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Fisch13

PSA, Familie und Psyche

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Fisch13   
Fisch13

Hallo Ihr,

puh das ist das erste Mal das ich mich in einem Forum melde. Doch mein Leben steht gerade echt auf dem Kopf (noch mehr als sonst). Seit Jahren leide ich wohl an PSO was aber wirklich immer nur sehr wenig war. Also kaum Ausschläge, zwar das ganze Jahr über jedoch nur an ein paar Stellen ich habe diese nie Behandelt. Habe es immer auf meine Psyche geschoben. Denn seit Jahren leide ich unter Depressionen.

Leider ist es auch so dass sobald ich irgendwo gesagt habe das ich unter Depressionen leide meine seit Jahren bestehenden Schmerzen in den Händen nur beschmuntzelt wurden nach dem Motto "alles Psychosomtisch" da kann man nichts machen. Vor einem Jahr kamen dann noch Psychotische Aussetzer dazu. Doch alles lief noch unter der Rubrik Psycho.

Seit ein paar Monaten kamen dann extreme Gelenkbschwerden dazu in einem Fuß, dann noch die Achillessehne die Hände und das Knie. Meine Entzündungswerte sind in die Höhe geschossen.Ich war am morgen unfähig mich zu bewegen. Diese steifigkeit dauert 3-4 Stunden bis meine Gelenke sich eingeölt hatten. Nach vielen Arzt besuchen nun die Diagnose HLA 27 positive PSA (von einem Rheumatologen) Ich soll die nächsten Tage mit MTX anfangen und das Cortison dann ausschleichen was mir entgegen kommt denn durch das Cortison werden meine Psychotischen Symptome gefördert.

Soweit ist das ja auch alles ok. Doch meine Frage ist wie macht ihr das mit eurer Familie? Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern. Und ich habe keine Ahnung wie ich den Alltag bewältigen soll. Wie kann ich denn meine Zukunft planen wenn ich nicht mal weiss ob ich morgen noch aus dem Bett komme oder schon wieder ein Schub kommt.

Hift das MTX echt so gut das man die Schübe dann nicht mehr so heftig hat? Mein Hautarzt sagte das es häufig vorkommt das Menschen mit PSA unter Depressionen und Psychosen leiden. Habe hier jedoch noch nichts davon gelesen (vielleicht auch noch nicht gefunden). Was wisst ihr darüber? auf was muss ich mich denn noch so einstellen?

Sorry ich bin einfach auch gerade von den Schmerzen echt geschafft.

würde mich über eine Antwort sehr freuen.

 

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28landkarte66   
28landkarte66

Hallo Fisch ,

erst mal Glaube ich das es gut ist , das du dir hier ein wenig von der Seele schreiben kannst .   Ich habe von meinem Rheumatologen auch vor Kurzem die Bestätigung bekommen das das Depressionen eine Begleiterkrankung der Pso, PsA ist .  Und das MTX hilft dabei die Entzündungen  in den Gelenken zum Stoppen oder zumindest einzudämmen .   Damit wir man wieder etwas beweglicher .  Mit den schmerzen muß man lernen umzugehen denn mein Rheumatologe sagte mir das das MTX nicht gegen die schmerzen ist .   Da ist er auch Recht Lapidar und sagt dann müssen sie Schmerzmittel nehmen .   Ich kenne schon gar keine Schmerzfreien Tage mehr .   Habe aber gelernt den Schmerz als teil von mir anzunehmen und damit geht es besser .   Zur Unterstützung Trage ich Einlagen und Stützstrümpfe für meine Fußgelenke sowie auch öfter ein Beckengurt für die Lenden Wirbel Säule .  Mir hilft es den Alltag zu Bewältigen .  Denn ich Pflege seit fast 29 Jahren meinen Sohn .  Wo schweres Heben oft angesagt ist .  Ich Wünsche die ganz viel Kraft .   Und sicher wirst du hier immer ein Offnes Ohr finden .   LG Djamila   

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Pfui Spinne   
Pfui Spinne

Hallo Fisch13,

plage mich seit gut 2 Jahren mit PSA-bedingten Schmerzen rum (Diagnose leider erst  Anfang 2017), spritze seit einigen Monaten MTX (langsam zeigen sich möglicherweise erste Wirkungen durch Nagelveränderungen) und tröste mich vorerst u.a. mit dem Schmerzmittel Arcoxia.

MTX hilft wohl Vielen und wird häufig standardmäßig als „Einstiegsdroge“ gesetzt. Ist aber kein Zaubermittel, sondern es braucht Geduld, meist wirkt es nicht vor 6-8 Wochen. Schmerzmittel ist es nicht, aber wenn es die Entzündung eindämmt, können natürlich auch die Schmerzen zurückgehen oder erträglich werden. Also Hoffnung nicht aufgeben, aber Geduld haben.

Ich würde versuchen, einen Unterstützerkreis v.a. wegen der Kinder aufzubauen. Vielleicht kannst du ja auf Freunde, Verwandte oder den Erzeuger zugreifen, damit die die Gören mal spontan übernehmen? Und für dich selber Physiotherapie o.ä., um dich beweglich zu halten, das sollte der Arzt bei deinen Symptomen ja wohl verschreiben können. Ggf. auch Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen.

Schmerzmittel würde ich nehmen, allerdings in Maßen.

Gruß

Pfui Spinne

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sia   
sia

Hallo Fisch,

willkommen hier - auch wenn es für dich ein sehr unerfreulicher Anlass ist. Es ist sicher schwierig als alleinerziehende Mutter mit so einer neuen Situation klar zu kommen.

Wichtig ist für dich sicher zu versuchen Ruhe zu bewahren.  Leichter gesagt als getan, ich weiß - aber vielleicht hilft es dir, dass auch andere schon in einer ähnlichen Situation waren und es geschafft haben wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen.

Es kann schon sein, dass auch psychischer Stress Einfluss auf eine Psoriasis hat. Sich aber da Selbstvorwürfe zu machen hat keinen Sinn. 'Die Psyche' ist sicher nicht der Grund, dass sich aus einer Pso eine PSA entwickelt. Auch Menschen ohne Stress oder Depressionen  haben alle möglichen Formen der Krankheit.

Für PSA ist MTX eines der ersten Mittel der Wahl. So war das auch bei mir. Es hat gegen die Pso und die PSA schon recht schnell (3-4 Wochen)  gut geholfen. Ich habe wöchentlich einmal gespritzt. Das Medikament kann aber auch als Tablette genommen werden, was aber bei vielen Menschen mehr Nebenwirkungen hat. Nebenwirkungen sind leider ein möglicher Stolperstein. Da kommt man ums ausprobieren nicht herum. Oft werden die Nebenwirkungen mit der Zeit auch geringer - daher sollte man aber nicht zu schnell aufgeben. Bei den meisten Menschen wirkt MTX sehr gut gegen die Plaques und gegen die Gelenkbeschwerden. Am nächsten Tag Folsäure nicht vergessen.

Auch, wenn MTX nicht das Mittel für dich sein sollte ist das kein Grund zu verzweifeln. Es gibt inzwischen noch etliche weitere Medikamente die helfen können mit der Krankheit besser zu leben.

Dir viel Erfolg und gute Besserung.

 

 

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Fisch13   
Fisch13

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für die aufmunternden Worte :rolleyes: kann sie gerade echt gebrauchen. Durch das runterfahren des Cortisons sind die Schmerzen mal wieder auf dem Vormarsch. Am Wochenende kommt nun die erste MTX Spritze und dann warten..... 

gruß

 

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Aktivkohle   
Aktivkohle
Am 9.8.2017 um 20:30 schrieb Pfui Spinne:

Hallo Fisch13,

 

plage mich seit gut 2 Jahren mit PSA-bedingten Schmerzen rum (Diagnose leider erst  Anfang 2017), spritze seit einigen Monaten MTX (langsam zeigen sich möglicherweise erste Wirkungen durch Nagelveränderungen) und tröste mich vorerst u.a. mit dem Schmerzmittel Arcoxia.

 

Nicht schlecht, Arcoxia. Das Zeug ist sackenteuer und als erste Nebenwirkung!!! steht "Tod" im Beipackzettel. Ich habe noch ne ganze Packung über, weil ich das Zeug nicht angerührt habe.

Estaunlich auch der unkritische Umgang mit MTX. Ich hoffe Fisch13 weiß, dass es sich um ein Immunsupressiva handelt, dass auch bei Krebs als Chemotherapie eingesetzt wird. Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt. Das ganze Immunsystem wird lahmgelegt und das Scheunentor ist weit offen für alle möglichen Infektionen, und die Leber jauchzt vor Freude. 

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

Ihr könnt das natürlich gern nehmen, da will ich nicht reinreden. Es ist mir nur wichtig, auch mal die andere Seite der Medaille zu erwähnen.

Jeder Jeck ist anders

 

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Pfui Spinne   
Pfui Spinne
vor 55 Minuten schrieb Aktivkohle:

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

lol, der einzige, der hier bekehren will, bis offensichtlich du. Und noch dazu mit reichlich undifferenzierten Behauptungen.

Gruß

Spinne

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Tenorsaxofon   
Tenorsaxofon
vor 6 Stunden schrieb Aktivkohle:

 

Estaunlich auch der unkritische Umgang mit MTX. Ich hoffe Fisch13 weiß, dass es sich um ein Immunsupressiva handelt, dass auch bei Krebs als Chemotherapie eingesetzt wird. Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt. Das ganze Immunsystem wird lahmgelegt und das Scheunentor ist weit offen für alle möglichen Infektionen, und die Leber jauchzt vor Freude. 

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

Ihr könnt das natürlich gern nehmen, da will ich nicht reinreden. Es ist mir nur wichtig, auch mal die andere Seite der Medaille zu erwähnen.

Jeder Jeck ist anders

 

Dir ist aber schon bekannt, dass bei einer Krebstherapie bestimmt 1 000 mal, oder noch höhere Dosen Zitostatika zur Behandlung verwendet werden.

 Wir können alle lesen, wie ich meine. Wissen somit alle über die Nebenwirkungen Bescheid. Warum läßt du dir diese Medis verschreiben, wenn du sie dann doch nicht nimmst?

Mal so nebenbei. Man kann auch durch zu viel Wasser trinken sterben.

Gruß Anne

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Para   
Para
Am 12.8.2017 um 17:21 schrieb Aktivkohle:

Das Zeug ist sackenteuer und als erste Nebenwirkung!!! steht "Tod" im Beipackzettel. Ich habe noch ne ganze Packung über, weil ich das Zeug nicht angerührt habe.

Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt.

 

"Sackenteuer"......Und trotzdem holst Du Dir die Medikamente, um sie bei Dir vergammeln zu lassen? Da hört bei mir jegliches Verständnis auf. 

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idi1   
idi1

Hallo Fisch!

Ich wünsche Dir Kraft für die kommende Zeit! 
Ich hoffe Du hast ein Umfeld, das Dich unterstützt und wenn nicht,
wünsche ich Dir, dass Du den Mut findest, jemanden (Familie, Freunde, öffentliche Institutionen) um Unterstützung zu bitten. Es gibt viele hilfsbereite "Engel", sie müssen nur aufmerksam gemacht werden.

Alles Gute!

IDI

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