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Erstbieter

Otezla (Apremilast)

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Erstbieter

Habe psoriasis pustolosa an Händen und Füßen. Mittlerweile Cremes, Salben Bestrahlungen, Neotigason etc. alles durch. Momentan nehme ich seit Mai 2015 Cyclosporin zw. 100-150 mg pro Tag. Wirkt jetzt nicht mehr.

Neues Medikament Otezla ja zugelassen. Laut Auskunft Fachklinik Bad Bentheim wirkungsvoll, weniger Nebenwirkungen etc. Wäre in meinem Fall sehr zu empfehlen.

Laut Krankenkasse TK kann kein Arzt verpflichtet werden, so teure Medikamente zu verschreiben.

Fragen:: Belastet so ein Rezept das Budget des Arztes (gibt unterschiedliche Auskünfte)?

              Vor Ausstellung des Rezeptes Genehmigung der KK djurch den Arzt?

              Was mache ich, wenn er sich weigert so ein Rezept auszustellen?

 

Ich bin familienversichert, normaler Kassenpatient und auf Grund der Psorias als chronische Erkrankung von Zuzahlungen befreit.

 

Wohne jetzt im Emsland, Bad Bentheim 40 km weg, kommt aber lt. Arzt von dort für mich nicht in Frage und die können mir aber auch kein Rezept ausstellen.

 

Wer hat genaue Infos zu solchen Rezepten?

 

MfG

Erstbieter

 

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Waldfee

Hallo Erstanbieter,

Deine Frage kann ich momentan nur aus meinen Erfahrungen heraus beantworten. Mein damals ziemlich neuer Hautarzt hat mir Otetzla verschrieben, weil ich ihn darum gebeten hatte. Er wußte bis dato nix von dem neuen Medikament, war aber sofort dazu bereit. Grundlage war damals meine sehr ausgeprägte Pso guttata, bis dahin jahrelange Klinikaufenthalte und wiederkehrende Erythrodermien, die ziemlich gefährlch sind.

Meines Erachtens lag es also in seinem Ermessen, mir das Otetzla zu verschreiben. Einmal fragte ich ihn, ob er das überhaupt wegen seinem Budget dürfte. Da lachte er nur und sagte, ich soll mir deshalb keinen Kopf machen.

Hast Du keinen Hautarzt, den Du darauf ansprechen kannst? Ich wünsche Dir dazu viel Glück! LG Waldfee

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Erstbieter

Hallo Waldfee,

 

da wir erst Ende Oktober von Bremen ins Emsland umgezogen sind habe ich in der Nähe (20-30 km entfernt) nur in Rheine und Lingen Hautärzte. Mein Haurtarzt in Bremen,  hätte das verschrieben, zu weit u.Arztwechsel innerhalb der Praxis . Das nächste wäre die Uniklinik Münster, die aber nur nach KH Aufenthalt bzw. ständiger Behandlung in der Ambulanz was verschreibt. Ist aber zu weit weg. Wie sind denn deine Erfahrungen mit dem Medikament?

Ich fragte wg. Verschreiben auch nur vorsorglich. KK macht keine Schwierigkeiten? Geht ja um Wirtschaftlichkeit etc. Aber 4x Bad Rothenfeld  mit durschn. 12 Tagen in einem Jahr ist sicher teurer. :D

 

Liebe Grüße

Erstbieter

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Waldfee

Hallo Erstbieter,

meine Erfahrungen mit Otetzla sind sehr gut. Bin auf wenige kleine Stellen erscheinungsfrei. Zu vorher ein unbeschreibliches Lebensgefühl! Nebenwkrkungen zuerst Magen/ Darm. Darm wieder normal, Magen manchmal Völlegefühl, sonst nix.

Die Wirtschaftlichkeit der Kliniken ( gab immer Zeterei wegen der 4.Woche seitens der Kassen-Klinik. Sie mußte erst in Regress gehen bis zur Bewilligung der 4. Woche ) und der übrigen permanent notwendigen ambulanten Behandlungen ist mir inzwischen egal

Ich hoffe inständig, daß die Verschreibungsmöglichkeit und Wirksamkeit dieses Medikaments weiterhin bestehen bleibt.

Wie wäre es, wenn Du Dein Glück doch bei Deinem weiter entfernt liegenden Hautdoc versuchst,, denn einmal verschrieben, immer verschrieben und läßt sie Dir dann zusenden? So ist meine Handhabung. LG Waldfee

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    • achilles28
      By achilles28
      Was Denkt ihre ,
      Ich glaube auch ,Das Man durch Ernährung Schuppenflechte Besiegen kann !
      Hat Jemand Erfahrung ,schon Wissen gesammelt .Der durch Weck lassen Zucker und Weizenmehl , Erfolge hatte .
    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
    • Zappi
      By Zappi
      Hallo ihr Lieben,
      ich habe seit etwa 9 Jahren Psoriasis Pustulosa an den Fußsohlen und habe glaub schon alle Salben, Cremes und Bäder durch, die so empfohlen oder nicht empfohlen werden :-( Nichts half auf Dauer. Gegen Tabletten oder Spritzen wehre ich mich noch, obwohl meine Toleranz- und Schmerzgrenze langsam erreicht ist. Gerade jetzt im Sommer blühen die Pusteln um die Wette mit den Blumen :-( Aktuell habe ich einen Schub, der mit kleinen tageweisen Unterbrechungen, nun schon seit Februar anhält. Nun meinte mein HA, wir sollten die Iontophrese (Interferenzstrom in Leitungswasser) ausprobieren. Hat irgendjemand von Euch das schon gemacht und kann mir seine/ihre Erfahrung schreiben? Ansonsten wünsche ich uns allen, das wir bald von diesem Albtraum aufwachen und eine Haut haben, die schön, glatt, schuppen- und pustelfrei ist :-)

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