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Elli81

Hallo! Bin neu hier!

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Elli81

Hallöchen, ich bin die Neue!  

Es geht um folgendes... Mein Partner hat seit einem Jahr die Diagnose Psoriasis mit Artritis!  War letztes Jahr echt schlimm und er tat mir echt leid!!  Er wurde jedoch schnell und sehr gut behandelt, war im Juni sogar 3 Wochen in Kur und alles ist eigentlich bestens!  Der Reha Bericht besagt, das er es wohl nicht schlimm hat und keine Verschlechterung zu erwarten sei!  Er hat diese Bäder gemacht, er hat Lichttherapie gemacht, hat alles wunderbar geholfen!  Vor ca 4 Monaten ließ er sich dann Biologica verschreiben und schwört darauf!!!  Er geht regelmäßig ins Fitnesstudio und hatte auch Physiotherapie!  

Mittlerweile ist es aber so, das er sich nur noch und ausschließlich um sich selbst kümmert und um nicht's mehr sonst!!  Wir haben 2 gemeinsame Kinder, die interessieren ihn nicht mehr und ich schon gar nicht und manchmal ist er tooot sterbenskrank, obwohl nichts ist und auch nicht sein kann!  Jetzt hat er sich auch krank schreiben lassen, weil es draußen kalt ist und ich Frage mich, ob das wirklich nötig is, weil zum Sport und Sachen die Spaß machen ist es nicht zu kalt!!!  Ich finde das etwas seltsam...  

Geht es hier jemand ähnlich oder kann mir tips geben oder so??  

Danke für's lesen schon mal!!  

LG 

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Pfui Spinne

Hi Elli81,

eine Ferndiagnose eurer Situation ist - abgesehen davon dass ich nicht vom Fach bin - schwierig.

Es ist nicht von vornherein auszuschließen, dass es deinem Partner schlechter geht, als du selbst mitbekommst.

Wenn es sich aber so verhält, wie du es empfindest, liegt wohl ein psychologisches Problem vor. Man kann sich in seine Krankheit (insbesondere bei ernsthaften Erkrankungen und PSA ist nicht ganz ohne) ganz prima hineinsteigern. Das muss nicht unbedingt Egomanie sein, sondern kann auch mit Ängsten zu tun haben, die als solche durchaus ihre Berechtigung haben, auch wenn die Reaktion darauf unangemessen ist. Oder es stecken Depressionen dahinter, was bei PSA auch nicht ganz fernliegend wäre.

Und noch mal ganz spekulativ, auch auf die Gefahr hin, dir zu nahe zu treten: Vielleicht gibt es auch ein anderweitiges Beziehungsproblem bei euch oder hat dein Partner ein anderweitiges persönliches Problem (z.B. Stress auf Arbeit) und sein Verhalten ist zumindest auch eine Reaktion darauf.

Hier hilft wohl nur ein offenes Gespräch und ggf. professionelle Hilfe. Oder mal eine gute Freundin oder einen guten Freund, die/der euch beide kennt, um ehrliche Einschätzung der Situation bitten.

Gruß

Pfui Spinne

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sia

Pfui Spinne hat im Prinzip schon alles gesagt. 

Eine Frage wäre noch, welches Biological er nimmt. Einige haben nämlich als mögliche Nebenwirkungen auch Depressionen im Angebot. Das solltest du mal mit dem behandelten Arzt besprechen. Evt. ist es eine Möglichkeit zum nächsten Termin mitzugehen und das anzusprechen.

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    • Elli81
      By Elli81
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      Mittlerweile ist es aber so, das er sich nur noch und ausschließlich um sich selbst kümmert und um nicht's mehr sonst!!  Wir haben 2 gemeinsame Kinder, die interessieren ihn nicht mehr und ich schon gar nicht und manchmal ist er tooot sterbenskrank, obwohl nichts ist und auch nicht sein kann!  Jetzt hat er sich auch krank schreiben lassen, weil es draußen kalt ist und ich Frage mich, ob das wirklich nötig is, weil zum Sport und Sachen die Spaß machen ist es nicht zu kalt!!!  Ich finde das etwas seltsam...  
      Geht es hier jemand ähnlich oder kann mir tips geben oder so??  
      Danke für's lesen schon mal!!  
      LG 
    • mJULIEm
      By mJULIEm
      Hallo, ich habe eine Frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
      Mein Freund hat PSO und leidet momentan sehr darunter. Mich stört es in keiner Weise, ich liebe ihn so wie er ist. Leider leidet unser Liebesleben auch etwas darunter, es ist zwar jedes Mal für uns beide sehr schön aber ich spüre, wie er sich manchmal versuch vor mir zu verstecken. Wir habe auch schon darüber gesprochen und er hat mir gesagt, dass er sich teilweise selbst nicht sehen will, weil er sich so unwohl fühlt.
      Er hat seine PSO noch nicht akzeptiert.
      Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich ihm dabei helfen kann?
      Was fühlt sich gut an (streicheln oder in Ruhe lassen) und was ist eher unangenehm?
      Ich komme mir momentan sehr hilflos vor, weil ich nicht weiß wie ich ihm helfen kann...
      Liebe Grüße
      Julie
    • idi1
      By idi1
      Hallo!
      Ich bin neu in diesem Forum und hab schon ein bisschen herumgesucht, aber nix zu diesem Thema gefunden:
      Mein Mann hat vor ein paar Monaten die Diagnose PSA bekommen, leidet aber schon einige Jahre darunter. Der Haut sieht man es kaum an, die Gelenke sind aber arg betroffen. Seit der Diagnose bzw. seit er sich informiert geht es ihm psychisch sehr schlecht.
      Ich frage mich, wie es anderen Angehörigen geht, was sie tun und wie sie unterstützend wirken und trotzdem so "unbelastet" wie möglich bleiben.
      Außerdem ist es schwierig zu wissen, ob das "Geht schon, denk positiv"-Reden nicht eher nervig und deprimierend ist, aber nix zu sagen, ist auch nicht nett und "Ja das ist so furchtbar jetzt verzweifeln wir mal gemeinsam"-Reden kanns ja schon gar nicht sein.
      Wie also soll ich reagieren, wenn es ihm schlecht geht und er Schmerzen hat und wenn er total deprimiert und pessimistisch in die Zukunft schaut?
      Und können sich irgendwo Angehörige untereinander austauschen? Sich mal ehrlich unterhalten, wie es einem geht, denn dem Betroffenen kann man das ja nicht sagen, denn das würde die "Abwärtsspirale" nur noch mehr nach unten drehen oder ist es gar umgekehrt?
      Wäre es gut zu sagen, dass man sich große Sorgen macht und selber nicht weiß, wie die Zukunft werden soll, wenns richtig schlimm wird, damit der Partner sich nicht "zu sehr" fallen lässt und Verantwortung übernimmt und grad deshalb sich bemüht, etwas positiver zu sein?
      Fragen über Fragen!
      Ist wer da, dem es gleich geht, mir Antworten geben kann oder gibts schon ein Thema dafür?
      Danke
      Idi
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