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kk70

Hautarztwechsel mit Problemen

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kk70

Moin,

bin seit 3 Jahrzehnten Psoriasispatient. In den letzten 6 Jahren habe ich dann Humira verschrieben bekommen und an einer Langzeitdoku teilgenommen, weil alles andere vorher (Badetherapien, Fumaderm, MTX, Cremes usw). letztendlich nix genutzt hatte und die Schuppenflechte immer wieder kdurch kam. Jetzt bin ich umgezogen und musste den Hautarzt wechseln. Dieser hat ein Verfahren am laufen, weil er mal Humira verschrieben hat. Jetzt hätte er gerne von den Patienten eine Kostenübernahmeerklärung der KK. Die allerdings sagt mit, das sie diese nicht austellen, weil sie dem Arzt nicht vorschreiben, welche Therapie er anwenden soll. Hier geht es ja einfach nur um den Arztwechsel. Meine Krankheit wechselt ja nicht mit. Soll jetzt alles vergebens sein, nur weil die KK sich dagen streubt? Zu welchem Arzt muss ich gehen, damit die sich nicht streuben können und ich weiter Humira bekomme? Oder kennt jemand eine KK die Humira ohne murren bezahlt und eine Kostenübernahme erteilt?

Edited by kk70

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firefly1990

Also ich hatte immer Probleme von Hautärzten mit eigener Praxis Enbrel oder Humira verschrieben zu bekommen.  Am besten guckst du mal wo in deiner nähe eine dermatologische Ambulanz oder HautKlinik ist, lässt dir vom Hautarzt eine Überweisung ausstellen und gehst damit dann dorthin. Die verschreiben meist ohne Zögern wenn es der Haut Zustand verlangt.

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Donna

Hallo kk70

Da kann ich firefly nur recht geben. Bin in Dauerbehandlung in den Unikliniken.

Da war es nie ein Problem mir solche Medikamente zu geben.

Gruss Donna

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kk70

Wenn eine Uniklinik in der Nähe ist. Wenn man auf dem Dorf wohnt?? Also kann mir vorstellen das es ne Uniklinik evtl. In WHV gibt. Das kann ich nur mit dem Zug hinkommen. Hab kein Auto. Also wieder zusätzlich Kosten...

 

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firefly1990

Ich bin eine Zeitlang 2 1/2 stunden gefahren um mein Rezept zu bekommen... 

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arni

Ich kann mir nicht vorstellen, dass kein niedergelassener Arzt kein Humira verschreibt.

Ich bekomme meine Biologicals zwar von der Rheumatologin. Aber auch mein damaliger Hausarzt war bereit, mir ein Rezept dafür zu geben. Ich weiß, dass meine Ärztin immer ein wenig Schreibkram hatte. Habe mittlerweile etliche Biologicals hinter mir.

Sie musste die jeweiligen Therapie bzw, Wechsel der Medikamente für die KK begründen. So hat es immer geklappt und meine KK hat alle Kosten bis heute übernommen.

 

Ich kenne aber auch Hautärzte die sich dagegen sträuben. Und das finde ich eine Unverschämtheit.

Wie groß ist die Auswahl von Fachärzten in Deiner Umgebung? Ich würde rum telefonieren und alle Hautärzte anrufen und direkt fragen, ob sie Erfahrungen in der Behandlung von Psoriasis haben und ob sie auch mit Biologicals umgehen. 

Eine gewisse Fahrzeit und Kosten würde ich auf mich nehmen, um an mein Biological zu kommen.

 

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RainerZ
vor 1 Stunde schrieb arni:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass kein niedergelassener Arzt kein Humira verschreibt.

Ich bekomme meine Biologicals zwar von der Rheumatologin. Aber auch mein damaliger Hausarzt war bereit, mir ein Rezept dafür zu geben. Ich weiß, dass meine Ärztin immer ein wenig Schreibkram hatte. Habe mittlerweile etliche Biologicals hinter mir.

Sie musste die jeweiligen Therapie bzw, Wechsel der Medikamente für die KK begründen. So hat es immer geklappt und meine KK hat alle Kosten bis heute übernommen.

 

Ich kenne aber auch Hautärzte die sich dagegen sträuben. Und das finde ich eine Unverschämtheit.

Wie groß ist die Auswahl von Fachärzten in Deiner Umgebung? Ich würde rum telefonieren und alle Hautärzte anrufen und direkt fragen, ob sie Erfahrungen in der Behandlung von Psoriasis haben und ob sie auch mit Biologicals umgehen. 

Eine gewisse Fahrzeit und Kosten würde ich auf mich nehmen, um an mein Biological zu kommen.

 

Hallo,

ich habe die gleichen Erfahrungen wie arni gemacht. Es ist einfach nur Faulheit der Ärzte. Sie scheuen, wie arni schon schrieb, den Schreibkram!

Gruß

Rainer

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kk70

Die Auswahl an Hausärzten in meiner Nähe ist sehr sehr gering. Es ist halt ländliche Gegend. @arni schreibt Hausarzt... Kann den jeder Hausarzt auch Humira verschreiben? Ist da denn nicht der Facharzt für da?

 

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arni

Entschuldigung. Das war natürlich ein Schreibfehler!

Ein Hausarzt wird Dir wohl kein Humira verschreiben können. Zumindest nicht zur Therapieeinleitung. Zuwenig Fachwissen und ich denke es sprengt sein Budget.

 

 

 

 

 

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Donna

Mein Hausarzt würde mir solche Sachen auch nicht auf schreiben

Ich komme auch aus dem ländlichen und habe schon immer einen Weg gefunden zu einem zu kommen.

Ich selber bin in der Uniklinik in Erlangen. Da habe ich einen Anfahrtsweg mit dem Auto von ca einer halben Stunde.

Es ist aber auch mit dem Bus zu erreichen.

 Das muss man dann halt in Kauf nehmen. Andere fahren sicher noch länger wenn die Behandlung gut ist.

Gruss Donna

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Waldfee

Hallo Donna,

wenn Du die Hautklinik nicht hättest, wäre es wahrscheinlich auch ein Problem, einen geeigneten Hautarzt in Deiner Nähe zu finden, 1/2 Stunde mit dem Auto oder eben Bus ist doch super und kürzer wie  z.B von Leipzig-Süd nach Leipzig-Nord. Die Hautabteilng der Uniklinik Erlangen ist wahrscheinlich auch für Dich sehr hilfreich und dann eben ein Glücksfall. Diese guten Erfahrungen konnte ich nur eine Zeitlang in der Uniklinik in Regensburg machen. Dann wurde es ein richtiger Durchgangsbetrieb mit Schnellabfertigung und Zeitlimit der Ärzte. 

Mein jetziger Hautarzt ist ein Doc auf Augenhöhe, leider aber nur Schulmediziner. Trotzdem bisher der Beste. LG Waldfee

 

 

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Donna

Hallo Waldfee

Als ich "Nur die PSO" hatte war ich bei mir in der nähe bei einen niedergelassenen Hautarzt der nur ca 10 Min.

von mir entfernt war . Die waren auch sehr kompetent. Die Uni hat sich erst durch meine PSA ergeben.

Natürlich ist das ein Glücksfall. Wenn ich das Glück nicht gehabt hätte wäre ich auch durchaus weiter gefahren

um einen anständigen Arzt zu haben. Das muss aber jeder selber wissen.

Gruss Donna

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kk70

Wohne in nem 7Tsd Dorf. Bus kannste vergessen nur DBahn fährt alle Stunde. Uniklinik nein. Evtl in Bremen, aber ohne Auto. Nicht für mich bezahlbar jedes Quartal das Geld aufzubringen  nur weil die KK keine Lust hst sich mit dem Fall zu beschäftigen. Bisher lief es doch in der Großstadt 6 Jahre lang. Was soll an einer Behandlung anfets sein wenn man den Arzt wechselt wegen Ortswechsel.

 

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Claudia

Ich habe beim Psonet (dem Zusammenschluss von Psoriasis-Ärzten) mal gesucht, welche Hautarzt in Bremen und 50 km Umgebung dort mitmacht. Viele sind das nicht gerade – um nicht zu sagen: genau einer und das aus Oldenburg. https://www.psonet.de/regionale-netze/zentrum-detailansicht/?detailsID=3450

In Oldenburg gibt es auch eine Uni-Hautklinik. Dort kannst Du unter 0441/403-2853 einen Termin vereinbaren.

Aber vielleicht ist Oldenburg ja auch ewig weit weg von Dir?

Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an: Es ist der Arzt, der sich sträubt – nicht die Krankenkasse. Blöde Situation.

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kk70

Also Leutz, immer noch der Stand, das der Hautarzt Humira nicht verschreibt, wegen Regressionen die er bekommen könnte und die KK sich rausredet das sie dem Doc nicht vorschreiben können, mit was er behandelt. Haben mich an die Kassenärztliche Vereinigung verwiesen - lest hier einfach mal weiter -  

Wer kann was zu "Etenarcept oder Infliximab" berichten/sagen oder Tipps zum nachlesen geben, die Interessant sein dürften.

LG kk70

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      Hallo miteinander,
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      Oliver
      Humira verbessert Psoriasis arthritis deutlich
      Daten aus einer Studie mit dem Medikament Humira lassen hoffen: Patienten mit Psoriasis-Arthritis reagierten auf die Behandlung schon zwei Wochen nach der ersten Dosis.
      Beim Jahreskongress der „European League Against Rheumatism“ (EULAR) in Berlin wurden Mitte Juni 2004 die vorläufigen Daten aus einer Studie mit Humira vorgestellt. 15 Patienten mit Psoriasis arthritis hatten alle zwei Wochen eine 40-Milligram-Dosis Humira bekommen. Zwölf Wochen lang standen sie danach unter Beobachtung von Ärzten.
      Schon zwei Wochen nach der ersten Dosis wurden deutliche Verbesserungen sowohl der Gelenk- als auch der Hauterscheinungen festgestellt. Weitere Verbesserungen der Haut-und Gelenkkrankheit waren nach 12 Wochen offenkundig.
      Zweiundvierzig Prozent der Patienten, die mit Humira behandelt wurden, erzielten nach nur einer Dosis eine ACR-20-Antwort.
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      Außerdem trat bei 77 Prozent der Patienten eine mindestens 25-prozentige Verbesserung der gesundheitlichen Lebensqualität auf. Die wird mittels eines „Health-Assessment-Questionnaire“-(HAQ)-Behinderungsindex festgestellt. Er misst die Einschätzung des Patienten hinsichtlich der Aktivitäten des täglichen Lebens - wie Putzen, Anziehen und Gehen.
      Weitere Verbesserungen wurden in der zwölften Woche sowohl in Bezug auf die Arthritis-Symptome als auch auf die gesundheitliche Lebensqualität festgestellt. Sechsundsechzig Prozent der Patienten erreichten eine ACR-20-Antwort und 30 Prozent erreichten eine ACR 50. Der HAQ-Behinderungs-Index zeigte auch eine weitere Verbesserung in der zwölften Woche im Vergleich zur zweiten Woche.
      Deutliche Verbesserungen waren auch bei der Hautkrankheit der Patienten sichtbar. Die Stellen erbesserten sich um fast 30 Prozent nach einer Dosis. Nach zwölf Wochen hatten sich die Stellen um mehr als 70 Prozent verbessert.
      „Die ersten Ergebnisse und die Analyse der Studie zeigen, dass HUMIRA für viele Patienten mit Psoriasis-Arthritis bereits kurz nach der ersten Dosis von Nutzen war“, sagte Christopher T. Ritchlin, Professor und leitender Prüfarzt an der Universität von Rochester in New York. „Obwohl weitere Forschungen notwendig sind, sind diese frühen Ergebnisse vielversprechend und untermauern das Potential von Humira als Behandlung der Psoriasis-Arthritis“.
      Was ist Humira?
      Humira ist bislang in Europa zur Behandlung von rheumatoider Arthritis zugelassen – zur Behandlung zusammen mit Methotrexat (MTX) oder allein. Der Wirkstoff Adalimumab ist ein menschlicher sogenannter monoklonaler Antikörper und TNF-Alpha-Antagonist. Eine Erläuterung zu monoklonalen Antikörpern gibt es auf www.krebsinformation.de.
      Adalimumab blockiert das TNF-Alpha-Protein, das eine zentrale Rolle im Entzündungsprozess von Automimmunkrankheiten spielt.
      Bis heute wurde HUMIRA in 41 Ländern zugelassen und in 26 Ländern auf den Markt gebracht.
      Die empfohlene Dosis von Humira beträgt 40 mg jede zweite Woche mittels Injektion unter die Haut. Hersteller Abbott bietet Humira fertig in Spritzen an. Die Patienten spritzen sich das Mittel selbst. Die vorgefüllte Spritze ist sokonstruiert, dass sie auch von Patienten benutzt werden kann, deren Hände durch die Arthritis in Mitleidenschaft gezogen sind.
      Nebenwirkungen
      Nebenwirkungen, die bislang mit Humira in Zusammenhang gebracht werden können, sind:
      - Kopfschmerzen
      - Schwindel
      - Infektionen des respiratorischen und Harn-Traktes
      - Übelkeit
      - Durchfall
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      - Juckreiz und
      - Anämie
      Schmerzen an der Injektionsstelle wurden von mehr als einem Zehntel der Patienten berichtet.
      Die Nebenwirkungen wurden von einem bis zehn von hundert Patienten berichtet.
      Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Humira genau auf Infektionen - einschliesslich Tuberkulose (TB) - überwacht werden. Aktive Infektionen schließen eine Anwendung von Humira aus.
      Ärzte sollten bei Patienten mit immer wieder auftretenden Infektionen oder mit einer Anfälligkeit für Infektionen vorsichtig sein.
      Wie bei allen TNF-Alpha-Antagonisten muss mit einer sogenannten Erstverschlimmerung der Gelenkprobleme gerechnet werden. Auch Krankheiten im zentralen Nervenssystems können einer Behandlung mit Humira entgegenstehen. Bei einer leichten Herzinsuffizienz sollte der Arzt genau hinschauen. Mittelschwere mit schwere Herzinsuffizienzen dagegen sprechen eindeutig gegen Humira.
    • paul1234
      By paul1234
      Hallo Leute, ich habe mich gefragt, ob biologische Behandlungen (Humira, Cosentyx, Stelara, Cimzia usw.) wirklich patientenfreundlich sind. Ich meine, Humira hat Alkoholpräparate in ihrem 'Kit', was sehr hilfreich ist, während die anderen dies nicht tun. Außerdem sieht die Humira-Verpackung sehr gut aus, da auf der Innenseite der Schachtel Anweisungen aufgedruckt sind, und meine enthielt auch einen Temperatur-Tracker, um sicherzustellen, dass das Produkt immer gekühlt war. Was ist Ihre Meinung dazu? Was ist für Sie in diesen Verpackungen wertvoll und was scheint völlig nutzlos zu sein (ich meine, wer schaut sich überhaupt die gesamte Packungsbeilage aus Papier an?)
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