dann, aus heiterem Himmel bekam ich Ende Februar eine Gürtelrose!!! Brustbereich UND Hüfte UND Armansatz/Achsel... das waren die übelsten Schmerzen, ich wurde zu einem Neurologen geschickt, der mir Virustatika und Ibuprofen aufschrieb. Den ganzen März war ich krank geschrieben. Meine Rückenschmerzen waren zwar weg (aber ich denke sie wurden nur durch den Schmerz der Gürtelrose überlagert) aber kaum wurde die Gürtelrose besser, war der Rückenschmerz wieder da - aber nicht mehr so heftig. Allerdings tat mir auf einmal der 2. Zeh am linken Fuß und der Ballen darunter extrem weh dass das Laufen schwer fiel. Der Neurologe meinte vermutlich PSA und überwies mich zum Dermathologen bzw. Rheumatologen. Nun ist es hier nicht so leicht einen Termin beim Rheumatologen zu ergattern (fühester Termin bei einem Rheumatologen, der einen Kassenvertrag hat: 31 Juli - der empfohlene Rheumatologe: Anfang Dezember). Hab mir daher jetzt für den 2.Mai einen Termin bei einem Wahlarzt geholt, den ich dann selber zahlen muss aber ich kann morgens kaum die Treppe runterlaufen wenn ich keine Schmerzmittel einwerfe und das ist ja auch keine Dauerlösung.
      Vor ein paar Tagen war ich beim Dermathologen, der meinte auch wahrscheinlich PSA und hat mir MTX verschrieben, allerdings soll ich noch vorher die Meinung des Rheumatologen abwarten. Blut wurde mir abgenommen, Ergebnisse kann ich demnächst abholen und soll diese dann mitnehmen.
      Nehme momentan Magenschutz und 2-3 Ibuprofen 400 am Tag gegen sie Schmerzen. Seit ein par Tagen kam die erhöhte Temperatur hinzu, die mich verunsichert, weil ich hierzu nichts im Netz finde bei PSA, nur bei andern Arthritisformen.
      Daher meine Frage: kennt das jemand von euch? Nicht dass ich irgendwas ausbrüte, was durch das Ibuprofen unterdrückt wird und dann plötzlich unter MTX noch schlimmer wird. Danke schon einmal vorab für die Hilfe!
    • MG1974
      By MG1974
      Hallo an alle, 
      bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. 
      Mein Name ist Mario G. komme ursprünglich aus Kroatien bin seit 1995 in der BRD und lebe (gerne) in Frankurt am Main. Bin 1974 geboren.
      Zu meiner Krankheit : mit 27 habe ich das erste mal Psoriasis bekommen bzw. ist das erste mal die Psoriasis ausgebrochen. Zuerst an Ellenbogen, danach die Knie und mein Kopf wurden befallen. Behandelt habe ich dies mit Kortison an Knie und Ellenbogen u. am Kopf hatt sich eine Glatze bei mir als die Lösung behauptet. Sobald ich die Haare ein wenig wachsen lasse kehrt auch das Plaque zurück. Wenn ich mir dan wieder eine Glatze  schneide, verschwindet es wieder am nächsten Tag? Würde gerne wissen ob jemand die selbe Erfahrung gemacht hat? Da ich meinen behandelnden Arzt darauf angesprochen habe und mir gesagt wurde da wäre keine Verbindung. Nun ja aber bei mir verhält es sich so. 
      Bis zum Jahr 2012 konnte ich mehr oder weniger damit gut leben. Im Jahr 2012 ist dann einiges privat passiert und dies hat sich wohl auf meinen allgemein Zustand ausgewirkt. Innerhalb 3-4 Monate hatte ich einen ganz Körper Befall von min 30% Körper Fläche. Und als ob dies nicht genug wäre könnte ich mich innerhalb weniger Tage kaum noch bewegen. Mein Hals und Nacken sowie die Gliedmaße wurden steif und ich kam aus eigener Kraft nicht mehr aus meinem Bett. Meine Frau fuhr mich zu meinem Haut Arzt der mich sofort in die Dermatologie in der Frankfurter UNI einweisen lies. Dort wurde festgestellt das ich zu den 30% der glücklichen zähle die zu der  Psoriasis auch die Arthrose bekommen. In meinem kleinen Zeh hat sich der Knochen Komplet aufgelöst. Nach 1 Monat Aufenthalt in der Dermatologie wurde das Problem mit der Haut sehr gut in den Griff bekommen. Da aber die Arthrose so schlimm ausgefallen ist bekam ich die Möglichkeit an einer Studien Medizin Teil zu nehmen. Diese Chance ergriff ich auch dankend. 
      Mit MTX und Golimumab von Simponie wurde meine Psoriasisarthritis sehr gut in Griff bekommen und ich hatte bis vor 1 Woche so gut wie keine Beschwerden. Ich ging meiner Arbeit, Sport etc nach und wollte mich nicht so ganz mit der Krankheit auseinander setzen bzw. ich war noch nicht bereit dazu. Jetzt bin ich es aber und würde gerne von euch wissen ob es Leidens Genossen im Raum Frankfurt gibt und auch eventuell eine Selbsthilfe Gruppe.  Gerne würde ich von euch erfahren ob ihr Verbesserungen durch die Umstellung von Essen erfahren durftet. Wie ihr da verfahren seit?
      Was mich am meisten interessiert ist wie lange bei euch die morgen Steifheit anhält und ob ihr euch auch am Ende des Tages Kraftlos und Energielos fühlt und was ihr dagegen unternimmt.  
      Und noch vieles mehr. Ich schätze mal für Anfang will ich mehr als genug wissen. Würde mich über jede Antwort freuen. 
      Grüße Mario
      PS sry für die Rechtschreibe Fehler habe in BRD keine Schule besucht.      
       
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.