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Ralf

Der Fluß Haut

Die Schwierigkeit bei der Erfassung der Haut als ein Organ besteht darin, dass diese ständig in Bewegung ist.

Eben nicht irgendwohin, und nicht im Kreislauf. Es ist auch keine Kontraktion. Es ist eine Bewegung in sich zwischen Leben und Tod. Nicht mehr und nicht weniger.

Neue Zellen entstehen in der untersten Schicht der Haut und wandern an die Oberfläche, wo sie entweder eines natürlichen Todes durch Alterung sterben oder eines gewaltsamen - zum Beispiel durch die Psoriasis.

Aus diesem Grund sind die Ergebnisse bei der Behandlung der Haut auch so schwer zu messen. Zumeist nur mit Langzeituntersuchnungen, Feldversuchen, Statistiken oder Prozentzahlen.

Hier möchte ich eine Sichtweise der Haut definieren, welche nur scheinbar ein nicht rationaler Denkansatz ist. Es geht hier um die Sichtweise der Haut als Mikroabbild eines Fluß, eben weil wie oben schon geschildert die Hautzellen in den Unterschichten der Haut entstehen und an der Oberfläche sich wieder ablösen. Es ist ein Fluß innerhalb der Haut durch die Zellen. Die Haut entsteht immer, fortwährend von innen nach außen. Was wir sehen ist immer die alte Haut. Die neue verbirgt sich.

Nehmen wir dieses These von Makroding Fluß und Mikroding Haut an, so können wir sehr viel neues über die Haut lernen, da wir viel mehr über Flüsse wissen, als über unsere eigene Haut.

Hier einige Ableitungen:

Äussere Behandlung der Haut:

Was von außen behandelt wird ist vor allem die alte haut, die sowieso abfällt. Da sie sich permanent im Fluß von Werden und Vergehen befindet, so ist die Pflege dieser mit der Pflege eines Flusses gleich zu sehen. Jegliche zeitlich begrenzte äussere Pflege ist gleichzusetzen mit zeitlich begrenzter Reinigung eines Flußes. In beiden Fällen ist das an sich gute Ergebniss nach einer gewissen Zeit oft gleich null, hört man mit der „Behandlung" auf.

Das Wasser bewegt sich von uns weg und die äusseren Hautzellen sterben ab, was bleibt ist der Fluß, die Haut.

Die inneren (systematischen) Medikamente wirken dagegen auf alte und neue haut - obere und untere Hautschichten. Mit dem Nachteil dass sie eben auch unter Umständen, je nach Wirkung auf andere innere Organe des Körpers schädigend oder belastend einwirken. Durchaus eine Analogie zur Säuberung eines Flusses mit Chemie. Allumfassend reinigt sie nicht nur das Wasser - nein, sie kann auch alles Lebendige darin absterben lassen. Alles andere liegt auf der Hand.

Was können wir vom Fluß lernen?

Ich brauche nur zu überlegen - was kann ich tun um meinen Fluß ins Gleichgewicht zu bringen. Sehen wir uns einen Fluß an, so ist sein biologisches Gleichgewicht unter anderem von der Einleitung/Nichteinleitung schädigender toxischer Substanzen abhängig. Eine wirklich giftige Substanz, eingeleitet, kann einen Fluss für einen grossen Zeitraum „umkippen" lassen.

Auf die Haut bezogen bedeutet das nichts anderes als Vermeidung der Einführung belastendender Substanzen. Ob das nun die Zigarette ist, oder der Alkohol oder zuviel tierisches Fett. Auch von diesen Stoffen gelangt ein Teil in die Haut oder durch die Haut hindurch, weil sie ein Ausscheidungsorgan wie der Darm ist.Aber es kann sich auch im ein äusseres Hautmittel handeln, welches agressiv oder hautverdünnend wirkt, wie beispielsweise Kortisonsalben.

Vergleich der Regenerationskraft

Ein Fluss kann sich selbst gut regenerieren, je näher er mit der grossen See verbunden ist. Er schwemmt dort den Schadstoff hinaus ins Meer. Bakterien reinigen ihn.

Anders funktioniert das bei der Haut. Sie scheidet au 3 Wegen aus, entweder direkt durch die Poren, ebenso zellular , oder wenn nichts anderes mehr geht, durch Tod und Abfall der Hautzelle.

Hätte sie die zuletzt genannte Eigenschaft nicht, so würde die Psoriasis tötlich verlaufen, angegriffene,zerstörte, abgestorbene Hautzellen würden ja nicht ersetzt werden.

Gewissermaßen ist der Fluß wie die Haut eine Art Ausscheidungsorgan, denn er spült die aus der Erde herausgelösten Mineralien ins Meer. Dies sind eben in neuer Verbindung die Salze. Schauen wir uns die Haut an, so ist es mit ihr ebenso. Sie entsalzt den Körper durch die Poren.

Das hier Geschriebene ist mehr als ein Denkansatz aufzufassen.

Es gibt bei allen Neuerungen der Forschung immer noch aus meiner Sicht den Bedarf, eine allgemeine Herangehensweise an die Psoriasis herauszufiltern, welche die tausend guten Ansätze und gut gemeinten Ratschläge auszurichtet. Das heisst, wenn die Krankheit so und so verläuft und der Kranke so und so ist und unter den und den Bedingungen lebt wäre die und die Behandlung das non plus ultra.

Das wäre doch was , oder?

Gruß

Ralf

Dann möchte ich euch darum bitten, dass wenn Ihr direkte Anliegen an mich habt, meine Meinung wollt, eine Frage habt, schreibt nicht nur einen Forumsbeitrag, was immer richtig ist, sondern mailt mir kurz eine Info, da ich an verschiedenen Stellen des Forums schreibe und manche Themen unter Umständen aus den Augen verloren habe.

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