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Catriona

Ursachenforschung

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Claudia

Hallo catriona,

mir fehlt grad die Zeit – könntest Du das für alle Nicht-so-gut-Englisch-Könner in etwa umreißen, worum es da geht?

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Kuno

Hallo, den Artikel halte ich für reißerisch. Wenn es so einfach wäre, gäbe es sicherlich auf diesen Hypothesen gegründete Maßnahmen. Wir müssen aber akzeptieren, dass es manchmal einfach -noch- nicht geht. Bei aller Skepsis gegen die moderne Technik, versetzt diese uns erst in die Lage, dass wir viele dieser "modernen" Erkrankungen in ihren Feinheiten und in ihrer Komplexität überhaupt erkennen können. Natürlich ist die Frage berechtigt, woher diese hier genannten Krankheiten kommen. Dazu lässt sich nur sehr klar sagen, dass es bisher nicht möglich ist, alle Hintergründe dieser Krankheiten zu erfassen. Das Wissen darüber steigert sich aber erheblich, dennoch reicht es nicht für einfache Strategien zur "Heilung". Ich ärgere mich zunehmend über solche Heilsbringer, die der Menschheit weis machen wollen, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten und die Schulmediziner nur zu dumm seien, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Einige der Empfehlungen in dem Artikel könnte ich sogar unterstützen als Weg gesünder zu leben, aber doch noch lange nicht eine Autoimmunkrankheit zu "heilen." Für mich sind das Werbestrategien, die mit Halbwahrheiten und eingestreuten wissenschaftlichen Ergebnissen den Eindruck erwecken sollen, dass hier der Heilsbringer spricht.

 

Leider zeigt sich dann unter wissenschaftlichen Kriterien, dass die Heilsprinzipien sich  gar nicht als Heilmethode umsetzen lassen.

 

Viele Grüße von Kuno

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Catriona

Hallo Claudia,

 

in dem Artikel geht es darum, dass Autoimmunerkrankungen oft auf unerkannte Allergien oder Unverträglichkeiten, Infektionen (Bakterien, Pilze oder Viren), Mängel (Mineralien, Vitamine) oder Vergiftungen (Quecksilber) zurückzuführen sind. Wenn man diese Probleme identifiziert und beseitigt, sollen sich in der Konsequenz die Autoimmunreaktionen bessern.

 

Danke für Deine Rückmeldung, Kuno. Ich gebe Dir insofern natürlich Recht, als dass der Artikel schon sehr reißerisch ist. 

Sicher ist es nicht immer so einfach, wie in dem Artikel dargestellt, aber ich habe für mich leider feststellen müssen, dass obwohl die moderne Diagnostik grundsätzlich in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge aufzudecken, der zuständige Arzt es leider oft genug nicht ist. Der Autor hat sicher auch die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, aber er hat meiner Meinung nach ein paar gute Ansätze. 

 

Meine eigene Psoriasis ist ein Erbe meines Vaters, die durch eine unerkannte Virusinfektion und diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten getriggert wurde. Den genetischen Faktor kann ich natürlich nicht ausschalten, aber seit ich meine Unverträglichkeiten berücksichtige und mein Immunsystem pusche, bessert sich auch die Psoriasis nicht unerheblich. Im Zweifel ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber für den Moment funktioniert es.

 

Liebe Grüße,

Katharina

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Kuno

Hallo Katharina,

 

was Du schreibst, könnte wirklich so sein. Aber trotz recht großen Wissens über solche Immunprozesse ist es doch sehr viel schwerer die gesamten Zusammenhänge zu verstehen. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht aussagen. Ich bin zwar Mediziner, aber auf einem anderen Gebiet. Immerhin reicht mein Wissen so weit, dass ich eine grobe Vorstellung davon habe, wie komplex die Prozesse gerade bei Autoimmunkrankheiten sind. Es ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass Infektionen Autoimmunerkrankungen triggern können. Trotzdem reicht das nicht aus, um den gesamten Prozess zu verstehen. Wenn Dein Vater eine Veranlagung zur Psoriasis hat, hat er Dir einen Teil dieser Anlagen sicherlich als Erbe mitgegeben. Leider hattest auch Du das Pech, das bei Dir vermutlich wieder ein Trigger einen ähnlichen Prozess ausgelöst hat.

 

Sicher kann ein Rheumatologe noch sehr viel mehr dazu sagen. Wobei nicht alles Wissen unmittelbar der Besserung von Krankheiten zugute kommt. Es sind dazu oft viele Schritte nötig. Dennoch ist aber auch das Wissen, das heute noch nicht weiter hilft, oft der erste Schritt zu etwas Neuem. Aber auch wenn ich im Laufe meines Medizinstudiums und meiner medizinischen Tätigkeit immer wieder etwas über Rheumatologie glernt habe, so bin ich selbst als Arzt im Vergleich zum Rheumatologen Laie - mit einigen grundlegenden Kenntnissen.

 

Einen schönen Abend wünscht Dir Kuno.

 

PS: Die Suche nach Ursachen und Kofaktoren bei Autoimmunerkrankungen ist sehr wichtig, selbst wenn solche Forschungen oft auch noch nicht unmittelbar umsetzbar sind.

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alex_73

Leider hat die heutige Medizin große Skepsis gegenüber der modernen Technik, bzw. verstehen die Weisskittel nichts von Technik (woher auch, bei der Auswendiglernerei), ansonsten wăre die Psoriasis wohl kein Thema mehr.

Das ruft natürlich die gesamt Alternativheilgottzunft auf den Plan die Psoriasis zu "heilen".

Dieser Artikel ist für mich eine logische Konsequenz der Inkompetenz der "modernen Medizin".

Mfg Alex

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Guest
Meine eigene Psoriasis ist ein Erbe meines Vaters, die durch eine unerkannte Virusinfektion und diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten getriggert wurde. Den genetischen Faktor kann ich natürlich nicht ausschalten, aber seit ich meine Unverträglichkeiten berücksichtige und mein Immunsystem pusche, bessert sich auch die Psoriasis nicht unerheblich. Im Zweifel ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber für den Moment funktioniert es.

 

So geht es wohl allen die aktiv versuchen, die Macken im genetischem Code zu überlisten.

Die Suche nach den Auslösern-Triggern.

Und immer wenn man nach vielen Jahren bis Jahrzehnte herumexperimentieren glaubt, "die Lösung" gefunden zu haben, dann holt einen die Realität wieder ein.

 

Der Nährboden für Spezialisten jeglicher Couleur: "schnupper mal an dieser Sumpfdotterblume und du bist geheilt"

Und wenn nicht, dann fehlt's dir am Glauben.

 

LG

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Catriona

Naja, der Quacksalber, der diesen Artikel verfasst hat, ist Schulmediziner mit ganzheitlichem Ansatz. Er arbeitet nicht mit Handauflegen oder sonstigen sumpdotterblumenähnlichen Geschichten. Klar will der gute Mann sich eine goldene Nase verdienen, genauso wie die Firmen, die Eure Cortisonsalben herstellen es bereits getan haben. Und natürlich versuche ich die Macken in meinem genetischen Code zu überlisten, aber das versucht jemand, der sich auf Cortison oder sonstwas verlässt ja auch.

Meine "Hauptkampfmittel" sind im Moment Katzenkralle, die immunmodulierend wirkt und Propolis, die antimikrobiell wirkt. Beides wird in der Schulmedizin eingesetzt und weiterhin erforscht. Zu den Wirkungsweisen gibt es wissenschaftliche Studien und die Wirksamkeit gilt als erwiesen - mit Glauben hat das also nichts zu tun. Außerdem halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen, was man von einigen anderen Medikamenten ja nun nicht behaupten kann. Und im Gegensatz zu Cortison hilft es mir.

Wie gesagt behaupte ich nicht, dass ich damit das Ei des Columbus gefunden habe, und womöglich muss ich meine Medikation irgendwann anpassen, aber das ist ein Päckchen, das wir hier alle tragen müssen, egal womit wir uns im Moment therapieren. 

 

Liebe Grüße und gute Besserung

Edited by Catriona
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Kuno

@ Catriona

Schulmediziner ist der Verfasser des von Dir erwähnten Artikels mit Sicherheit nicht. Dazu ist sein Ansatz und seine Behandlung viel zu spekulativ. Die so verschriene Schulmedizin arbeitet auf der Basis wissenschaftlich untersuchter Hypothesen, die überprüfbar sind. Das kann ich bei dem Autor nicht finden.

 

Für mich ist der Begriff "Schulmedizin" ein positiver Begriff, auch wenn ich ihn nicht benutzen würde. Es gibt Grundlagen und Methoden für eine wissenschaftliche Herangehensweise. Untersuchungsergebnisse müssen überprüfbar sein, sonst begeben wir uns auf den Pfad der Spekulation. Wenn spekuliert wird, muss überprüft werden, ob sich Vermutungen bestätigen oder nicht.

 

Grüße von Kuno

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Kitty1389

Schulmediziner ist der Verfasser des von Dir erwähnten Artikels mit Sicherheit nicht. Dazu ist sein Ansatz und seine Behandlung viel zu spekulativ.

Hallo Kuno,

bist Du Dir sicher, dass Du Dich nicht auch gerade im spekulativen Bereich befindest oder wie kommst Du darauf? Das Internet-Orakel antwortet auf Befragung, dass der Gute Doktor der Medizin sei, als Hausarzt tätig war und auch als Notarzt.

 

Viele Grüße

Kitty1389

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Catriona

Danke Kitty!

 

Wer sich auch mal die Mühe machen will, kann gerne (Dr.) Mark Hyman mal bei Google suchen. 

Ich will den Mann gar nicht weiter groß anpreisen, sein Lebenslauf spricht wohl für sich: er ist definitiv Schulmediziner, hat u.a. mit Bill Clinton zusammen gearbeitet und darf seine Spekulationen dem US Senat unterbreiten. Außerdem ist er seine eigenen Autoimmunerkrankungen auch losgeworden. 

 

Wie immer: gute Besserung und liebe Grüße,

Katharina

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alex_73

Hallo Katharina!

Darf ich fragen wieviel KK du nimmst, und in welcher Form?

Mfg Alex

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Catriona

Hallo Alex,

 

klar, ich nehme auf einen Liter 20g geraspelte Katzenkralle und köchel das dann eine dreiviertel Stunde auf kleiner Hitze. Von dem Sud nehme ich dann 20ml (halt ein Schnapsstamperl) jeweils vor jeder Mahlzeit, so dass ich am Ende auf 60ml/Tag komme. Den Rest bewahre ich im Kühlschrank auf. Kapseln gibt es auch, aber ich dachte mir, wenn die Leute in Südamerika seit Jahrhunderten damit Erfolg haben, geb ich dem mal eine Chance. Zumal die Apothekerin mir das auch so empfohlen hat. nach 4-6 Wochen mache ich 2 Wochen Pause, damit mein Körper sich nicht daran gewöhnt und die Wirkung nachlässt. Ich hab damit im September angefangen und meine Haut wird immer besser. Ich bin zwar (noch) nicht erscheinungsfrei, aber der Zustand jetzt ist kein Vergleich zu dem vor ein paar Monaten. Die ersten Erfolge haben allerdings ein paar Wochen auf sich warten lassen. 

 

Liebe Grüße, gute Besserung und -falls Du es ausprobierst- viel Erfolg damit :)

 

Katharina

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Bibi

hallo, ihr lieben -

 

ich bin sehr skeptisch gegenüber Mitteln, die aus fernen Ländern kommen -

 

Indien z.B. - Mexiko - usw.usw. - was den Menschen dort helfen mag, ist sicherlich nicht konform mit unserer Ernährung -

 

ich wünsche allen ganz viel Erfolg und Hilfe, die sich darauf einlassen mögen -

 

Quacksalber hin oder her, Catriona hat hier meiner Ansicht nach keine Werbung gemacht - somit darf der Thread meines Erachtens ernst zu nehmen sein -

und wie jeder Leser damit umgeht, ist ihm selbst überlassen -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi

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Catriona

Danke Bibi,

 

ich wollte hier eigentlich auch gar nicht auf meine eigene Behandlung hinaus, auch wenn ich immer dahin abschweife, sondern auf Dr. Hymans Diagnoseverfahren. Er versucht bei Autoimmunerkrankungen die persönlichen Trigger der einzelnen Patienten zu identifizieren und wenn möglich auszuschalten. Dabei arbeitet er mit ganz herkömmlichn Antibiotika, Antimykotika und Probiotika. Die einzelnen Diagnosen sind natürlich von Mensch zu Mensch individuell und können schon alleine deswegen nicht verallgemeinert werden. Er hat damit relativ viel Erfolg und rät Autoimmunerkrankten, mit Hilfe ihrer eigenen Ärzte, potentielle Trigger wenn möglich zu identifizieren. Damit verspricht er nichts und will uns auch nichts verkaufen. Das ganze nennt sich übrigens funktionelle Medizin.

 

Mit meinem Beispiel wollte ich nur verdeutlichen, dass ich den Ansatz nachvollziehbar finde, da bei mir persönlich tatsächlich eine chronische Infektion mitbeteiligt ist. Meine eigene Behandlung ist natürlich für viele eher in die alternative Schiene einzuordnen, hat aber mit diesem Thread hier eigentlich nur bedingt was zu tun. 

 

Liebe Grüße,

Katharina

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Kuno

@Kitty1389

Ich beziehe mich auf seine Thesen, die er im Internet unter dem Link verbreitet. Da ist sicherlich nicht alles spekulativ, aber sehr viel. Diese allgemeinen Empfehlungen ein bisschen Zink, ein bisschen Magnesium, etwas Fischöl und, um die Sache abzurunden, auch noch Vitamin D3 am besten ergänzt durch einen Esslöffen Lebertran sind aber schon spekulativ und enthalten aber immer auch ein Körnchen Wahrheit. Wahrheit ist aber auch, dass gesunde Menschen am besten eine Kost mit wenig Fleisch (nicht gar kein), viel Gemüse und Lebensmitteln, die ungesättigte Fettsäuren enthalten zu sich nehmen. Bei Mangelkrankheiten kann es sinnvoll sein, gezielt fehlende Stoffe zu ergänzen. Ich hoffe, dass die Unterschiede deutlich werden. Ein Schulmediziner untersucht, versucht zu einer Diagnose zu kommen und dann gezielt zu behandeln. Da sehe ich einen deutlichen Unterschied.

 

Viele Grüße von Kuno

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Kuno

Danke Kitty!

 

Wer sich auch mal die Mühe machen will, kann gerne (Dr.) Mark Hyman mal bei Google suchen. 

Ich will den Mann gar nicht weiter groß anpreisen, sein Lebenslauf spricht wohl für sich: er ist definitiv Schulmediziner, hat u.a. mit Bill Clinton zusammen gearbeitet und darf seine Spekulationen dem US Senat unterbreiten. Außerdem ist er seine eigenen Autoimmunerkrankungen auch losgeworden. 

 

Wie immer: gute Besserung und liebe Grüße,

Katharina

 

Hallo, auch die Pharma-Industrie versucht in jeder Weise in die Politik einzugreifen. Trotzdem tut sie das keineswegs immer nach den Regeln der Schulmedizin sondern eher nach Regeln eines auf Gewinn orientierten Unternehmens. Man versucht Kriterien in der Kontrolle aufzuweichen, man schafft es durch gezielte Studien die angebliche Überlegenheit einer wenig kreativen, angeblichen Neuentwicklung zu beweisen, indem man Studien so anlegt, dass herauskommt, was herauskommen soll. Dass ein Arzt mit Bill Clinton zusamenarbeitet, ist für mich noch kein Beweis von Qualität und auch kein Beweis, dass er sich an schulmedizinische Kriterien hält. Ich sage ja nicht, dass alles falsch ist, was er verbreitet. Aber die ungezielten Empfehlungen noch dieses und jenes Vitamin und Mineral ungezielt zu schlucken, ist absolut konträr zur Schulmedizin. Das ist in aller Regel spekulativ. Manchmal auf dem Niveau, gegen Grippe und Erkältungen Vitamin C zu empfehlen. (Unbestritten ist, dass wir alle Vitamin C brauchen und es ständig - mit der Nahrung - zu uns nehmen müssen, weil unser Organismus diese lebensnotwendige Substanz nicht selber bilden kann. Es ist aber allemal gesünder, wenn dies durch Nahrung geschieht. Denn in der Nahrung sind noch viele andere wichtige Stoffe enthalten, die erst in der Kombination zur positiven Wirkung beitragen.)

 

Ich bleibe dabei, für mich ist der Text im Internet nicht viel aussagekräftiger als das, was in Zeitungen von Drogeriene, Apotheken und Verkäufern von Nahrungsergänzungsmitteln steht.

 

Schönen Abend, Kuno

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Kitty1389

Hallo Kuno,

 

ja, im besten Fall tut ein Schulmediziner das. Aus meiner Erfahrung kann ich Dir da leider Anderes berichten, das ist aber ein anderes Thema.

Ich hab den Artikel nicht gelesen, weil mein Schulenglisch dazu nicht ausreicht.

Du hast aber geschrieben, dass der mit Sicherheit kein Schulmediziner ist.

Wollte ich so nicht stehen lassen, weil er eben doch Schulmediziner ist.

 

Viele Grüße

Kitty1389

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Catriona

Hallo Kuno,

 

ich glaube ehrlich gesagt schon, dass es für ihn spricht, dass er mit der Regierung und der Stiftung von Bill Clinton zusammenarbeitet. Er ist kein Pharmavertreter, sondern (auch) Ernährungswissenschaftler und in der Zusammenarbeit ging es um Diabetesprävention und wie sie in den USA das Problem in den Griff bekommen, dass um die 80% der Bevölkerung übergewichtig ist.

Und die Tipps in dem Artikel mit den Nahrungsergänzungsmitteln sind zwar allgemeine Tipps, aber auch nur ergänzend zu dem Hinweis, dass jeder in Zusammenarbeit mit seinem Arzt seine persönlichen Baustellen identifizieren sollte. Und er rät genau wie Du nicht zu einer fleischlosen, sondern überwiegend pflanzlichen Ernährung. 

 

Viele Grüße und einen schönen Abend wünscht,

Katharina

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Lupinchen

....frage mich gerade was eigentlich ein "Schulmediziner" sein soll. Hat sich zwar so eingebürgert, aber es sagt über die Ausbildung nichts aus. Könnte ja auch ein Zahnarzt sein :huh: In Amerika, habe es so verstanden das der Verfasser von dort sein soll, ist die Ausbildung sowieso eine andere.....und im Internet kann man viel behaupten.

 

Gruß Lupinchen

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Catriona

Klar kann man im Internet viel behaupten, aber auch wenn ich nur in den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften unterwegs bin und nicht in den Naturwissenschaften, habe ich an der Uni doch gelernt, seriöse von unseriösen Quellen zu unterscheiden. Als Schulmediziner würde ich jemanden bezeichnen, der sich sein Wissen und seinen Doktortitel auf herkömmliche Art an einer Universität angeeignet hat, und ja, das kann auch ein Zahnarzt sein. Herr Hyman ist aber nun mal Allgemeinmediziner und Ernährungswissenschaftler. 

Ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr, mich weiter darüber auszulassen, was der Mann kann oder nicht. Ich bin über den Artikel gestolpert und fand ihn interessant und hab mich dann weiter über den Mann informiert. Seine Bücher kenne ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht, aber auch ohne die gelesen zu haben, behaupte ich mal, dass der Mann kein unseriöser Scharlatan ist. Ich wollte die Leute, die es interessiert nur auf den Kerl aufmerksam machen. Weitere Recherche bleibt jedem selbst überlassen. 

 

Schönen Abend,

Katharina

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Kitty1389

Hallo zusammen,

 

seit März macht mir mein Knie arg zu schaffen. Teilweise konnte ich nicht mehr laufen. Im MRT war ich auch, leider ohne Kontrastmittel. Der Rheumatologe, dem ich den Befund mitgenommen hatte, meinte, das wäre wohl eher degenerativ und käme nicht von der Arthritis. Untersucht hat er mein Knie aber nicht, noch nicht mal gesehen. Die Schmerzen verstärkten sich. Meine eigenen Gegenmaßnahmen halfen zwar, aber immer nur für kurze Zeit. Dann wurde es wieder schlimmer.

 

Immer wieder habe ich mich auch dem Thema Ernährung gewidmet, und die "allgemeinen Rheuma-Ernährungs-Empfehlungen" umzusetzen versucht, habe mir grüne Smoothies gemacht, auf Zucker, Milchprodukte und Weißmehl verzichtet und bin auf Dinkel-Vollkornbrot umgestiegen. Ich habe vieles selber gemacht, damit es ja gesund ist. Und irgendwie hatte ich dieses Jahr Schub an Schub.

Der Aufenthalt in "meiner" Akutklinik half wieder gut, nur leider hielt es diesmal nicht so lange an. Fast war ich soweit, das mir angebotene Leflunomid anzunehmen.

 

Vor langer Zeit wurde bei mir ein RAST-Test durchgeführt. Da kam heraus, dass ich gegen Weizen-, Roggen- und Gerstenmehl allergisch bin (als Berufskrankheit anerkannt). Ich bin nicht allgemein gegen Stäube allergisch. Hausstaub, Milben, Schimmelpilze, alles war negativ. Nun habe ich mich (und meinen Arzt) gefragt:

Wenn mein Immunsystem nicht mag, wenn ich die genannten Mehlsorten einatme, was macht es, wenn ich sie esse? Mein Arzt sagt, wenn es eine Rolle spielt, würde ich das sehr schnell, innerhalb von 7 Tagen, merken.

 

Also, habe ich alles, was diese Mehlsorten enthält, vom Speiseplan gestrichen, ebenso die anderen Weizenarten wie z. B. Dinkel. 

Bereits am zweiten Tag merkte ich ein deutliches Nachlassen der Schmerzen. Nach jetzt ca. 14 Tagen habe ich fast keine Schmerzen mehr, auch nicht im Knie, ich kann wieder Treppen laufen ohne mich am Geländer festzukrallen. Die Haut wird deutlich besser. Die Schmerzen in den Muskeln und/oder Weichteilen, die der Fibromyalgie zugeschrieben wurden, sind ebenfalls deutlich weniger geworden.

Meine Fußpflegerin meinte, noch nie wären meine Zehennägel so schön gewesen. Unter den Fingernägeln wird die Haut weißer, die roten Einschüsse am Nagelende verschwinden. (Die  Ablagerungen unter den Nägeln trocknen und lassen sich leicht ablösen. Bis die Nägel richtig nachgewachsen sind, dauert natürlich).

Meine Haut ist glatter und weicher. Die roten Stellen im Gesicht werden blasser. Die Gelenke sind dünn und geschmeidig. Die Inversa ist deutlich besser geworden. Ich habe auch das Gefühl, dass ich besser atmen kann bzw. "mehr Luft" bekomme.

 

Hier steht, dass u. a. Allergien Auslöser sein können. Und die Suche nach Allergien ist auch Teil des Konzeptes des hier zu Beginn erwähnten Marc Hyman. Deshalb schreibe ich in diesem Thread.

 

Das würde mir auch erklären, warum ich in letzter Zeit so schlecht dran war: Ich habe durch die Ernährungsumstellung wesentlich mehr Brot gegessen.

 

Wenn es das gewesen sein sollte - was ich mit vorsichtiger Freude hoffe - in welcher Zeit müsste alles verschwunden sein? Ich dachte ja, maximal 14 Tage. Aber bei euren Medis braucht es mehrere Wochen. Muss ich mir auch mehr Zeit lassen?

 

Liebe Grüße

Kitty1389

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Catriona

Hallo Kitty,

 

ich feier Dich grad ein bisschen! :) Find ich klasse, dass Du dabei bist, der Sache auf den Grund zu gehen und dass Du damit Erfolg hast - hoffentlich bleibt das so. 

Das gibt mir Mut, doch wieder in die Richtung weiter zu wurschteln. Ich war sehr inkonsequent, was Zucker und Milchprodukte angeht, obwohl ich weiß, dass beides zu meinen Triggerfaktoren gehört. Nach zwei Wochen Antibiotika meldet sich auch meine Haut jetzt wieder, Candida lässt grüßen... Naja, ich bleib dran!

 

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg

Catriona

Edited by Catriona

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Kitty1389

Hallo Cat,

 

vielen Dank fürs Feiern. Das ist mir auch noch nicht passiert :D .

 

Es ist immer noch alles gut. Es gibt aber auch Rückschritte. Neulich habe ich mir Brot gebacken - gar nicht so einfach ohne Mehl - mit Buchweizenmehl. Danach hatte ich 2 Tage lang Schmerzen. Es gibt jetzt wie immer mehrere Möglichkeiten. Im Buchweizen war Weizen drin (auf der Packung steht: Buchweizenmehl kann Weizenmehl enthalten) oder es ist eine Kreuzallergie auf Roggen. Nach meinen Recherchen im Netz ist das durchaus möglich. Man bräuchte jemand, der sich damit auskennt.

 

Nächste Woche habe ich Besprechung meines Bluttests. Ich bin furchtbar gespannt, was da herauskommt.

 

Eine Freundin von mir hat ein Rezept gegeben von einem tollen Brot - ganz ohne Mehl, auch ohne Buchweizen. Da ist drin: Haferflocken (ich nehme sicherheitshalber Reisflocken), Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mandeln, Chia-Samen, Flohsamenschalen, Öl, Agavendicksaft oder Honig, Salz. Da vermisse ich das Mehl wirklich nicht.

 

Außer uns beiden scheint sich wirklich niemand dafür zu interessieren. :(

 

Liebe Grüße

Kitty1389

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Pinie

Hallo Kitty,

mich interessiert das sehr.

Ich wuerde mich ueber das Brotrezept ohne Mehl freuen und natuerlich auch die Backanleitung.

LG Pinie

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