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williwillswissen

PSA und rheumatoide Arthritis ?

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williwillswissen

Hallo Leidensgenossen,

 

ich bin neu hier im Forum und wollte mal nachfragen ob jemand schon Erfahrungen damit gesammelt hat?

Ich habe seit ca.32 Jahren Psoriasis und vor 7 Jahren kam dann die PSA dazu. Bis vor einem Jahr mit Enbrel super glücklich. Keine Symptome oder Nebenwirkungen.

Dann ging es los...dicker Finger, dicke Zehen, Schmerzen in den Knien, Handgelenken, Rücken, Schultern......Jetzt nach einem Jahr Odyssee hat der Rheumatologe durch

"Zufall" herausgefunden, das auch noch eine rheumatoide Arthritis dazu gekommen ist.

Jetzt meine Frage: Hat einer damit schon Erfahrungen gemacht? 

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petroscha

Willkommen williwillswissen im Forum :D

Du bist hier richtig, denn viele diesbezügliche Erfahrene gibt es hier.
Nutze die Suchfunktion oben und Du wirst schnell fündig werden.

Viel Spaß beim Stöbern

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Lupinchen

Hallo Leidensgenossen,

 

ich bin neu hier im Forum und wollte mal nachfragen ob jemand schon Erfahrungen damit gesammelt hat?

Ich habe seit ca.32 Jahren Psoriasis und vor 7 Jahren kam dann die PSA dazu. Bis vor einem Jahr mit Enbrel super glücklich. Keine Symptome oder Nebenwirkungen.

Dann ging es los...dicker Finger, dicke Zehen, Schmerzen in den Knien, Handgelenken, Rücken, Schultern......Jetzt nach einem Jahr Odyssee hat der Rheumatologe durch

"Zufall" herausgefunden, das auch noch eine rheumatoide Arthritis dazu gekommen ist.

Jetzt meine Frage: Hat einer damit schon Erfahrungen gemacht? 

Habe gerade den Super-Gau...sprich Schub (fast) hinter mir. Enbrel habe ich ca. 6 Monate genommen, mit ganz gutem Erfolg. Dann hat es einen entzündeten Zeh und einen heftigen Schub in der li. Hand ausgelöst. Wird im Beipackzettel auch angegeben, dass sowas vorkommen kann. Nach dem Absetzen ging es dann richtig los. Musste aber ersteinmal 4 Wo. warten bis ich jetzt mit Humira+MTX Tab. 5mg wieder eine Basistherapie anfangen kann. Es ist nicht ungewöhnlich das man zur PsA auch noch andere rheumatische Probleme bekommt. Die Übergänge sind aber oft fließend. Ich hoffe man hat Dich nicht ein Jahr unversorgt gelassen.

 

Gruß Lupinchen

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drkeys

Woran hat Dein Rheumatologe denn fest gemacht das Du "auch" noch eine RA haben sollst? Wenn ich die Diagnoskriterien zur PsA lese gibt es ja noch nicht einmal Einigung bei den Herren Rheumatologen.

Edited by drkeys

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williwillswissen

Hallo drkeys,

vor meinem Urlaub hat der Doc beim Formular für die Blutuntersuchung "aus Versehen" ein Kreuz an der falschen Stelle gemacht. Wegen des Ergebnisses hat er dann nach meinem Urlaub noch mal einiges an Extra-Untersuchungen machen lassen. Im Gegensatz zu den Jahren davor mit Enbrel, sind jetzt wohl eindeutig Rheumafaktoren usw. festgestellt worden.

 

@Lupinchen...

viel Erfolg mit deiner Basistherapie. Mit MTX gibt bei mir immer die Leber auf... Unversorgt war ich dem Jahr beileibe nicht: Kortison ohne Ende erst Stelara und reichlich Tilidin und Antidepressiva, dann wegen Ignoranz den Doc gewechselt. Jetzt Simponi und Arcoxia. Damit kann ich wenigstens die Arme wieder heben... Bin mal gespannt was er nach der neuen Diagnose so unternimmt.

 

Gruß willi

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petroscha

Das Gemeine bei der PSA ist eigentlich, dass keine Rheumafaktoren vorhanden sind.

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williwillswissen

Hallo petroscha,

gemein ist wenn man PSA hat und noch Rheumafaktoren dazukommen.... :(

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Supermom

Hallo petroscha,

gemein ist wenn man PSA hat und noch Rheumafaktoren dazukommen.... :(

 

...jepp...aber die Behandlung, so meine Rheumatologin ist ziemlich ähnlich...

 

Gute Besserung und schmerzarme...bis schmerzfreie Momente!

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Lupinchen

Hallo drkeys,

vor meinem Urlaub hat der Doc beim Formular für die Blutuntersuchung "aus Versehen" ein Kreuz an der falschen Stelle gemacht. Wegen des Ergebnisses hat er dann nach meinem Urlaub noch mal einiges an Extra-Untersuchungen machen lassen. Im Gegensatz zu den Jahren davor mit Enbrel, sind jetzt wohl eindeutig Rheumafaktoren usw. festgestellt worden.

 

@Lupinchen...

viel Erfolg mit deiner Basistherapie. Mit MTX gibt bei mir immer die Leber auf... Unversorgt war ich dem Jahr beileibe nicht: Kortison ohne Ende erst Stelara und reichlich Tilidin und Antidepressiva, dann wegen Ignoranz den Doc gewechselt. Jetzt Simponi und Arcoxia. Damit kann ich wenigstens die Arme wieder heben... Bin mal gespannt was er nach der neuen Diagnose so unternimmt.

 

Gruß willi

Ich denke die Behandlung wird sich dabei nicht ändern, denn Deine Medis sind ja auch dafür zugelassen. Seit ca. einem Jahr habe ich, man staune, auch einen Rheumafaktor. Den hat man ja bei PsA nicht, wobei man ja auch noch zusätzlich anderes bekommen kann, der ihn hervorruft. Wodurch?, dass weiß wohl auch meine Ärztin nicht wirklich. In meinem entzündeten Knie soll ja auch ein wenig Arthrose mit im Spiel sein. Das....könnte ihn ja herausgelockt haben. Für mich ist dieser Faktor aber nicht wirklich interessant, hat mich nur erstaunt.

MTX bekomme ich nur 1x pro Wo. 5 mg. Gespritzt hatte ich mir damals 15 mg. Simponi hat bei mir nicht gewirkt und ich denke Stelara ist eher etwas für Pso. Der Spritzintervall ist für PsA einfach zu lang. Ich kenne niemanden der es allein für PsA bekommt.

 

Gruß Lupinchen

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    • Smirgol
      By Smirgol
      Hallo alle miteinand'
       
      ich bin auch neu hier weil ich mich auf der Suche nach Gleichgesinnten in dem Kampf gegen PsA gemacht habe
       
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    • arabrab1919
      By arabrab1919
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      ich möchte mich als Neuling hier erst einmal vorstellen.
      Ich bin w, 50 Jahre, wohne in Norddeutschland.
      Meine Suppenflechte begann vor ca. 3 Jahren zunächst am Kopf. Ich denke, meine Geschichte ist nicht aussergewöhnlich und in dieser Art bestimmt vielfach hier im Forum zu lesen, daher möchte ich die geneigte Leserschaft nicht weiter damit langweilen.
       
      Ich erhoffe mir doch ein paar Antworten auf mein momentan dringendstes Problem, welches mich mit Angst und Schrecken erfüllt.
      Meine Finger verändern sich, werden irgendwie krumm und aufgedunsten, hinzu kommt, dass sich die Nägel nach und nach ablösen.
      Das tut jetzt schon recht weh und ist furchtbar unangenehm und die Aussicht, dass ich damit über Jahre leben werde, erfüllt mich mit blanker Panik.
      Ich denke, dass ich mich noch im Anfangsstadium einer Nagelpsoriasis und vermutlich auch einer Arthritis befinde. Wie kann ich den weiteren Verfall meiner Fingernägel und meiner Gelenke so früh wie möglich eindämmen? Gibt es irgendwelche Hausmittelchen wie Kamillenbäder oder sowas in der Art? Von Weihrauch habe ich gelesen, gleich besorgt. Hilft evtl. Kieselerde oder Schüssler-Salze oder was auch immer? Heilpraktiker oder Traditionelle Chinesische Medizin oder Hypnose? Ich möchte nichts unversucht lassen!
      Aber auch über Erfahrungen mit herkömmlichen Medikamenten würde ich mich sehr freuen.
      Alles Gute Euch!
    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Die Diagnose Psoriasisarthritis habe ich vorgestern von einer Orthopädin mit Rheuma-Zertifikat erhalten, nachdem ein junger Dermatologe die Schuppenflechte diagnostiziert hat.
      Angefangen hatte aber eigentlich im Oktober der Zahnarzt, der mir sagte, dass das an den Augen aussieht wie Schuppenflechte. Dadurch konnte ich anfangen, zu recherchieren und landete hier. Probleme mit übel juckender und schuppender Kopfhaut habe ich im Grunde seit August letzten Jahres und im November war es soweit, dass ich mich entschieden habe, damit zum Arzt zu gehen. Einen aus heutiger Sicht deutlich erkennbaren Schub hatte ich aber bereits 2016.
      Probleme mit meinen Knien und auch mal den Füssen hatte ich aber schon seit der Pubertät und wurde bisher von Orthopäden immer ausgelacht, weil nichts zu sehen oder anderweitig messbar war. Mein Knie wurde immer mal punktiert oder bestrahlt oder es gab Sälbchen, aber im Grunde wurden immer meine Beschwerden aufs Gewicht oder gar ins Psychosomatische geschoben.
      Neu ist jetzt, dass ich seit Anfang Januar Schmerzen an den Handgelenken habe (Sehnenscheidenentzündung wie ich meinte und nun tun auch die Handballen weh, die Knochen eben.) und wirklich erschrocken hat mich, als mein linker Zeigefinger anfing, steif zu werden. Der normalerweise weiche Bereich zwischen den Gelenken, wo Muskeln und Sehnen sitzen, ist total verhärtet. Daran sieht aber nichts rot oder dick aus, es tut nur weh und lässt sich nicht mehr richtig beugen und es schwindet dadurch die Kraft, Alltägliches zu tun: Flasche aufdrehen, Müslipackung aufreissen, Hose hochziehen. Ich muss teilweise nur andere Finger nehmen, die Hand anders halten oder ganz die andere Hand nehmen (Flasche aufdrehen). Es ist auch der kleine Finger links betroffen und übrigens beide mittlere Zehen.
      Und weil mein Onkel auch schon Rheuma hatte (chronische Polyarthritis), wusste ich, dass man besonders am Anfang Gas geben muss und habe entsprechend Druck gemacht, dass schnell diagnostiziert wird, damit schnell eine Behandlung eingeleitet wird. Hier in Hamburg ist eine Wartezeit von zwei Monaten auf einen Arzttermin noch kurz.
      Gestern habe ich damit angefangen, Lithium auszuschleichen und dafür Valproinsäure einzuschleichen. (Keine Sorge, der Medikationsplan ist mit meiner Psychiaterin abgesprochen und ich hab auch schon vorbeugend Gespräche mit meinen Leuten bei der Integrierten Versorgung vereinbart.) Lithium verschlimmert die Schuppenflechte und Kortison (bei mir auch -salben) verringert die Wirkung des Lithiums. Deshalb soll es bei bekannter Psoriasis nicht angewendet werden. Ehrlich gesagt habe ich große Hoffnung, dass sich nach Absetzen des Lithiums dieser Schub von selbst in Wohlgefallen auflöst und ich danach allenfalls noch leichte Beschwerden haben werde. Auch das Valproat wäre nicht das richtige Medikament, dauerhaft Kortison zu nehmen, weil dann die Knochendichte sinken kann bis hin zu Knochenbrüchen ... 
      Die Schuppenflechte habe ich im Augenblick auf dem Kopf, im Gesicht oben an der Nase und unten neben den Nasenflügeln so Flecken, die Ellbogen, an der Hüfte ein paar Pünktchen, im Genitalbereich und im Augenblick ist es am Bauch und an den Händen wieder im Kommen. Am Fuß ein Pünktchen, am Oberschenkel eins ... "überall" fänd ich jetzt übertrieben, aber es dauert halt mit dem Eincremen. Es scheint immer mal zu wandern, von innen nach außen und auch außen auf der Haut die Stellen wechseln. Was mir im Augenblick sehr gut hilft, ist das Baden in Eichenrindenextrakt.
      Auch scheint mir zu helfen, wenn ich die Ernährung anpasse wie von den Ernährungsdocs empfohlen: Kein Fleisch, viel Fisch, wenig Kohlenhydrate, Milchprodukte nur auf Magerstufe, keine Zwischenmahlzeiten. Brennesseltee soll entzündungshemmend wirken. Wenn ich alles richtig mache, ist das kein Garant für einen schmerzfreien Folgetag, aber wenn ich auf die Kacke haue, rächt sich das umgehend mit verstärkten Schmerzen.
       
      Nun habe ich einiges aus meiner Anamnese geplaudert. Ich habe also Pso, PSA und eine bipolare Störung. Ich mache nicht mehr viel, außer Arztpraxen aufzusuchen, einerseits geht es zeitweise zeitlich nicht anders und andererseits bin ich eben berufsunfähig und auch wegen voller Erwerbsunfähigkeit berentet mit einem derzeitigen Grad der Behinderung von 70.
      Wenn es mir gut genug geht, gehe ich zum Chanten und wenn mich die Muse knutscht, arbeite ich vielleicht irgendwann an meinem Roman weiter. 48 Seiten sind in einem guten halben Jahr entstanden, aber seitdem habe ich schon eine Pause von einem Dreivierteljahr. Ab und zu raffe ich mich zu Schreibübungen auf, dabei entstehen manchmal brauchbare Kurzgeschichten. Wer etwas von mir lesen will, gerne hier: http://www.schreibkommune.de/ueber-mich/ingo-s-anders/
      Tja, wenn die Knochen mitmachen, dann stelle ich bald den letzten Billy auf und baue endlich die Spülmaschine ein, dann gehen wir ins Tierheim und suchen uns zwei nette Katzen aus. Katzenfell soll ja gut sein bei Rheuma, harhar. 
       

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