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AnnMag_47

MTX

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AnnMag_47

Hallo zusammen,

bin seit heute neu in diesem Forum. Leide seit fast 30 Jahren an Psoriasis Arthritis.  Erst Hautausschlag und seit mitte 30 auch Rheuma in diversen Gelenken dazu. Nehme das MTX nun schon seit über 20 Jahren in Form von Spritzen. Fing mit 10 mg an und steigerte mich bis Anfang letzten Jahres bis auf 20 mg. Mein Job war zu dem Zeitpunkt wahnsinnig anstrengend, sowohl körperlich wie auch psychisch. Ich hab mir dann eine Auszeit nehmen müssen und einiges im Arbeitumfeld mit Hilfe von Rentenversicherung und Sozialberatung umgestellt. War dann soweit gut, bis mir Nebenwirkungen in Form von geschwollenen Knöcheln und Unterschenkeln das Leben schwer machten. Meine Venen und Gefässe waren in Ordnung. Hautausschlag nahm zu und ein trockener Husten machte mir das Leben schwer, weil es mir meinen eh schon geringen Schlaf zusätzlich beeinträchtigte. Ich hab das MTX inzwischen auf 12,5 reduziert. Meine Imunhaushalt ist ziemlich angeschlagen. Schleppe mich seit fast 3 Wochen schon mit einer heftigen Erkälung rum. Bonchein stark angegriffen. Bin das MTX langsam leid. Vielleicht hat ja Jemand einen Tipp für mich. Habe Montag Termin beim Rheumatogen. Lg Annette

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Tenorsaxofon

Hallo AnnMag,

wenn du dich mit einer Erkältung herum plagst solltest du mit dem MTX aussetzen. Hat dir das dein Doc nicht gesagt? Du brauchst dich so nicht wundern, dass es dir so bescheiden geht. Zu früh wieder mit dem spritzen an zu fangen ist genauso falsch. Mein Rheuma-Doc geht von 2 Wochen aus. Zur Not musst du auch länger aussetzen.

Ich wünsche dir eine gute Besserung

Gruß Anne

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Waldfee

Hallo AnnMag,

leider kann ich nicht nachvollziehen, wie man 20 Jahre mit MTX leben kann.

Dein Rheumatologe müßte wissen, was Du statt dessen jetzt bekommen kannst. Es gibt doch andere Alternativen zum MTX, die Deinen armen Körper nicht  so krank machen. Ich wünsche Dir alles Gute. LG Waldfee

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Reiki

Auf jeden Fall MTX pausieren. Die Idee hätte dein Arzt aber auch schonmal haben können. Dein Immunsystem ist durch das MTX so geschwächt das sämtlichen Vieren und Erregern Tür und Tor geöffnet sind. Allein an deiner Erkältung die nun schon seit Wochen anhält hätte schonmal jemand auf die Idee kommen können das es durch das MTX kommt. Daran sieht man mal wieder das ein weißer Kittel auch nicht alles ist.

Lg und gute Besserung

und schöne Grüße an deinen Arzt. Vielleicht solltest du mal über einen Wechsel nachdenken...

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Waldfee

Vielleicht sollte man sich in dieser Beziehung auch selbst informieren. In der heutigen Zeit wird ein chronisch kranker Mensch  nicht nur durch den Arzt bestimmt , sondern man sollte auch den Dialog mit dem Arzt suchen. 

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Tenorsaxofon
vor 21 Stunden schrieb Waldfee:

Hallo AnnMag,

leider kann ich nicht nachvollziehen, wie man 20 Jahre mit MTX leben kann.

Dein Rheumatologe müßte wissen, was Du statt dessen jetzt bekommen kannst. Es gibt doch andere Alternativen zum MTX, die Deinen armen Körper nicht  so krank machen. Ich wünsche Dir alles Gute. LG Waldfee

hallo Waldfee,

nur weil man einen Infekt hat muss man kein anderes Medikament nehmen/bekommen. Ganz wichtig, und da happert es leider mit den Informationen seitens der Ärzte, ist in so einem Fall das sofortige Aussetzen und das auch noch wenn es einem schon nach einer Woche wieder gut geht.

Gruß Anne

 

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    • Stella.
      By Stella.
      Halli hallo, 
      Ich nehme seit 5 Wochen Skilarence ein und bin mir etwas ratlos. 
      Meine Nebenwirkungen beziehen sich auf Kopfschmerzen, Schwindel, starke Müdigkeit und Konzentrationsprobleme, was mir teilweise Schwierigkeiten beim Arbeiten macht und ich mir auf einmal nichts mehr merken kann. Normalerweise bin ich auch immer energiegeladen und ein absoluter Fruehaufsteher, aber seid Neustem fällt mir das aufstehen jeden Tag so schwer. 
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      Lg
      Stella
    • Hubertus
      By Hubertus
      Liebe Leute,
      bisher war ich hauptsächlich passiv hier im Forum unterwegs und habe viele wertvolle Infos und auch Ermutigungen erhalten. Dafür vielen Dank. Nun will ich selber etwas berichten, und zwar meine Erfahrungen mit Biologika. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
      Ich bin 49 Jahre alt, Nichtraucher, normalgewichtig und halbwegs sportlich. Pso habe ich seit meiner Jugend, lange nur leicht bis mittelschwer und mit Salben in den Griff zu bekommen. Vor rund 15 Jahren kam eine Gelenkbeteiligung dazu. Seit wenigen Jahren wurden sowohl Haut als auch Gelenke deutlich schlimmer. Äußere Faktoren für diese Schübe kann ich gar nicht erkennen. Dann habe ich mich für eine systemische Therapie enschieden und in relativ geringen Abständen Vieles ausprobiert und aufgrund mangelnder Wirkung oder starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt: Fumaderm, MTX, Otezla (Apremilast). Vor einem Jahr  - nach langem Zögern - das erste Biologikum: Cosentyx, was nach kurzer Zeit die Haut extrem verbesserte und die Psorias-Arthritis komplett ausschaltete. Nach etwa acht Monaten ließ die Wirkung allerdings nach, gleichzeitig traten sehr blöde NW auf: Haarwurzelentündungen (kleine Pickel) am ganzen Körper, Hautausschläge und -rötungen, sowie neue Pso-Stellen, zum ersten Mal auch im Gesicht, und die Kopfhaut war wirklich sehr stark betroffen. In einer Tagesklinik wurde ich dann auf Taltz umgestellt; obwohl ein anderer Wirkstoff, wird hier ja dasselbe Interleukin wie bei Cosentyx gehemmt. Trotzdem versprachen sich die Ärzte einen Erfolg. Der blieb leider aus, die NW wurden nur noch schlimmer.
      Gleichzeitig begann meine Psyche extrem zu leiden. Immer wieder depressive Phasen, manchmal fühle ich mich sehr antriebslos, könnte nur heulen. Dazu habe ich hier einen Forumsbeitrag geschrieben. Ich habe diese seelische Krise bisher nur auf die Krankheit geschoben, vor allem auf den Frust, dass die anfängliche exzellente Wirkung des ersten Biologikums so schnell nachgelassen hat bzw. die Haut sogar noch verschlimmerte. Inzwischen habe ich - auch nach der Lektüre einiger Forumsbeiträge hier - den Verdacht, dass die depressiven Phasen auch eine Nebenwirkung des Biologikum sein könnte. (Weiß da jemand mehr?)
      Jedenfalls bin ich nun von Taltz auf Tremfya umgestiegen. Ohne Pause. Meine Dermatologin meinte, das würde nahtlos gehen. Also habe ich vor fünf Tagen meine erste Tremfya-Spritze bekommen. Noch gibt es natürlich keine Veränderungen, aber ich bin voller Hoffnung, dass dieses noch neuere Biologikum hilft und die NW zurück gehen werden.
      Ich werde versuchen, hier regelmäßig zu berichten. Vor allem im Hinblick auf die Nebenwirkungen und die Psyche könnte das vielleicht von Interesse sein? Eventuell gebt mir doch bitte ein Zeichen (Kommentar oder Daumen-hoch), ob ich mein "Tremfya-Prototokoll" weiterführen soll.
      So viel auf die Schnelle.
      Herzliche Grüße in die Runde,
      Euer Hubertus
       
       
    • Schuppimami
      By Schuppimami
      Hallo!
      Möchte mich hiermit wieder mal für die vielen wertvollen Tipps, welche ich bisher von euch erhalten habe recht herzlich bedanken.
      Einige schreiben, dass sie durch verschiedene Behandlungen fast erscheinungsfrei waren...... bis sie wieder ein bestimmtes Medikament einnehmen mussten z.b. Antibiotika, Ibuprofen, ACE-Hemmer u.a.
      Meine Frage:
      Gibt es eine(n) Liste/Katalog wo einige dieser Medikamente aufgeführt sind?
      Oder kann mir jemand aus eigener Erfahrung schreiben, welche Medikamente bei ihm Schübe auslösen.
      Durch eure Tipps konnte ich den starken Ausbruch der PSO in diesem Winter der Einnahme von Schmerzmitteln und Antibiotika zuordnen.
      Jetzt, nach 4-wöchiger medikamentöser Enthaltsamkeit zeigt die Haut eine sichtbare Besserung. Die Nachschuppung erfolgt auch nicht mehr in so einem Tempo wie unter der Einnahme von Medikamenten. Einige kleine Schuppenstellen verschwinden sogar von selbst wieder.
      M.f.G.
      Schuppimami
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