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Finefee 211

Hallo ihr alle,

Ich bin zur Zeit etwas in Sorge. Habe meine Diagnose psoriasis Arthritis seit November 2016. Zunächst mit mt x 15 mg,dann 20 mg behandelt ohne erolg,dann kam benepali dazu. Das hat ganz gut angeschlagen allerdings nach acht Monaten seine Wirkung zunehmend verloren,d.h.die Spritze hielt nur noch die halbe Zeit ihre wirkung. Nun nehme ich seit sechs Wochen humira zusätzlich zum mtx.

. Sofort hatte ich Verbesserungen an Händen und Füßen( habe pustulosa palmoplantaris) und gelenken. Einzig meine Links schulte r und der linke Ellbogen machen mir noch zu schaffen,aber hier verneint der rheumatische einen Zusammenhang zur psoA.

Jetzt meine sorge: ich habe nach  der zweiten Spritze humira einen stark juckenden Ausschlag am bauch, gesäß und Oberschenkel bekommen. Kleine juckende pöckchen. Zusätzlich habe ich seit 4 Wochen von der hausärztin noch ein Antidepressiva  ( amineurin12,5 mg)und Schmerzmittel für die schulterbeschwerden  bekommen. Ich 600 und novalminsulfon 500. Diese Tabletten habe ich jetzt abgesetzt,da der Ausschlag sich ausbreitet. War noch nicht beim Arzt. Hab sorge,das ich humira absetzen muss. Kann der Ausschlag von humira  kommen? Der Juckreiz ist am schlimmsten.

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arni

Was hast Du abgesetzt? Die Schmerzmedikamente? Denkst Du die Hautbeteiligung kommen davon? 

Da geht kein Weg dran vorbei! Du musst das einem Arzt Deiner Wahl zeigen. Entweder einem Hautarzt, Hausarzt oder falls vorhanden dem Rheumatologen.

Wie verhält es sich mit Ausschlag? Wird er mit der Zeit besser und bei der nächsten Humira Spritze wieder schlimmer? 

Ich musste Enbrel wie auch Humira wegen solcher Allergie/Unverträglichkeit absetzen. Unter Humira fing es harmlos an. Erst wenige Pusteln und mit jeder Spritze wurden es mehr. Als ich die letzte Spritze gesetzt hatte, bekam ich diese juckenden Dingern am ganzen Oberkörper, Bauch, bisschen die Arme und Oberschenkeln. Ich sah aus wie ein Masernpatient. Wurde sofort an einem Kortison Tropf gehangen. 

Im Beipackzettel steht auch drin, dass im Falle eines Hautauschlages unverzüglich ein Arzt zu konsultieren ist. Zudem steht es unter "häufige" Nebenwirkung. 

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Finefee 211

Liebe Arnhild,vielen Dank für deine Antwort. Ich hab ja diese Befürchtung gehabt,dass der Ausschlag von humira kommt. Im Moment geht er allerdings zurück. Ich weiß ich sollte zum arzt, der Hautarzt hat keine Termine nicht mal notfallmäßig. 

Und im Netz habe ich so wenige Aussage dazu in Zusammenhang mit humir a gefunden. Nur meist positive Erfahrungen,auch hier im netz. Deshalb dachte ich es könnten die anderen Medis sein,da die auch neu sind und jedes Medikament eine Reaktion auslösen kann. Aber ich sehe ein ich komme nicht um einen Arztbesuch herum. Ich wäre gerne mal ohne ausgekommen. Ich mag sie einfach alle nicht mehr sehen....

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arni

... das kann ich verstehen ;) Würde auch gerne mal wieder wenigstens 14 Tage lang keine Arztpraxis von innen sehen. Aber nützt ja nix. Auf in den Kampf! :D

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Finefee 211

So,jetzt habe ich endlich meinen rheumatologen erreicht,d.h. Er hat versucht mich zurück zu rufen,aber mir eine Nachricht auf dem AB hinterlassen. Ist schwierig mit dem Kontak,da er in einer Rückbesinnung arbeitet und man nur dreimal die Woche für zwei Stunden überhaupt das Sekretärin erreicht und das zu einer zeit,in der es in meinem Beruf nahezu unmöglich ist zu telefonieren

Ich muss mit dem humira mindestens 4 Wochen pausieren. Nächsten Donnerstag kann ich dann zu meiner hausärztin. Auch ein Dilemma mit den terminen, hat nur zwei Nachmittage die Woche auf und an einem der beiden Tage muss ich grundsätzlich auch noch länger arbeiten. Ich muss nur dringend noch was gegen den Juckreiz haben ausser cetirizin und loratadin. 

Jetzt meine Frage,Sorge. Woran erkenne ich einen Pisa schub, ist der gleich da,wenn die pustolosa an Händen und Füßen zurück kommt, gelenkschmerzen   ? Oder was muss noch passieren? Hatte in den ganzen sieben Jahren vor der Diagnose ständig die hauterscheinung und wechselnde Schmerzen,nie schwellung,wenig Ergüsse. Woran erkenne ich da einen Unterschied? Oder war das ein so langer schub mit unterschiedlicher intensität? Bin noch Neuling und vielleicht Stelle ich doofe Fragen

Sorry oben muss es heissen : rheumaambulanz. Mit dem Tablet und der Rechtschreibung,bzw. Autokorrektur ist es echt mühselig

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Reiki

Juckender Hautausschlag kommt unter Novalgin sehr häufig vor. Da s nun, nach dem absetzen besser wird würde ich es fast darauf schieben. Ist natürlich nur eine Vermutung.

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Finefee 211

Mhm, ich nehme weiterhin kein novalmin, Ibu oder amitriptillin mehr,habe aber eine weitere humira zwischendurch gesetzt. Leider verbreitete sich der Ausschlag erneut,so dass ich jetzt davon ausgehe,dass er von humira kommt. 

Leider

Hab angst,dass es meine Symptome wiederkommen.

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arni

Die Erreichbarkeit Deiner Ärzte ist ja echt miserabel. Insbesondere wenn man sie dringend braucht. 

Das Aussetzen von Humira finde ich gut. Deine Dermatologin kann Dir sicherlich am Donnerstag etwas gegen den Juckreiz geben.

Die Wirkung von Humira endet ja nicht mit der letzten Spritze. Es wirkt noch ein bisschen nach. Aber wenn Du so lange in einem Dauerschub bist (so hört es sich für mich an), werden natürlich die Beschwerden auch irgendwann wieder anfangen. 

Ich persönlich befürchte aber, dass Humira für Dich keine Option mehr sein. 

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Finefee 211

Hallo arni,

Wenn die Wirkung noch anhält,dann leider im negativen. Hautzustand verschlechtert sich gerade zunehmend,Schmerzen kommen zurück. Noch lässt es sich aushalten. Glaube bei mir hängt das auch mit meiner pollenallergie zusammen,kann das sein? Wetter wird besser und schwups kommen neben Heuschnupfen auch die anderen Symptome stärker zum Vorschein. Hab eine Termin beim Hausarzt. Dermatologisch erst Ende  Mai!!! Der hat nicht mal Zeit für einen akutbesuch.

wenn's so schlimm ist soll ich in eine hautklinik. Hmmmm

du hast bestimmt recht mit dem humira,das wird's nicht mehr sein. Mal sehen was es dann noch gibt beim rheumatologen. 

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arni

Natürlich. Eine Pollenallergie haut noch mal alles kräftig durcheinander. 

Das wäre mein nächster Gedanke gewesen. Wenn kein Facharzt zur Verfügung steht, ist der Weg in eine Fachklinik sinnvoll. Zumindest in eine Ambulanz. 

Und keine Sorge. Du hast zum Glück noch eine ganze Reihe von Medikamenten zur Verfügung! 

 

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Finefee 211
Am 22.4.2018 um 04:52 schrieb Finefee 211:

Hallo ihr alle,

Ich leide jetzt seit 3 Wochen unter einem extrem juckenden exem nach humira gabe.Meine Nächte sind kurz, nehme 4 antihistaminika am tag, lotion L mit polidocanol und ich werde trotzdem noch verrückt vom jucken. Kann mir einer sagen, wie lange so ein Arzneimittel exanthem dauern kann? Bin krank geschrieben,will aber dringend wieder arbeiten. So kann ich das aber nicht! Schlaf katastrophal, tagsüber kratzen an den unmöglichsten Stellen. Da kann ich doch nicht arbeiten gehen. Humira nehme ich jetzt Dritte Woche nicht mehr. Wie lang muss ich das noch aushalten?

 

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    • M¡ch3ll3
      Von M¡ch3ll3
      Hallo liebe Nutzer des Forums,
      ich würde mich gern über ein paar Tips oder einem Rat freuen. Und zwar nehme ich Humira und das noch nicht lange, seit Ende Mai. Dabei ist es ja so, dass das Immunsystem runtergefahren wird und man mehr oder weniger anfällig für Infektionen ist. Bei mir ist es so, dass ich sehr schnell mal Halsschmerzen bekomme. Auch als ich Humira noch nicht genommen habe war ich sehr anfällig für Infekte und des weiteren. Das betrifft auch die Zeit, als ich noch gesund war. Ich wohne mit meiner Familie unter einem Dach, wir sind zu 5. und da wird es schon krittisch, wenn mal jmd krank ist. Auch dann, wenn die kalten Jahreszeiten kommen werde ich Menschen begegnen die erkältet sind oder ähnliches, das ist ja auch normal. Also ich bin jetzt schon dabei mir oft die Hände zu desinfizieren und Abstand von erkälteten Personen zu halten. Im Herbst/Winter wird das aber ja viel mehr Leute betreffen als im Sommer und da überlege ich, wenn ich rausgehe immer einen Mundschutz dabei zu haben, falls ich an der Schlange stehe oder in der Bahn oder im Bus bin und dort einige Leute die erkältet sind für mich eine ‚Gefahr‘ darstellen. Was ich noch machen werde ist öfter Hände waschen, lieber zu warm als zu luftig angezogen sein. Was könnte ich noch tun, um wirklich kein Risiko einzugehen. Handschuhe tragen wenn es kälter wird vielleicht. 
      Danke wer sich das durchliest und mir weiterhelfen möchte  ich freu mich schon auf eure Antworten.
      LG Michelle 
    • tichu
      Von tichu
      Hallo, 
      ich bin Tschechin, 30 Jahre alt, seit 7 Jahre mit Psoriasis und 5 Jahre mit PsA. In Tschechei gibt fast kein Info von Leute welchen Biologische Mittel nehmen , weil diese Heilung sehr teuer ist und die Krankenkassen sparen. Ich habe mehr als 1.5 Jahr um diese Heilung gekämpft (musste alle Mitteln wie Salazopyrin, Medrol durchgehen), leider haben diese alle Mittel meine Krankheit noch verschlimert :-( Ich bin HLA 27 negativ, Rheumafaktor negativ und mein CRP ist max 2 :-))) Gesund wie ein Baby, ein Fall für Psychiatr, das habe ich letzte Jahre von Ärzte zugehört... Aber Röntgen zeigt Etzündungen und Veränderungen (mein ein SI Gelenk hat ganz zusammengewachsen). Seit 4 Monaten habe ich Humira gespritzt, erste Monat war alles toll, ohne Schmerzen, Psoriasis war nach 2 Wochen ganz weg. Nach einem Monat habe ich gemerkt, dass ich ein Ausschlag auf meinen Zehen habe, es war etwas anderes als Psoriasis, dann zweite Monat habe ich Halsschmerzen bekommen (nicht wie bei Erkältung, die waren schlimmer) Dritte Monat war ich total ko - riesigen Muskelschmerzen in ganzem Körper, Schwellungen (jeden Tag verschiedene Stellen, wie Lippe, Augenlid, Füsse, häufig auch bei Gelenken (Bände) und kleine Fingergelenke mit welchen hatte ich niemals Proleme. Jetzt bin ich 1.5 Monat nach absetzen von Humira und es hat sich überhaupt nicht verbessert. Bitte haben sie ähnliche Erfahrungen mit Biologische Heilung? Mein Arzt (einzige welcher mir glaubt) ein Chefarzt aus Pilsen wollte jetzt noch ein Monat warten bis Humira aus dem Körper rauskommt und dann noch Enbrel versuchen (es hängt an Krankenkasse, ob sie die Heilung wieder bestätigt). Ich habe aber grosse Panik, dass es gleich wie mit Humira werde. Ich würde froh, wenn mir jemand hier Rat geben könnte. 
       
      Entschuldigen sie mich bitte für meine Grammatik :-)
       
      LG
      Jana aus Tschechei 
    • Caris 13
      Von Caris 13
      Liebe Forum-Mitglieder,
      Wer von euch hat unter Humira heftige Muskel-und Rückenschmerzen erlebt.
      bereits 6 Stunden nach Erstanwendung  am 15.1.2019 konnte ich mich kaum mehr bewegen, heftige Muskelschmerzen am linken Arm und akute Entzündung des costo-transversalgelenkes TH6 links ( Kernspin ), sodaß ich nur noch mit stärksten Schmerzmitteln und nur bis jetzt nach 4 Wochen sitzend schlafen  kann/konnte. In der Klinik , in die ich schließlich in meiner Not ging, sagten sie ,es sei ausgeschlossen, daß es von Humira, das ich dann erneut am 30.1.2019 spritzte , käme.Man gab mir einen Termin beim Wirbelsäulenspezialisten , der morgen das Gelenk an der Brustwirbelsäule mit Bubivacain infiltrieren möchte.
      Das halte 8 Stunden an.dann müsse man es noch mehrfach machen , um mein Schmerzempfinden umzustimmen.
      Nun habe ich aber gelesen , daß es NW  bei Humira mit Muskelschmerzen gibt.Ich habe auch Fascikulationen ( feine Muskelzuckungen) an der betroffenen Muskulatur und Gefühlsstörungen bei bestimmten Haltungen des linken Arms.
      Es sei ein zufälliges Zusammentreffen und ich solle mit Humira weitermachen.
      Kennt das jemand von euch. Sind es Nebenwirkungen von Humira ( auf das ich solche Hoffnungen setzte) ?
      Ich bin recht verzweifelt, auch weil die Schmerzambulanz , die ich dann zusätzlich aufsuchte,mich nicht ernst nahm.
      Was soll ich tun, mein Rheumatologe sagt, er schicke mich zum Orthopäden, es sei nicht rheumatologisch ( obwohl ich nur mit Oxygesic akut wenige Stunden schlafen kann).
      ich habe die Schmerzen aber real. Warum soll ich jetzt plötzlich mit 66 Jahren  "psychisch " sein. Mußte Mallorca-Urlaub absagen. kostete mich 500 Euro, weil ich ja als chronisch
      Kranke ,keine Reiserücktritsversicherung machen kann.
       
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