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falk75

Taltz mit MTX

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falk75

Hallo zusammen. 

Bin nun nach mehreren Versuchen und Medikamenten nun bei Taltz angekommen. Mein Doktor will mir es auch verschreiben nur hat dieser wenig Erfahrung mit dem relativ neuen Medikament nur wenig Erfahrung. 

Nun meine eigentliche Frage. Da ich PSA habe und mir die Wirbelsäule und meine Gelenke große Schwierigkeiten machen würde ich hier gerne wissen ob ein Taltz Patient auch mit MTX die Behandlung hat , da ja Taltz eher für die Haut sein soll. Hatte vorher die Behandlung mit Cimzia und MTX. Diese ist aber nun nach fast einem Jahr die Wirkung verschwunden und ich muss nun ein Neues ( Taltz) probieren. Habe da etwas schiess davor,da ich bis jetzt immer grosse Schwierigkeiten mit den Nebenwirkungen bekommen habe. Wäre dankbar für eine positive Antwort. 

Euch alles Gute . 

Gruß Falk 75

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Claudia

Taltz ist inzwischen ja auch für die Behandlung der Psoriasis arthritis zugelassen. 

Meinst du mit deiner Frage oder Suche Patienten, die Taltz und MTX gleichzeitig bekommen?

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mafa

Hallo an alle an diesem Thema Interessierten,

bei mir wurde 2005 PSA festgestellt, die anfangs nur mit Gelenkbeteiligung auftrat. Erst nach und nach kam die Schuppenflechte dazu. 

 Arava und MTX 7,5 mg Tabletten wurden 2007 durch einen Rheumatologen-Wechsel wegen Ineffektivität eingestellt. Ich erhielt ab 2008 Humira 40mg alle 14 Tage und MTX 15 mg, wurde in 2012 auf 17,5 mg wöchentlich erhöht. Die Schmerzen an den Gelenken wurden erträglicher und auch die Schuppenflechte ging zurück. Es verblieben  3 - 5 hartnäckige Stellen, mein Rheumatologe ersetzte deswegen im September 2017 Humira durch Stelara.

Erst gingen die hartnäckigen Stellen weg und sind zur Zeit noch weg, aber so nach und nach traten neue Stellen auf und auch die Kopfhaut wurde wieder stark befallen. Zudem fingen Gelenkschmerzen an, die sich schnell  steigerten.

Am Freitag 18.05.18 hatte ich einen Termin beim Arzt und er stellte mich um auf Taltz. Am Samstag spritzte ich lt. Verordnung darauf hin 2x 80 mg mit Pen. Das war sehr schmerzhaft und das Brennen ließ erst so nach ca. 15 min nach. Gestern  war alles besser, z. B. Flechte am Kopf, hinter den Ohren war schon spürbar besser, auch die Gelenke Finger, Füße und Ellenbogen waren nicht mehr so schmerzhaft, die Spannung war nicht mehr so deutlich.

Heute ist die Gelenkspannung wieder etwas mehr, auch der Lendenbereich tut heute mehr weh, aber man will ja nicht jammern. es geht ja oft einen Tag besser und am nächsten Tag wieder schlechter,  Entwicklung abwarten.

Von den Nebenwirkungen, die auf dem Beipackzettel standen (häufig 1 von 10 Personen) habe ich bisher nur wenig gespürt, habe deswegen vor der Gabe tüchtig Angst und Respekt gehabt und habe es auch noch weiterhin.

Heute abend werde ich noch MTX spritzen, mal sehen wie sich das entwickelt.

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Waldfee

Es ist ja unglaublich, wie schnell das Taltz bei Dir wirkt. Nach einer Woche habe ich keinerlei Verbesserungen der Haut und Gelenkr. Ich denke, das braucht alles seine Zeit.

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falk75

Hallo zusammen. 

Möchte nun auch meine Erfahrungen mit Taltz schildern. Habe Montag vor Zwei Wochen mit der Behandlung mit Taltz begonnen. Die ersten zwei pens wollte der Arzt gemeinsam mit mir setzen um zu schauen wie es mir danach geht. Das Brennen kann ich bestätigen. Dann müsste ich mich noch eine halbe Stunde in den Warteraum setzen. Nach cirka 25 Minuten bekam ich schlecht Luft und mir wurde schwarz vor die Augen. Der Arzt sagte dann ich sollte mich hinlegen. Dann bekam ich Panik Attacken und Schmerzen in der Herzgegend. Der Arzt gab mir eine Infusion und brachte mich gleich ins benachbarte Krankenhaus. Dort checkte man mich durch und mir wurde gesagt das ich einen Herzmuskel spasmus gehabt hätte. Und mir wurde abgeraten weiterhin dieses Medikament anzuwenden. Aber wie bei mafa war meine Haut schon bereits nach einer Woche frei von Plaques. Nur für die Wirbelsäule hat es nicht geholfen. Letzte Woche war ich nach meinem letzten MRT beim Orthopäden und der diagnostizierte mir nun Morbus bechterew und das nun schon im Fortgeschrittenen Stadion. Nun weiß ich nicht mehr weiter und bin gespannt wie nun meine Behandlung weiter gehen wird. Zur Zeit halte ich mich nun erstmal mit MTX über Wasser obwohl ich auch nicht mehr weiß ob das überhaupt noch hilft da ich ohne Schmerztabletten eh nicht über den Tag komme. Hat schon jemand hier Mal die Erfahrungen gemacht mit dem Rückweg zum alten Medikament. Soll heißen ob z.b. wieder jemand Humira oder Cimzia gespritzt hat nachdem er eine längere Pause gemacht hat oder ander Medikamente ausprobiert hat. Würde mich interessieren ob es da einen Weg gibt zurück,oder ob der Körper dann immer noch imun dagegen ist. 

Euch allen alles Gute 

Falk

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Claudia

Puh, das ist ja eine heftige Nebenwirkung. Hat der Arzt sie gemeldet? (Wenn nicht, kannst du das auch selbst tun.)

Woran macht der Orthopäde denn den Unterschied zwischen Bechterew und Psoriasis arthritis fest?

Humira wird auch in der Behandlung vom Bechterew verwendet. Wenn es zusammen mit MTX angewendet wird, entwickeln sich weniger Antikörper gg. das Humira – sprich: nicht so viele Menschen werden dagegen immun.

Wie geht's denn weiter bei dir?

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    • turtle
      By turtle
      Hallo zusammen,
      ich habe jetzt zum 2. Mal MTX gespritzt. Die erste Woche 15 mg mit 2,5 Tagen Übelkeit und habe deshalb nach Rücksprache mit der Rheumatologin am letzten Donnerstag nur 10 mg gespritzt. Außerdem am Tag vorher und 24 Stunden danach 5 mg Folsäure eingenommen.
      Ich habe nun seit gestern ein ständiges Brennen in der Speiseröhre. Teils habe ich in der letzten Zeit 20 mg Pantoprazol genommen, aber gestern nicht. Nach den Schmerzen heute jedoch wieder. 
      Da ich im letzten Jahr aber auch sehr viel Diclophenac genommen habe,habe ich mir dadurch etwas den Magen und die Speiseröhre ruiniert, so dass diese sehr empfindlich sind. 
      Nun überlege ich, ob das Sodbrennen auch von der MTX Spritze herrühren kann und wollte Euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt?
      LG
    • cyberlion
      By cyberlion
      Liebe Community,
      lange war ich nicht mehr hier. Jetzt stehe ich aber vor einer Entscheidung die ich treffen muss. Die Ärzte im Krankenhaus wo ich seit gestern bin stellen mich vor die Wahl ob ich Taltz oder Tremfya nehmen will, bin etwas ratlos.
      Ich habe seit 10 Jahren jetzt Schuppenflechte überall mit starker Gelenksbeteiligung.
      Bisger bekam ich Fumaderm, dann MTX was anfangs gut verträglich war, später aber katastrophale Nebenwirkungen auslöste. Zuletzt Stelara, das aber wegen anderer Erkrankungen unterbrochen werden musste, als es neu angesetzt wurde aber seine Wirkung fast ganz eingebüßt hat.
      Wer kann mir seine Erfahrungen mit den beiden Medikamenten berichten und vor Allem was ist nach Eurer Meinung besser verträglich, wenn andere chronische Erkrankungen vorliegen und man schnell unter Nebenwirkungen leidet. Was sind Pro und Contra bei den Medikamenten, mein Arzt gab mir nur 2 Broschüren, woraus man nicht wirklich schlau wird.
      Ich bin Euch sehr dankbar für Euren Rat und Hilfe.
      Eure Andrea
       
    • Thimmy24
      By Thimmy24
      Liebe Community,
      ich bin 20 Jahre alt und seit ca. genau drei Jahren leide ich an PSA.
      In den ersten 1,5 Jahren hatte ich "nur" einen sich immer steigernden Schub für ca. 1 Woche und das zum Glück nur alle drei Monate - Handgelenke, Füße und ab und zu die Knie. Nach dem 5. Schub hatte ich beinahe die meisten Ärzte abgeklappert und keiner konnte mir etwas sagen. Dazu muss ich sagen, dass ich mehr Arthritis habe als Psoriasis - die lässt sich bei mit nur leicht ausgeprägt im Ohr, am Fußballen und im Form von extrem rauer Haut sehen.
      Als es dann 01/2017 von gelegentlich zu dauerhaft und ganzkörperlich wechselte, suchte ich erneut einen Arzt auf, der den Verdacht auf Rheuma äußerte. Daraufhin ging ich zu dem zweiten Rheumatologen während meiner Erkrankungszeit - der erste hatte Rheuma nur wohlmöglich ausgeschlossen.
      Nach mehreren speziellen Untersuchungen (MRT, Röntgen, etc.) schloss auch er Rheuma aus und diagnostizierte PSA; weil nichts anderes übrig blieb.
      Ich bekam Sulfasalazin (was nach drei Monaten auf MTX umgestellt wurde) und Duloxaltin 60mg. Duloxaltin hilft gut, aber wie ihr es ja bestimmt auch kennt: es lässt die Schmerzen nicht verschwinden.
      Ich schluckte widerwillen diese Pillen, war aber trotzdem froh, dass ich einen Monat schmerzfrei war. Danach kehrten die Schmerzen zurück, so als hätte ich die Medis abgesetzt.
      Daraufhin suchte ich mir eine Schmerztherapie (Physio, Akupunktur, Edukation, Entspannung) auf, die mir gut half, mich mit meiner Krankheit so gut wie es ging anzufreunden.
      Doch wenn das alles nur für den Moment wirkt, dann wird man langsam depressiv, vor allem, wenn man niemanden außer den Ärzten zum Reden hat. Denn ich bin niemand, der Leute damit belasten und nerven möchte.
      Zwischendurch gab es Momente, in denen ich alles zerstören und vernichten will - so rasend vor Wut bin ich dann. Ich verletze mich sogar selbst, weil das für mich eine dummerweise befriedigende Wirkung von Schmerzkontrolle war. Doch glücklicherweise war ich starkt genug, um das nicht noch einmal zu tun.
      Mittlerweile nehme ich nur noch die Medikamente und besuche Ergotherapie mit Neurofeedback. Aber die Schmerzen bleiben bestehen. All diese Kraft, die ich in dem letzten halben Jahr aufgebaut habe bricht über mich zusammen wie ein Haus aus faulendem Holz, das dir lächelnd verspricht, dass es dich beschützt, während es über dir zusammenbricht (Zitat aus dem Lied Gelernt).
      Ich mag mein Leben, das, was ich alles geschafft und aufgebaut habe. Ich studiere erfolgreich, habe einen wundervollen Freund, der sich um mich kümmert und eine liebevolle Familie. Aber all das scheint manchmal nicht zu reichen, um ein erfülltes Leben zu führen. Ich habe schon so viel versucht, das im Rahmen meiner Möglichkeiten machbar ist, aber dennoch wünsche ich mir nichts sehnlicher, als morgens aufzuwachen und nicht voller Schmerzen in den Tag zu starten.
      Dazu kommt, dass ich seit ca einem Jahr an Schlafstörungen leide. Das liegt natürlich auch an den Medis - doch ich trinke Lavendeltee, ich bewege mich genügend, ich ernähre mich ausgewogen (ich studiere Ernährungswissenschaften) und ich verusche vor allem eins: entspannt zu sein. Je weniger ich schlafe, desto mehr Schmerzen habe ich. Aber an Schlaf ist nicht zu denken, wenn ich einmal wach bin... Baldrian wirkt nicht und sogar Amytriptilin wirkt nicht - eher im negativen Sinne.
      Als nächstes stehen Einlagen für die Schuhe an, das soll die Knie schon einmal etwas entlasten. Danach wollte ich Bandagen für Knie und Hände beantragen.
      Ich habe mich jetzt hier angemeldet, um etwas Rat von euch zu bekommen. Ich habe mir auch schon einige Beiträe durchgelesen, aber nicht immer ist es leicht, Vorschläge in die Tat umzusetzen.
      Ein kleiner Überblick über das, was ich schon versucht habe zu tun:
      - Physio, Edukation, Akupunktur, Entspannungskurse
      - Ergotherapie
      - Kneipp-Bäder zur besseren Durchblutung
      - Psychotherapie
      - Basische und generell gesunde Ernährung
      - Ablenkungen aller Art
      - Bewegung - Schwimmen, Spazieren, Inlinerfahren, Ballett, Krafttraining, ... (wobei die Schmerzen längere Einheiten verbieten)
      - MTX, Duloxaltin und diverse Einschlafpräparate
      - Salzbäder gegen die PS
      Was ich zudem fragen möchte:
      Wohnt jemand von euch in Münster? Ich würde mich gerne mal mit einem Schicksalsverwandten zum Austausch treffen oder sogar eine Selbsthilfe Gruppe besuchen. Nur dazu habe ich derweil noch nichts gefunden.
       
      Mit dankenden Grüßen
      Thimmy24
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