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NeoSkin

Ich leide nun schon seit meinem neunten Lebensjahr unter Psoriasis. Ich habe die Krankheit aber nicht als "Platten", sondern als Pünktchen überall auf der Haut.

 

Ich habe seit ungefähr über 20 Jahren nun schon alles mitgemacht was die 90er und die letzten zehn Jahre bei schlechten Hautärzten an Medis zu bieten hatten.

 

Dann habe ich mich entschlossen in einer Testreihe mitzumachen, die Biologicals ausprobierten, die noch nicht auf dem Markt waren. Das ging schief und ich bekam eine Leberzirrhose,die mich erst auf die Intensivstation brachte, von der ich mich aber gut erholt habe.

 

Das ist nun 2 Jahre her und seit einem 3/4 Jahr bekomme ich nun MTX. Erst 15mg, dann 20mg in Spritzen. 

 

Zusätzlich "Daivobet", das meine Haut abhängig gemacht hat und dünn. Davon bekomme ich regelmäßig beim Absetzen schreckliche Entzugserscheinungen. Zb. Gesicht angeschwollen, Körper glüht rot, Pso' kommt 3x mal so schlimm wieder.

 

Das MTX hatte am Anfang die übelste Nebenwirkungen. Ich habe sehr gelitten, aber die Zähne zusammengebissen, immerhin war der Preis einfach normale Haut zu haben.

 

Aber nun bin ich total frustriert. Trotz der Menge von 20mg verbessert sich nichts, GAR NICHTS.

 

Im Gegenteil ich habe eine konstante hartnäckige Pso', die mich ohne Kortison oder Solarium in den Wahnsinn treibt und einen Schub nach dem Nächsten. ich spritze mir also jede verdammte Woche ein Chemotherapeutikum dessen Nebenwirkungen mir wirklich ernsthafte Sorgen bereiten und nichts passiert. Keine Besserung.

 

Ich bin wirklich verzweifelt und hoffe hier durch Euch Antworten und Ideen zu finden. Vielleicht Erfahrungen die ihr damit gemacht habt, Möglichkeiten, Heilungsmethoden usw.

 

ich vertraue mittlerweile keinen Ärzten mehr und fühle mich nicht ernstgenommen. ich freue mich wirklich, wenn hier jemand kommentiert und mir helfen kann.

 

Liebe Grüße an alle Mitleidenden.

Edited by NeoSkin

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Donna

Hallo NeoSkin

Bekommst du zu den Mtx auch Folsäure?

Wenn es dir so schlecht damit geht solltest du mit dem Arzt sprechen

damit du ein anderes Medikament kriegst.

Gruss Donna

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Waldfee

Halljo NeoSkin,

wärst Du nicht endlich einmal ein Kandidat für eine Hautklinik? Entweder Akutklinik oder REHA, obwohl bei Dir wahrscheinlich eine Akutklinik momentan das Richtigere wäre. Persönlich kann ich Dir nur die Hautklinik in Leutenberg empfehlen, die ohne Kortison und ziemlich erfolgreich arbeitet und Dich Deiner ganz persönlich annimmt. Wenn Du weiterhin auf Chemie verzichten willst, wäre das eine Option. Aber es gibt auch andere Hautkliniken, die Dir sich weiterhelfen können. Die Pso guttata, die Du wahrscheinlich hast ( habe ich auch ) ist schwer zu behandeln, aber sie ist behandelbar!

Also bitte nicht verzweifeln. Alles Gute für Dich! LG Waldfee

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NeoSkin

Hallo Waldfee, eine Reha und Klinkaufenthalt ist bereits beantragt, habe aber seit Wochen nichts von denen gehört. Das wird dann zwecks dem Standpunkt eine Klinik am Meer. Auf Chemie verzichte ich ja nicht, sondern frage mich warum 20mg nicht bei mir wirken???Obwohl ich hier lese das bei Anderen schon 15mg nach 12 Wochen die Haut komplett befreit hat.  Das meine Haut schwer zu behandeln ist weiss ich...leide ja mein halbes Leben darunter, aber man könnte meinen das die Ärzte so langsam wissen, wie sie diese Krankheit behandeln sollten. Da verzweifelt man absolut....

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Donna

Hallo NeoSkin

Jeder Mensch reagiert anders auf die Medikamente .

Ich habe auch einiges probiert bis ich etwas gefunden habe.

Das einzige was du sicher braucht ist Geduld.

Ich hoffe das du das richtige für dich findest.

Gruss Donna

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Supermom

Hallo Neoskin,

 

dann ist MTX einfach nicht DEIN Medikament...manchmal muss man sehr viel probieren, bis man seinen Weg gefunden hat....Nicht aufgeben!

Reha ist super...

 

Lerne vor allem Entspannen und positives Denken... auch das hilft deiner Haut.

 

Herzlich Willkommen und liebe Grüße

Supermom

Edited by Supermom
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drkeys

... den MTX Hass kenn ich zu gut ;)

 

Wie lange nimmst Du denn schon MTX? Es kann bis zu 6 Monaten dauern bis es wirkt.

Wie schon einige hier erwähnt haben, bei einem 2 stellig prozentigen Anzahl von Menschen wirkt MTX nicht oder nur wenig. Man muß es also ausprobieren.

Es gibt auch noch andere Biologicals für PSO wie z.B Otezla ... wie wäre es damit.

Otzela ist auch neu und wird als Tablette genommen ... sol wenig NW haben.

Edited by drkeys

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Harley48

Servus Neoskin,

ein Rat von mir, der auch schon MTX ausprobiert hat. Laß den Mist weg. Erst recht, wenn sich keinerlei Besserung zeigt, so wie es bei mir auch war. Habe es ein halbes Jahr gespritzt. Außer Nebenwirkungen Nichts!

Und Donna....ich hab Folsäure dazu genommen. Hat keinerlei Auswirkungen gehabt.

Neoskin, versuch es einfach nur von Außen zu behandeln. Es gibt da viele Möglichkeiten. Man muß halt Das für sich Richtige finden. Dauert lange, aber irgendwann paßt es. Bei mir ist es so. Habe schon ziemlich Befall, aber ich komm mit meiner Behandlung damit ganz gut zurecht.

Und drkeys.....Otzela ist noch ziemlich neu. Man weiß überhaupt nichts über Langzeitwirkung. Auf sowas würde ich mich nicht einlassen.

Gruß vom

Harley

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Matthias123

Ich hab 20 Jahre gebraucht bis ich endlich was gefunden habe ....Geduld ... Geduld... Und das nach einem Akutklinik Aufenthalt

10 mg Mtx und 10 mg folsäure hat ein halbes Jahr gedauert bis was Zu sehen war .

Schau dich im Forum um da gibt es einige Medikamente zb secukinumab soll Sehr gut sein

Lg Matthias

Ps harley du hast recht man sollte erstmal alles ande testen

Edited by Matthias123

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drkeys

Servus Neoskin,

ein Rat von mir, der auch schon MTX ausprobiert hat. Laß den Mist weg. Erst recht, wenn sich keinerlei Besserung zeigt, so wie es bei mir auch war. Habe es ein halbes Jahr gespritzt. Außer Nebenwirkungen Nichts!

Und Donna....ich hab Folsäure dazu genommen. Hat keinerlei Auswirkungen gehabt.

Neoskin, versuch es einfach nur von Außen zu behandeln. Es gibt da viele Möglichkeiten. Man muß halt Das für sich Richtige finden. Dauert lange, aber irgendwann paßt es. Bei mir ist es so. Habe schon ziemlich Befall, aber ich komm mit meiner Behandlung damit ganz gut zurecht.

Und drkeys.....Otzela ist noch ziemlich neu. Man weiß überhaupt nichts über Langzeitwirkung. Auf sowas würde ich mich nicht einlassen.

Gruß vom

Harley

Harley, bei mir war die PSO nach 2 Wochen komplett weg mit MTX ... also vorsicht mit solchen Pauschalaussagen.

 

Otezla ist neu in Deutschland zugelassen. Weltweite Studien gibt es seit Jahren. Über Langzeitwirkungen weißt Du bei vielen Salben und Medikamenten nichts.

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Harley48

Was heißt hier Pauschalaussagen? Ich bin nicht er Einzige, bei dem MTX garnichts gebracht hat außer den bekannten und äußerst unangenehmen Nebenwirkungen.

Ist ja schön für Dich, wenn das bei Dir schon nach 2 Wochen (!?) angeschlagen hat. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber wenn Du das sagst.....

Langzeitstudien gibt es bei den meisten Medikamenten. Über Otezla kann ich aber nichts finden. Auf so ein Experiment würde ich mich nicht einlassen. Aber jeder, wie er will. Jeder kann selbst entscheiden, was er seinem Körper antun will.

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Mansikka

Habe nach 2 Jahren MTX -Therapie entschieden die Therapie abzubrechen. Grund dafür ist , dass bei mir ein Aneyrisma am Aorta festgestellt wurde,  und diese Sache höchst wahrscheinlich von der MTX -Spritzen verursacht wurde.

Mein Chirurg, der mich operiert hat , beriet mich die Therapie SOFORT abzubrechen. Und das habe ich auch getan.

Aber jeder ist für sein Körper selbst verantwortlich und kann tun ,was er will.

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sia

Es ist nicht wahrscheinlich, dass  MTX der Grund für ein Aorten-Aneurysma ist.

Die Behandlung mit MTX vor einer Operation abzubrechen ist eher üblich.

 

Möglich wäre z.B. eine Kombination einer Psoriasisarthritis mit einer Takayasu-Arteriitis. Das ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung bei der es zu entzündliche Veränderungen an der Aorta kommt. Diese Erkrankung ist mit der Riesenzellartreriitis verwandt und ziemlich selten.

Auf Basis einer (vielleicht nicht ganz verstandenen?) Aussage eines Arztes zu behaupten, das Aneurysma wäre von MTX verursacht ist imo anderen Leuten gegenüber die ebenfalls MTX nehmen (müssen) vielleicht gut gemeint, aber nicht gut getan.

 

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Matthias123

Habe nach 2 Jahren MTX -Therapie entschieden die Therapie abzubrechen. Grund dafür ist , dass bei mir ein Aneyrisma am Aorta festgesteollt wurde, und diese Sache höchst wahrscheinlich von der MTX -Spritzen verursacht wurde.

Mein Chirurg, der mich operiert hat , beriet mich die Therapie SOFORT abzubrechen. Und das habe ich auch getan.

Aber jeder ist für sein Körper selbst verantwortlich und kann tun ,was er will.

Oha kanst du das besser erklären ?? Verstehe nichts ...bin ein Mtx Patient hab jetzt Angst

Lg Matthias

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Mansikka

Hallo Matthias,

wie du hier gelesen hast, gibt es verschieden Meinungen über MTX. Natürlich auch unter den Fachärzten.

Habe nur geschrieben ,was ich von meinem Arzt erfahren hatte. Sonst nichts !!

Matthias , ich hoffe, dass du für dich die richtige Antwort findest.

Mansikka

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Matthias123

Ne ne finde es super das du geschrieben hast noch mal danke

Lg Matthias

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sia

Eine Ergänzung: ein Chirurg, auch wenn es ein guter ist, ist kein Facharzt für Dermatologie und/oder Rheumatologie

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Harley48

Servus Mansikka,

hast recht, daß Du MTX nichtmehr nimmst. Auch wenn laut "Expertenmeinung" (sia) es nicht der Auslöser für Dein Aneurysma war.

Jedes Medikament bewirkt etwas im Körper. Dazu ist es ja da. Aber neben der eigentlich gewünschten Wirkung gibt es halt die nicht erwünschten Nebenwirkungen. Und nachdem ich da schon sehr viele schlechte Erfahrungen sammeln mußte, nehm ich garnichts mehr. Geht auch.

Grüße vom

Harley

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Mansikka

Danke Sia für deine Bemerkung. Du hast Recht. Jeder Facharzt ist nur auf seinem Gebiet Experte. Deswegen bin ich auch bei einem Rheumatologen UND Gefäßspeziaisten in Behandlung . 

 

Einen schönen Tag . 

 

mansikka

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Mansikka

Hallo Harley

 

du hast deine Entscheidung getroffen und nimmst nichts mehr. Eine gute Entscheidung. 

 

Ich nehme nur Quensil-Tabletten und Kortison (Prednisolon) . Bis jetzt habe keine Verschlimmerung festgestellt, obwohl ich MTX weggelassen habe.

Am liebsten würde ich auch diese Medis weglassen, werde dies bei nächsten Termin besprechen

 

Einen schönen Tag

 

mansikka

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Harley48

Hallo Harley

 

du hast deine Entscheidung getroffen und nimmst nichts mehr. Eine gute Entscheidung. 

 

Ich nehme nur Quensil-Tabletten und Kortison (Prednisolon) . Bis jetzt habe keine Verschlimmerung festgestellt, obwohl ich MTX weggelassen habe.

Am liebsten würde ich auch diese Medis weglassen, werde dies bei nächsten Termin besprechen

 

Einen schönen Tag

 

mansikka

Servus mansikka,

Quensil ist ja auch nicht gerade ohne. Können auch ziemliche Nebenwirkungen auftreten. Und, nimmst Du Kortison innerlich ein? Das hatte ich auch schon vor ein paar Jahren. Trotz Ausschleichen explodierte meine Haut nach dem Absetzen. Kommt für mich auch nichtmehr in Frage. Wie schon geschrieben. Solche Sachen will ich nichtmehr nehmen. Das Einzige, was ich ab und zu einnehme, wenn die Psa-Schmerzen heftig sind, ist Ibu. Aber halt nur nach Bedarf. Irgendwie muß man sehen, wie man selbst zurecht kommt. Und es geht auch.

Grüße vom

Harley

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Mansikka

Hallo Harley, ich weiss, Quensil hat auch viele Nebenwirkungen, z.B.auf Augen. Kortison nehme ich als Tabletten 5 mg morgens.

 

Ja, ich denke auch, dass Ibuprofen ein relativ gute Alternative (wenn man es nicht regelmäßig nimmt)  ist.

 

 

Mansikka

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Harley48

Hallo Mansikka,

gut, 5 mg geht ja noch. Wie lange nimmst Du es denn schon? Es hat bei mir schon auch geholfen. Nur auf Dauer ist es halt nix. Ich hatte allerdings 15 mg. Und nach einiger Zeit hat sich das unschön gezeigt. Gewichtszunahme, aufgeschwollen. Naja und dann hab ich es ausschleichen lassen und meine Haut reagierte wie verrückt.

Ibu ist halt nicht so ein Hammer wie Diclo. Die hab ich vorher bei Bedarf genommen. Aber mein Arzt riet mir, besser Ibu zu nehmen, da diese die Nieren nicht so sehr traktieren wie die Diclo. Klappt ganz gut.

Grüße

Harley

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JuniMond

Also mir hilft die Nordseeluft immer sehr (vorallem im Sommer) Juist ist da ein schöner Ort für Urlaub und ne Klinik gibt es glaube ich auch auf Norderney!!!!

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NeoSkin

Also ich leide ja an Peso seit über 20 Jahren und habe es sehr stark überall. ich habe so viel schon durch..Fumaderm nicht vertragen...und und und..ich nehme MTX seit 6 Monaten und das krasse ist, das die Haut total schlimm wird. Also: schlimmer! Äusserlich muss ich euch allen sagen..bin ich kein Freund von, ausser es kommt von der Natur.

 

Ich nehme seit Jahren Cortison und wir alle wissen, unsere Haut wird von innen getrieben..also Magen Darm und so weiter. ich werde dsmt eine Magen Darm Spielgelung machen und mich auf DarmPilz untersuchen lassen. Wenn der zu stark ausgebrochen ist, wird die Haut auch stark davon betroffen...

 

Danke Euch allen für die Lieben Worte!

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    • Schmiddi
      By Schmiddi
      Liebes Forum,
      während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll.
       
      Symptome/Befunde:
      29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich.
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      Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA"
      Rheumatologe:
      Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten.
      Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen.
      MTX:
      Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden).
      Die Unsicherheit:
      Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt.
      Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen.
      Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps
      Gute Besserung euch allen!
       
       
       
    • turtle
      By turtle
      Hallo zusammen,
      ich möchte nach langer langer Zeit mal einen Zwischenstand geben. Das fällt mir nicht leicht, da ich eigentlich nicht jammern mag und nun - nachdem ich es zulasse, Euch zu schreiben - hier sitze und heule. Und klare Gedanken kann ich auch nicht mehr fassen.
      Ich versuche mal, das Posting zu strukturieren:
      1. Ich habe nun 6 Mal MTX gespritzt; beim ersten Mal 15 mg mit starker Übelkeit für 2,5 Tage, dann bin nach Rücksprache mit der Rheumatologin auf 10mg runtergegangen und 3x die Woche Folsäure. Meiner Haut geht es super, jedoch habe ich im Moment, habe mir in der letzten Woche kein MTX gespritzt, da ich einen Protonenpumpenhemmer und Diclophenac nehmen wollte, da ich es solche Probleme mit LWS und / oder Ischias habe, dass ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Nun kommt aber seit ein Paar Tagen der Juckreiz in der Leistengegeng und an den Handinnenflächen, wo ich noch als letztes Symptome hatte, wieder. Außerdem sind diese Stellen auch rot (Hand) bzw. weiß schuppig (Leiste).
      Habe wegen der Schmerzen auch vom 30.5. bis 22.6. Prednisolon genommen (3 Tage 20mg, 5 Tage 15mg, 6 Tage 10mg, 5 Tage 5mg, 5 Tage 2,5mg). Mit 20 und 15mg ging es mir schmerzmäßig ziemlich gut, jedoch kam unter Kortison dann ein Taubheitsgefühl im li Bein hinzu (s.u.)
      2. Ich habe beim letzten Termin in der Hautklinik einen Arztbericht angefordert. Dort steht nun, dass nur ein Verdacht auf Pso inversa und PSA vorliegt, da bei einer Biopsie eine oberflächliche Dermatits mit indirekten Hinweisen auf ein subakutes Ekzem herauskam. Aber da war die Stelle schon lange mit Silkis behandelt. Nun habe ich im Moment eher nichts mehr, was ja gut ist, allerdings hatte ich mir überlegt, dass ich wegen meiner Rückenproblematik einen Antrag auf GdB stellen möchte. Und auch vorher waren sich die Ärzte nie so einig, ob ich wohl eine Pso inversa oder ein Ekzem habe, da die Schuppung fehlt. Hier dann auch noch das Gefühl - gehöre ich hier in das Forum, wenn das noch nicht mal klar ist.
      Als Jugendlicher hatte ich immer mal wieder einen oder 2 Flecken, die sich geschuppt haben, das ist aber als Röschenflechte diagnostiziert worden (mehrfach). Vor einer Diplomprüfung hatte ich den ganzen Rücken voll mit juckenden, erhabenen, trockenen, leicht schuppenden Herden, aber auch das ist vom Hautarzt als Ekzem diagnostiziert worden und mit einer Creme (keine Ahnung was) behandelt worden und ist auch nach der Prüfung wieder weggegangen.
      3. PSA oder nicht PSA: auch das ist nicht klar. Hatte vor 5 1/2 Jahren ein entzündetes Sprunggelenk und habe am anderen Fuß einen dicken und deformierten 2. Zeh, aber auf einem herkömmlichen Röntgenbild ist keine Gelenkveränderung erkennbar. Zusätzlich habe ich überall an der Wirbelsäule Verschleißerscheinungen, die aber nicht (?) mit einer PSA zusammenhängen, sondern mit meiner Hyperlordose, einer leichten Skoliose, meinem Alter (bin 55), meiner Veranlagung zusammenhängen (aus Orthopädensicht). Die Rheumatologin meinte anfangs, dass so viele Faktoren für PSA sprechen, dass sie auf PSA tippen würde. Mittlerweile ist sie aber nicht mehr sicher und möchte das ISG im MRT sehen. HLAB 27 ist negativ und auch sonst keine Rheumafaktoren.
      Die Rheumatologin sehe ich am 16.7. wieder.
      4. Mein Vater hatte einige Jahre massiv mit Schuppenflechte zu kämpfen. Er kämpft jetzt aber nur noch ab und zu mit einem kleinen Herd.
      5. Wirbelsäule: Ich habe in L4/L5 ein Wirbelgleiten Grad 1 durch die Hyperlordose, habe in diversen Segmenten eine fortgeschrittene Facettengelenksarthrose, habe Bandscheibendehydrierungen, an verschiedenen Stellen Bandscheibenprotrusionen, aber keine Verengung des Spinalkanals, habe permanent Ischiasschmerzen, die die letzten Wochen immer in den Po ausstrahlen, teilweise weiter runter und seit 2. Juni habe ich ein taubes linkes Bein. Dieses Taubheitsgefühl weitet sich immer weiter aus. Und die Ärzte wissen auch nicht so recht, was es ist. Der Neurologe tippt, nachdem BWS, HWS und LWS per MRT untersucht wurde, auf ein Piriformis-Syndrom. Die Neurochirurgin, zu der ich aus lauter Verzweiflung gegangen bin, meint, dass es eher an den Facettengelenken liegt, es könnte aber auch der Gleitwirbel sein, aber sie würde vermuten eher Facettengelenke. Sie möchte mich jetzt dort spritzen und parallel dazu Akupunktur geben. Mein Problem ist nur, dass sie in 2 Wochen in Urlaub geht und nun die Behandlung anfangen, aber dann erst einmal unterbrechen würde. Dienstag haben wir noch mal eine Besprechung diesbezüglich.
      Physiotherapie habe ich schon, aber bisher merke ich keinen Unterschied, außer dass ich das Gefühl habe, dass es über Tage hinweggesehen schlimmer wird.
      6. Ein Taubheitsgefühl in den Füßen habe ich seit März 2017, von dem Tag an, als meine Eltern gesagt haben, sie ziehen ins betreute Wohnen. Mittlerweile haben wir ihnen geholfen, die Wohnung aufzulösen und der Stress ist vorbei, außer, dass wir einen Teil der Bücher und Dinge zu uns genommen haben und sie größtenteils bei uns im Haus in Kisten verteilt auf Keller und Dach stehen.
      7. Ich weiß, dass ich mit Psyche generell schnell reagiere und habe auch schon diverse Therapien gemacht. Bei meiner alten Therapeutin würde ich momentan keine Therapie mehr bewilligt bekommen, außerdem ist sie für das nächste halbe Jahr dicht. Und was anderes bekommen ist auch nicht gerade einfach.
      Ich bin einfach am Ende. Ich weiß nicht mehr weiter und finde das Leben im Moment dermaßen anstrengend. Ich kann mich aber auch nicht die nächsten 3 Wochen aus meinem momentanen Leben herausziehen, da unsere Tochter Mitte Juli für ein Jahr nach Südafrika (Auslandsschuljahr) geht und im Moment seit Donnerstag ihre Gastschwester noch bei uns ist. Die Mädchen fliegen gemeinsam. So ist auch hier noch eine Mehrbelastung da. Außerdem habe ich in der Arbeit 3 stressige Projekte am Hut zusätzlich zum Tagesgeschäft und wenn ich schlapp mache, bricht zumindest für eine Zeitlang ein ziemliches Chaos aus, weil nur unzureichend Ersatz da ist, die Situation manpowermäßig eh schon angespannt ist und meine Dinge, wenn sie nicht getan werden, im Desaster enden, wegen Softwareabkündigungen und Notwendigkeit für andere Umstellungen.
      Ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird, dass es irgendwann in Bälde in einer Lähmung des Beines endet, ich ja noch nicht mal weiß, wo das Problem liegt und ich andererseits wegen des Gleitwirbels auch eine Versteifung nicht prickelnd finde von dem was man hinterher hört und dass es am nächsten Wirbel weitergeht. Außerdem scheint es doch relativ häufig zu sein, dass die Schmerzen nicht aufhören, da die Schrauben nicht optimal sitzen und Muskulatur und Nerv geschädigt werden. Außerdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass es am anderen Bein mit den Sensibilitätsstörungen anfängt, teils habe ich ein Kribbeln im Gesicht.
      Ich glaube, ich bin einfach nervlich am Ende, aber ich möchte die 3 Wochen durchhalten. Und jetzt krank schreiben lassen mag ich auch nicht, da ich unserem Gastkind ein bisschen bieten möchte, mein Mann aber nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren wird und somit ich die einzige bin, die fährt. Unser Sohnemann ist absoluter Führerscheinneuling, so dass ich auch hier die Verantwortung zu groß sehe. Und wenn ich krank geschrieben wäre, würde ich mich das nicht trauen.
      Nein und Reduzierung meiner Arbeitszeiten ist für mich im Moment auch keine Option, da das Auslandsjahr von unserer Tochter eine Stange Geld kostet und unser Sohn jetzt das Studium anfängt, außerdem wir gerade erst seit ein paar Jahren im eigenen Haus wohnen.
      Falls ich mich hinterher entschließen sollte, in eine Akutschmerzklinik zu gehen, hätte da jemand eine Empfehlung? Wirbelsäule, Psychosomatik, Haut, evtl. rheumatisch?
      LG
       
       
    • PSOnkel
      By PSOnkel
      Hallo liebe Leute,
      am 5. Juni darf ich endlich nach Oberammergau - mit (derzeit leichter) PSO & PSA (derzeitig mal wieder Thema an der HWS, nach einem Autounfall) ....
      Kennt jemand von Euch etwas zur aktuellen Lage in der Rheuma- udn Shcmerzklinik Oberammergau?!... Und, frei nach dem Motto "Gemeinsam sind wir unerträglich", ist denn noch jemand von Euch da, im Alpenvorland, in der Klinik?
      Danke schon mal im Voraus & beste Grüße vom PSOnkel.

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