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pollypocket

Werte Frau Charitidou,

Kann es sein, dass sich die Kopfhaut an ein Mittel zur Schuppenablösung gewöhnt und dieses deshalb nahezu wirkungslos bleibt? Nach unendlich vielen Versuchen die Psoriasis zu lindern,, habe ich von der Hautärztin eine angemischte Salbe bekommen. Sie enthält neben Salicylsäure auch Clobetasolproplonat ( wenn ich das richtig entziffert habe) und löst die Schuppen hervorragend. Ich soll sie mindestens einmal die Woche über Nacht einwirken lassen. Das geschieht am Wochenende, denn als "Frau Holle" gehe ich ungern unter Leute. Das Problem ist , dass ich immer kürzere Abstände wählen muss, weil ich es nicht mehr aushalte ( Spannen der Kopfhaut , Juckreiz, Helmgefühl ) Ich habe das Gefühl, die Kopfhaut wird immer trockener. Die Schuppen rieseln immer, auch wenn kleiner, als direkt nach der Abschuppung mit der Salbe. Ich trage auch noch oft Klettenwurzelöl auf, das mir in der Kur sehr geholfen hat. Das war auch die einzige Zeit, nach der ich wochenlang Ruhe hatte. Ich weiß nicht, wie ich auch die entzündete Kopfhaut beruhigen kann , denn durch die dicken Haare kann ich doch nicht noch zusätzlich Daivobet oder ähnliches auftragen. Ich bin ziemlich ratlos. Es nervt unendlich, vom Rest des Körpers ganz zu schweigen, aber da hoffe ich , dass es im Sommer wieder weggeht, bei der Kopfhaut leider nicht.

Vielen Dank im voraus

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Ioanna.Charitidou

Hallo,

wenn ich richtig verstanden habe, benutzen Sie die angemischte Salbe mit Salizylsäure und Clobetasolpropionat  1 bis 2 Mal wöchentlich. Machen Sie auch etwas anderes in der Zwischenzeit?

Ein unterstützendes Schampoo gegen Psoriasis oder auch die schuppenlösende Lösung LOYON könnten Sie  ausprobieren. Sicherlich wäre Salizylsäure und Kortison auf Dauer nicht das Optimale! Alternativ wäre auch eine Bestrahlungstherapie der Kopfhaut auch möglich.

Wenn Sie aber auch eine ausgeprägte Psoriasis des Körpers haben und eine systemische Therapie in Frage kommt, dann würde auch die Psoriasis der Kopfhaut davon profitieren!

Grüsse,

I. Charitidou

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