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Psoriasis oder doch Ekzem?

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Hallo zusammen,

ich bin etwas ratlos. Ich bin 54 Jahre alt, weiblich. Ich habe seit dem Sommer im Schambereich massive Hautprobleme und war erst - als ich es dann gar nicht mehr aushielt - bei der Urlaubsvertretung meiner Frauenärztin. Vorher hatte ich schon prophylaktisch, weil wir selbst in Urlaub gefahren sind, eine Kandefungin-Therapie gemacht, um einen Pilz auszuschließen. Das machte aber die Sache eher noch schlimmer und auch Bepanthen linderte nicht wirklich. Also bin ich hinterher zur Frauenärztin und habe erst eine Woche Kortison-Salbe geschmiert (es wurde nach 3 Tagen merkbar besser), als ich dann aber auf die Östrogenhaltige Salbe umstieg, wurde es gleich wieder schrecklich. Alles war wund, rot, erhaben, juckte wie wild und schuppte sich. Es ist aber nicht nur im Schambereich, sondern auch an den Oberschenkelinnenseiten und den Hautfalten zwischen Bein und Oberkörper. Zwischenzeitlich bekam ich dann auch noch die wild juckenden und roten Stellen in den Achseln.

So bin ich meiner Verzweiflung Hals über Kopf zu einem Hautarzt, zu dem ich sofort konnte. Er schaute sich eine Stelle am Oberschenkel an und meinte Kontaktekzem, machte noch einen Abstrich, der aber keinen Pilz oder dergleichen nachwies. Daraufhin ordnete er einen Allergietest an, der auch ergab, dass ich gegen Propolis, ein Gallat und noch ein Stoff, der in Lacken verwendet wird. Wenn ich mir die Waschmittel anschaue und meine Cremes, ist da nirgendwo irgendetwas davon drin. Aber die Stellen unter den Achseln und im Schambereich genauer schaute er sich nicht an.

Zwischenzeitlich war ich dann aber schon bei einer anderen Hautärztin gewesen, die sich das ganze sehr genau anschaute, sich von mir erzählen ließ, seit wann ich das hätte, wie die Familiengeschichte ist usw. Dann meinte sie, dass sie auf Psoriasis inversa tippen würde.

Mein Vater hat jahrelang ganz schlimm Schuppenflechte an den Handinnenflächen gehabt. Ich hatte vor 5 Jahren ein dickes rechtes Sprunggelenk von jetzt auf gleich, habe seit über 5 Jahren einen dicken 4. Zeh links, der aber laut Orthopäde auf dem Röntgenbild keine Veränderungen im Gelenk zeigt. Er tut aber auf Druck weh und nach längerem Laufen wird er richtig dick und schmerzt. Ich bin damals schon zum Rheumatologen geschickt worden, der mich getestet hat, aber keine Rheumafaktoren finden konnte und meinte, dass das sehr gut Psoriasisarthritis sein könnte. Naja, sonst ging es mir ja gut und nach ein paar Wochen ist auch der Knöchel wieder abgeschwollen. Doch nun habe ich seit Sommer neben der Hautprobleme auch noch eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter und weiß nicht recht, woher sie kommt, auch die andere Schulter macht teils Probleme. Verkalkt ist sie nicht. Außerdem habe ich eine Facettengelenksarthrose im Bereich L5/S1, massive Ischiasprobleme, Sensibilitätsstörungen in den Füßen (bin schon von Kopf bis Fuß beim Neurologen durchgecheckt worden) und ich habe sehr oft an den verschiedensten Stellen am Körper Muskelschmerzen, die sich anders anfühlen wie Muskelkater.

Der Hautarzt meinte, als ich ihn fragte, ob das nicht auch Schuppenflechte sein könnte, dass ich eher der Haut-Typ für Neurodermitis sei und nicht für Schuppenflechte. Aber er will in 2 Wochen eine Biopsie machen und dann auf Psoriasis zu testen. Macht das Sinn? Kann man durch eine solche Biopsie sicher nachweisen, ob es Pso ist?

Wie stelle ich überhaupt fest, was es ist und wie bekomme ich meine Hautprobleme in den Griff. Ich fahre normalerweise sehr gerne Fahrrad, aber das ist tageweise kaum möglich, weil ich fast umkomme vor Schmerzen. Die Salben, die ich verschrieben bekommen habe, Mandelöl mit Zink und Cicaplast helfen nur bedingt und alle 2 Wochen schmiere ich im Moment für ein paar Tage mit Cortison, weil es wieder so schlimm wird.

Einen Termin beim Rheumatologen habe ich am 1. Februar.

Irgendwie macht mich die Situation im Augenblick etwas fertig - ich weiß ja noch nicht mal, ob ich in dieses Forum gehöre.

Danke fürs Lesen und ich hoffe, es ist ok, dass ich mich subskribiert habe, obwohl ich nicht weiß, ob es wirklich Pso ist.

Turtle

bearbeitet von turtle
Titeländerung; klang so unpassend

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Schuppenflechte braucht Wissen. Hilf uns dabei!


turtle

Noch ein Nachtrag. Ich hatte vor ca. 10 Jahren eine einseitige Sehnerventzündung und in den folgenden 2 Jahren auf dem gleichen Auge eine Uveitis nach der anderen. Seitdem ist es aber zum Glück ruhig auf der Front.

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Donna

Hallo turtle

Eine Biopsie macht sicherlich Sinn.Das mit dem Allergietest war sicher nicht verkehrt.

Rheumatologietermine sind leider immer etwas langfristig, wenn du den aber schon am

ersten Februar hast bist ist das schon gut.

Wie bist du denn sonst mit deinem Hautarzt zufrieden?

LG Donna

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Richard-Paul
vor 7 Stunden schrieb turtle:

Daraufhin ordnete er einen Allergietest an, der auch ergab, dass ich gegen Propolis, ein Gallat und noch ein Stoff, der in Lacken verwendet wird. Wenn ich mir die Waschmittel anschaue und meine Cremes, ist da nirgendwo irgendetwas davon drin. Aber die Stellen unter den Achseln und im Schambereich genauer schaute er sich nicht an.

Hallo Turtle,

meine Anmerkung ist nur ein allgemeiner Hinweis und betrifft nicht direkt dich.

Es ist  e i n  allgemeines Problem, dass der Laie nicht immer erkennen kann (soll), was tatsächlich hinter den Stoffen steckt, weil wir sonst manches Produkt nicht mehr kaufen würden. Daher wird vieles mit "E ...." bezeichnet oder ein Name der Derivate (Abkömmling) angegeben.  Oder: z.B.: "Länger haltbar"; klingt doch immer gut, ist aber meistens ungesund; - oder "Creme zieht gut ein", klingt gut, kann auch schädlich sein, weil auch die "Giftstoffe" leichter eindringen können. Gesetzlich ist vieles erlaubt; - aber die "Dosis macht das Gift". - Und die Industrie wird immer erfinderischer!

 LG   Richard-Paul

 

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Pinie

Hallo Turtle,

ich würde eine Allergie für möglich halten, aber mit einer Biopsie bist Du natürlich auf der sicheren Seite.

Welches Duschbad benutzt Du? Denn gerade unter den Armen und im Schambereich verbleiben in der Behaarung noch Seifenrückstände.

Die Inhaltsstoffe Deiner Kosmetikprodukte kannst Du unter www.codecheck.info nachschauen. Gib entweder den Produkt-Namen oder die Strichcode-Zahl in die Suchleiste ein. Ich würde auch Deine gefundenen Allergene genau googeln, unter welchen Bezeichnungen sie noch zu finden sind und in welche Produkte sie verarbeitet werden können. Dabei auch Kreuzallergien und Wechselwirkungen beachten.

Richard Paul hat es schon sehr gut beschrieben. Nicht alles, wo sensitiv und hautfreundlich drauf steht, ist es tatsächlich und die Dosis macht es. Gut sind zwar Naturkosmetikserien von Weleda, Lavera und Alterra, aber wenn man eine spezielle Allergie hat, kann man auch die nicht unbedenklich anwenden. Je weniger enthalten ist, je überschaubarer.

LG Pinie


 

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Tenorsaxofon

 Duftstoffe, die inzwischen fast überall zu  finden sind, sind auch nicht so harmlos. Kam diese Woche im Fernsehen.

Gruß Anne

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Pinie

Hallo Turtle,

was bei Dir im Test festgestellt worden ist: Propolis, Gallat und der Stoff, der in Lacken verwendet wird – betrifft ja eine Bandbreite an Lebensmitteln, Kosmetika usw. Schau nur mal

https://www.lebensmittellexikon.de/g0002990.php

http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/3465/Allergen,Allergie/Antioxidanzien/

Auch der Lack auf Möbeln und deren Ausdünstung könnte je nachdem in Betracht kommen.

Generell kann man sagen, dass Allergien (egal auf was) toxische Reaktionen im Magen-Darm-Trakt zur Folge haben können. Diese Vergiftungen müssen Leber und Nieren abfangen und die Leber wird damit überlastet, was sich dann direkt auf die Haut oder bei der überlastenden Niere auf die Gelenke auswirkt.


 

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Richard-Paul

Hallo Turtle,

Pinie und Anne haben dir schon sehr schön geschrieben, was es alles zu beachten gibt (geben könnte). Dies alles wäre auch für alle anderen PSO-ler interessant.

Noch ein paar Ausführungen dazu: bei den Duftstoffen, sind es vor allem die synthetischen Duftstoffe, die dem Körper zu schaffen machen, wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist (meistens durch falsche Ernährung; dazu gehört alles, was wir über die Haut oder den Magen aufnehmen).

Ein paar praktische Ergänzungen zu den Ausführungen von Pinie: deine angeführten Beschwerden können viele Gründe haben, von denen Du nichts siehst oder merkt im täglichen Leben, z.B.: Pyridin, ist ein teuflisches Gift in Lacken, Farben und in der Druckerschwärze [wenn du die billigen (Werbe-)Zeitungen aufmachst, kommt dir so ein fast süßlicher, stechender Geruch entgegen]. Wie Pinie schon richtig geschrieben hat, dies macht den Nieren und der (still leidenden) Leber zu schaffen, wenn vor allem  die "freien Radikale" überhand nehmen.  

Ein weiteres Gift ist Formaldehyd in neuen Möbeln, Spanplatten, Textilien, Kosmetik, usw.

Ich habe heute mal mein Waschpulverpaket (größter Deutscher Hersteller) angeschaut, um mal zu sehen, was dort drauf steht [die Sache ist mir bekannt; auch hier im Forum haben wir darüber geschrieben] : Empfehlung Augenschutz (???) zu tragen beim Einfüllen des Pulvers, damit nichts ins Auge kommt; für uns aber wichtig, die Tenside, spielen eine große Rolle in der Kosmetik (und häufiger ist schon zu lesen: ohne Tenside).

https://de.wikipedia.org/wiki/Tenside

Dies sind nur 3 Beispiele von sehr vielen!

Ergibt sich die Frage, warum wird "vor all den Dingen" nicht gewarnt? Dies geschieht z.T. nur in "nicht verständlicher" Form. Beispiel, wie es sein müsste: Würdest du noch in einem Backshop dein Brot kaufen, wenn an der Tür stehen würde  "Um unsere Backwaren billiger herzustellen, müssen wir Backtriebsmittel (Hilfsmittel) verwenden, die Krebs und andere Beschwerden des Immunsystems hervorrufen können"? 

Schau dir gut die Links von Pinie an; da kannst du (alle hier) viel draus lernen.

LG

Richard-Paul

P.S.: Ich könnte einen ganzen Roman hierzu schreiben!

 

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HLAB27

 

@ Pinie und Richard-Paul:

Ich bin voll bei euch beiden :-) Und Hallo erst mal *gg*

 

@ turtle:

Desweiteren habe ich eine Frage an dich bzgl. des Abstrichs welchen der Arzt bei dir durchgeführt hat. War dies ein Abstrich "nach Sicht" also kurz unter dem Mikroskop angesehen, oder wurde dieser Abstrich in Kultur angelegt?!

Ja, man kann durch eine entnommene Hautprobe Psoriasis nachweisen.

Noch eine Frage hätte ich an dich - bist du aktuell in den Wechseljahren?

 

Liebe Grüße

bearbeitet von HLAB27
nach Sicht (groß geschrieben), Hautprobe nicht Abstrich

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turtle
vor einer Stunde schrieb HLAB27:

 

@ Pinie und Richard-Paul:

Ich bin voll bei euch beiden :-) Und Hallo erst mal *gg*

 

@ turtle:

Desweiteren habe ich eine Frage an dich bzgl. des Abstrichs welchen der Arzt bei dir durchgeführt hat. War dies ein Abstrich "nach Sicht" also kurz unter dem Mikroskop angesehen, oder wurde dieser Abstrich in Kultur angelegt?!

Ja, man kann durch eine entnommene Hautprobe Psoriasis nachweisen.

Noch eine Frage hätte ich an dich - bist du aktuell in den Wechseljahren?

 

Liebe Grüße

Liebe HLAB27 und all Ihr anderen, die Ihr so zahlreich und lieb und hilfreich auf mein Posting geantwortet habt,

ja, ich bin in den Wechseljahren oder vielleicht auch durch und ich bin absolut nicht stress-resistent. Und Stress habe ich massig, mit kranken Eltern (91 und fast 90), die diesen Sommer ins Betreute Wohnen gezogen sind und über 500 km weg wohnen, aber hier unterstützt auch meine Schwester stark, 2 Pubertieren (aber eigentlich sind sie, außer in ihrem Ton und ihrer Bequemlichkeit total liebe Kinder, die total vernünftig sind und man sich bis auf das leidige Schulthema bei unserer Tochter kaum größere Gedanken machen muss), einer anstrengenden und verantwortungsvollen Vollzeitstelle und einer Arbeitsstrecke von fast einer Stunde pro Weg, obwohl mir mein Mann eine ganze Menge an Haushaltsdingen abnimmt - das ist eine riesige Erleichterung und ich bin ihm sehr, sehr dankbar dafür.

Ich habe immer wieder in meinem Leben mit der Haut oder anderen Dingen auf Stress reagiert.

Was der Arzt mit dem Abstrich gemacht hat, kann ich nicht sagen, das hat er nicht weitergegeben und ich habe auch nicht gefragt. Das könnte ich am 27.11. nachholen. Die einzige Info, die auf meine Nachfrage beim nächsten Termin kam, war, dass es kein Pilz oder eine Infektion sei.

Liebe Grüße

turtle

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HLAB27

Liebe Turtle,

das ist ein sehr süßer Username :-)))

Das erklärt Vieles. In erster Linie ist es wichtig, dass dein Hautarzt und deine FÄ zusammenarbeiten.

Deine Veränderungen auf der Haut könnten mit der hormonellen Umstellung zu tun haben (Östrogen, Progesteron usw.). Dies lässt sich bestimmt von deinen beiden Ärzten herausfinden. Gerne wird hier mit Probiotika und Vitamin-D3-Präparaten gearbeitet. Das empfehlen inzwischen sehr viele FÄ in den Wechseljahren. Sprich beide Ärzte darauf an - bitte um Zusammenarbeit der beiden. Eine reine Hautbehandlung (ohne Rücksicht auf die hormonelle Situation) kann nämlich kontraproduktiv sein.

Was ich noch bzgl "vorbeugender Pilzbehandlung" anmerken möchte - Pilze sind für Frauen ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr. Alle zu eliminieren ist fatal, denn so erhalten andere (z.B. Bakterien) mehr Raum um sich zu vermehren. Ein sehr komplexes Thema - generell ist es ratsam zuerst einen Arzt zu konsultieren und nicht "auf Verdacht" Eigenbehandlungen mit Antimykotika durchzuführen.

Was die restliche Situation angeht - da bist du keinesfalls zu beneiden. Das hört sich nach großem emotionalen Stress an und dieser ist sicherlich ebenso nicht zuträglich.

Ich wünsche dir auf jeden Fall von Herzen alles Gute und hoffe, dass deine Ärzte dir weiterhelfen!

Liebe Grüße

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turtle
Am 16.11.2017 um 08:30 schrieb Donna:

Hallo turtle

Eine Biopsie macht sicherlich Sinn.Das mit dem Allergietest war sicher nicht verkehrt.

Rheumatologietermine sind leider immer etwas langfristig, wenn du den aber schon am

ersten Februar hast bist ist das schon gut.

Wie bist du denn sonst mit deinem Hautarzt zufrieden?

LG Donna

Hallo Donna,

Der Hautarzt, der den Allergietest gemacht hat, und jetzt die Biopsie in gut einer Woche machen möchte, ist halt sehr kurz angebunden und geht kaum auf mich ein. Im Moment habe ich das Gefühl, dass er die Apparatetechnik für sich arbeiten lässt. Die Hautirritationen oder schuppigen Stellen hat er sich nur ganz kurz angeschaut (dass was er trotz Unterhose an der Oberschenkelinnenseite sehen konnte). Der Rest interessierte ihn nicht. Kurz Abstrich gemacht, gesagt, dass es ein Kontaktekzem sei und er einen Allergietest machen wolle und weg war er. Allergietest war dreigeteilt, beim 2. Mal hat er sich nur kurz den Rücken angeschaut und meinte, Rest würde am nächsten Tag folgen. Da hat er sich noch mal den Rücken angeschaut, diktiert, auf welche Stoffe ich reagiert habe und da habe dann noch versucht, unterzubringen, ob es nicht auch eine Schuppenflechte sein könne, wobei er meinte, ich seie eher der Neurodermitistyp. Als ich im aber von der Pso meines Vaters erzählte und meinen Gelenkproblemen sowie der Äußerung eines Rheumatologen vor Jahren, meinte er, dass wir dann beim nächsten Mal auch eine Biopsie machen würden. Und dann war er weg.

Ich finde die Situation etwas frustig, weil er sich bisher keine Zeit nimmt. Mehr kann ich im Moment nicht sagen. Die Kortisonsalbe hilft, sollte sie aber möglichst wenig nehmen, die Excipial hilft nur bedingt.

Liebe Grüße

turtle

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turtle
vor 2 Minuten schrieb HLAB27:

Liebe Turtle,

das ist ein sehr süßer Username :-)))

Das erklärt Vieles. In erster Linie ist es wichtig, dass dein Hautarzt und deine FÄ zusammenarbeiten.

Deine Veränderungen auf der Haut könnten mit der hormonellen Umstellung zu tun haben (Östrogen, Progesteron usw.). Dies lässt sich bestimmt von deinen beiden Ärzten herausfinden. Gerne wird hier mit Probiotika und Vitamin-D3-Präparaten gearbeitet. Das empfehlen inzwischen sehr viele FÄ in den Wechseljahren. Sprich beide Ärzte darauf an - bitte um Zusammenarbeit der beiden. Eine reine Hautbehandlung (ohne Rücksicht auf die hormonelle Situation) kann nämlich kontraproduktiv sein.

Was ich noch bzgl "vorbeugender Pilzbehandlung" anmerken möchte - Pilze sind für Frauen ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr. Alle zu eliminieren ist fatal, denn so erhalten andere (z.B. Bakterien) mehr Raum um sich zu vermehren. Ein sehr komplexes Thema - generell ist es ratsam zuerst einen Arzt zu konsultieren und nicht "auf Verdacht" Eigenbehandlungen mit Antimykotika durchzuführen.

Was die restliche Situation angeht - da bist du keinesfalls zu beneiden. Das hört sich nach großem emotionalen Stress an und dieser ist sicherlich ebenso nicht zuträglich.

Ich wünsche dir auf jeden Fall von Herzen alles Gute und hoffe, dass deine Ärzte dir weiterhelfen!

Liebe Grüße

Eigenbehandlung mit Kandefungin mache ich auch normalerweise nicht, aber das war aus der Not heraus. Denn immer wenn ich dieses Kandefungin in meinem Leben angewendet habe, ging es meiner Haut hinterher sehr viel dreckiger. Aber ich kann mich auch schon aus Kindheitstagen erinnern, dass ich immer wieder mal tannolact Sitzbäder verschrieben bekommen habe.

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Donna

Hallo turtle

Wenn du dich nich wohl fühlst würde ich mich nach einem anderen Arzt umsehen.

Hast du eine Uni in der Nähe? Vielleicht wäre das ein Gedanke wert.

Ich bin in der Uni Erlangen in Behandlung und fühle mich da sehr gut aufgehoben. 

Habe da Hautklinik und Rheumatologie in einem Haus. Ist natürlich praktisch.

Die haben da auch eine PSO Sprechstunde.

LG Donna

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turtle
vor 15 Stunden schrieb Pinie:

Hallo Turtle,

was bei Dir im Test festgestellt worden ist: Propolis, Gallat und der Stoff, der in Lacken verwendet wird – betrifft ja eine Bandbreite an Lebensmitteln, Kosmetika usw. Schau nur mal

https://www.lebensmittellexikon.de/g0002990.php

http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/3465/Allergen,Allergie/Antioxidanzien/

Auch der Lack auf Möbeln und deren Ausdünstung könnte je nachdem in Betracht kommen.

Generell kann man sagen, dass Allergien (egal auf was) toxische Reaktionen im Magen-Darm-Trakt zur Folge haben können. Diese Vergiftungen müssen Leber und Nieren abfangen und die Leber wird damit überlastet, was sich dann direkt auf die Haut oder bei der überlastenden Niere auf die Gelenke auswirkt.


 

Liebe Pinie und Richard-Paul,

im Moment benutze ich als Waschlotion Eucerin ph5 Hautschutz Waschlotion. Bis vor ein paar Wochen Fa Aloe-Vera. Shampoo ist Head&Shoulders. Das verwende ich schon seit Jahrzehnten und wenn ich es einige Wochen nicht genutzt habe, kann ich mich vor Schuppen nicht mehr retten. Als Jugendliche habe ich mich dann immer am Kopf gekratzt, bis es blutig war und dann weiter, diese Stellen immer wieder aufgekratzt. Als ich dann als Student meine eigene Bude hatte und mein Geld selbst einteilen musste, bin ich dann auf Anti-Schuppen-Shampoos und ziemlich schnell auf Head&Shoulders umgestiegen. Meine Mutter hat bei einem Gehalt und 3 Kindern immer sehr aufs Geld geschaut und versucht, sparsam und preiswert zu kaufen. So hat nur mein Vater das Anti-Schuppen-Shampoo gehabt. Verübele ich ihr aber nicht.

Hautlotion nehme ich nur bei Bedarf und dann im Moment Eucerin Urea Repair Plus Lotion, vorher das von Aldi mit Urea oder das von dm, ebenfalls mit Urea. Sonst nehme ich keine Parfüms oder Kosmetika, weil mir jedes Parfüm zu intensiv riecht. Je weniger etwas riecht, umso besser ist es.

Für die Haut im Intimbereich und unter den Achseln nehme ich im Augenblick die Excipial Mandelölsalbe und das Cicaplast Baume B5. Und dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, die Cortisonsalbe.

Unser Waschmittel ist das Ariel Color oder Ariel. Manchmal auch Persil.

Allergisch bin ich gegen Propolis, Mercapto-Mix und Octylgallat. Es kann schon sein, dass ich über die Nahrung vor allem mit Octylgallat in Kontakt komme. Ich vermute, dass das auch nicht immer auf den Ingredients aufgelistet ist. Jedoch kochen wir täglich selbst und nehmen ganz selten Fertigprodukte. Jedoch esse ich phasenweise sehr gerne Süßigkeiten oder Salz-Chips (stressabhängig).

LG

turtle

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turtle
vor 13 Stunden schrieb Richard-Paul:

Hallo Turtle,

Pinie und Anne haben dir schon sehr schön geschrieben, was es alles zu beachten gibt (geben könnte). Dies alles wäre auch für alle anderen PSO-ler interessant.

Noch ein paar Ausführungen dazu: bei den Duftstoffen, sind es vor allem die synthetischen Duftstoffe, die dem Körper zu schaffen machen, wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist (meistens durch falsche Ernährung; dazu gehört alles, was wir über die Haut oder den Magen aufnehmen).

Ein paar praktische Ergänzungen zu den Ausführungen von Pinie: deine angeführten Beschwerden können viele Gründe haben, von denen Du nichts siehst oder merkt im täglichen Leben, z.B.: Pyridin, ist ein teuflisches Gift in Lacken, Farben und in der Druckerschwärze [wenn du die billigen (Werbe-)Zeitungen aufmachst, kommt dir so ein fast süßlicher, stechender Geruch entgegen]. Wie Pinie schon richtig geschrieben hat, dies macht den Nieren und der (still leidenden) Leber zu schaffen, wenn vor allem  die "freien Radikale" überhand nehmen.  

Ein weiteres Gift ist Formaldehyd in neuen Möbeln, Spanplatten, Textilien, Kosmetik, usw.

Ich habe heute mal mein Waschpulverpaket (größter Deutscher Hersteller) angeschaut, um mal zu sehen, was dort drauf steht [die Sache ist mir bekannt; auch hier im Forum haben wir darüber geschrieben] : Empfehlung Augenschutz (???) zu tragen beim Einfüllen des Pulvers, damit nichts ins Auge kommt; für uns aber wichtig, die Tenside, spielen eine große Rolle in der Kosmetik (und häufiger ist schon zu lesen: ohne Tenside).

https://de.wikipedia.org/wiki/Tenside

Dies sind nur 3 Beispiele von sehr vielen!

Ergibt sich die Frage, warum wird "vor all den Dingen" nicht gewarnt? Dies geschieht z.T. nur in "nicht verständlicher" Form. Beispiel, wie es sein müsste: Würdest du noch in einem Backshop dein Brot kaufen, wenn an der Tür stehen würde  "Um unsere Backwaren billiger herzustellen, müssen wir Backtriebsmittel (Hilfsmittel) verwenden, die Krebs und andere Beschwerden des Immunsystems hervorrufen können"? 

Schau dir gut die Links von Pinie an; da kannst du (alle hier) viel draus lernen.

LG

Richard-Paul

P.S.: Ich könnte einen ganzen Roman hierzu schreiben!

 

Lieber Richard-Paul,

danke für die interessanten Hinweise, auch von Pinie. Ich habe auch schon überlegt, ob es vom Waschmittel kommt. Aber warum dann auf einmal. Dann finde ich die Überlegung, die HLAB27 auch angesprochen hat, und die ich auch hatte, weil ich die Irritationen im Schambereich erst in den letzten Jahren verstärkt hatte, aber nun ist es völlig aus dem Gleichgewicht gekommen, neben all den Gelenkproblemen, die sich in den letzten Jahren auch extrem verstärkt haben.

Zum Waschen: ich trage nur weiße Baumwollunterwäsche, die ich mindestens bei 60 Grad wasche. Ca. alle 4 Wochen auch bei 90 Grad. Dann habe ich bei meiner Waschmaschine (Miele) einen Extra-Spülgang fest einprogrammiert und ich wasche nur mit Wasser plus, Weichspüler verwende ich nicht. Und auch meine Oberteile sind alle aus Baumwolle.

LG

turtle

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HLAB27

Turtle, hast du denn schon einmal von der Sorion Creme gehört? Hier gibt es im Forum ein paar Threads dazu - Vielen hat sie sehr gut geholfen. Hiervon gibt es auch ein Shampoo. Desweiteren gibt es die Psorolin Seife und auch eine Creme dazu - mir hilft beides vor allem im Genital- und Analbereich gut.

Bei mir tritt die Psoriasis inversa zyklisch auf (also hormonell bedingt). Meine FÄ und der Dermatologe haben mir gesagt, dass sich die Psoriasis mit den Wechseljahren verschlechtern, aber auch verbessern kann.

Ich danke dir auf jeden Fall, dass du sehr ausführlich schreibst. Das hilft sehr Vielen die hier still mitlesen.

Eine Frage hätte ich aber noch an dich - wurde denn von deinem Arzt auch deine aktuellen Leberwerte überprüft? Also Gamma-GT, GOT und GPT sowie die AP (alkalische Phosphatase)? Die Leber reagiert sehr gerne bei Überlastung mit Juckreiz auf der Haut. Die Überlastung der Niere zeigt sich gerne mit Gelenkbeschwerden... Daher frage ich. Und bei Psoriasis ist nachgewiesen, dass es häufig Probleme mit Leber und Niere gibt. Wenn diese beiden Organe - welche für die Entgiftung zuständig sind - durch toxische Belastungen (Viren, Bakterien, Parasiten, Hormonpräparate, Medikamente, Umweltgifte,...) überlastet werden kommt es zu "Ausweichreaktionen" in Form von Juckreiz, Hautausschlägen, arthritische Beschwerden und noch Vieles mehr.

Hast du denn vor dem Einsetzen der Wechseljahre Hormone genommen?

Durch eine hormonelle Umstellungsphase wird vor allem auch die Leber belastet, denn diese baut vor allem das Östrogen ab. Kommt dieser Abbau nicht mehr vorran, dann kann es zu Problemen kommen. Desweiteren ist die Schilddrüse ein Organ welches abhängig ist von der Leber und so kann eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden...

Langer Rede - kurzer Sinn: ein großes Blutbild mit zusätzlicher Bestimmung der AP und Schilddrüsenhormone wäre gut.

Was den Hautarzt angeht - da bin ich voll bei Donna. Hier würde ich mir einen anderen suchen - sofern es deine Lebensumstände auch zulassen.

Liebe Grüße

bearbeitet von HLAB27
Rechtschreibung

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turtle
vor 28 Minuten schrieb Donna:

Hallo turtle

Wenn du dich nich wohl fühlst würde ich mich nach einem anderen Arzt umsehen.

Hast du eine Uni in der Nähe? Vielleicht wäre das ein Gedanke wert.

Ich bin in der Uni Erlangen in Behandlung und fühle mich da sehr gut aufgehoben. 

Habe da Hautklinik und Rheumatologie in einem Haus. Ist natürlich praktisch.

Die haben da auch eine PSO Sprechstunde.

LG Donna

Danke Donna,

zu meinem Usernamen turtle. Ich habe seit meiner Kindheit einen besonderen Bezug zu Schildkröten. Vielleicht, weil sie so einen dicken Panzer haben und sich einfach in sich verkriechen können. Ich finde sie faszinierend.

Ich komme aus dem Landkreis München und arbeite in München. Wir haben hier die Biederstein-Klinik, in der ich vor Jahren war (bevor die Kinder geboren wurden). Ich weiß aber nicht mehr weswegen.

Dann gibt es die Hautklinik in der Pettenkoferstr., die auch eine Pso-Sprechstunde hat. Ich hatte auch schon überlegt, dort hinzugehen. Doch nun wollte ich erst einmal die Biopsie abwarten. Und so viele Dinge parallel zu machen, hilft auch nicht unbedingt. Also eins nach dem anderen.

Außerdem war ich auch noch bei einer anderen Hautärztin Frau Dr. Voigtländer in München in der Sendlinger Str., die ich sehr sympathisch fand und die sich Zeit genommen hatte. Sie meinte von sich aus, dass das sehr gut auch Schuppenflechte sein könnte, zumal ich es auch unter den Achseln, in den Hautfalten zwischen Oberschenkel und Rumpf habe und auch teils in der Pofalte und am After. Aber von einem Mal kann man wenig sagen. Sie hatte mir das Cicaplast verschrieben. Wir werden sehen, was die Biopsie in Unterschleißheim bringt.

LG

turtle

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turtle
vor 3 Stunden schrieb HLAB27:

Turtle, hast du denn schon einmal von der Sorion Creme gehört? Hier gibt es im Forum ein paar Threads dazu - Vielen hat sie sehr gut geholfen. Hiervon gibt es auch ein Shampoo. Desweiteren gibt es die Psorolin Seife und auch eine Creme dazu - mir hilft beides vor allem im Genital- und Analbereich gut.

Bei mir tritt die Psoriasis inversa zyklisch auf (also hormonell bedingt). Meine FÄ und der Dermatologe haben mir gesagt, dass sich die Psoriasis mit den Wechseljahren verschlechtern, aber auch verbessern kann.

Ich danke dir auf jeden Fall, dass du sehr ausführlich schreibst. Das hilft sehr Vielen die hier still mitlesen.

Eine Frage hätte ich aber noch an dich - wurde denn von deinem Arzt auch deine aktuellen Leberwerte überprüft? Also Gamma-GT, GOT und GPT sowie die AP (alkalische Phosphatase)? Die Leber reagiert sehr gerne bei Überlastung mit Juckreiz auf der Haut. Die Überlastung der Niere zeigt sich gerne mit Gelenkbeschwerden... Daher frage ich. Und bei Psoriasis ist nachgewiesen, dass es häufig Probleme mit Leber und Niere gibt. Wenn diese beiden Organe - welche für die Entgiftung zuständig sind - durch toxische Belastungen (Viren, Bakterien, Parasiten, Hormonpräparate, Medikamente, Umweltgifte,...) überlastet werden kommt es zu "Ausweichreaktionen" in Form von Juckreiz, Hautausschlägen, arthritische Beschwerden und noch Vieles mehr.

Hast du denn vor dem Einsetzen der Wechseljahre Hormone genommen?

Durch eine hormonelle Umstellungsphase wird vor allem auch die Leber belastet, denn diese baut vor allem das Östrogen ab. Kommt dieser Abbau nicht mehr vorran, dann kann es zu Problemen kommen. Desweiteren ist die Schilddrüse ein Organ welches abhängig ist von der Leber und so kann eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden...

Langer Rede - kurzer Sinn: ein großes Blutbild mit zusätzlicher Bestimmung der AP und Schilddrüsenhormone wäre gut.

Was den Hautarzt angeht - da bin ich voll bei Donna. Hier würde ich mir einen anderen suchen - sofern es deine Lebensumstände auch zulassen.

Liebe Grüße

Liebe HLAB27,

ich habe das erste Mal hier im Forum von der Sorion Creme gehört. Und nun auch gegooglet . Ich werde es mir besorgen und dann teste ich mal. Vielleicht hat das ja besseren Erfolg.

Ich habe vor meinen Wechseljahren keine Hormone genommen, außer zeitweilig dem Gelbkörperhormon wegen einer Fehlgeburt und einer erneuten Schwangerschaft. Die Pille habe ich nie genommen und außer der östrogenhaltigen Creme für ca. 1,5 Wochen auch sonst nichts. Auch vermute ich, dass ich eigentlich schon (fast) durch bin durch die Wechseljahre. Die Hochphase der Umstellung ist wahrscheinlich so vor 2 bis 4 Jahren gewesen.

Ich habe aber die letzten Monate unheimlich viel Diclophenac wegen der Schmerzen genommen bis mein Magen gestreikt hat. Denn das erste, was die Ärzte verschreiben, ist ein Schmerzmittel. Dann bin ich auf Etoricoxib gewechselt, versuche aber momentan ohne Schmerzmittel auszukommen.

Wahrscheinlich warte ich jetzt mal die Biopsie ab und werde mir abhängig von den Ergebnissen einen neuen Dermatologen suchen bzw. in die Klinik Pettenkoferstr. gehen oder auch zu Frau Voigtländer, da ich von ihr den Eindruck hatte, dass sie sich mehr Zeit nimmt. Wäre also wert, es auszuprobieren, wie sie in der weiteren Behandlung ist. Frau Dr. Voigtländer ist außerdem auch besser zu erreichen, v.a. von der Arbeit. Sonst nimmt es sich nicht allzu viel.

Meine Leberwerte wurden aktuell nicht bestimmt. Es wurde nur Mitte des Jahres ein kleines Blutbild gemacht. Mit TSH , der normal ist. Ich werde meinen Hausarzt darauf ansprechen. Aber da erst ein kleinen Blutbild gemacht wurde, wollte ich eigentlich noch etwas abwarten. Zumal ich diesen Sommer auch den Hausarzt gewechselt habe. Mein Hausarzt hatte vor einiger Zeit seine Praxis aus Altersgründen aufgegeben. So hatte ich mir einen anderen gesucht, bei dem ich mich aber nicht allzu ernst genommen fühlte. Deswegen habe ich diesen Sommer den Schritt gewagt, noch mal zu einem anderen Arzt zu gehen, mit dem ich auch Befunde diskutieren kann.

Nachdem ich eigentlich seit letztem Herbst ständig krank war, teilweise auch sehr heftig und dann im Frühjahr auch noch die Sensibilitätsstörungen in den Füßen dazu kamen, bin ich zum Orthopäden und Neurologen, die mit mir einiges an Diagnostik und Ausschlussdiagnostik gemacht haben. Bei mir ist der Vitamin B12-Wert im unteren Bereich (aber nach weiteren Tests nicht weiter behandlungswürdig) und IgM und IgG wurden 2 mal innerhalb von 8 Wochen bestimmt, nur der IgM lag beides Mal bei 1,35, der IgM Line Blot ist aber negativ. So meinte mein alter Hausarzt, dass das keine Borreliose sei.

 

 

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HLAB27

Liebe turtle,

danke dir für deine Antwort!

Ja, ich würde auch in jedem Fall die Biopsie abwarten.

Zu den Schilddrüsenhormonen wollte ich dir nur sagen - ich hatte in der Familie und im Freundeskreis nun mehrfach den Fall, dass der TSH völlig normal war und die Schilddrüse trotzdem betroffen war. Der Endokrinologe hat den Betroffenen (unabhängig voneinander) gesagt, dass der TSH alleine wenig über die Schilddrüse aussagt und T3 und T4 für eine genaue Diagnose entscheidend sind.

Das sind doch tolle Neuigkeiten, dass es keine Borreliose ist! Das wäre wirklich eine fatale Diagnose...

Ich drücke dir die Daumen, dass du in dem Ganzen vorwärts kommst und vor allem dass deine Ärzte mit dir gehen! Das ist meiner Meinung nach das Allerwichtigste und eine Biopsie ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung...

Liebe Grüße

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