Jump to content
Fisch13

PSA, Familie und Psyche

Recommended Posts

Fisch13

Hallo Ihr,

puh das ist das erste Mal das ich mich in einem Forum melde. Doch mein Leben steht gerade echt auf dem Kopf (noch mehr als sonst). Seit Jahren leide ich wohl an PSO was aber wirklich immer nur sehr wenig war. Also kaum Ausschläge, zwar das ganze Jahr über jedoch nur an ein paar Stellen ich habe diese nie Behandelt. Habe es immer auf meine Psyche geschoben. Denn seit Jahren leide ich unter Depressionen.

Leider ist es auch so dass sobald ich irgendwo gesagt habe das ich unter Depressionen leide meine seit Jahren bestehenden Schmerzen in den Händen nur beschmuntzelt wurden nach dem Motto "alles Psychosomtisch" da kann man nichts machen. Vor einem Jahr kamen dann noch Psychotische Aussetzer dazu. Doch alles lief noch unter der Rubrik Psycho.

Seit ein paar Monaten kamen dann extreme Gelenkbschwerden dazu in einem Fuß, dann noch die Achillessehne die Hände und das Knie. Meine Entzündungswerte sind in die Höhe geschossen.Ich war am morgen unfähig mich zu bewegen. Diese steifigkeit dauert 3-4 Stunden bis meine Gelenke sich eingeölt hatten. Nach vielen Arzt besuchen nun die Diagnose HLA 27 positive PSA (von einem Rheumatologen) Ich soll die nächsten Tage mit MTX anfangen und das Cortison dann ausschleichen was mir entgegen kommt denn durch das Cortison werden meine Psychotischen Symptome gefördert.

Soweit ist das ja auch alles ok. Doch meine Frage ist wie macht ihr das mit eurer Familie? Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern. Und ich habe keine Ahnung wie ich den Alltag bewältigen soll. Wie kann ich denn meine Zukunft planen wenn ich nicht mal weiss ob ich morgen noch aus dem Bett komme oder schon wieder ein Schub kommt.

Hift das MTX echt so gut das man die Schübe dann nicht mehr so heftig hat? Mein Hautarzt sagte das es häufig vorkommt das Menschen mit PSA unter Depressionen und Psychosen leiden. Habe hier jedoch noch nichts davon gelesen (vielleicht auch noch nicht gefunden). Was wisst ihr darüber? auf was muss ich mich denn noch so einstellen?

Sorry ich bin einfach auch gerade von den Schmerzen echt geschafft.

würde mich über eine Antwort sehr freuen.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
28landkarte66

Hallo Fisch ,

erst mal Glaube ich das es gut ist , das du dir hier ein wenig von der Seele schreiben kannst .   Ich habe von meinem Rheumatologen auch vor Kurzem die Bestätigung bekommen das das Depressionen eine Begleiterkrankung der Pso, PsA ist .  Und das MTX hilft dabei die Entzündungen  in den Gelenken zum Stoppen oder zumindest einzudämmen .   Damit wir man wieder etwas beweglicher .  Mit den schmerzen muß man lernen umzugehen denn mein Rheumatologe sagte mir das das MTX nicht gegen die schmerzen ist .   Da ist er auch Recht Lapidar und sagt dann müssen sie Schmerzmittel nehmen .   Ich kenne schon gar keine Schmerzfreien Tage mehr .   Habe aber gelernt den Schmerz als teil von mir anzunehmen und damit geht es besser .   Zur Unterstützung Trage ich Einlagen und Stützstrümpfe für meine Fußgelenke sowie auch öfter ein Beckengurt für die Lenden Wirbel Säule .  Mir hilft es den Alltag zu Bewältigen .  Denn ich Pflege seit fast 29 Jahren meinen Sohn .  Wo schweres Heben oft angesagt ist .  Ich Wünsche die ganz viel Kraft .   Und sicher wirst du hier immer ein Offnes Ohr finden .   LG Djamila   

Share this post


Link to post
Share on other sites
Pfui Spinne

Hallo Fisch13,

plage mich seit gut 2 Jahren mit PSA-bedingten Schmerzen rum (Diagnose leider erst  Anfang 2017), spritze seit einigen Monaten MTX (langsam zeigen sich möglicherweise erste Wirkungen durch Nagelveränderungen) und tröste mich vorerst u.a. mit dem Schmerzmittel Arcoxia.

MTX hilft wohl Vielen und wird häufig standardmäßig als „Einstiegsdroge“ gesetzt. Ist aber kein Zaubermittel, sondern es braucht Geduld, meist wirkt es nicht vor 6-8 Wochen. Schmerzmittel ist es nicht, aber wenn es die Entzündung eindämmt, können natürlich auch die Schmerzen zurückgehen oder erträglich werden. Also Hoffnung nicht aufgeben, aber Geduld haben.

Ich würde versuchen, einen Unterstützerkreis v.a. wegen der Kinder aufzubauen. Vielleicht kannst du ja auf Freunde, Verwandte oder den Erzeuger zugreifen, damit die die Gören mal spontan übernehmen? Und für dich selber Physiotherapie o.ä., um dich beweglich zu halten, das sollte der Arzt bei deinen Symptomen ja wohl verschreiben können. Ggf. auch Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen.

Schmerzmittel würde ich nehmen, allerdings in Maßen.

Gruß

Pfui Spinne

Share this post


Link to post
Share on other sites
sia

Hallo Fisch,

willkommen hier - auch wenn es für dich ein sehr unerfreulicher Anlass ist. Es ist sicher schwierig als alleinerziehende Mutter mit so einer neuen Situation klar zu kommen.

Wichtig ist für dich sicher zu versuchen Ruhe zu bewahren.  Leichter gesagt als getan, ich weiß - aber vielleicht hilft es dir, dass auch andere schon in einer ähnlichen Situation waren und es geschafft haben wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen.

Es kann schon sein, dass auch psychischer Stress Einfluss auf eine Psoriasis hat. Sich aber da Selbstvorwürfe zu machen hat keinen Sinn. 'Die Psyche' ist sicher nicht der Grund, dass sich aus einer Pso eine PSA entwickelt. Auch Menschen ohne Stress oder Depressionen  haben alle möglichen Formen der Krankheit.

Für PSA ist MTX eines der ersten Mittel der Wahl. So war das auch bei mir. Es hat gegen die Pso und die PSA schon recht schnell (3-4 Wochen)  gut geholfen. Ich habe wöchentlich einmal gespritzt. Das Medikament kann aber auch als Tablette genommen werden, was aber bei vielen Menschen mehr Nebenwirkungen hat. Nebenwirkungen sind leider ein möglicher Stolperstein. Da kommt man ums ausprobieren nicht herum. Oft werden die Nebenwirkungen mit der Zeit auch geringer - daher sollte man aber nicht zu schnell aufgeben. Bei den meisten Menschen wirkt MTX sehr gut gegen die Plaques und gegen die Gelenkbeschwerden. Am nächsten Tag Folsäure nicht vergessen.

Auch, wenn MTX nicht das Mittel für dich sein sollte ist das kein Grund zu verzweifeln. Es gibt inzwischen noch etliche weitere Medikamente die helfen können mit der Krankheit besser zu leben.

Dir viel Erfolg und gute Besserung.

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Fisch13

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für die aufmunternden Worte :rolleyes: kann sie gerade echt gebrauchen. Durch das runterfahren des Cortisons sind die Schmerzen mal wieder auf dem Vormarsch. Am Wochenende kommt nun die erste MTX Spritze und dann warten..... 

gruß

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Aktivkohle
Am 9.8.2017 um 20:30 schrieb Pfui Spinne:

Hallo Fisch13,

 

plage mich seit gut 2 Jahren mit PSA-bedingten Schmerzen rum (Diagnose leider erst  Anfang 2017), spritze seit einigen Monaten MTX (langsam zeigen sich möglicherweise erste Wirkungen durch Nagelveränderungen) und tröste mich vorerst u.a. mit dem Schmerzmittel Arcoxia.

 

Nicht schlecht, Arcoxia. Das Zeug ist sackenteuer und als erste Nebenwirkung!!! steht "Tod" im Beipackzettel. Ich habe noch ne ganze Packung über, weil ich das Zeug nicht angerührt habe.

Estaunlich auch der unkritische Umgang mit MTX. Ich hoffe Fisch13 weiß, dass es sich um ein Immunsupressiva handelt, dass auch bei Krebs als Chemotherapie eingesetzt wird. Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt. Das ganze Immunsystem wird lahmgelegt und das Scheunentor ist weit offen für alle möglichen Infektionen, und die Leber jauchzt vor Freude. 

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

Ihr könnt das natürlich gern nehmen, da will ich nicht reinreden. Es ist mir nur wichtig, auch mal die andere Seite der Medaille zu erwähnen.

Jeder Jeck ist anders

 

  • Downvote 5

Share this post


Link to post
Share on other sites
Pfui Spinne
vor 55 Minuten schrieb Aktivkohle:

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

lol, der einzige, der hier bekehren will, bis offensichtlich du. Und noch dazu mit reichlich undifferenzierten Behauptungen.

Gruß

Spinne

  • Upvote 2
  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites
Tenorsaxofon
vor 6 Stunden schrieb Aktivkohle:

 

Estaunlich auch der unkritische Umgang mit MTX. Ich hoffe Fisch13 weiß, dass es sich um ein Immunsupressiva handelt, dass auch bei Krebs als Chemotherapie eingesetzt wird. Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt. Das ganze Immunsystem wird lahmgelegt und das Scheunentor ist weit offen für alle möglichen Infektionen, und die Leber jauchzt vor Freude. 

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

Ihr könnt das natürlich gern nehmen, da will ich nicht reinreden. Es ist mir nur wichtig, auch mal die andere Seite der Medaille zu erwähnen.

Jeder Jeck ist anders

 

Dir ist aber schon bekannt, dass bei einer Krebstherapie bestimmt 1 000 mal, oder noch höhere Dosen Zitostatika zur Behandlung verwendet werden.

 Wir können alle lesen, wie ich meine. Wissen somit alle über die Nebenwirkungen Bescheid. Warum läßt du dir diese Medis verschreiben, wenn du sie dann doch nicht nimmst?

Mal so nebenbei. Man kann auch durch zu viel Wasser trinken sterben.

Gruß Anne

  • Like 5

Share this post


Link to post
Share on other sites
Para
Am 12.8.2017 um 17:21 schrieb Aktivkohle:

Das Zeug ist sackenteuer und als erste Nebenwirkung!!! steht "Tod" im Beipackzettel. Ich habe noch ne ganze Packung über, weil ich das Zeug nicht angerührt habe.

Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt.

 

"Sackenteuer"......Und trotzdem holst Du Dir die Medikamente, um sie bei Dir vergammeln zu lassen? Da hört bei mir jegliches Verständnis auf. 

  • Upvote 1
  • Like 2

Share this post


Link to post
Share on other sites
idi1

Hallo Fisch!

Ich wünsche Dir Kraft für die kommende Zeit! 
Ich hoffe Du hast ein Umfeld, das Dich unterstützt und wenn nicht,
wünsche ich Dir, dass Du den Mut findest, jemanden (Familie, Freunde, öffentliche Institutionen) um Unterstützung zu bitten. Es gibt viele hilfsbereite "Engel", sie müssen nur aufmerksam gemacht werden.

Alles Gute!

IDI

Share this post


Link to post
Share on other sites
Lilli23

Mir geht's genauso. MTX hat bei mir am besten geholfen, aber leider hab ich es nicht vertragen, die Leberwerte waren sehr, sehr schlecht. Ich habe auch seit einem Jahr Schmerzen, nichts hilft richtig. Zur Zeit Spritze ich Humira. Bei mir war es erst die Achillissehne jetzt der Hacke oder unter der Sohle, kann kaum laufen. Ich möchte auch mal einen Tag ohne Schmerzen, das wäre schön. Hände sowieso und Rücken. Eigendlich abwechselnd alle Gelenke. Meine Psyche hat auch schon ganz schön gelitten. Bin eigendlich ein fröhlicher Mensch. Unter dem Medikament  Leflonumid hatte ich schwere Depressionen bekommen, geholfen hat das gar nicht.

Was mir hier auffällt, im Forum,  das alle die kaum äußerlich Schuppenflächte haben, sie desto schwerer in den Gelenken, ist das Zufall oder ist das so. Bei mir ist sie auch nur an wenigen Stellen und auf dem Kopf. Seit meinem 11 Lebensjahr. 

Du bist Nicht allein. Das Forum hat mir schon gut geholfen. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
arni
vor 39 Minuten schrieb Lilli23:

Was mir hier auffällt, im Forum,  das alle die kaum äußerlich Schuppenflächte haben, sie desto schwerer in den Gelenken, ist das Zufall oder ist das so. Bei mir ist sie auch nur an wenigen Stellen und auf dem Kopf. Seit meinem 11 Lebensjahr. 

 

Das mag Zufall sein. Im letzten Jahr hatte ich eine sehr starke Schuppenflechte und ebenso viele Gelenkentzündungen.

In diesem Jahr ist die Schuppenflechte etwas zurückgegangen aber die rheumatischen Schübe blieben unverändert. Ich führe es darauf zurück, dass die Basismedikamente besser auf die Haut als auf die Gelenke wirken. Es könnte aber auch genauso gut anders herum sein.

Share this post


Link to post
Share on other sites
dietmar-psm

MTX - Methotrexat

Ich werde seit 1986 vor allem wegen der Gelenke mit Medikamenten behandelt.

1986 wurde in der Rheumatologie mit den sanfteren Medikamenten behandelt. 1990 erfolgte ein Umdenken in der Rheumatologie.

Meine Behandlung wurde 1996 auf MTX in Tablettenform umgestellt. Die Antirheumamedikamente NSAR konnte ich 2 Jahr später absetzen.

 Seit dieser Zeit bin ich in Dauerbehandlung unter Begleitung einer rheumatischen und dermatologischen Praxis erst in München jetzt in Berlin.

Die Dosis konnte von 20 mg über 17,5mg, 15mg auf 12,5mg reduziert werden.

Bei mir ist diese Therapie der Begleiter meiner Psoriasis, auch die Haut ist nicht mehr so betroffen.

Ich habe aber auch von 1978 bis 2001 diverse stationäre Behandlungen in Davos, Bad Salzschlirf, Bad Mergentheim, Oberammergau und am Toten Meer durch geführt.

Dietmar

habe von 1992 bis 2001 die Psoriasis Selbsthilfegruppe München geleitet.

 

 

 

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
devi67

Hallo Fisch,

ich habe 2011 mit MTX angefangen... innerhalb kurzer Zeit war ich Beschwerdefrei. Ich habe auch Pso und PSA.

Als meine Mutter im Mai 2012 überraschend starb, knallte alles bei mir durch....Pso und auch die PSA, ich war kaum in der Lage eine Tasse zu halten. Bin morgens aufgestanden und von der Steifigkeit der Gelenke gefühlt die 80 mind. 3 mal überrundet. Für mich war der Tod und die damit verbundenen Aufgaben wie Beerdigung, Wohnungsauflösung psychischer Stress pur... Habe dann im November 2012, nach Lungeröntgen um eine TB auszuschliessen, noch Humira dazu bekommen. Auch hier innerhalb kurzer Zeit beschwerdefrei. Die Psyche spielt eine sehr große Rolle bei Pso udn PSA. Positiver wie Negativer Stress. Ich habe aber das "Glück" nicht unter Depressionen zu leiden.

Ich wünsche dir einen merklichen Erfolg mit MTX.

LG; Birgit

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest
Am 12.8.2017 um 17:21 schrieb Aktivkohle:

Nicht schlecht, Arcoxia. Das Zeug ist sackenteuer und als erste Nebenwirkung!!! steht "Tod" im Beipackzettel. Ich habe noch ne ganze Packung über, weil ich das Zeug nicht angerührt habe.

Estaunlich auch der unkritische Umgang mit MTX. Ich hoffe Fisch13 weiß, dass es sich um ein Immunsupressiva handelt, dass auch bei Krebs als Chemotherapie eingesetzt wird. Hier habe ich auch noch ne Packung über. Auch nicht angerührt. Das ganze Immunsystem wird lahmgelegt und das Scheunentor ist weit offen für alle möglichen Infektionen, und die Leber jauchzt vor Freude. 

Bitte erspart Euch die Zeit mit aber - aber Bekehrungen, darauf reagiere ich nicht.

Ihr könnt das natürlich gern nehmen, da will ich nicht reinreden. Es ist mir nur wichtig, auch mal die andere Seite der Medaille zu erwähnen.

Jeder Jeck ist anders

 

Hallo Leidensgefährtinnen und - Gefährten,

ich bin neu hier und wurde eigentlich durch die Abhandlungen von "Aktivkohle" dazu motiviert mich hier mal mit einzubinden.
Seine Erfahrungen, die Hinweise zu Alternativen, der Ausstieg aus der Vergiftungskammer der Pharmakonzerne und ihren hörigen Medizinern
decken sich fast zu 100% mit meinen Leidensweg den ich jetzt ins 5. Jahr trage.
Der Auslöser meiner Psoriasisarthritis  / Polyarthritis / Polymyalgia rheumatica (vielleicht findet man ja noch mehr) dürfte mein schwerer Unfall mit einer Beckenringfraktur Grad 3
gewesen sein. Zuvor war ich gesund, hatte keinerlei Gelenk- oder Muskelbeschwerden und auch keine Schuppenflechte (jetzt 3-4 cm Dm) an den äußeren Ellenbogengelenken.

Ich kann nur meine Chirurgen ein Lob, ein sehr großes Lob aussprechen welche mich "zusammengeschraubt" haben, aber alles was danach erfolgte sehe ich aus meiner heutigen Sicht als reine 
Körperverletzung und Inkompetenz vieler Ärzte an.
Was ich immer wieder erleben durfte, die Fachärzte wissen nichts, die Diagnosen stützen sich auf die Aussagen des Patienten mit, wenn es gut geht, Tiefenhinterfragung und der Zuordnung 
der festgestellten Symptome in ein statistisches Musterblatt.

Das MTX hatte ich mir auch ein paar Monate gespritzt, na ja, mit Prednisol war der Deckmantel der Schmerzfreiheit gelegt. Nur ich hatte von dem Dreck eine Mundfäule bekommen, keinen Geschmack mehr
und wie Herpesblasen im Innenbreich der Lippen.


Es ist hier schwer die ganzen Abläufe niederzuschreiben, es wären Seitenfüller.
Ich bin aber gerne bereit mich zu Sachfragen zu äußern, soweit ich mit diesen konfrontiert wurde.

Nur soviel noch, ich nehme keine Pharmaka mehr zu mir.
Habe als erstes meine Vitamin D- Spiegel auf 125 ng/ml aufgeputscht und mir über eine Institut für Ernährungsberatung einen Nahrungsergänzungsmittelplan erstellen lassen.
Mir geht es langsam besser, nur die Schwellungen beider Knie und Schmerzen im Schultergürtel sind derzeit wieder anstehend. Aber hier sehe ich den Auslöser in einer vor einem Jahr 
durchlaufenen Infektion mit Yersinien. Ich habe den Verdacht, dass die Antibiotika-Kur diese Bakterien nicht restlos beseitigt hat, irgendwo was sich in den Weichteilen eingenistet hat.
Jetzt behandle ich seit 4 Tagen äußerlich die Schwellungen mit MMS und DMSO und muss sagen, es ist nach eine kurzen Schmerzschub ein Verbessrung der Beschwerden eingetreten, auch die Schwellung 
geht zurück. Jetzt erfolgt die orale Einnahme von MMS und dann werde ich sehen ob ich diese Keime losbekommen.

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Aktivkohle
Am 15.1.2018 um 10:31 schrieb stepet:

etzt erfolgt die orale Einnahme von MMS und dann werde ich sehen ob ich diese Keime losbekommen.

Alles nachvollziehbar, jedoch von MMS lasse ich sogar die Finger...(habe es auch schon mal probiert). Man muss nicht jedem Scientoligisten (Mr. Humble) nachrennen.

Wenn schon hardcore, dann würde ich mich eher mit Terpentin befassen, was aber ausdrücklich keine Empfehlung darstellt.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest

Ich nehme jetzt den vierten Tag MMS oral zu mir, Fakt ist, die Schwellungen gehen zurück, auch die damit verbundenen Schmerzen.
Es ist nicht Mr. Humble, es gibt ja offizielle Studien darüber, von renommierten Fachärzten verfasst.
Ich habe jetzt einiges hinter mir, da bleibt einem nichts mehr weiter übrig, man weicht dann doch irgendwann auf alternative Behandlungen/Mittel aus.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
sia
vor 1 Stunde schrieb stepet:

...es gibt ja offizielle Studien darüber, von renommierten Fachärzten verfasst.

 

Kannst du mal Namen nennen und ein Link zu den Studien geben?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

  • Similar Content

    • karlHahn
      By karlHahn
      Da habe ich eine Fortbildung gefunden, klingt nicht schlecht, aber ist glaube ich nur für Ärzte https://www.medcram.de/cme-fortbildungen/live-von-der-psoriasis-zur-psoriasisarthritis-frueherkennung-als-herausforderung-143/
    • jogginghosin
      By jogginghosin
      liebe alle,
       
      ich muss mich hier mal ausweinen (und hoffe das ist ok und ihr versteht das)
      ich fürchte ich muss mal eben etwas ausholen:
      alsooo....schuppenflechte hab ich schon seit jahren. bisher war das auch immer erträglich. eben an den klassischen stellen ...knie,ellenbogen....am schlimmsten an den händen usw. meine mama und mein opa haben es auch...ich wundere mich also wenig das es bei mir in stressigen zeiten immer mal zu schüben kommt (und konnte damit auch recht gut leben).
      aber....seit reichlich einem jahr wurden die schübe immer heftiger und häufiger. und nun sind auch wirklich fiese stellen wie der intimbereich (also um den hintern und im schambereich betroffen)
      ich hab das lange einfach hingenommen und halte den scheiß mit sorioncreme und so mittelchen (ihr kennt das ja) in schach.
      irgendwann ist mir aufgegangen das ich diese schlimmen schübe im intimbereich seit meiner beziehung zu meinem freund habe. rückblickend ist das nicht verwunderlich und scheint mir auch recht schlüssig.
      mein freund hat drei kinder (zwillinge 3 jahre und einen 5jährigen) ....er hat sich von der kindsmutti kurz nach der geburt der kleinen (wegen einer anderen frau) getrennt. auch hat er einen  fulltimejob und wir hatten eigentlich nie wirklich zeit und raum für uns und unsere beziehung.
      die beziehung war von anfang an sehr konfliktbeladen und schwierig. zum einen weil ich für mein lebenskonzept nie kinder vorgesehen hatte (obwohl ich erzieherin bin) zum anderen weil die beziehung zwischen meinem freund und seiner ex/kindsmutter latent angespannt bleibt.
      ich empfinde diese frau als sehr herrisch und manipulierend. die beiden versuchen hre elternschaft so gut wie möglich zu hänteln. aber....es ist offensichtlich das die ex meinen freund unfair behandelt und ihn finanziell und zeitlich ausbeutet.
      und ja: er spielt das spiel mit und lässt sich ausbeuten.
      ach und da kommen noch eine ganze menge anderer verstrickungen hinzu. er hat auch eine sehr herrische, grobe mutter die kaum ein gutes wort an ihm lässt. und auch bei der arbeit setzt er sich nicht durch....alles in allem ...er brennt immer mehr aus. ist nur erschöpft. und hat weder zeit noch kraft eine beziehung zu mir zu pflegen.
      unterm strich haben wir sieben stunde die woche zeit um uns (nur uns ohne die kinder) zu sehen. davon schläft er aber die meiste zeit.
      und zu mir:
       
      ich bin hypersensibel und habe seit vielen jahren depressionen (weswegen ich auch in behandlung bin) ich habe gelernt damit zu leben und finde ich komme ganz gut zurecht. ich halte mich selbst eigentlich für eine starke frau. habe viele hobbys und freunde und weiß es mein leben zu genießen und zu erfüllen.
      dennoch....ich habe oft probleme anderen zu vertrauen und brauche grade in zwischenmenschlichen beziehungen viel nähe, sicherheit und das gefühl angenommen und geborgen zu sein.
      (aber mal im ernst...wer braucht das nicht?)
       
      um was es mir nun geht:  im laufe der beziehung konnte ich tatsächlich beobachten wie stark meine haut auf spannungen,konflikte und distanzen in meiner beziehung zu meinem freund reagiert. immer wenn ich das gefühl hatte zu kurz zu kommen - zack ein schub. bei allem was unausgesprochen zwischen und stand - zack nächster schub....usw. und glaubt mir bei 7 h zeit für zweisamkeit bleibt eigentlich alles unausgesprochen.
       
      ich habe all das über ein jahr mitgemacht und war sogar 13 wochen in einer tagesklinik weil miene haut und meine psyche so gelitten haben. aber egal zu welchem therapeuten, heilpraktiker und hautarzt ich renne (und unabhängig von allem bestätigt bekomme das miene schübe wohl stressbedingt seien) es wurde nix besser. trotz cremchen und kapselchen...und pipapo.
      ich habe lange versucht an mir zu arbeiten....den fehler, die ursache in mir zu suchen. therapien, selbstreflexion,tagebuch,inner kind arbeit....usw.
      ich halte mich für reflektiert und intelligent.....und weiß das es mir in dieser beziehung schlecht geht. weiß das neben diesem mann in diesem vollen und fremdgesteurten leben kein platz für mich ist. und trotzdem.......eine trennung bricht mir das herz.
       
      gesern war mein frend hier ...und nach wochenlangem schweigen und alles runterschlucken brach nun mal alles aus mir heraus. das ich keinen platz bei ihm hab. das wir keine zeit und keine kommunikation haben. das sein leben völlig fremdbestimmt und fremdgesteuert auf mich wirkt. das er mir in seinem leben gefangen und unglücklich scheint und das all das natürlich nicht sehr verlockend klingt mehr daran teilzuhaben.
      ich mache schon hin und wieder auch was mit ihm UND den kindern....nehme mich aber auch viel raus....einfach weil er dann ganz vater ist (verständlich und auch gut so) und für uns wenig raum bleibt und zum anderen weil icih als erzieherin die ganze woche von kindern angeschrien werde und mir am wochenende schlicht die kraft dafür fehlt.
       
      jedenfalls .....naja...gestern nun das gespräch. er meinte abschließend es wäre meine schuld das wir so wenig alltag und leben teilen....ich solle mich mehr auf ihn und die kinder einlassen. das wäre in seinen augen die lösung unserer distanz. ich sehe das nicht so. verstehe auch nciht warum seine ex/kindsmutti die kinder seltener hat. sie hat zeit für sich und ihren neuen partner...sie kassiert kohle ein (auch von meinem freund) und er arbeitet sich kaputt für die kinder.
       
      ich habe die ex mal kennengelernt und seit dem sind meine schübe noch schlimmer (ca. 2 monaten) ....sie hat ihn " an den eiern" und genießt das auch. als ich zu ihr meinte das es schwer für mich ist das mein freund so wenig zeit für uns hat meinte sie nur kalt " ich bin ja froh das er soviel macht....ich brauche meine freiheit!"
      und er?
      das treffen mit ihr hat mir und unserer beziehung gefühlt den todesstoß gegeben. danach wurde die psoriasis im intimbereich so schlimm....das mein körper schussendlich die distanz zu mienem freund schuf zu der weder ein herz noch mein verstand fähig waren . (heißt sex unmöglich)
       
      so...und nun sitze ich heulend hier....denn trotz al dieser scheiße empfinde ich eine so unfassbare liebe zu diesem menschen. sein humor, seine nähe, sein körper und die art wie er es versteht mit mir und meinen macken umzugehen. ich möchte loslassen.....mein körper möchte loslassen (glaube ich...ohne eso zu wirken)
       
      aber ich weiß nicht wie ich das schaffen soll?
      aber....ich habe mir vor ein paar wochen gesagt:" liebe haut ich verspreche dir ich trenne mich wenns dir noch schlechter geht:"
       
      ich möchte so gern frei von dieser mich krankmachenden beziehung werden...wir sind da so verstrickt und tuen uns nur noch weh. aber er muss mich nur ansehen und ih klammere mich wie so ein dummes äffchen an ihn und will nicht loslassen.
       
      denkt ihr es gibt einen zusammenhang zwischen der beziehung und den schüben. ich bin davon ja mittlerweile überzeugt. so gern ich das leugnen oder verdrängen würde.
      ich weiß gar nicht was ich mir von dem geschreibe hier erwarte....vielleicht einen rat, vielleicht nur verständnis....vielleicht die bestätigung die es braucht eine entscheidung zu treffen.
      ich danke jeden der sich diesen roman hier durchgelesen hat.
      (sorry wegen der rechtschreibfehler....bin tüchtig durch den wind und völlig übernächtigt)
       
      danke....eure jogginhosin (35 jahre) und todtraurig
       
       
    • Jahenri
      By Jahenri
      Hallo zusammen,
      das Internet hat es leider so an sich, das vor allem negatives und schlimme Beispiele diskutiert werden.
      Deshalb würde es mich freuen von Leuten zu hören, die jahrelang mit PSA gut leben und wo die
      Medikamente gut wirksam und ohne große Nebenwirkungen sind.
      Ich denke das würde vielen Leuten Mut machen.
      LG und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr !!
×