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2209

Gruppenreise Totes Meer Mai/Juni 2017

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2209

Stellvertretend für die Selbsthilfegruppe Ostheim vor der Rhön stelle ich hiermit folgendes Angebot ein:

 

Was? -> Die sechzehnte, individuell von der Selbsthilfegruppe Ostheim v. d. Rhön, betreute Gruppenreise an das Tote Meer;

Wann? -> Am 13. Mai 2017 mit Flug ab Frankfurt oder München

Dauer? -> Variabel, bei Psoriaisis ist möglichst langer Aufenthalt von 4 Wochen empfohlen

 

Mehr Infos? -> http://www.shgostheim.de/klimareise/

 

Wir beraten gerne auch persönlich. Dazu gibt es Telefonkontakt unter 09778/ 297311. Ihr sprecht da direkt mit der Organisatorin Margitta, die auch hier im Forum vertreten ist.

Sie können uns auch per Mail erreichen unter  shgostheim@googlemail.com

 

Mehr über uns auf unserer Website -> http://www.shgostheim.de

 

Edited by 2209

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Margitta

Heute in einer Woche sind wir schon vor Ort, wir sind 26 Leute 6  Neuros der Rest Psoler.

Alle konnten sich registrieren auf der Seite des Auswärtiges-Amt.

Nun hoffen wir das wir alle wieder gesund und munter zurück kommen.

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Katzenmutti

Ich wünsche allen Teilnehmer/innen viel, viel Erfolg. Sollte diese Reise nächstes Jahr wieder stattfinden, bin ich evtl. auch dabei.

:rolleyes:

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Margitta

Katzenmutti Danke für dien guten Wünsche!

Wir sind gut angekommen hier, zur Zeit ist diese Internationale Konferenz und alle Hotels sind gesperrt.

Wir dürfen die Anlage nicht verlassen. Drohnen und Hubschrauber sind am Himmel zu sehen, aber sonst ist alles ruhig.

Das Meer ist wieder erschreckend zurück gegangen.

Ich habe euch 2 Fotos mit rein einmal den Sonnenuntergang und der gemeinsame Treff in happy hour.

Herzliche Grüße

Margitta 

nora 3.JPG

20170514_191603_HDR.jpg

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Margitta

Ein Einblick in unsere alltägliche Kaffeerunde  hier findet ein reger Austausch über das alltägliche Leben mit einer Hauterkrankung statt.

Die mitgebrachte Dolce Gusto beschert uns dabei jeden Tag Caffè Latte Tag, Cappuccino , Kaffee1:blink:

Kaffee 1.JPG

Kaffee 2.JPG

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Margitta

Nun die Reise ist schon ein Weilchen her, einen Bericht habe ich diesmal nicht geschrieben, da es ja doch immer ähnlich ist.

Alle 16 Gruppenreisen  liefen bis jetzt immer Reibungslos ab, doch im letztem Jahr so geschehen.:blink:

Im Jahr 2017 hatten wir einen komplizierten Knöchelbruch,  die Dame hatte eine Erstversorgung in Jordan und wurde am nächsten Tag mit einem Rettungssanitäter nach Hause gebracht. Es lief Reibungslos ab, denn die Dame war zusätzlich sehr gut versichert. Ebenfalls haben wir eine Dame überzeugen müssen das es in ihrem eigenen Interesse ist,  die Reha besser abzubrechen. Es handelte sich um  eine Schlaganfallpatientin, die Medikamente ( Marcumar ) einnahm, die für eine Reha am Toten Meer nicht geeignet waren. Sie konnte sich selbst überhaupt nicht versorgen und sie hatte es auch bei der Anmeldung verschwiegen.  Ansonsten gab es keine Zwischenfälle ! :blink:  Die Leute kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, 5 Leute also eine kleine Reisegruppe aus Berlin, getauft auf den Namen :blink:"Berlinerinsel eine Zweigstelle der SHG Ostheim":blink: besucht jetzt ab und an  Rolf und Claudias Treffen in Berlin. Was wirklich immer sehr gut klappt bei all den Gruppenreisen, " alte Gesichter und neue Gesichter" in Einklang zu bringen,  es werden immer wieder herzliche Freundschaften geschlossen.

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Margitta

"In diesem Jahr war ich das vierte Mal Teilnehmer der Klimareise an das Tote Meer in Jordanien.

 

Das erste Mal 2009 hatte mir eine solch enorme Erleichterung meiner Neurodermitis gebracht, dass ich danach erstmals überhaupt ohne Cortison durch den Alltag kam. Weitere zwei Male in den Jahren 2010 und 2012 stabilisierten mein Hautbild nachhaltig, sodass ich dann - mehr oder weniger ungestört - meinem Studium nachgehen konnte. Etwas, das vor Jordanien absolut nicht denkbar gewesen wäre! 

 Nachdem ich jedenfalls Studienbedingt die letzten Jahre nicht mitfliegen konnte, merkte ich seit vergangenem Jahr immer stärker, dass meine Krankheiten (Neurodermitis, Asthma, multiple Allergien) und auch mein gesundheitlicher Gesamtzustand immer schlechter wurden. Natürlich habe ich wieder Alternativen gesucht (Ernährung, Bioresonanz, Homöopathie), allerdings waren diese - wenn auch doch erfolgreich - nur von kurzweiligen Verbesserungen geprägt. Ich entschied mich also erneut für die Klimatherapie am Toten Meer und buchte die Reise wie immer reibungslos über Selbsthilfegruppe Ostheim. Ich stellte einen Kurantrag bei der Rentenversicherung (2009 war die Kur von der Heimat KK übernommen worden), erhielt eine Ablehnung und bin aktuell noch immer im Widerspruchsverfahren, und flog letztlich auf eigene Kosten nach Jordanien. Vorweg: auch ich war mir unsicher wegen der politischen Situation im Nachbarland Syrien, allerdings merkte man wirklich KEINE Einschränkungen! Hier also absolute Entwarnung! Im Mai ging es dann für vier Wochen wie gewohnt los. Sonne, Sonne, Sonne hieß es dann für mich. Denn entgegen der allgemeinen Auffassung für Neurodermitiker am Toten Meer, kann ich nur sagen: je mehr Sonne, desto besser! Schatten funktioniert für mich einfach nicht so gut und hat nicht den heilenden Effekt. Das muss aber - wie bei allem - jeder selbst für sich herausfinden. Der Verlauf des Aufenthaltes war dieses Mal allerdings etwas anders als sonst: Nachdem ich bei den ersten Aufenthalten zunächst immer eine krasse Erstverschlimmerung hatte, habe ich dieses Mal fast keine Verschlimmerung erlebt, sondern konnte mich ganz auf die Heilung konzentrieren. Davon hatte ich schon gehört: je öfter man fährt, desto mehr gewöhnt sich der Körper an die krasse Klimaveränderung, verträgt die Sonne besser und desto länger hält der Effekt. Dementsprechend war dieses Mal wirklich sehr entspannt. Einen Punkt, den ich auch besonders hervorheben möchte, ist die Unterstützung des Hotels bei der Essens-Versorgung. Aufgrund von Unverträglichkeiten war es nötig, dass ich mein eigenes Brot, Nudeln etc mitbringe nach Jordanien. Nach Rücksprache mit dem Koch zu Beginn des Aufenthalts haben sie mir aber auf Wunsch immer meine eigenen Zutaten zubereitet und mir so eine individuelle Versorgung ermöglicht. Auch wurde mir Angeboten nach Alternativen vor Ort zu schauen, falls meine Vorräte vorzeitig verbraucht wären. Dies war nicht der Fall, aber allein die Option war sehr nett zu haben. Ansonsten verlief der Aufenthalt wie gewohnt mit dem typischen Tagesablauf: 7h aufstehen und ins Solarium (die sehr frühe und sehr späte Sonne sind für Neurodermitiker am besten) 9h Frühstück 10-12/3h Solarium 12/13-16h Mittagspause 16-18h Solarium 19h Abendessen Während vielen dieser sehr strenge und gleiche Tagesablauf schnell langweilig wird, muss ich sagen, dass das genau den Reiz der Reise ausmacht. Man kommt einfach mal runter. Und mittlerweile gibt es schon wesentlich mehr Ablenkung: WLAN ist eigentlich überall im Hotel vorhanden und es gibt eine kleine Shoppingmall die Straße runter, wo man ganz gut mal hin kann, um im Supermarkt einzukaufen oder im Pub ein Bier zu trinken. Insgesamt war die Kur auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg für mich und ich bin die 4 Wochen wieder richtig zur Ruhe gekommen. Wie lange der Erfolg hält, ist noch nicht absehbar, aber für mich steht schon jetzt fest, dass es nicht der letzte Aufenthalt in Jordanien war! Danke auch nochmal an die liebe Margitta, die immer alles mit viel Liebe zum Detail organisiert, die Gruppe so zusammenhält und jeden einzelnen den Aufenthalt vereinfacht. Ich freu mich auf das nächste Mal!"

Es grüßt Laura

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Margitta

Ein LIED GEDICHTET VON UNSEREN JÜNGEREN TEILNEHMERN DER GRUPPE

Weine nicht, wenn die Haut sich pellt, dam dam, dam dam

Denn es gibt Hoffnung auf dieser Welt. Dam dam, dam dam

Sonnenlicht am Toten Meer,

Die Haut wird glatt, was wollen wir mehr?

Alles, alles wird wieder gut

Wir fassen neuen Mut.

Tolles Resort mit fantastischem Strand, dam dam, dam dam

Wurde es in der Werbung genannt,

dam dam, dam dam.

Mittmachhotel mit Müll am Meer,

Trifft die ganze Sache eh'r.

Alles, alles halb so schlimm,

Denn wir sind schon drin.

Von morgens bis zur Abendstund,

dam dam, dam dam

Liegt Vladimir sich im Solarium wund,

dam dam, dam dam

Er macht daraus keinen Hehl,

Olga gab ihm den Befehl

Und als richtig treuer Mann,

Er nicht anders kann.

 Bei Kicker und Billiard wurd schnell klar, dam dam, dam dam

Laura ist ein Megastar, dam dam, dam dam

 Alle Männer, die sie schlug,

Witterten sofort Betrug.

Doch ihr nächster Redeschwall

Brachte dies zu Fall

 Ricki ist unser Benjamin,

dam dam, dam dam

Bei Pizza und Pommes sieht man ihn,

dam dam, dam dam.

 Im Aquafun im Schatten sitzen

Wenn andre in der Sonne schwitzen.

Abends hat er fest im Blick,

Mal und Möcenpick.

Thomas träumt vom Eigenheim,

dam dam, dam dam

Wird es jemals fertig sein,

dam dam, dam dam.

Fensterglas und Laubengang,

Machen Thomas Angst und bang.

Alles, alles Stümperei,

Sonne Sauerei.

Nichts ist Tag an dem Haus,

Bei Thomas bricht die Flechte aus.

Drum sehn wir ihn jedes Jahr,

Hier im Dead Sea Spa.

Die andern hier werd'n nicht genannt

dam dam, dam dam

Obwohl sie uns sind gut bekannt

Dam dam, dam dam

Viele Reime hätten wir

Aufzuschreiben auf Papier.

Doch wir halten jetzt den Mund,

Denn sonst geht's gleich rund.

Viele Reime hätten wir

Aufzuschreiben auf Papier.

Doch wir halten jetzt den Mund

Denn sonst geht’s gleich rund

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Margitta

Dieses Jahr war es endlich soweit. Meine Reise an das Tote Meer. Ich wollte diese Reise nicht alleine antreten und entschloss, mich dieser tollen Gruppe anzuschließen. Der Flug, sowie der Transfer zum Hotel verliefen reibungslos. Am nächsten Tag gab es, für die "Neulinge" , eine Informationsrunde und einen Rundgang durch das Hotel, bevor es dann mit der Arbeit los ging und wir in das Solarium gingen, um sich eine Packung Sonnenstrahlen abzuholen. In der Informationsrunde bekamen wir gesagt, dass durch die starke Verdunstung des Toten Meeres ein Dunstschleier entsteht, der die UV Strahlen zwar abschwächt, wir am Anfang trotzdem aufpassen sollen nicht zu lange in der Sonne zu verweilen, bis die Haut sich an das Klima gewöhnt hat. Auch, sollten wir uns erst einmal nicht zu lange im Wasser aufhalten, da wir erst schauen sollten wie unsere Haut darauf reagiert. Schon nach fünf Minuten musste ich aus dem Wasser heraus, da meine Haut anfing leicht zu brennen und an paar Stellen rot wurde. Nachdem ich mich aber gründlich abduschte und eincremte, merkte ich, wie es von Stunde zu Stunde besser wurde. Am Abend war die Rötung verschwunden. Das einzige womit ich meine Haut pflegte war meine Lotion, um ihr Feuchtigkeit zu spenden. Von den Mitreisenden, die schon länger an der Klimareise teilnahmen, bekam man wertvolle Ratschläge. In der ersten Woche kam, durch das viele schwitzen, die Entzündung stärker hervor, da ich zum Teil "atopische Dermatitis" habe. Von Tag zu Tag wurde es jedoch besser und der Körper gewöhnte sich an das Klima, sodass man die warmen Temperaturen besser aushalten konnte. Zu der oben genannten "atopischen Dermatitis" habe ich noch "Ichthyosis", die definitiv viel Feuchtigkeit verlangte, aber ich dies durch vieles cremen wieder in den Griff bekam und die Haut wurde schön geschmeidig. Am Nachmittag gab es immer eine Kaffeerunde unter einem Naturpavillion. Wir alberten, lachten, aber auch redeten wir über das Thema Haut. Wie in einer Selbsthilfegruppe gab es informative Gespräche und man konnte sich austauschen und wertvolle Tipps erlangen. Am Anfang dachte ich, dass mir in den vier Wochen langweilig werden würde, aber in der Gruppe hatte man sehr viel Spaß. Es wurde viel gelacht und die, die wollten, konnten sich sogar für die Ausflüge eintragen. Abends wurde dann mitgebrachte Spiele, Kicker, Tischtennis oder Billard gespielt. Die Teilnehmer der diesjährigen Klimareise waren zwischen 26 und 82 Jahren alt. Ich war mit meinen 26 Jahren zwar der jüngste, jedoch war der Spaßfaktor ganz oben.                                                     

Es grüßt

Riccardo

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malgucken

Danke, liebe Gitti, für die interessanten und genauen Berichte von eurer Reise und auch für den originellen Liedtext. Man kann sich gut vorstellen, dass es trotz kleiner Hindernisse eine tolles Miteinander war.:daumenhoch:

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Mo Kh

Hallo, es ist immer schön, wenn eine reisegruppe harmoniert.

Sind sie jetzt erscheinungsfrei ??? bzw. wie lange glauben sie hält den jetztigen Zustand ( natürlich ich hoffe es bleibt so ). Aber leider Erfahrungsgemäßß nach so eine 14 tätige therepie, kommen wieder kleine schuppen in etwa 6 bis 8 Monaten zum vorschein.

Schön, dass es Ihnen gut getan hat, Schönes wochenende

Liebe Grüße

Mo KH

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Margitta

Hallo Mo Kh,

es ist ein wichtiger Bestandteil der Reise das die Gruppe harmoniert. Es herrscht jedoch auch kein Gruppenzwang!

Erscheinungsfrei fliegen alle nach Hause, wie lange der Erfolg anhält ist unterschiedlich.

Beispiel: Ein Mann der vor 4 Jahren sehr  stark betroffen für 4 Wochen mit geflogen ist und es wiederholt getan hat, hat einen topp Erfolg gehabt. Die Pso war bisher nie wieder so schlimm wie vorher.

Es gab aber auch Teilnehmer, wo der Erfolg von kurzer Dauer war.

Noch etwas sehr wichtiges: Man muss wissen für den Erfolg am Toten Meer  muss jeder Teilnehmer auch selbst dazu beitragen.

Es spielen hier viele Faktoren mit, Stress, Erkrankungen , Pflege, uws. und jeder Betroffene reagiert auch anders auf Klimaheilbehandlung. Was sicher ist, wenn sich der Teilnehmer wohl fühlt und mit dem Konzept klar kommt hat dieser Aussicht auf guten Erfolg für eine gewisse Zeit Beschwerdefrei zu sein ohne die Chemiekeule. 

 

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