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Bonnie

Humira und Kinderwunsch

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Bonnie

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier, 39 Jahre jung und weiblich, habe mich grade erst angemeldet, nachdem ich schon längere Zeit stille Leserin in entsprechenden Facebook Gruppen war / bin... 

 

Liege aktuell seit 6 Tagen im Krankenhaus und habe zunächst äußerliche Therapie erhalten. Es wurde Blut abgenommen und ich warte auf die Ergebnisse, wenn alles negativ ist (Aqueronwert fehlt noch) wird wahrscheinlich morgen mit Humira begonnen... Ich bin schon aufgeregt... 

Bis Oktober 2016 habe ich MTX gespritzt, habe es wegen dem Kinderwunsch abgesetzt (da war ich bis auf zwei kleine Stellen erscheinungsfrei) Nach dem Absetzen konnte ich zusehen wie die Plaques wieder mehr wurden... meine Kopfhaut wuchs mehr und mehr zu mit einer "Schuppendecke", PUVA und UVA Bestrahlung habe ich nicht gut vertragen, war immer schnell verbrannt... 

Habe unzählige verschiedene Salben, Tinkturen, Lotions ausprobiert, (ja auch Sorion - stinkt nur und hat noch mehr Juckreiz ausgelöst) Meersalz & Algen in den unterschiedlichsten Variationen... Nichts hat geholfen, der eine Plaque verschwand dafür kamen drei neue an einer anderen Stelle... und ja, mein ganzer Körper ist betroffen (auch die unmöglichsten Stellen)

Genug erst mal... 

Meine Frage in die Runde, hat jemand Erfahrungen mit Humira und Kinderwunsch?!? Ich habe schon alles was es dazu gibt im Internet nachgelesen, mich interessieren persönliche Erfahrungen oder professionelle Ratschläge...

 

Ich danke Euch im Voraus ganz herzlich und wünsche allen einen juckfreien Abend 

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Bonnie
Am 24.7.2017 um 21:21 schrieb Bonnie:

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier, 39 Jahre jung und weiblich, habe mich grade erst angemeldet, nachdem ich schon längere Zeit stille Leserin in entsprechenden Facebook Gruppen war / bin... 

 

Liege aktuell seit 6 Tagen im Krankenhaus und habe zunächst äußerliche Therapie erhalten. Es wurde Blut abgenommen und ich warte auf die Ergebnisse, wenn alles negativ ist (Aqueronwert fehlt noch) wird wahrscheinlich morgen mit Humira begonnen... Ich bin schon aufgeregt... 

Bis Oktober 2016 habe ich MTX gespritzt, habe es wegen dem Kinderwunsch abgesetzt (da war ich bis auf zwei kleine Stellen erscheinungsfrei) Nach dem Absetzen konnte ich zusehen wie die Plaques wieder mehr wurden... meine Kopfhaut wuchs mehr und mehr zu mit einer "Schuppendecke", PUVA und UVA Bestrahlung habe ich nicht gut vertragen, war immer schnell verbrannt... 

Habe unzählige verschiedene Salben, Tinkturen, Lotions ausprobiert, (ja auch Sorion - stinkt nur und hat noch mehr Juckreiz ausgelöst) Meersalz & Algen in den unterschiedlichsten Variationen... Nichts hat geholfen, der eine Plaque verschwand dafür kamen drei neue an einer anderen Stelle... und ja, mein ganzer Körper ist betroffen (auch die unmöglichsten Stellen)

Genug erst mal... 

Meine Frage in die Runde, hat jemand Erfahrungen mit Humira und Kinderwunsch?!? Ich habe schon alles was es dazu gibt im Internet nachgelesen, mich interessieren persönliche Erfahrungen oder professionelle Ratschläge...

 

Ich danke Euch im Voraus ganz herzlich und wünsche allen einen juckfreien Abend 

Guten Abend, 

gibt es denn niemand mit Erfahrungen?!? Oder jemand der mir zu diesem Thema etwas sagen kann?!?

 

 

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Psamom

Hey bonnie, 

Hab mich extra deinetwegen angemeldet. Hoffe du liest das auch..:#

Also, wir haben am 06.06. auf natürlichem Wege einen wunderschönen und vor allem gesunden Sohn bekommen. 

Ich spritze seit zwei Jahren Biologika wegen PSO und PSA und davon mehr als ein Jahr Humira. 

Der Knirps war mit Einverständnis der Rheumatologie und der Gyn hermetisch geplant. Wenig romantisch, aber trotzdem super Ergebnis.:))

Gewicht, Größe und allgemeiner Zustand war und ist perfekt. Auch jetzt geht's uns super. Stillen ist auch kein Problem. Habe das Humira zu keiner Zeit abgesetzt.

Das einzige, was ich bei dir sehe- das Alter.... Also, wenn nicht jetzt, dann nie! Viel Erfolg

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Bonnie
Am 20.8.2017 um 09:54 schrieb Psamom:

Hey bonnie, 

Hab mich extra deinetwegen angemeldet. Hoffe du liest das auch..:#

Also, wir haben am 06.06. auf natürlichem Wege einen wunderschönen und vor allem gesunden Sohn bekommen. 

Ich spritze seit zwei Jahren Biologika wegen PSO und PSA und davon mehr als ein Jahr Humira. 

Der Knirps war mit Einverständnis der Rheumatologie und der Gyn hermetisch geplant. Wenig romantisch, aber trotzdem super Ergebnis.:))

Gewicht, Größe und allgemeiner Zustand war und ist perfekt. Auch jetzt geht's uns super. Stillen ist auch kein Problem. Habe das Humira zu keiner Zeit abgesetzt.

Das einzige, was ich bei dir sehe- das Alter.... Also, wenn nicht jetzt, dann nie! Viel Erfolg

Hallo Psamom,

ich danke Dir sehr für Deine Nachricht und vor allem die Offenheit! Natürlich habe ich es gelesen und mich riesig darüber gefreut! Es macht mir mut und gibt mir neue Hoffnung! 

Dankeschön!

Wie geht es Euch beiden, dir mit der PSA (hast Du auch PSO?) und Eurem Sohn? Spritzt Du weiter und stillst trotzdem?!?  

Ich danke Dir sehr! 

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Psamom

Guten Morgen bonnie, 

Ja, seit 2010 PSO und seit 2012 PSA.

Mir geht's ganz gut. Hatte durch Schlafmangel und anderen Faktoren in der Schwangerschaft und jetzt nachher jeweils einen PSA Schub, worauf ich aber vorbereitet war und gut damit umgehen konnte. Die PSO war zu Beginn ziemlich übel, dann quasi komplett weg und kommt jetzt langsam zurück. Trotz Humira.

Insgesamt aber alles gut und ohne Medis wäre es bestimmt viel heftiger gewesen. Spritze weiter ohne Unterbrechung und nehme Prednisolon.

Humira hat keine relevante orale Verfügbarkeit, deshalb ist stillen kein Problem.

Wir sind in der Uniklinik Düsseldorf in Behandlung und dort super zufrieden. Die haben auch ne super Praenatal und betreuen regelmäßig "Rheumamädels" in der Schwangerschaft. Unser Sohn ist auch dort geboren, auch wenn's nicht gerade um die Ecke war. (115km von hier)...

Freue mich wieder von dir zu lesen.

Ganz liebe Grüße

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Psamom

Ach, unserem Nachwuchs geht es super. Alle Tests und Untersuchungen waren 100pro in Ordnung. Entwickelt sich wirklich klasse und ist ein unglaublich cooles Kerlchen.

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    • olivermest
      By olivermest
      Hallo!
      Ich habe seit 2,5 Jahren PSA und verschiedene Basis-Thertapien haben nicht den gewünschten Erfolg (sprich: dauerhafte Schmerzlinderung) gebracht, dazu kam Unverträglichkeit gegen MTX und Arava. Mein Arzt (internistischer Rheumatologe) hat jetzt eine Behandlung mit Humira empfohlen. Info zum Medikament am Ende des Textes! Meine Fragen dazu: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Humira gemacht? Ich würde mich über ein paar kurze Infos gerne auch per Mail freuen! Weitere Frage: Wie sieht es mit der Kostenübernahme einer PKV aus? Das Zeug wird 14-tägig subkutan injiziert und kosten pro Spritze rund 950 Euro (!) - würde mich sehr freuen, wenn jemand Erfahrungen mit seiner PKV hätte!
      Grüße
      Oliver
      Humira verbessert Psoriasis arthritis deutlich
      Daten aus einer Studie mit dem Medikament Humira lassen hoffen: Patienten mit Psoriasis-Arthritis reagierten auf die Behandlung schon zwei Wochen nach der ersten Dosis.
      Beim Jahreskongress der „European League Against Rheumatism“ (EULAR) in Berlin wurden Mitte Juni 2004 die vorläufigen Daten aus einer Studie mit Humira vorgestellt. 15 Patienten mit Psoriasis arthritis hatten alle zwei Wochen eine 40-Milligram-Dosis Humira bekommen. Zwölf Wochen lang standen sie danach unter Beobachtung von Ärzten.
      Schon zwei Wochen nach der ersten Dosis wurden deutliche Verbesserungen sowohl der Gelenk- als auch der Hauterscheinungen festgestellt. Weitere Verbesserungen der Haut-und Gelenkkrankheit waren nach 12 Wochen offenkundig.
      Zweiundvierzig Prozent der Patienten, die mit Humira behandelt wurden, erzielten nach nur einer Dosis eine ACR-20-Antwort.
      Diese Antwort beziffert eine Verbesserung der empfindlichen und geschwollenen Gelenke in Prozent. Eine ACR-20-Antwort bedeutet also eine Verbesserung um 20 Prozent. ACR heißt „American College of Rheumatology“.
      Außerdem trat bei 77 Prozent der Patienten eine mindestens 25-prozentige Verbesserung der gesundheitlichen Lebensqualität auf. Die wird mittels eines „Health-Assessment-Questionnaire“-(HAQ)-Behinderungsindex festgestellt. Er misst die Einschätzung des Patienten hinsichtlich der Aktivitäten des täglichen Lebens - wie Putzen, Anziehen und Gehen.
      Weitere Verbesserungen wurden in der zwölften Woche sowohl in Bezug auf die Arthritis-Symptome als auch auf die gesundheitliche Lebensqualität festgestellt. Sechsundsechzig Prozent der Patienten erreichten eine ACR-20-Antwort und 30 Prozent erreichten eine ACR 50. Der HAQ-Behinderungs-Index zeigte auch eine weitere Verbesserung in der zwölften Woche im Vergleich zur zweiten Woche.
      Deutliche Verbesserungen waren auch bei der Hautkrankheit der Patienten sichtbar. Die Stellen erbesserten sich um fast 30 Prozent nach einer Dosis. Nach zwölf Wochen hatten sich die Stellen um mehr als 70 Prozent verbessert.
      „Die ersten Ergebnisse und die Analyse der Studie zeigen, dass HUMIRA für viele Patienten mit Psoriasis-Arthritis bereits kurz nach der ersten Dosis von Nutzen war“, sagte Christopher T. Ritchlin, Professor und leitender Prüfarzt an der Universität von Rochester in New York. „Obwohl weitere Forschungen notwendig sind, sind diese frühen Ergebnisse vielversprechend und untermauern das Potential von Humira als Behandlung der Psoriasis-Arthritis“.
      Was ist Humira?
      Humira ist bislang in Europa zur Behandlung von rheumatoider Arthritis zugelassen – zur Behandlung zusammen mit Methotrexat (MTX) oder allein. Der Wirkstoff Adalimumab ist ein menschlicher sogenannter monoklonaler Antikörper und TNF-Alpha-Antagonist. Eine Erläuterung zu monoklonalen Antikörpern gibt es auf www.krebsinformation.de.
      Adalimumab blockiert das TNF-Alpha-Protein, das eine zentrale Rolle im Entzündungsprozess von Automimmunkrankheiten spielt.
      Bis heute wurde HUMIRA in 41 Ländern zugelassen und in 26 Ländern auf den Markt gebracht.
      Die empfohlene Dosis von Humira beträgt 40 mg jede zweite Woche mittels Injektion unter die Haut. Hersteller Abbott bietet Humira fertig in Spritzen an. Die Patienten spritzen sich das Mittel selbst. Die vorgefüllte Spritze ist sokonstruiert, dass sie auch von Patienten benutzt werden kann, deren Hände durch die Arthritis in Mitleidenschaft gezogen sind.
      Nebenwirkungen
      Nebenwirkungen, die bislang mit Humira in Zusammenhang gebracht werden können, sind:
      - Kopfschmerzen
      - Schwindel
      - Infektionen des respiratorischen und Harn-Traktes
      - Übelkeit
      - Durchfall
      - Halsschmerzen
      - Herpes simplex
      - Bauchschmerzen
      - Ausschläge
      - Juckreiz und
      - Anämie
      Schmerzen an der Injektionsstelle wurden von mehr als einem Zehntel der Patienten berichtet.
      Die Nebenwirkungen wurden von einem bis zehn von hundert Patienten berichtet.
      Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Humira genau auf Infektionen - einschliesslich Tuberkulose (TB) - überwacht werden. Aktive Infektionen schließen eine Anwendung von Humira aus.
      Ärzte sollten bei Patienten mit immer wieder auftretenden Infektionen oder mit einer Anfälligkeit für Infektionen vorsichtig sein.
      Wie bei allen TNF-Alpha-Antagonisten muss mit einer sogenannten Erstverschlimmerung der Gelenkprobleme gerechnet werden. Auch Krankheiten im zentralen Nervenssystems können einer Behandlung mit Humira entgegenstehen. Bei einer leichten Herzinsuffizienz sollte der Arzt genau hinschauen. Mittelschwere mit schwere Herzinsuffizienzen dagegen sprechen eindeutig gegen Humira.
    • paul1234
      By paul1234
      Hallo Leute, ich habe mich gefragt, ob biologische Behandlungen (Humira, Cosentyx, Stelara, Cimzia usw.) wirklich patientenfreundlich sind. Ich meine, Humira hat Alkoholpräparate in ihrem 'Kit', was sehr hilfreich ist, während die anderen dies nicht tun. Außerdem sieht die Humira-Verpackung sehr gut aus, da auf der Innenseite der Schachtel Anweisungen aufgedruckt sind, und meine enthielt auch einen Temperatur-Tracker, um sicherzustellen, dass das Produkt immer gekühlt war. Was ist Ihre Meinung dazu? Was ist für Sie in diesen Verpackungen wertvoll und was scheint völlig nutzlos zu sein (ich meine, wer schaut sich überhaupt die gesamte Packungsbeilage aus Papier an?)
    • Atha
      By Atha
      Liebe Frau Dr. Allmacher,
      Ich wurde im Oktober 2013 von ihren Kollegen in Bad Reichenhall auf 40mg Humira, 14-Tägig eingestellt. Da ich adipös bin, reichte bei mir die Dosis nicht zum erhalt des Stabilen Hautbildes aus, so dass ich mich in Ambulante Behandlung der Uniklinik Frankfurt begab. Dort wurde am 08.01.14 Humira abgesetzt (letzte Injektion war am 31.12.13) und soll am 24.02. Stelara mit 90mg eingeleitet werden.
      Somit befinde ich mich nun noch in der Ausschleichphase und habe mit erheblichen Hautproblemen, auch angefeuert durch einen grippalen Infekt, zukämpfen.
      Die Lokaltherapie erfolgt mit div. Salben. Ecural für den Rumpf und die Extremitäten, in Hautfalten Locacorten VioForm Paste. Zur Pflege eine Basiscreme (DAC) mit 5% Harnstoff.
      Kann ich noch irgendetwas tun, um den Schub, der sich sehr großflächig verteilt (Verhornte Fußsohlen, einzelne Kleine Plaques über den ganzen Körper, zu großen Flächen ca. Handteller groß mehrfach auf Oberschenkel/Wade und Oberarm) abzumildern?
      Aufgrund einer Beruflichen Neuorientierung (Umschulung) ist mir ein stationärer Aufenthalt momentan sehr unangenehm, also zeitlich.
      Herzliche Grüße
      atha
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