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Jette79

Sehnen und Muskeln entzündet/Schmerzen

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Hayat
Am 12.7.2017 um 11:19 schrieb sia:

Hayat, ich befürchte, du hast dich noch nicht sehr ausgiebig mit der Psoriasis beschäftigt. Ganz generell gilt: Psoriasis ist immer eine 'innere' Erkrankung - sogar, wenn sie sich 'nur' an der Haut zeigt. Und auf jeden Fall hat auch Tenorsaxofon eine Form der 'inneren Psoriasis' - sicher wenn sie PSA - Psoriasis Arthritis hat - wenn man das so definieren möchte, dass man Psoriasisformen die sich an der Haut manifestieren als 'äußere Form' definieren möchte - allerdings tut das niemand wirklich - vielleicht sagt das mal ein Arzt um dem Patienten etwas zu erklären.

Was du immer mit 'innerer Psoriasis bezeichnest sind Formen die auch innere Organe in Mitleidenschaft ziehen. Das kann Psoriasisarthritis sein, aber auch entzündliche Prozesse an Augen, dem Herz-Kreislauf-System inkl. aller Gefäße oder den Knochen. Unangenehm sind alle Formen.

Es stimmt, dass heute noch nicht alle Mechanismen der Krankheit verstanden sind. Zumal nicht nur ein Gen beteiligt ist sondern mindestens 25, wahrscheinlich mehr. Dazu kommt noch, dass nicht bei allen Merkmalsträgern die Krankheit zum Ausbruch kommt - also auch noch andere Trigger nötig sind.

Trotzdem weiß man inzwischen so einiges - wie sich z.B. manche defekten Gene bei bestimmten biochemischen Abläufen auswirken. Hauptsächlich geht es hier meist um Defekte am Immunsystem - womit die Psoriasis in all ihren Formen zum Kreis der Autoimmunerkrankungen gehört.

Aber lange Rede kurzer Sinn - Sport, bzw. Bewegung abgestimmt auf die Erkrankung ist in den meisten Fällen sehr positiv. Das du bis jetzt noch keinen Therapeuten und eine Bewegungsmöglichkeit gefunden hast die dir gut tut ist schade. Aber du gibst ja schon selber eine mögliche Lösungsrichtung an - du sagst dir tut Wärme gut - vielleicht wäre für dich also die Kombi Bewegung + Wärme gut.

Aber wie auch immer, es zeugt von keinem guten Stil anderen eine Diagnose zu stellen oder abzusprechen. Ich verstehe, dass du schon lange unter deiner Krankheit leidest und vielleicht noch nicht die richtigen Ansprechpartner gefunden hast. Trotzdem heißt das nicht, dass andere hier weniger Probleme hätten oder deine Frustration nicht verstehen.

 

 

Ich habe aufgegeben .zu viele Baustellen.  Jetzt noch neue dazu gekommen. Keine Lust mehr zu kämpfen . 

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sia
vor 17 Stunden schrieb Hayat:

Ich habe aufgegeben

Schade Hayat, das hört sich sehr erschöpft an. Vielleicht kannst du dir doch für die ein oder andere 'Baustelle' Hilfe suchen.

Viel Erfolg!

 

Immer versucht, immer gescheitert. Einerlei.
Wieder versuchen, wieder scheitern. Besser scheitern.

(Samuel Beckett)

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drkeys
Am 15.6.2017 um 08:43 schrieb Jette79:

bei mir fing alles ganz schleichend an. Immer wieder mal Abgeschlagenheit und Kopf-/Nacken-/Gliederschmerzen, die ich immer auf einen Infekt geschoben habe. Dachte ich bin halt anfällig... zudem habe ich Migräne. Dann kamen immer wieder Schmerzen in den Sehnen und Muskeln nach Belastung. Besonders in Ruhe. Wobei ich eine starke Leistungsminderung und Muskelschwäche festgestellt habe. Dazu kamen immer mal wieder Entzündungen der Fingergelenke und Zehen. Rötung und Verdickung. Da dies immer wieder verschwand habe ich dem keine weitere Bedeutung zugemessen. Mir ging es nun immer schlimmer. Über den Knien war es eine Zeit lang rot und heiss und sie schmerzten stark. Der Schmerz ist bis heute nicht weg. In der Schultern, Ellenbogen und Nacken und Rücken sogar im Kiefer schmerzen die Sehnen stark... und entzünden sich nach Belastung

Hm, also Du hast eine nicht untypische rheumatischen Gelenk- und Sehnenerkrankung  beschrieben (vielleicht ist es ja keine PSA aber da gibt noch viel anderes), du warst in HH beim MVZ  (welcher Arzt?, war das ein internistischer Rheumatologe) und man entlässt Dich mit Tilidin (ist ein Opiat, meist mit Naloxon kombiniert) + Acroxia und behauptet man könnte nichts weiter tun? Das finde ich seeeeehr seltsam. Was sind denn für Untersuchungen überhaupt gemacht worden? Serologie, MRT, Szintigamm?  Für die Beschwerden und Symptomatiken die Du hier beschreibst sind die Medis nicht dauerhaft geeignet. Vor allem machen die dauerhaft auch Nebenwirkungen. Da wäre sicher ein Basistherapie sinnvoll. Dazu müssen nicht erst die Gelenke alle glühen. Gerade im Anfangsstadium kann das wichtig seinWas hat man denn zu den Verdickungen an Fingern und Knien gesagt? 

Edited by drkeys

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Tenorsaxofon

Hallo Hayat

Wie schreibt eine Mitstreiterin, die selber auch viele Baustellen hat: Aufgeben gilt nicht.

Dass man ab und zu Momente hat, in denen man am liebsten alles hinschmeissen will, kann ich sehr gut nachvollziehen. Lösung ist es jedoch keine. Ich sage mir in solchen Momenten immer, dass es Menschen gibt, die es noch viel schlimmer wie mich getroffen hat.

Ich würde dir auch das selbe wie Sia empfehlen. Schau nach einer Selbsthilfegruppe oder mach eine Gesprächstherapie, in der du bestimmt deinen Balast abwerfen kannst.

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Plüschfussel

Den Schmerztherapeuten wollte ich Dir gerade auch vorschlagen, nachdem ich mich durch den Tread

gelesen habe.

Mit Tilidin könnte ich auch nicht arbeiten gehen. Ich finde das macht so ein pelziges Gefühl im Kopf, dass ich nicht

ausstehen kann...

 

Ich mag es nicht wenn ich künstlich außer Gefecht gesetzt werde und nicht klar denken kann,-

kann das Gefühl nicht ausstehen und möchte unbedingt "hellwach" und Herr meiner Sinne sein.

Der Schmerztherapeut kann verschiedene Medikamente kombinieren und je nachdem um welche Art

Schmerz es sich handelt eingreifen. Der muss auch nicht nur mit Medikamenten arbeiten, sondern manche

setzen auch zusätzlich Akupunkturnadeln, Physiotherapie, Elektroden, Schmerzschrittmacher, Infiltrationen

 u.v.a.m. ein.

Mir persönlich tut Wassergymnastik recht gut. Als Sport kommt für mich nur Bewegung ohne Belastung

infrage.

Vom Ergotherapeuten erhielt ich einige Orthesen

als Gelenkschutz. Gegen Schmerzen der Wirbelsäule lindert eine Stützbandage die Schmerzen ziemlich,

wobei die Lumbamed facet Bandage nicht immer angenehm zu tragen ist, die ist natürlich sehr steif und es

wird sehr warm darin.

,-( Ich habe leider auch 2 Pferde, die ich selbst nicht mehr reiten kann und für die ich

Reitbeteiligungen vergeben musste....

Hast Du schon mal eine Reha-Maßnahme erhalten ?

Wenn nicht, dann würde ich Dir empfehlen eine Rehabilitation zu beantragen. Man

erfährt sehr viel über seine Erkrankung und kann individuell testen, was einem selbst am Besten

hilft. Sei das nun die Kältekammer, Wärme ect. pp.

Gute Besserung !

Christina

Edited by Plüschfussel

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Lilli1

Hallo Jette nimmst du Statine ? Davon kommen auch Muskelschmerzen und zwar gewaltige .

 

Schöne Grüße 

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Lilli1

Hallo nimmst du Statine davon bekommt man auch Muskelschmerzen.

 

Schöne Grüße 

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Jette79
Am 17.7.2017 um 18:52 schrieb drkeys:

Hm, also Du hast eine nicht untypische rheumatischen Gelenk- und Sehnenerkrankung  beschrieben (vielleicht ist es ja keine PSA aber da gibt noch viel anderes), du warst in HH beim MVZ  (welcher Arzt?, war das ein internistischer Rheumatologe) und man entlässt Dich mit Tilidin (ist ein Opiat, meist mit Naloxon kombiniert) + Acroxia und behauptet man könnte nichts weiter tun? Das finde ich seeeeehr seltsam. Was sind denn für Untersuchungen überhaupt gemacht worden? Serologie, MRT, Szintigamm?  Für die Beschwerden und Symptomatiken die Du hier beschreibst sind die Medis nicht dauerhaft geeignet. Vor allem machen die dauerhaft auch Nebenwirkungen. Da wäre sicher ein Basistherapie sinnvoll. Dazu müssen nicht erst die Gelenke alle glühen. Gerade im Anfangsstadium kann das wichtig seinWas hat man denn zu den Verdickungen an Fingern und Knien gesagt? 

Hallo drkeys, es wurden jede Menge Laborwerte gemacht und Röntgen von Füssen und Knien, sowie eine ausführliche Anamnese. Im MVZ war ich bei einem internistischen Rheumatologen. Der hat gesagt eine Basistherapie brauche ich nur wenn meine Gelenke entzündet sind... solle dann wieder kommen...mit Fotos wenn akut nichts mehr sichtbar sein sollte...naja...ich werde jetzt Mittwoch zu einem Schmerztherapie gehen. Hoffe er kann mir helfen...grad geht es mir sehr schlecht. Arme besonders Schultern und Beine, Knie und Hüfte brennen... und diese Muskelschwäche... :-(

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Jette79
Am 27.7.2017 um 01:14 schrieb Plüschfussel:

Den Schmerztherapeuten wollte ich Dir gerade auch vorschlagen, nachdem ich mich durch den Tread

gelesen habe.

Mit Tilidin könnte ich auch nicht arbeiten gehen. Ich finde das macht so ein pelziges Gefühl im Kopf, dass ich nicht

ausstehen kann...

 

Ich mag es nicht wenn ich künstlich außer Gefecht gesetzt werde und nicht klar denken kann,-

kann das Gefühl nicht ausstehen und möchte unbedingt "hellwach" und Herr meiner Sinne sein.

Der Schmerztherapeut kann verschiedene Medikamente kombinieren und je nachdem um welche Art

Schmerz es sich handelt eingreifen. Der muss auch nicht nur mit Medikamenten arbeiten, sondern manche

setzen auch zusätzlich Akupunkturnadeln, Physiotherapie, Elektroden, Schmerzschrittmacher, Infiltrationen

 u.v.a.m. ein.

Mir persönlich tut Wassergymnastik recht gut. Als Sport kommt für mich nur Bewegung ohne Belastung

infrage.

Vom Ergotherapeuten erhielt ich einige Orthesen

als Gelenkschutz. Gegen Schmerzen der Wirbelsäule lindert eine Stützbandage die Schmerzen ziemlich,

wobei die Lumbamed facet Bandage nicht immer angenehm zu tragen ist, die ist natürlich sehr steif und es

wird sehr warm darin.

,-( Ich habe leider auch 2 Pferde, die ich selbst nicht mehr reiten kann und für die ich

Reitbeteiligungen vergeben musste....

Hast Du schon mal eine Reha-Maßnahme erhalten ?

Wenn nicht, dann würde ich Dir empfehlen eine Rehabilitation zu beantragen. Man

erfährt sehr viel über seine Erkrankung und kann individuell testen, was einem selbst am Besten

hilft. Sei das nun die Kältekammer, Wärme ect. pp.

Gute Besserung !

Christina

Vielen Dank Christina. Ich bin am Mittwoch bei einem Schmerztherapie und werde das mit ihm besprechen. 

LG

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Jette79
vor 15 Stunden schrieb Lilli1:

Hallo nimmst du Statine davon bekommt man auch Muskelschmerzen.

 

Schöne Grüße 

Nein, die nehme ich nicht. Danke für deinen Hinweis. LG

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Jette79

Hallo ihr Lieben! Danke für eure Beiträge! Jeder Tipp und/oder Hinweis hilft mir sehr. Ich bin grad etwas verzweifelt... aber Mittwoch mal den Schmerzdoc abwarten.

Liebe Grüsse an euch alle 

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Jette79

Hallo, ich melde mich mal wieder. Ich war jetzt bei einem Schmerztherapeuten. Der hat eine chronifizierte Schmerzstörung festgestellt. Er meint durch meine PSA und die Schmerzen deswegen habe diese sich entwickelt. Es seien Nervenschmerzen. Er hat mir geraten das Amitriptylin weiter zu nehmen und zusätzlich Lyrica, welches ich langsam hoch steigern soll bis 150mg. Zudem hat er mir zu einer Procain Infusionstherapie geraten. Diese hab ich bereits begonnen. Bei Lyrica bin ich jetzt bei 100 mg und ich glaub es hilft wirklich etwas. Hat einer von euch Erfahrungen mit Lyrica oder Procain?

Liebe Grüsse 

Edited by Jette79

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UrmelSC

Hallo Jette, du bist nicht allein mit deinen Problemen. Ich habe einen ähnlichen Leidensweg hinter mir. Seit 2014 gehe ich durch die Hölle, ganz ähnlich wie du. Das Hauptproblem bei der Sehnenbeteiligung ist, dass diese Form nicht wirklich enstgenommen wird. Man sieht eben nichts, oder nicht viel und das obwohl die Schäden an den Sehnen irgenwann zu weiteren Problemen führen. Ich selbst habe den Rheumatologen gewechselt und es wurde vergangenens Jahr mit Prednisolon und einer Basistherapie mit Leflunomid begonnen. Seit dem geht es mir besser ... ich konnte fast komplet auf Schmerzmittel verzichten und auch die Erschöpfungszustände und die Müdigkeit sind weniger geworden. Allerdings schmort es an den Sehnen noch immer leicht weiter ... und das versteht mein jetziger Rheumatologe nicht und misinterpretiert meine Äußerungen als chronifiziertes Schmerzsyndrom und ebenfalls als sekundäre Fibromyalgie. So richtig bin ich damit nicht einverstanden, da ich ja spezifisch nur Schmerzen an bestimmten Stellen ( Sehnenansätzen ) habe und auch keine weitere Diagnostik erfolgte ( Szintigrafie oder wenigstens Ultraschall). Ich war auch in einer Schmerzpraxis, die auf Fibromyalgie spezialisiert ist und der Arzt dort sagte mir, es wäre keine Fibro. Bleib dran Jette und versuche einen Rheumatologen zu finden, der eine Basistherapie oder wenigsten einen Prednisolonstoß versucht ... mir hat auch keiner geglaubt!

Edited by UrmelSC
vertippt

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Tenorsaxofon

Bei Tilidin musst du aufpassen, denn sobald du eine eingeworfen hast, darfst du weder Auto fahren noch Maschinen bedienen.

Gruß Anne

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Hucki

H

Am ‎25‎.‎08‎.‎2017 um 11:27 schrieb Jette79:

Hallo, ich melde mich mal wieder. Ich war jetzt bei einem Schmerztherapeuten. Der hat eine chronifizierte Schmerzstörung festgestellt. Er meint durch meine PSA und die Schmerzen deswegen habe diese sich entwickelt. Es seien Nervenschmerzen. Er hat mir geraten das Amitriptylin weiter zu nehmen und zusätzlich Lyrica, welches ich langsam hoch steigern soll bis 150mg. Zudem hat er mir zu einer Procain Infusionstherapie geraten. Diese hab ich bereits begonnen. Bei Lyrica bin ich jetzt bei 100 mg und ich glaub es hilft wirklich etwas. Hat einer von euch Erfahrungen mit Lyrica oder Procain?

Liebe Grüsse 

Hallo Jette, 

Lyrica habe ich 5 Monate genommen, zunächst voller Hoffnung, dass es mir hilft.

Es war tatsächlich sofort eine Entspannung in der Muskulatur zu merken, ich konnte wunderbar schlafen und bin morgens aufgewacht, als wenn ich in einer Badewanne liege und gerade das Wasser abgelassen hatte. Ich war völlig entspannt in der Muskulatur. Für mich zu dem Zeitpunkt eine völlig neue Erfahrung, vorher war ich ziemlich am ganzen Körper unter Spannung. Der Nachteil war, ich habe irgendwie 5 Monate an mir vorbeirauschen lassen und habe es nicht gemerkt. Ich kann nicht sagen, was passiert war, jedenfalls war mein Wesen völlig verändert. Außerdem waren die Schmerzen, die von der PSA stammen zunehmend stärker geworden, weil ich nun nur noch gegen Fibro behandelt wurde und die Diagnose PSA verworfen wurde.....

In der Zwischenzeit erhalte ich Stelara, nehme bei Bedarf nur noch selten IBU und bin wöchentlich 2x zur Physiotherapie. Das hilft mir auch gegen die Fibro, aber eben auch gegen die PSA. Außerdem gehe ich regelmäßig in die Sauna und versuche, den ganzen Tag nur dosiert still zu sitzen. Bewegung ist ein Muß !  Dabei hilft mir auch wirklich meine morgendliche Gymnastik.

Wünsche dir gute Besserung und lass nicht locker.

LG von Hucki

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lena19

Hallo Jette79,

ich kann dich sehr gut verstehen, denn ich habe auch PSA. Hol dir erstmal wirklich eine zweite Meinung ein und dann würde ich den behandelnden Arzt fragen wie es mit Therapien aussieht also außer einer Medikamentösen Therapie. Denn dadurch, dass bei dir auch Gelenke, Sehnen und Bänder betroffen sind kann das natürlich auch Auswirkungen auf deine Gelenke haben. Solche Therapien wären zum Beispiel Physiotherapie und Ergotherapie. Du kannst deinen Arzt ja einfach mal drauf ansprechen.

Eine kurze frage meinerseits, durch die Entzündungenhast du da schon sichtbare Veränderungen, zum Beispiel an den Händen?Und sieht man den Rheumafaktor bei dir im Blut also ist der positiv? 

 

LG lena

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Windhund

Auch ich brauche eure Hilfe. Vielleicht erzähle ich kurz über meine Beschwerden. Seit ca. drei Jahren habe ich immer wieder lange Zeit Probleme mit dem ISG! Leider ist es auf dem MRT nicht zu sehen, dass es sich entzündet. Der Physiotherapeut sagt mir jedoch, das alle Sehnenansätze rund um die Hüfte entzündet sind und ich auch deshalb starke Schmerzen habe. Ich kann im Moment nur liegen und man hat eine ausführliche Schmerztherapie eingeleitet. Leider tappen die Ärtze mit der Diagnosestellung aber völlig im Dunklen. Durch Morphium sind die Schmerzen nicht in den Griff zu bekommen. Eine Zeit habe ich Arcoxia eingenommen, die Schmerzen gingen weg, ich musste es aber aufgrund der starken Nebenwirkungen absetzen. Vielleicht hat jemand in diesem Forum eine Idee, wie ich weiter Hilfe bekommen könnte.

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sia

Hallo Windhund,

auf Abstand ist da leider wenig zu sagen. Zumal deine Infos auch ein wenig lückenhaft sind. Wenn du schon bis zu einem MRT gekommen bist, bist du ja schon eine Weile in Behandlung. Du schreibst aber leider nur "die Ärzte". Welche sind das denn? Hast du eine Psoriasis vulgaris als Grunderkrankung? Wurde eine gute Anamnese gemacht? Gibt es diese Krankheit in deiner Familie? Andere rheumatische Erkrankungen? Auch wenn das nicht zwingend ist gibt es doch gute Anhaltspunkte. Du schreibst "seit drei Jahren" - ist damals was passiert? ...usw.

Man sieht im MRT keine Entzündung, was sagt denn die andere Diagnostik - Labordiagnostik, Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation und Funktion? Denn auch wenn das MRT nichts zeigt - das Labor zeigt einen entzündlichen Vorgang im Körper sicher. ...

Wurden Spinalkanalverengungen (Bandscheibe?) und  Fehlhaltungen usw ausgeschlossen? Findet eine konsequente Gymnastik statt? Wie steht es mit dem Gewicht? Findet eine medikamentöse Behandlung der Entzündung statt?

Eine Schmerztherapie ist nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll. Wird denn zeitgleich nach den Ursachen gesucht? Welche weiteren Behandlungen finden statt?

Ich an deiner Stelle würde einen Termin bei meinem behandelnden Arzt machen und alle meine Fragen dort vorlegen, außerdem nach einem Behandlungsplan? fragen. Sollte es den nicht geben evt. den Arzt wechseln. Mir wäre eine Diagnose wichtig - oder zumindest eine Richtung in der gesucht wird.

Erfolg und gute Besserung

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Windhund

Hallo SIA,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich habe diese Beschwerden im ISG schon seit 20 Jahren. Aber erst jetzt, wo auch degenerative Veränderungen in meinem Körper vorliegen, habe ich mehr und mehr intensive Probleme mit den Schmerzen. Ich bin normalgewichtig und nehme bei Schmerzschüben ca. 5-6 kg ab. Eine Zeit lang hat man mich mit Accoxia behandelt, dieses aber aufgrund der Nebenwirkungen abgesetzt. Mit Acoxia hatte ich eine deutliche Besserung der Beschwerden. Lange hat man geglaubt, das es vielleicht ein M. Bechterew sein könnte. Die MRT Bilder weisen aber auf keine Entzündungszeichen hin. Es gibt so weit ich weiß keine Psoriasis in der Familie. Die CRP Werte sind immer nur leicht erhöht. Ich habe jetzt bald einen Termin in einer Fachklinik und werde deine speziellen Fragen dann auch stellen. Selbstverständlich treibe ich regelmäßig adäquaten Sport und gehe regelmäßig zur Physiotherapie und Massage. Trotzdem bin ich noch nicht zum Kern des Geschehens vorgedrungen.  

 

 

 

 

 

 

 

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    • Brusselsproud2
      By Brusselsproud2
      Ich habe vor drei Wochen die Diagnose PSA erhalten. Nehme seit dem MTX 15 mg.  Ich arbeite im Frühdienst in der Altenpflege und brauche min. 2 Stunden um einigermaßen schmerzfrei arbeiten zu können. Gibt es eine Möglichkeit, entweder durch entsprechende Medis( nehme Naproxen 500 in der Dosierung 1-0-1/2) oder durch eine entsprechende Freistellung vom Dienst dem entgegen zu wirken? Bin einigermaßen neu hier und sehr hilflos.Habe an zwei Zehen und vier Fingern Daktolytis. Habe die Befürchtung, dass ich irgendwann patientengefährdend arbeite. Möchte so gerne weiterarbeiten. 
    • UrmelSC
      By UrmelSC
      Werter Dr. Riel,
      Ich fühle mich durch meinen behandelnden Rheumatologen nicht gut behandelt und mit meinen Schmerzen allein gelassen. PSA wurde 2008 diagnostiziert, bei familiärer Disposition. Ich hatte wechselnde Beschwerden in den Füßen, gelegentlich in den Knien, war aber unter der Behandlung mit Sulfasalazin 500 relativ Schmerzfrei. Seit 2014 wurden die Beschwerden heftiger, manchmal kaum zu ertragen. Ich war beim Hand-und Fuß Spezialisten in Behandlung und wurde schließlich an der Tibialis Posterior Sehne operiert ... vollkommen umsonst, wie ich das jetzt sehe, da Sehnenentzündungen ja zum Krankheitsbild der PSA gehören. (MRT bestätigte die Entzündung und auch der OP- Bericht). Nach einer Umstellung auf MTX, später auch Humira für kurze Zeit, trat kaum Besserung ein. Ich hatte auch eine heftige Nebenwirkung auf MTX. Der behandelnde Rheumatologe setzte alle Medikamente danach ab und behauptete trotz meiner Beschwerden die PSA sei nicht aktiv! Ein chronisches Schmerzsyndrom wurde vorgeschoben. Ich wechselte den Behandler, der zuerst auch die Aktivität anzweifelte, aber nach einer Stoßtherapie mit Prednisolon mit Leflunomid anfing. Unter diesem Medikament und einer niedrigen Dosos Prdnisolon (5mg) ging es mir besser. Allerdings musste das Leflunomid und Prednisolon auf Grund einer Komplikation nach einer OP(Arthrodese li. Zehengrundgelenk + Materialbruch) abgesetzt werden. Nach Abheilung wollte der jetzige Rheumatologe wiederrum keine Basistherapie anfangen, weil er glaubte ich hätte eine Fibromyalgie ... Ich habe das bei einem Schmerz Therapeuten abklären lassen .. ich habe keine Fibromyalgie! Dann begann er wiederum mit einem Prednisolonstoß, der gut wirkte und später mit Leflunamid  ( Ende September - ohne Erhaltensdosis Prednisolon). Jetz habe ich seit drei Wochen wieder sehr starke Beschwerden an den Händen, die auf eine Entesiopathie hindeuten: schnippender Finger, Schmerzen im Daumensattelgelenk, Ellenbogen und Schulter. Nachts besonders starke Schmerzen über dem ISG und Trochander major, so dass ich kaum noch schlafe. Frage: Welche Mittel helfen noch gegen Enthesiopathien außer Leflunomid, das ja als Hauptnebenwirkung Sehnenentzündungen hat! Ich weiß auch nicht, wie ich noch mit meinem Rheumatologen reden soll. Er untersucht kaum etwas, ich habe nur ein MRT vom Klinik Aufenthalt in Jena 2015. Keine Szintigraphie, kein Ultraschall wurden je gemacht! Ich werde nur durchgewunken und auf Kopfkrank abgestempelt!

    • Tini_95
      By Tini_95
      Hallo ihr Lieben,
      Ich weiß nicht ob es erlaubt ist sich vorzustellen bzw ob es hier schon eine Vorstellungsrunde gibt.
       
      Jedenfalls wollte ich mich Vorstellen. Ich heiße Christien und bin 22 Jahre alt und Mutter eines fast 3 jährigen Sohnes. 
      Ich habe Schuppen flechte seit ich 16 bin und sie ist ausgebrochen nachdem sich meine Eltern getrennt haben. Es war teilweise so schlimm, dass ich meine Haare verloren habe und Fingernägel ausgefallen sind. 
      In der Schwangerschaft war ich von den Elend befreit. Nun ist es soweit das ich die Schuppenflechte an den Fußinnensohlen und Handflächen habe. Ein Nagel fängt auch wieder an und ein kleiner Fleck am Kopf beginnt auch wieder.
      Momentan bin ich bei einer Hautärztin die von vorn beginnt und ich hab nur eine Salbe zum pflegen. Mitte Oktober wird mir nochmal Haut entnommen um nochmal genau zu schauen. Vorher hab ich vieles scbon probiert was mir aber nicht geholfen hat. 
      Vielleicht findet sich ja jemand, bei dem die Krankheit auch so ist und hat vielleicht Tipps was dort geholfen hat?
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