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Maleah

Wie ich meine Psoriasis vulgaris deutlich lindern könnte

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Maleah

Hallo alle miteinander,

 

ich habe für mich eine simple und echt gute Art gefunden, meine Hautprobleme in den Griff zu kriegen. Habe mich extra hier angemeldet, da ich dachte, dass es dem ein oder anderen vielleicht auch helfen könnte.

 

Kurz zu mir: Ich bin 36 Jahre alt und habe seit der Pubertät (12. Lebensjahr) psoriasis vulgaris. Wir haben damals jahrelang alles mögliche versucht und nix hat geholfen. Nach ungefähr 10 Jahren haben mich die ständigen Arztbesuche mehr belastet als die Krankheit (und die war schon echt übel), so dass ich es nicht mehr behandeln lassen habe. Natürlich ist es über die Jahre immer schlimmer geworden, aber ich hatte mich irgendwann "arrangiert" bzw. resigniert. Bin seit mehr als 15 jahren nun nicht mehr in Behandlung.

 

Heute habe ich die Psoriasis an den Außenseiten der Beine bis zu den Knien, an den Armen (vom Ellenbogen aus zum Ober- und Unterarm), an den Ohrläppchen, auf dem Nasenrücken und um die Augen (ich sehe manchmal aus wie ein Waschbär) und auf den Handknöcheln.

 

Nun zum Thema der Überschrift:

Neben der Psoriasis habe ich noch eine Hashimoto-Thyreoiditis. Im Rahmen von Blutuntersuchungen wurde herausgefunden, dass ich einen deutlichen Vitamin D Mangel habe, der für die Erkrankung wohl auch typisch ist. Da ich dauernd krank war und Infekte hatte, habe ich dann angefangen, Vitamin D zu nehmen, die ganz normalen Dinger aus der Drogerie mit 1.000 I.E. Etwa nach 1 Woche habe ich gemerkt, dass sich mein Hautbild etwas verbessert hat. Ich wollte mal gucken ob das Vitamin D die Ursache war oder ob es Zufall war und habe mir dann in der Apotheke ein höher dosiertes Präparat besorgt (Dekristolvit D3 4.000 I.E.). Habe dann eine Woche lang jeden Tag 2 Tabletten genommen, also 8.000 Einheiten - und siehe da, die Haut wurde nochmal besser. Viel besser. Ich habe keine Plaques mehr und keine Schuppenbildung und der Juckreiz ist weg. Die Haut ist nicht mehr annähernd so trocken wie vorher. Zwar sieht man noch, wo die Schuppenflechte ist, da die Haut noch etwas rot ist und man teilweise noch die Ränder der Plaques oder auch kleinere trockene, schuppige Stellen sieht. Aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Es sieht fast so gut aus wie nach 2 Wochen Strandurlaub (das Sonnen und Baden im Meer hat bei mir immer richtig gut geholfen).

 

Ich nehme das Vitamin D derzeit nach Bedarf ein, meist eine Tablette am Tag. Wenn ich merke, dass die Beschwerden wieder schlimmer werden und die Haut wieder "arbeitet", nehme ich ein paar Tage eine höhere Dosis Dekristolvit (2-3 Tabletten) bis sich das Ganze wieder bessert. Und es bessert sich bei mir wirklich spürbar und sichtbar, so dass mich viele Leute schon darauf angesprochen haben.

 

Vielleicht hat der ein oder andere mal Ambitionen, das auszuprobieren. Vitamin D hat, soweit es vernünftig eingenommen wird, keine Nebenwirkungen und der Apotheker sagte mir, dass man sich schon Mühe geben muss, es überzudosieren. Er sagte, bis zu 20.000 I.E. am Tag würde er als absolut unproblematsich erachten. Ich muss sagen, dass ich zu einer möglichen Überdosierung im Internet viele verschiedene Zahlen gelesen habe und dazu nix Fundiertes beitragen kann. Ich kann nur sagen, dass mir 8.000 I.E. und auch 12.000 I.E. am Tag nicht zu schaden scheinen, denn negative Nebenwirkungen habe ich noch nicht bemerkt. Sollte der ein oder andere in Erwägung ziehen, einen Versuch zu starten, kann er sich ja vorsichtshalber bei einem Apotheker oder Arzt seines Vertrauens erkundigen um sicher zu gehen.

 

 

 

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Nüsschen

Hallo Malea,

 

willkommen hier im Forum. Das ist bereits hier im Forum diskutiert worden, dass sich Vitamin D Mangel negativ auf das Hautbild auswirkt bzw. auswirken kann. Deswegen ist die PSO bei vielen im Sommer besser als im Winter, weil der Körper durch die Sonneneinwirkung selbst mehr Vitamin D bildet. Meines Erachtens ist aber der erste Schritt den Vitamin D-Spiegel im Blut feststellen zu lassen. Aber das ist deine Sache. Ich hoffe du hast weiterhin Erfolg damit.

 

LG Nüsschen

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missmarple

hallo, malea,

 

schön, dass ich dich gefunden habe und danke für deinen beitrag! deine vitamin d-einnahme ermutigt mich, meine tägliche dosis von 1.000 i.e. zu erhöhen. habe aktuell fürchterlich große plaques am haaransatz und als fiese neuigkeit schuppen um die augen herum.

bin immer wieder am recherchieren, wieviel d3 ich ausprobieren kann. nimmst du zusätzlich ergänzungen, wie z.b. vitamin b12 oder omega3-kapseln,vitamin c, calcium, magnesium?

 

viele grüße aus dem land der viel"schichtigen",

missmarple

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Maleah

Zu nüsschen: Ich habe es ja testen lassen und deswegen überhaupt mit der Vitamineinnahme begonnen, da ich einen Mangel hatte.

 

Zu missmarple: Phasenweise ergänze ich noch Zink und Selen, das nehme ich aber wegen der Schilddrüsenerkrankung wenn das wieder mal schlechter wird. Auswirkungen auf die Haut habe ich bei Selen und Zink nicht feststellen können.

Ich habe vor ca. einem 3/4 Jahr ausschließlich mit dem Vitamin D angefangen und nix anderes dazu genommen. Und da hat es, wie beschrieben, bei mir eine deutliche Besserung gezeigt. Muss noch dazu sagen dass ich die Einnahme im Sommer immer deutlich reduzieren kann und da dann wirklich nur nach Bedarf nehme (wenn ich z.B. nicht in die Sonne komm).

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missmarple

hallo, maleah,

 

inzwischen habe ich im forum die verschiedenen beiträge zu d3 gelesen. nun habe ich die letzten tage ausserdem vitamin b ergänzt und täglich 5.000 i.e. vitamin d3 eingenommen.

entweder ist mein schub sowieso gerade am abklingen oder die nm-ergänzung hilft! die dicken plaques sind seit gestern sehr dünn geworden, der dicke rote rand um den haaransatz bis auf reste verschwunden. die haut regeneriert sich und bildet wieder eine einheit. vorher hatte ich das gefühl, ich verbrenne im gesicht, und die entzündung wanderte immer weiter richtung zentrum.

ich kann behaupten, dass d3 zumindest zur besserung beiträgt.

 

nochmals vielen dank für deinen ermutigenden beitrag!

viele grüße von missmarple

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missmarple

hallo, maleah,

zur zeit nehme ich kein d3 mehr. die anfängliche besserung war nur temporär, soll heißen es passierte allmählich das gegenteil. zwar waren die plaques nicht mehr so dick, die schwellung nahm ab, aber rötung und schuppen blieben bestehen und wanderten doch weiter richtung gesichtsmitte. es juckte plötzlich um mund und nase. das hatte ich all die jahre noch nie! deshalb wollte ich nicht weiter einnehmen oder gar höher dosieren. vielleicht probiere ich später noch einmal eine höhere dosierung.

momentan ist die probierlust verflogen. ich ergänze "nur" b-vitamine, magnesium, etwas calcium. und wegen all der juckerei kann ich aufs antihistamin nicht verzichten.

soll nicht heißen, dass d3 nicht gut sein kann.

viele grüße von missmarple

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    • Guest MarcusD
      By Guest MarcusD
      Ich habe viele Bekannte, die aus unterschiedlichen Gründen Vitamin D nehmen. Kann das auch gegen meine Schuppenflechte helfen? Und wenn ja, gibt es eine Dosierung, mit der ich das gefahrlos probieren kann?
      Und wie sieht es mit Omega-3-Kapseln aus? Was gibt es da außer Fischöl?
    • _Robin_
      By _Robin_
      Hallo liebe Community,
      Ich wollte mich mal aus Neugier erkundigen, ob es prinzipiell möglich wäre sich während der Arbeit durch eine an der Decke montierte UVB-Lampe mit sehr geringer Watt-Zahl über den gesamten Arbeitstag bestrahlen zu lassen, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen?
      Wenn schon, ginge das dann täglich, bzw. jeden Werktag?
      Vielen Dank schonmal im Voraus!
      LG Robin
    • ErikDerRote
      By ErikDerRote
      Eine kleine Auswahl an interessanten Zitaten:
       
      "Enhancing both innate and adaptive immunity is a significant advantage of high-dose vitamin D3 therapy for autoimmune disorders over the current treatment with immunosuppressive drugs."
       
      "Doses ranging up to 40,000 IU/day of vitamin D3 are probably safe for healthy individuals and enzyme polymorphisms affecting vitamin D metabolism may conceivably increase tolerability in patients with autoimmune disorders."
       
      "High-dose vitamin D3 supplementation to patients with autoimmune disorders is conceivably advantageous over 1,25(OH)2D3 treatment concerning lower calcemic effects and more efficient control of autoimmunity. Administration of 1,25(OH)2D3 or 1,25(OH)2D3 analogs overpasses critical regulatory mechanisms related to the calciotropic effects of vitamin D by directly stimulating intestinal VDR and calcium absorption. In contrast, administration of vitamin D3 increases circulating concentrations of 25(OH)D3, which then faces different renal and extra-renal control mechanisms for expression and activity of the enzyme 1 α-hydroxylase. Renal 1 α-hydroxylase undergoes feedback downregulation (associated with 24-hydroxylase upregulation) by 1,25(OH)2D3 and 1,25(OH)2D3 production is also under strict control of other calcium- and phosphate-regulating hormones (PTH and FGF23)."
       
      Kurzum: diese Therapie ist sicher, wirkungsvoll und effektiv und hilft nicht nur bei der Behandlung der Hauterscheinungen der Psoriasis, sondern vorallem auch bei der Vorbeugung von Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, Arteriosklerose, usw.). Wer Bedenken gegen die Aufnahme von künstlichen Vitamin D hat, kann auch seinen Wohnsitz verlegen und mit entsprechender Sonneneinstrahlung seinen Vitamin-D-Spiegel auf natürliche Weise erhöhen. Ob das bei Psoriatikern, die aufgrund der Erkrankung generell niedrigere Vitamin-D-Spiegel als die Normalbevölkerung aufweisen, - welche ohnehin schon traurig tief sind - funktioniert, kann ich nicht genau sagen. Schade nur dass diese Erkenntnisse wohl erst in vielen Jahren bei unseren Hautärzten ankommen. Ich für meinen Teil werde nicht so lange warten und nehme meine Gesundheit selbst in die Hand.
       
      Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3897595/pdf/de-5-222.pdf

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