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Wie bekomme ich Enstilar aus den Haaren


Peppi85

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Guten tag, 

Ich bin neu hier. Ich bin 31 und habe seit November 2016 schuppenflechte. Es dauerte eine weile,bis ich Begriff,dass es schuppenflechte ist.Auslöser ist bei mir wahrscheinlich Stress mit der Schwiegerfamilie ohne genetische vorbelastung. Ab Januar 2017 wurde es ganz schlimm, sodass ich dann zum Hausarzt bin,der mir Cortison Lösung und Creme verschrieb. Es half nur für den Moment und danach wurde es schlimmer.daher bekam ich dann Cortison Tabletten,danach bekam ich es punktuell am ganzen Körper. Am 19.5 verschrieb dann der Hausarzt Enstilar Schaum. Klasse,es ist fast nichts mehr zu sehen. Nur die Kopfhaut macht Probleme. Es ist auch dort besser,aber nicht so wie am Rest des Körpers. Zum einen lässt es sich dort schlecht verteilen ohne dass man die halbe Dose drauf sprüht,ich habe das Gefühl,dass kaum etwas an die Kopfhaut kommt. Noch dazu hab ich am nächsten morgen Probleme es raus zu waschen.selbst nach fünf mal raus waschen mit egal welchen Shampoo,ich sehe tagelang aus,als würde ich mir Wochen nicht die Haare waschen. Hat jemand Erfahrung mit dem Wundermittel? Hat jemand Tips zum Auftrag und zum raus waschen?

mit freundlichen grüßen

Peppi85

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hallo, Peppi85 -

schön, dass du dieses informative Forum gefunden hast - Willkommen hier -

ich hatte auch mal so einen Schaum für die Kopfhaut, ist schon sehr lange her und ich meine, er hiess Clarelux oder so ähnlich -

zum Auftragen habe ich einen Tipp - die Haare teilen, wie bei einem Mittelscheitel z.B. - dann den Schaum auf einen Finger sprühen und die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut damit einstreichen - wenn man den Schaum einfach auf die Haare aufsprüht, geht viel zu viel verloren und die Haare sehen ständig 'struppig' aus -

hast du nicht die Möglichkeit, einen Dermatologen aufzusuchen ? Ich meine, die sind kompetenter bei Schuppenflechte, aus ein Hausarzt -

ich hoffe, du fühlst dich in diesem informativen Forum wohl und wühlst dich durch die vielen Themen durch -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Kringelblümchen

Hallo Peppi85,

ich hatte auch nur den Clarelux-Schaum, habe ihn immer so aufgetragen, wie Bibi es beschrieben hat. Versuch beim Auswaschen mal, das Shampoo erst ins trockene Haar zu massieren und dann erst das Wasser drüberlaufen zu lassen. Ich habe bei fettigen Sachen den Eindruck, das Tensid kann dann besser wirken. Danach nochmal shampoonieren. Hat bei mir immer ganz gut funktioniert.

Schöne Grüße vom

Kringelblümchen

 

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  • 3 weeks later...

Ich habe heute angefangen die Schuppenflechte am Körper mit Enstilar zu behandeln. 

Frau Apothekerin meinte noch zu mir: "Nicht für die Kopfhaut verwenden, dass (Enstilar) lässt sich nur sehr schlecht aus den Haaren entfernen." 

Für die Kopfhaut nutze ich Clarelux 50. Das Einzige was bei mir Clarelux bewirkt ist das dieser unsägliche Juckreiz nach der Anwendung verschwindet. Sonst hat es bei mir leider keinerlei Wirkung.
 

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  • 2 years later...

Hallo!

ich bin ganz neu hier und wende mich verzweifelt an euch. Ich bin 23 Jahre alt, hab die Pso gerade erst diagnostiziert bekommen. Es liegt aber in der Familie, daher kenne ich es schon... allerdings habe ich es auf der Kopfhaut und der Dermatologe hat mir Enstilar verschrieben. Es wirkt wirklich Wunder! 
allerdings bekomme ich ihn überhaupt nicht aus den Haaren.. ich habe mir im Affekt sogar ein kleines Dreieck in den Nacken rasiert, um das Problem zu verringern, leider schaffen mein Freund und ich es trotzdem nicht, dass nichts in die Haare unmittelbar darüber gelangt. Ich wasche sie teilweise vier mal und sie bleiben immer noch klebrig! Ich hab schon den Trick mit dem Shampoo ins Trockene Haar versucht, jemand sagte mir Babyshampoo wäre auch gut, nichts davon hat geholfen... 

Ich weiß nicht mehr weiter, es ist wirklich grauenhaft, ich bin dauernd am waschen... 

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Hallo Sarah,

 

schön das du hierher gefunden hast und willkommen im Forum! 😊

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir grade geht. Meine Pso liegt auch in der Familie und genau wie du, hatte ich es massiv am Kopf / Ohren. Ich hab als aller erstes auch Enstilar vom Arzt in der Hautklinik bekommen und wurde da schon gewarnt dass es schwer aus dem Haar zu bekommen sei.

Kein Wunder, in der Zusammensetzung steckt ja auch Paraffin - und Wachs aus den Haaren zu bekommen ist eine verdammt nervige Arbeit... Was mir geholfen hat war, Maisstärke ins Haar zu massieren und es einwirken zu lassen. ( Das Zeug staubt ungemein, ich hatte es direkt über dem Waschbecken mit einem Mundschutz gemacht)

Das hab ich dann schon 1 Stunde einwirken lassen und danach Haare 2x mit einem Shampoo gegen fettige Haare bei sehr warmen Wasser gewaschen, obwohl ich Haare waschen bei der Temperatur nicht mag. Es hilft aber die Fette aus dem Haar zu transportierten und sie sahen danach wirklich viel besser aus.

Was auch helfen kann / soll ist, Öl in die Haare zu schmieren. Ich muss zugeben dass ich mich daran nicht getraut habe, weil ich meine Haare nicht noch "schmieriger" haben wollte. Der Gedanke dahinter ist, da Paraffin nicht wasserlöslich ist, kann es sich besser mit dem Öl/ Fett verbinden und das kann leichter vom Shampoo angegriffen / aufgespalten werden.

Von "Fettlösern" oder Spülmitteln aus der Drogerie hab ich abgesehen, weil mir das zu heikel war. Die greifen die Haare und deren Struktur doch sehr an und mit der Pso auf den Kopf würde ich davon abraten.

 

Ich hoffe dir hilft der Tipp mit der Maisstärke genauso wie mir! 😁 Es schaut nicht so schön aus, aber ich dachte mir dann einfach: lieber fettige Haare als Pso geplagte Kopfhaut und ein nicht auszuhaltender Juckreiz.

Nur nicht aufgeben!

Liebe Grüße, Chrisi

 

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Hallo zusammen ☺️
 

Ich benütze auch seit 3 Tagen das Enstilar Schaum und soll es auch voraussichtlich  1 Monat lang täglich auf die Kopfhaut (oberhalb von mein Nacken) auftragen. Danach mit abstand jeden 2.-3. Tag, 1x in der Woche usw.. Schön und gut, aber am nächsten Tag es rauszuwaschen ist ein Traum, denn egal wie oft man die Haare wäscht funktioniert es nicht! Ich stand Heute ca 45min unter der heißen Dusche und shampoonierte mir die Haare etwa 15-20 mal, wenn nicht mehr. 🤦🏻‍♀️ Keine Chance! Ich sah aus als hätte ich mir die Haare schon seit Wochen nicht gewaschen. So musste ich auch bei der Weihnachtsfeier erscheinen 🥺

(Babypuder hat auch nichts gebracht)

Morgen werde ich es mit Olivenöl versuchen und schreibe euch hier ein Feedback ob sich diese Methode was bringt. Mit der Hoffnung verbleibe ich und wünsche euch allen ein gutes Gelingen bei euren Methoden 😃

 

Mit freundlichen Grüßen aus Wien

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Hallo Jenny95,

 

versuche es doch mal mit Spülmittel, damit waschen sich viele Leute am Totem Meer nach den Kopfmassagen die Haare.

Eine Runde Spülmittel dann mit Shampoo

Grüße nach Wien 😊 

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      By AHH
      Nach 2 dosen a 60 g fast vollständiges verschwinden der schuppenflechte am körper und ellbogen. Jedoch empfahl mir nephrologe vom kh barmherzige brüder, auf grunde eingeschränkter nierenfunktion, keine systemtherapie wie diese. Was einen konflikt mit der hautärztin ,hervorrief " ich will gar nicht wissen, warum sie diese sauteure Therapie für die gkk nicht anwenden".
      Auf jeden fall nach absetzten des schaumes hat sich die schuppenflechte wesentlich vergrößert. Resümee: " sauteuer wird bezahlt" wesentlich kostengünstiger und nachhaltiger eine mehrwöchige kur am toten meer nicht.
      Ps. Das war mein eigentlicher anlass zur besuch der hautärztin der wgkk....
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      Hallo zusammen,
      gerade eben habe ich mich vorgestellt und habe auch gleich eine Frage 🙂
      Leider bin ich im Moment ziemlich ratlos und weiß nicht so recht, was ich tun soll.
       
      Kurz zu meiner Person, ich bin 34 Jahre alt und habe seit über 20 Jahren Pso. Aufgrund einiger schlechter Erfahrungen mit Hautärzten habe ich lange Jahre keinen mehr aufgesucht. Nach einem schlimmen Schub vor zwei Monaten war mir aber klar, dass ich mich wohl doch besser wieder in Therapie begebe. Leider gibt es bei uns nicht viele Hautärzte und die, die es gibt, sind restlos überlaufen.
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      Das Gespräch mit dem Arzt verlief sehr zackig und zielgerichtet. Wirklich viel Zeit nahm er sich leider nicht (zumindest fragte er, ob eine Gelenkbeteiligung vorliegt). Er warf einen kurzen Blick auf meine betroffenen Hautstellen (vor allem die Ellenbogen und Beine sind schlimm im Moment) und verschrieb mir dann Enstilar Schaum, den ich jetzt für vier Wochen anwenden soll. Für die Kopfhaut bekam ich erstmal nichts gesondertes.
      Dann fragte er mich nach meinen Vortherapien und schlug mir dann eine Balneophototherapie vor. Natürlich würde ich es mit dieser gerne auf einen Versuch ankommen lassen, auch wenn die reine Phototherapie bei mir damals eher nicht von Erfolg gekrönt war. Jedoch bin ich aktuell fast voll berufstätig mid habe ein kleines Kind, sodass ich keine Ahnung habe, wie ich es realisieren soll, dreimal in der Woche die Praxis im Nachbarort aufzusuchen, um mich da in die Wanne zu legen.
      Für meine Situation zeigte der Arzt Verständnis und meinte, dass wir ansonsten einen Versuch mit MTX oder Fumarsäure unternehmen könnten, dass man sich aber überlegen müsse, ob man das will. Er gab mir dann eine Infobroschüre zu Skilarence mit und meinte, wenn ich mich für die Balneophototherapie entscheiden sollte, könnte ich einfach anrufen und Termine ausmachen.
       
      Leider bin ich jetzt ein bisschen ratlos. Bevor ich mich auf innere Therapien stürze, würde ich es natürlich gern auf einen Versuch mit der Balneophototherapie ankommen lassen. Habt ihr Erfahrungen mit dieser Therapie bei voller Berufstätigkeit? Die Praxis ist nur zwischen 8:30-17:00 geöffnet, das fällt inklusive der Anfahrt auf jeden Fall in meine Arbeitszeiten. Muss mich mein Arbeitgeber dafür freistellen und bekommt man die Zeiten dafür angerechnet? Ansonsten käme das leider zeitich nicht in Frage.
      Zu Skilarence und MTX fand leider keine wirkliche Beratung statt. Der Arzt meinte, auch Biologics wären eine Option, jedoch müsse man erst zumindest eins der beiden genannten ausprobieren, da sonst die Krankenkassen meckern. Gut, sehe ich auch ein, dass er einer neuen Patientin nicht sofort eine Therapie für tausende Euro aufschreiben kann.
      Jedoch fühle ich mich ein bisschen allein gelassen und überfordert, mich jetzt praktisch selbst für eine Therapie entscheiden zu sollen. Ich bin fachlich nicht ganz unbewandert (ich arbeite tatsächlich für einen Pharmahersteller) und habe Zugriff auf Fachinformationen etc., allerdings sind ja sowohl Fumarsäure als auch MTX nicht so ganz ohne.
      Klar könnte ich mir eine Zweitmeinung einholen, jedoch gestaltet sich das bei uns in der Region leider ziemlich schwierig. Eigentlich kann ich froh sein, überhaupt einen Arzt in erreichbarer Nähe gefunden zu haben, der noch Patienten annimmt.
      Vom Gefühl her und von dem, was ich bisher gelesen habe, scheint mir Skilarence einen versuch wert zu sein, aber sollte so etwas wirklich vom Patineten mehr oder weniger im Alleingang entschieden werden?
    • SarahW
      By SarahW
      Hallo ihr Lieben,
      mein Name ist Sarah, ich bin 23 Jahre alt und mir wurde erst vor zwei Wochen Psoriasis „diagnostiziert“.
       
      Es war eine verrückte Geschichte, denn die Pso liegt in meiner Familie und daher kenne ich es. Ich bekam vor ein paar Jahren eine seltsame Stelle am Nacken, am Haaransatz quasi. Ganz klein und nur rot. Ich hatte mir anfangs nichts dabei gedacht. Ein Jahr lang blieb es so klein und unscheinbar, kein Juckreiz, kein Wachstum, keine Schuppen.
       
      2018 fing es an, schlimmer zu werden. Es fing an zu Jucken und hart zu werden. Am Anfang sah es gar nicht aus wie Schuppenflechte. Ich bin zum Hausarzt gegangen und der tippte auf einen Hautpilz. Er gab mir austrocknende Salbe mit und das war mein Untergang. Rasant brach die Pso aus und ich bekam Flechten am Hinterkopf unter den Haaren. Ich habe die Notbremse gezogen, was das Medikament angeht. Leider leide ich unter Angststörungen, was mich oft daran hindert, sofort wieder zum Arzt zu gehen. Ich dachte dann, dass ich vielleicht nur blöd auf die Salbe reagiert hab oder so.
       
      Es vergingen ein paar Monate, ich zeigte die Stelle oft meinem Vater, der von Pso am ganzen Körper betroffen ist. Uns kam zwar der Verdacht, aber wir haben ihn immer wieder verworfen. 

      Im Herbst bekam ich über Nacht einen Schub und plötzlich war die Stelle riesengroß, deutlich schuppig, sehr trocken, spannte und bekam kleine Risse. Ich ging zum Arzt, holte mir eine Überweisung zum Dermatologen und bekam durch Zufall relativ schnell einen Termin. Der war sich genauso schnell sicher, dass es psoriasis ist. 
      Ich bekam Enstilar verschrieben und ich muss zugeben, dass ich zuerst nicht unbedingt darauf geachtet habe, was dadrin ist. Ich wollte nur dass dieses fürchterliche Jucken ein Ende hat. Vorher habe ich versucht mit Feuchtigkeitscremes und milden Shampoos dagegen zu steuern, aber das half alles nichts. 
      Ich muss sagen, dass der Schaum schon wunder wirken kann. Die Stellen wurden sofort nach der ersten Anwendung besser, man fühlt vor allem keine flechte mehr, es ist nur noch rot. Ich war so begeistert. Sorge bereitet mir nur, dass es ein Kortison Präparat ist und mein Vater mich davor gewarnt hat. Es wird meistens danach nur noch schlimmer, habe ich auch gelesen und jetzt habe ich Angst.
       
      Noch dazu ist dieser Schaum für die Anwendung am Kopf wirklich kritisch... ich habe zwar nur schulterlanges Haar aber man kann es nicht vermeiden, dass etwas von dem sprühschaum in die Haare gelangt. Nicht nur dass es fürchterlich für Haar und Kopfhaut ist, sie jeden Tag waschen zu müssen. Ich bekomme das Zeug auch nicht aus den Haaren. Laut Dermatologe soll ich es auftragen, umwickeln und zwei Stunden einziehen lassen. Das umwickeln hab ich schon nach dem ersten Mal gelassen, nachdem ich in der packungsbeilage las, dass man dies auf keinen Fall tun soll. Und mittlerweile lass ich es nicht mehr volle zwei Stunden einwirken, dann wird es nur noch schlimmer. 

      Ich bin wirklich dauerhaft meine Haare am waschen, abends um das Zeug auszuwaschen und morgens wieder um es endgültig aus den Haaren zu kriegen. Leider ohne Erfolg. Und es sieht wirklich schlimm aus. Ich habe noch Glück dass es nur der Hinterkopf ist. Ich laufe jetzt einfach ständig mit Zopf rum. 
       
      ich habe mich hier angemeldet, weil ich überfordert mit der Situation bin. Ich leide ebenfalls an Epilepsie und psychischen Krankheiten. Die psoriasis raubt mir gerade den letzten Nerv. Ich habe angst, dass ich das nicht schaffe. 
       
      genug zugetextet, ich wollte das einfach mal an Gleichgesinnte loswerden... 
       
       
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