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melma

Ursache - persönliche Meinungen gefragt

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Tenorsaxofon
Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb Ratinacage:

...interessante Beiträge. Die Ergänzung am Ende allerdings kann ich noch nicht so ganz einordnen. Vielleicht können Sie, zum besseren Verständnis, diese Ergänzung innerhalb des Kontextes in diesem Thread etwas näher erläutern.

Viele Grüße

Ich glaube, dass Richard-Paul das so aktuelle: MEIN HAUS, MEIN AUTO, USW. meint. Wie es dem Nachbarn geht interessiert inzwischen doch kaum noch jemand.

Gruß Anne

Edited by Tenorsaxofon
Wort entfernt
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Ratinacage
vor 43 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Ich glaube, dass Richard-Paul das so aktuelle: MEIN HAUS, MEIN AUTO, USW. meint. Wie es dem Nachbarn geht interessiert inzwischen doch kaum noch jemand.

Gruß Anne

...da ist allerdings leider etwas dran. Aber zum Glück gibt es unzählige Möglichkeiten dem entgegen zu wirken. Z.B. ehrenamtlich, wie ich es selbst auch tue. Aber leider ist es wahr: der menschliche Egoismus hat große erschreckende Ausmaße angenommen und die damit einhergehende Polarisation in der Gesellschaft lässt einen u.a. nachdenklich werden....

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Ratinacage
Am Sunday, June 02, 2019 um 08:42 schrieb Richard-Paul:

- Wer sich dann etwas weiter mit der Epigenetik befasst, kommt wieder zur Hypophyse (die ich in letzter Zeit des Öfteren genannt habe), die jeder selbst "steuert" -

Besonders bedenklich finde ich, wie Menschen bzw. Menschengruppen als "Wirtschaftsfaktoren" in Kalkulationen gewisser Branchen und Konzerne zu "Nutz-Objekten" herabgewürdigt werden und dass das alles unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen "Epigenetik" legitimiert wird.

Der Wahn vom "reinen Blut" ist bedauerlicher weiße in der Vielzahl "hochgebildeter Köpfe" noch immer vorrangig vor dem eigentlich viel wesentlicherem Heilen bzw. Lindern von Leiden.

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sia
vor 2 Stunden schrieb Ratinacage:

wissenschaftlichen "Epigenetik" legitimiert wird.

Der Wahn vom "reinen Blut"

@Ratinacage, ich befürchte, du hast hier Epigenetik mit Eugenik verwechselt.

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Ratinacage
vor 33 Minuten schrieb sia:

@Ratinacage, ich befürchte, du hast hier Epigenetik mit Eugenik verwechselt.

Nö.

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sia

Wenn du das nicht verwechselt hast ist deine Bemerkung

vor 5 Stunden schrieb Ratinacage:

alles unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen "Epigenetik" legitimiert wird.

Der Wahn vom "reinen Blut"

in dem Zusammenhang völlig unpassend. Es wird nichts mit Epigenetik "legitimiert", da gibt es keinen "Deckmantel" und mit "reinem Blut" hat das auch nichts zu tun. 

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Ratinacage
Posted (edited)
vor 4 Stunden schrieb sia:

Wenn du das nicht verwechselt hast ist deine Bemerkung

in dem Zusammenhang völlig unpassend. Es wird nichts mit Epigenetik "legitimiert", da gibt es keinen "Deckmantel" und mit "reinem Blut" hat das auch nichts zu tun. 

 

Die Gene haben keine Schuld an unseren Fehlern

Edited by Claudia
Urheberrecht beachten – bitte lieber nur einen Link und schreiben, warum du einen Artikel empfiehlst
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Waldfee

Hallo Ratinacage ,

Deine wissenschaftlichen Ausführungen kann man lesen und sich damit auseinandersetzen, muß man aber nicht. Mein Mann z.B. ist ein Phänomen in den Augen der Ärzte und sie können sein bereits 17 Monate langes Überleben seit der Diagnose  nicht erklären. Er hat Lungenkrebs Stadium 4 , keine Behandlungen seither und er raucht immer noch. Hast Du da evtl.eine  Erklärung?  LG Waldfee

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Ratinacage
vor 7 Minuten schrieb Waldfee:

Hallo Ratinacage ,

Deine wissenschaftlichen Ausführungen kann man lesen und sich damit auseinandersetzen, muß man aber nicht. Mein Mann z.B. ist ein Phänomen in den Augen der Ärzte und sie können sein bereits 17 Monate langes Überleben seit der Diagnose  nicht erklären. Er hat Lungenkrebs Stadium 4 , keine Behandlungen seither und er raucht immer noch. Hast Du da evtl.eine  Erklärung?  LG Waldfee

Es ist doch schön für Deinen Mann, das er trotz der schwerwiegenden Diagnose entgegen aller ärztlicher Prognosen noch lebt.

Ich sehe es genau wie Du:

 wissenschaftlichen Ausführungen kann man lesen und sich damit auseinandersetzen, muß man aber nicht.

Und das Beispiel mit Deinem Mann bestätigt doch: "Schulmedizin" ist eben nicht der Weisheit letzter Schluss, ebensowenig wie Homöopathie oder was auch immer.

Aber wie kommst Du darauf das ich für die Problematik bei deinem Mann eine Erklärung haben könnte?

Viele Grüße

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Waldfee

Weil man dieses Phänomen doch auf die Genetik  im einfachsten Sinn schieben könnte? Ich weis es nicht, aber es wurde schon gesagt, daß sein Fall dokumentiert werden soll. 

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sia
vor 4 Stunden schrieb Ratinacage:

Die Gene haben keine Schuld an unseren Fehlern

Na ja, nur die Überschrift lesen trägt leider nicht zum Verständnis bei ?

Erstmal: Mediziner sind in der Regel keine Wissenschaftler. Es gibt zwar welche, aber das sind die Ausnahmen. Die Grundlagen für die Mediziner liefern u.a. die Biochemiker, Pharmazeuten und die Biologen.

Zum zweiten: die Diskussion "Anlage gegen Umfeld" oder wie's im engl. heißt "nature vs nurture" gibt es unter Biologen nicht, gab es so gut wie nie. Das ist ein Sport der Philosophen und Soziologen.

Wen das Thema interessiert kann vielleicht besser einen eigenen Faden aufmachen.

(und trotzdem hat Epigenetik nix mit einem "Wahn vom "reinen Blut"" tun noch "legitimiert" sie irgendwas - Epigenetikern Unlauterkeit und braune Soße zu unterstellen ist Hetze gegen Wissenschaftler.) 

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Ratinacage
vor 8 Stunden schrieb Waldfee:

Weil man dieses Phänomen doch auf die Genetik  im einfachsten Sinn schieben könnte? Ich weis es nicht, aber es wurde schon gesagt, daß sein Fall dokumentiert werden soll. 

Ich weiss es auch nicht. Aber vielleicht kann Dir hier im Forum ein Verfechter der Genetik eine Antwort auf das Phänomen geben, dass die Ärzteschaft in Deinem Mann sieht.

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Ratinacage
vor 7 Stunden schrieb sia:

Na ja, nur die Überschrift lesen trägt leider nicht zum Verständnis bei ?

Das ist eine Binsenweisheit.

vor 8 Stunden schrieb sia:

Erstmal: Mediziner sind in der Regel keine Wissenschaftler.

Genausowenig, wie Patienten in der Regel keine Versuchskaninchen sind. In beiden Fällen gilt natürlich: Außnahmen bestätigen die Regeln. ?

Viele Grüße und Schöne Pfingsten.

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Ratinacage
Posted (edited)
Am Saturday, June 08, 2019 um 23:53 schrieb sia:

 - Epigenetikern Unlauterkeit und braune Soße zu unterstellen ist Hetze gegen Wissenschaftler.

Die Geschichte der Wissenschaft der menschlichen Erblehre, die zuerst unter der Bezeichnung Eugenik, die auch von Dir hier erwähnt  wurde und die heute in veränderter Form als Humangenetik bekannt ist , zu der auch die Epigenetik zählt, ist hochinteressant. 

Dazu folgender Lesetipp:: 

Weingart, P., Kroll, J., Bayertz, K. (1988).

Rasse, Blut und Gene

Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland.

Suhrkamp.

Ist zwar neben Biologiestunde und Chemiestunde (und besonders natürlich Pharmazie) u.a. auch mal ein wenig "Geschichtsstunde", dafür aber nicht minder interessant. ?

Edited by Ratinacage

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sia
Posted (edited)
vor 3 Stunden schrieb Ratinacage:

...Eugenik, ... die heute in veränderter Form als Humangenetik bekannt ist , ....

das ist falsch.

Eugenik..., deutsch auch Erbgesundheitslehre, bezeichnet die Anwendung theoretischer Konzepte bzw. der Erkenntnisse der Humangenetik auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik bzw. den Gen-Pool einer Population mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik). (wiki)

GenetikVererbungslehre ist die Wissenschaft von der Vererbung und ein Teilgebiet der Biologie. Sie befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und materiellen Grundlagen der Ausbildung von erblichen Merkmalen und der Weitergabe von Erbanlagen (Genen) an die nächste Generation. (wiki)

Epigenetik ...  Fachgebiet der Biologie, ... welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen. Sie untersucht die Änderungen der Genfunktion, die nicht auf Mutation oder Rekombination beruhen und dennoch an Tochterzellen weitergegeben werden.

vor 3 Stunden schrieb Ratinacage:

Ist zwar neben Biologiestunde und Chemiestunde (und besonders natürlich Pharmazie) u.a. auch mal ein wenig "Geschichtsstunde", dafür aber nicht minder interessant.

Das Buch kenne ich. Wenn du es gelesen hättest, wüssest du, dass  Eugenik nicht "heute als Genetik bekannt ist", nur weil die Nazis versucht haben sie zu instrumentalisieren. 

Nur brauner Sumpf macht solche platten Aussagen. Da kommt dann gleich noch der Sozialdarwinismus hinterher. Wer so etwas behauptet, zeigt nur, dass  basale naturwissenschaftliche Mechanismen nicht verstanden sind

Da Biologen - sicher die aus den 1970-1980er Jahren noch recht häufig mit diesem Gedankengut konfrontiert wurden haben sich auch viele mit der Materie beschäftigt. Ist also nicht so, dass viele Biologen kein Bewusstsein dafür hätten.

Daher nochmal: Genetik ist nicht gleich Eugenik und auch nicht daraus hervorgegangen. 

Edited by sia
tippo

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Ratinacage

sia    Geschrieben vor 20 Minuten

  vor 3 Stunden schrieb Ratinacage:...

"...Eugenik, ... die heute in veränderter Form als Humangenetik bekannt ist , ...."

 

das ist falsch.

vor 37 Minuten schrieb sia:

 

Das Buch kenne ich. Wenn du es gelesen hättest, wüssest du, dass  Eugenik nicht "heute als Genetik bekannt ist", nur weil die Nazis versucht haben sie zu instrumentalisieren. 

Nur brauner Sumpf macht solche platten Aussagen. Da kommt dann gleich noch der Sozialdarwinismus hinterher. Wer so etwas behauptet, zeigt nur, dass  basale naturwissenschaftliche Mechanismen nicht verstanden sind

Da Biologen - sicher die aus den 1970-1980er Jahren noch recht häufig mit diesem Gedankengut konfrontiert wurden haben sich auch viele mit der Materie beschäftigt. Ist also nicht so, dass viele Biologen kein Bewusstsein dafür hätten.

Daher nochmal: Genetik ist nicht gleich Eugenik und auch nicht daraus hervorgegangen. 

Nun, wenn Du das Buch tatsächlich kennst, dann weisst Du, dass es exakt diesen Wortlaut  enthält :"...Eugenik... die heut in veränderter Form als Humangenetik bekannt ist...".

 

Unsachliche Unterstellungen und Angriffe wie in Deinem Kommentar sind wohl eher die Handschrift von "...braunem Sumpf..."

 

 

 

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Waldfee

Da wir ja nun inzwischen mehrere weibliche und männliche  Wissenschaftler hier im Forum haben, die ihre Kenntnisse zum Besten geben ( eine davon ist von mit hoch geschätzt ) , sei die Frage erlaubt: Wer war zu erst da: Das Huhn oder das Ei?   

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Barbie

Muss man nicht unterscheiden zwischen Ursache und Auslöser? Bei mir sitzt es eindeutig in der Familie, also wohl genetisch bedingt. Was dann letztlich in meiner Kindheit der Auslöser war, weiß ich nicht. Damals war die Pockenimpfung Pflicht und "Kinderkrankheiten" musste man durchmachen. So war die Einstellung und so war es dann auch bei mir. Es gibt so viele Dinge, die einen akuten Schub auslösen, so dass ich mir ebenso viele Dinge vorstellen kann, die eine genetische Disposition zur Psoriasis früher oder später in Gang setzen. 

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sia
Am 14.6.2019 um 18:21 schrieb Ratinacage:

....

hab HIER  geantwortet

  • Confused 1

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Ratinacage
Am 30.9.2019 um 00:54 schrieb sia:

hab HIER  geantwortet

Offenbar liegt ein Missverständnis vor. Die Begrifflichkeiten sind weiter oben durch Deinen Beitrag erläutert worden. Als Ergänzung:

Quelle:

Weingart, P. (1988). Rasse, Blut und Gene: Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland
(1. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

S. 562

"Heute kann aber kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß das Denken, das den einzelnen Menschen zum bloßen Träger von Erbmasse degradiert und die Gesundheit des >Genpools< bzw. des Volkskörpers, wie es damals hieß, zum Kriterium staatlicher Gesundheitspolitik macht,
eine wesentliche Voraussetzung dafür war, daß auch Kategorisierungen wie die von >>lebenswert<< und >>lebensunwert<< Eingang in unseren und zumal den ärztlichen  Sprachschatz finden und ihre Wirkung auf die Wahrnehmung von Recht und Unrecht entfallten konnten. Nur so war es auch möglich, daß Volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Kalküle aufgestellt werden konnte, die die den einzelnen zuteil werdenden staatlichen Fürsorgekosten in Relation zu seinem produktiven Nutzen setzten und die schließlich den Mord an >>Lebensunwerten<<
rechtfertigen halfen"
[...]

S. 564

"Man würde erwarten, daß die Wissenschaftler derjenigen Disziplinen, die so viel moralische Schuld auf sich geladen hatten, oder aber diejenigen, die als einzelne schwere Schuld trugen, eine besondersintensive Reflexion über ihre eigene Verstrickung und deren Ursachen begonnen hätten. Die tatsächliche Entwicklung zeigt, daß, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, nichts von alldem geschah. Die Kontinuität eugenischen Denkens wie auch der professionellen Weltverbesserungsansprüche, getragen von der biografischen Kontinuität der akademischen Karrieren, setzte sich durch: >>Eine Stunde-Null<< hat es auch hier nicht gegeben.
[...]
Der Nachkriegsalltag begann mit der Verschleierung der gerade zu Ende gegangenen Vergangenheit, der Verdrängung der eigenen Schuld
und dem Schmieden von Plänen für die Zukunft."

S. 631

"...der Wandel von der anfangs charakterisierten eugenischen >Sozialtechnologie<, die das menschliche Fortpflanzungsverhalten >von außen<, d.h. durch den Staat und seine Interventionen in gesellschaftlichen Institutionen steuert, zu einer >Selbststeuerung<: Sie beruht darauf, daß die Humangenetik nur mehr die technischen Lösungen und das Deutungswissen zur Verfügung stellt, das Bestandteil des allgemein verfügbaren Wissens einer medizinisch >vernünftigen< Lebensführung ist, auf das die Menschen im Bedrafsfall zurückgreifen und in ihre individuellen Fortpflanzungsentscheidungen umsetzen."

S. 684

"Somit erweist sich die Gefahr der verschwörerischen Umsetzung der modernen humangenetischen Techniken in Gestalt staatlicher  oder expertokratischer Menschenzuchtprogramme, wie sie die  historische Erfahrung mit der Eugenik nahelegt, wahrscheinlich als die weniger ernste Bedrohung. Die größere Befürchtung hat dem Eintreten der Konstellation zu gelten, daß die gerade erreichte öffentliche Kontrolle der Forschung und ihrer praktischen Umsetzung wieder ihrer Wirkung beraubt wird, weil uns mit der Nachfrage nach den neuen Techniken die  Fähigkeit zur Reflexion auf die Wertbezüge verlorengegangen ist, die es uns erlauben, der Realisierung der eugenischen Utopien durch unser eigenes Verhalten zu widerstehen."

(Weingart, P. (1988). Rasse, Blut und Gene: Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland
(1. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.)

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roman85

Das ist eine autoimmune Erkrankung!

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