Jump to content

Recommended Posts

oldkaeptn

Hallo zusammen,

nach nunmehr 6 Jahren mit MTX hat die Wirkung bei mir nachgelassen.
Parallel wurden die Nebenwirkungen immer stärker, abhängig von der Dosierung.

Seit 2 Wochen nehme ich nun Otezla und warte auf die Wirkung.
Aber nach Information meines Arztes und eigener Recherche kann das ja 4-6 Monate dauern.

Fraglich ist wie ich die Übergangszeit überstehe, denn das MTX ist bereits abgesetzt und derzeit nehme ich zusätzlich noch Prednisolon.
Dessen Dosierung verringere ich aber nach und nach, daher hoffe ich das der Abbau des einen Präparates und die Wirkung des Anderen sich nicht zu weit auseinander liegen.

Bisher vertrage ich das Otezla recht gut, ob es Wirkung zeigt kann ich durch das Prednisolon derzeit leider noch nicht sagen.
Dazu müsste ich das Prednisolon mal ein paar Tage weglassen, aber ich denke damit warte ich noch 1-2 Wochen.

Hat schon jemand Erfahrung mit dem Umstieg von MTX auf Otezla ?

Gruß

Oldkaeptn

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Pfui Spinne

Ahoi Oldkaeptn,

MTX und Otezla können grundsätzlich auch gleichzeitig genommen werden, was sich beim Medikamentenumstieg für eine Übergangsphase anbietet.

Also könnte MTX möglicherweise vorübergehend wieder angesetzt werden, wenn es nicht schon zu lange abgesetzt war. Hängt natürlich auch von den von dir erwähnten Nebenwirkungen ab und davon, ob MTX zuletzt überhaupt noch Wirkungen für dich gebracht hat.

Gruß

Pfui Spinne

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
oldkaeptn

Hallo Pfui Spinne,

stimmt, aber irgendwie bin ich nun froh das die Nebenwirkung des MTX weg sind, die haben schon sehr genervt.
Und gebracht hat es auch nichts mehr.

Mal abwarten wie sich das Otezla bewährt.

Gruß

Oldkaeptn

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
falk75

Hallo Oldkaeptn

Mich würde Mal interessieren wie die Nebenwirkungen ausgeschaut haben bei dir? Und hast du dafür auch Folsäure genommen ?Wie oft hast du dich gespritzt? Da bei mir auch ein Medi Wechsel im Raum steht , wäre ich dankbar! 

Danke und gute Besserung. 

Falk 75

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
oldkaeptn

Hallo Falk 75,

bei mir waren es hauptsächlich Übelkeit bis zum ständigen Brechreiz, gerötete tränende Augen und ein permanenter übler Geschmack im Mund, so als hätte man rostige Nägel gekaut.
Mit Erhöhung der Dosierung stiegen auch die Nebenwirkungen, ich habe zum Schluss 27,5 mg wöchentlich gespritzt.
Folsäure habe ich dazu auch genommen.

Und bei Bedarf noch zusätzlich Celebrex 200 gegen die Schmerzen.

Gruß

Oldkaeptn

Share this post


Link to post
Share on other sites
falk75

Hallo Oldkaeptn. 

Danke Erstmal für deine Antwort. Solche NW habe ich nicht , dafür hilft es nicht mehr bei mir. Mich würde interessieren wie deine Eindrücke von otezla sind . Habe die Werbeunterlagen vom Arzt bekommen und würde aber gern wissen wie es wirklich hilft und welche NW mich da erwarten. Habe letzte Woche einen Versuch mit Taltz hinter mir. Musste aber die Behandlung wegen Herzrhythmus Störungen abbrechen. Nun steh ich halt vor dem Problem das es bald kein Medikament mehr gibt. Otezla wäre da vielleicht eine Alternative. Hab nur gehört das dieses Medikament nicht gerne bei psychisch labilen Menschen nicht verschrieben wird. Hab nämlich das Problem das ich durch Enbrel Depressionen bekommen habe. Vielen Dank für deine Antwort

Alles gute

Falk. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
oldkaeptn

Hallo Falk,

bisher vertrage ich Otezla sehr gut, ich bin jetzt in der sechsten Woche.
Nebenwirkungen habe ich bis jetzt so gut wie keine, gelegentlich mal Kopfweh. Aber das muss nicht zwingend daher kommen.

Ob es hilft kann ich derzeit nur schwer beurteilen, denn ich nehme noch Cortison parallel ein. Ich reduziere das Cortison wochenweise und versuche so die Zeit zu überbrücken, die das Oetzla benötigt um zu wirken.

Aber Verbesserungen der Haut kann ich schon feststellen, bei den Gelenken habe ich manchmal Zweifel.
Aber, das kann ja noch kommen.

Gruß

Oldkaeptn

Share this post


Link to post
Share on other sites
falk75

Hallo Oldkaeptn

Das freud mich zu hören dass es dir besser geht und das Medikament hilft bei dir. War nun noch einmal bei einem anderen Arzt um eine zweite Meinung einzuholen. Und er sagte das gleiche. Er meinte auch das dieses Präparat für mich zu gefährlich sei. Die eventuell entstehenden Nebenwirkung wäre für einen mit meiner Verfassung zu gefährlich. Es freud mich für dich das du damit Erfolg hast und wünsche dir, daß es dir möglichst lange hilft und deiner Krankheit etwas eindämmen kann und du auch bei den Gelenken Erfolge verbuchen kannst. 

Alles gute weiterhin. 

Gruß Falk. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Linnda

Hallo zusammen,

ich musste nach 18 Jahre MTX wegen gravierender Nebenwirkungen absetzen, nahm dann eine zeitlang nur Cortison. Die Psoriasis-Arthritis verschlechterte sich danach nur sehr langsam, die Hauterscheinigungen war aber nach 6 Monaten gravierend. Dann Otezla: für mich ein Segen. Wie ich erfuhr, wirkt es auf die Gelenke bei Pso-Arthritis noch besser als auf die Haut. Stimmt mit meinen Erfahrungen überein.

Mein Rheumatologe fragt mich bei jeder Neuverordnung nach Depressionen. Hab ich nicht,  im Gegenteil. Dadurch, dass es mir endlich gut geht (besser als unter MTX), steigt auch meine Stimmung. Cortison nur noch 3 mg, gelegentlich Diclofenac wegen schmerzender Füße.

Aber wie gesagt: Depressionen können unter Otezla wohl verschlimmert werden.

Alles gute wünscht Linnda

Share this post


Link to post
Share on other sites
Lilli1

Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man weniger Schmerzen hat ist man doch auch besser drauf zumindest Ich. Mir gehts jetzt im Sommer echt gut im Herbst ist es schlechter aber zu ertragen.

 

Schöne Grüße 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Lilli1

Mich hat noch nie ein Rheumatologe gefragt oder darauf hingewiesen das man davon Suizid gefährdet ist oder werden kann. Ich kann das nicht bestätigen. 

 

Schöne Grüße Lilli 

Share this post


Link to post
Share on other sites
oldkaeptn

Also ich nehme Otezla nun seit Mai, diesen  ich fühle mich "pudelwohl", bisher....

Derzeit bin ich antriebslos, zu nichts zu motivieren usw... 
So stelle ich mir eine beginnende Depression vor; Erfahrungen habe ich damit  bisher keine.

Das kann natürlich auch an der dunklen Jahreszeit und dem Job zu tun haben, aber Otezla kann ja wohl auch diese Begleiterscheinungen haben.

Weder mein Rheumatologe noch mein Hausarzt haben bisher mal danach gefragt oder darauf hingewiesen.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Claudia

Ahoi @oldkaeptn

wie geht's dir denn inzwischen?

Share this post


Link to post
Share on other sites
murmeltheo
Posted (edited)

Hallo zusammen.

Ich bin mit Otezla nicht zufrieden. In den ersten 4 Wochen wurde die Haut besser und auch die Schmerzen weniger und ich war begeistert.

Leider hielt die Freude nicht lange an. Nach nunmehr 5 Monaten Einnahme habe ich schlimmere Haut als zuvor und auch noch heftigere Gelenkbeschwerden und Schmerzen.

Ich werde noch dieses Jahr wieder in die Fachklinik eingewiesen und hoffe auf ein neues Medikament. Habe auch leichten Bluthochdruck, was die Suche nach einem passenden Medikament erschwert.

Wer hat ähnliche Erfahrungen? Was nehmt ihr nach Otezla?

Edited by murmeltheo
Fehler

Share this post


Link to post
Share on other sites
rehti

Hallo, ihr Lieben,

ich möchte mich zu diesem Thema äußern, da auch ich von MTX auf Otezla gewechselt habe. Ich habe seit 2005 Psoriasis, seit 2014 Psoriasis arthritis. Ab diesem Zeitpunkt habe ich MTX genommen, zunächst in Tablettenform, dann Spritzen (beides 1x wöchentlich). Unter MTX war meine Haut superglatt und die Gelenkschmerzen bis auf ein bis zwei Schübe im Jahr weg. Aber auf Grund meiner schlechten Leber- und Nierenwerte mußte ich MTX absetzen.
Meine Hautärztin verschrieb mir daraufhin im April 2019 Otezla. Die anfänglichen Nebenwirkungen (Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit) hielten ca. 3 Wochen an und waren echt gravierend. Wie in der Packungsbeilage beschrieben und auch von der Ärztin erklärt, kann es bis zu 6 Monate dauern, bis das Medikament seine Wirkung entfaltet. Und bei mir scheint es auch diese 6 Monate voll ausnutzen zu wollen. 🙄
Jedenfalls konnte ich den kompletten Sommer über die luftigen Sachen vergessen, meine Haut sieht aus wie Streuselkuchen ...
Aber ich bin entschlossen, bis zum Oktober durchzuhalten und erst dann über Alternativen nachzudenken.
Ist jemand von euch auch Diabetiker wie ich und hat Sensoren zur Blutzuckermessung durch Scannen, die wegen der Pso nicht halten?

So, das wärs erst mal für heute.
LG an alle!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Similar Content

    • Schmiddi
      By Schmiddi
      Liebes Forum,
      während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll.
       
      Symptome/Befunde:
      29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich.
      Ich habe keine Schmerzen in anderen Gelenken. Keine Morgensteifigkeit. Keine Wurstfinger/Zehen. Keine Schmerzen in Ruhe. Keine für mich sichtbaren Schwellungen an anderen Gelenken außer dem Knie. Keine für mich sichtbare NagelPSO. Allerdings bin ich immer müde.
      Blutwerte in Ordnung. Rheumafaktoren negativ. Kniegelenkflüssigkeit unauffällig. MRT-Knie: Knorpelschaden.
       
      Ärztemarathon:
      Hausarzt: "Gehen Sie zum Orthopäden und zum Radiologen (MRT)."
      Radiologe: "Knorpelschaden. Ursachenklärung/Behandlung beim Orthopäden."
      Orthopäde: "Knorpelschaden. Wohl vom Sport. Kann man nicht viel machen. Gehen Sie zum Chirurgen und lassen es punktieren."
      Chirurg: "Ist punktiert. Ich sehe, sie haben Schuppenflechte. Gehen Sie zum Nuklearmediziner und lassen eine RSO (Radiosynoviorthese) am Knie machen, Verdacht PSA".
      Nuklarmediziner: "Gehen Sie erstmal zum Rheumatologen, vorher mache ich nix, Verdacht PSA."
      Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA"
      Rheumatologe:
      Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten.
      Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen.
      MTX:
      Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden).
      Die Unsicherheit:
      Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt.
      Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen.
      Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps
      Gute Besserung euch allen!
       
       
       
    • turtle
      By turtle
      Hallo zusammen,
      ich möchte nach langer langer Zeit mal einen Zwischenstand geben. Das fällt mir nicht leicht, da ich eigentlich nicht jammern mag und nun - nachdem ich es zulasse, Euch zu schreiben - hier sitze und heule. Und klare Gedanken kann ich auch nicht mehr fassen.
      Ich versuche mal, das Posting zu strukturieren:
      1. Ich habe nun 6 Mal MTX gespritzt; beim ersten Mal 15 mg mit starker Übelkeit für 2,5 Tage, dann bin nach Rücksprache mit der Rheumatologin auf 10mg runtergegangen und 3x die Woche Folsäure. Meiner Haut geht es super, jedoch habe ich im Moment, habe mir in der letzten Woche kein MTX gespritzt, da ich einen Protonenpumpenhemmer und Diclophenac nehmen wollte, da ich es solche Probleme mit LWS und / oder Ischias habe, dass ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Nun kommt aber seit ein Paar Tagen der Juckreiz in der Leistengegeng und an den Handinnenflächen, wo ich noch als letztes Symptome hatte, wieder. Außerdem sind diese Stellen auch rot (Hand) bzw. weiß schuppig (Leiste).
      Habe wegen der Schmerzen auch vom 30.5. bis 22.6. Prednisolon genommen (3 Tage 20mg, 5 Tage 15mg, 6 Tage 10mg, 5 Tage 5mg, 5 Tage 2,5mg). Mit 20 und 15mg ging es mir schmerzmäßig ziemlich gut, jedoch kam unter Kortison dann ein Taubheitsgefühl im li Bein hinzu (s.u.)
      2. Ich habe beim letzten Termin in der Hautklinik einen Arztbericht angefordert. Dort steht nun, dass nur ein Verdacht auf Pso inversa und PSA vorliegt, da bei einer Biopsie eine oberflächliche Dermatits mit indirekten Hinweisen auf ein subakutes Ekzem herauskam. Aber da war die Stelle schon lange mit Silkis behandelt. Nun habe ich im Moment eher nichts mehr, was ja gut ist, allerdings hatte ich mir überlegt, dass ich wegen meiner Rückenproblematik einen Antrag auf GdB stellen möchte. Und auch vorher waren sich die Ärzte nie so einig, ob ich wohl eine Pso inversa oder ein Ekzem habe, da die Schuppung fehlt. Hier dann auch noch das Gefühl - gehöre ich hier in das Forum, wenn das noch nicht mal klar ist.
      Als Jugendlicher hatte ich immer mal wieder einen oder 2 Flecken, die sich geschuppt haben, das ist aber als Röschenflechte diagnostiziert worden (mehrfach). Vor einer Diplomprüfung hatte ich den ganzen Rücken voll mit juckenden, erhabenen, trockenen, leicht schuppenden Herden, aber auch das ist vom Hautarzt als Ekzem diagnostiziert worden und mit einer Creme (keine Ahnung was) behandelt worden und ist auch nach der Prüfung wieder weggegangen.
      3. PSA oder nicht PSA: auch das ist nicht klar. Hatte vor 5 1/2 Jahren ein entzündetes Sprunggelenk und habe am anderen Fuß einen dicken und deformierten 2. Zeh, aber auf einem herkömmlichen Röntgenbild ist keine Gelenkveränderung erkennbar. Zusätzlich habe ich überall an der Wirbelsäule Verschleißerscheinungen, die aber nicht (?) mit einer PSA zusammenhängen, sondern mit meiner Hyperlordose, einer leichten Skoliose, meinem Alter (bin 55), meiner Veranlagung zusammenhängen (aus Orthopädensicht). Die Rheumatologin meinte anfangs, dass so viele Faktoren für PSA sprechen, dass sie auf PSA tippen würde. Mittlerweile ist sie aber nicht mehr sicher und möchte das ISG im MRT sehen. HLAB 27 ist negativ und auch sonst keine Rheumafaktoren.
      Die Rheumatologin sehe ich am 16.7. wieder.
      4. Mein Vater hatte einige Jahre massiv mit Schuppenflechte zu kämpfen. Er kämpft jetzt aber nur noch ab und zu mit einem kleinen Herd.
      5. Wirbelsäule: Ich habe in L4/L5 ein Wirbelgleiten Grad 1 durch die Hyperlordose, habe in diversen Segmenten eine fortgeschrittene Facettengelenksarthrose, habe Bandscheibendehydrierungen, an verschiedenen Stellen Bandscheibenprotrusionen, aber keine Verengung des Spinalkanals, habe permanent Ischiasschmerzen, die die letzten Wochen immer in den Po ausstrahlen, teilweise weiter runter und seit 2. Juni habe ich ein taubes linkes Bein. Dieses Taubheitsgefühl weitet sich immer weiter aus. Und die Ärzte wissen auch nicht so recht, was es ist. Der Neurologe tippt, nachdem BWS, HWS und LWS per MRT untersucht wurde, auf ein Piriformis-Syndrom. Die Neurochirurgin, zu der ich aus lauter Verzweiflung gegangen bin, meint, dass es eher an den Facettengelenken liegt, es könnte aber auch der Gleitwirbel sein, aber sie würde vermuten eher Facettengelenke. Sie möchte mich jetzt dort spritzen und parallel dazu Akupunktur geben. Mein Problem ist nur, dass sie in 2 Wochen in Urlaub geht und nun die Behandlung anfangen, aber dann erst einmal unterbrechen würde. Dienstag haben wir noch mal eine Besprechung diesbezüglich.
      Physiotherapie habe ich schon, aber bisher merke ich keinen Unterschied, außer dass ich das Gefühl habe, dass es über Tage hinweggesehen schlimmer wird.
      6. Ein Taubheitsgefühl in den Füßen habe ich seit März 2017, von dem Tag an, als meine Eltern gesagt haben, sie ziehen ins betreute Wohnen. Mittlerweile haben wir ihnen geholfen, die Wohnung aufzulösen und der Stress ist vorbei, außer, dass wir einen Teil der Bücher und Dinge zu uns genommen haben und sie größtenteils bei uns im Haus in Kisten verteilt auf Keller und Dach stehen.
      7. Ich weiß, dass ich mit Psyche generell schnell reagiere und habe auch schon diverse Therapien gemacht. Bei meiner alten Therapeutin würde ich momentan keine Therapie mehr bewilligt bekommen, außerdem ist sie für das nächste halbe Jahr dicht. Und was anderes bekommen ist auch nicht gerade einfach.
      Ich bin einfach am Ende. Ich weiß nicht mehr weiter und finde das Leben im Moment dermaßen anstrengend. Ich kann mich aber auch nicht die nächsten 3 Wochen aus meinem momentanen Leben herausziehen, da unsere Tochter Mitte Juli für ein Jahr nach Südafrika (Auslandsschuljahr) geht und im Moment seit Donnerstag ihre Gastschwester noch bei uns ist. Die Mädchen fliegen gemeinsam. So ist auch hier noch eine Mehrbelastung da. Außerdem habe ich in der Arbeit 3 stressige Projekte am Hut zusätzlich zum Tagesgeschäft und wenn ich schlapp mache, bricht zumindest für eine Zeitlang ein ziemliches Chaos aus, weil nur unzureichend Ersatz da ist, die Situation manpowermäßig eh schon angespannt ist und meine Dinge, wenn sie nicht getan werden, im Desaster enden, wegen Softwareabkündigungen und Notwendigkeit für andere Umstellungen.
      Ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird, dass es irgendwann in Bälde in einer Lähmung des Beines endet, ich ja noch nicht mal weiß, wo das Problem liegt und ich andererseits wegen des Gleitwirbels auch eine Versteifung nicht prickelnd finde von dem was man hinterher hört und dass es am nächsten Wirbel weitergeht. Außerdem scheint es doch relativ häufig zu sein, dass die Schmerzen nicht aufhören, da die Schrauben nicht optimal sitzen und Muskulatur und Nerv geschädigt werden. Außerdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass es am anderen Bein mit den Sensibilitätsstörungen anfängt, teils habe ich ein Kribbeln im Gesicht.
      Ich glaube, ich bin einfach nervlich am Ende, aber ich möchte die 3 Wochen durchhalten. Und jetzt krank schreiben lassen mag ich auch nicht, da ich unserem Gastkind ein bisschen bieten möchte, mein Mann aber nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren wird und somit ich die einzige bin, die fährt. Unser Sohnemann ist absoluter Führerscheinneuling, so dass ich auch hier die Verantwortung zu groß sehe. Und wenn ich krank geschrieben wäre, würde ich mich das nicht trauen.
      Nein und Reduzierung meiner Arbeitszeiten ist für mich im Moment auch keine Option, da das Auslandsjahr von unserer Tochter eine Stange Geld kostet und unser Sohn jetzt das Studium anfängt, außerdem wir gerade erst seit ein paar Jahren im eigenen Haus wohnen.
      Falls ich mich hinterher entschließen sollte, in eine Akutschmerzklinik zu gehen, hätte da jemand eine Empfehlung? Wirbelsäule, Psychosomatik, Haut, evtl. rheumatisch?
      LG
       
       
    • Marc_1986
      By Marc_1986
      Hallo zusammen, 
      ich nehme jetzt seit Anfang November Otezla und bin inzwischen bei Woche 9 angelangt. Die Nägel scheinen sich etwas zu bessern, ein Zeh schmerzt weniger, andere jedoch nach wie vor. 
      Was mir Sorgen bereitet ist die Haut. Hier ist noch keine großartige Verbesserung sichtbar. Die Kopfhaut schuppt vielleicht etwas weniger, aber nicht wesentlich. Nach wie vor bilden sich jeden Tag neue Schuppen. Und auch die Rötung an den Beinen hat sich nicht verbessert. Dafür blühen Stellen im Intimbereich wieder stark auf.
      Wann habt ihr eine deutliche Verbesserung der Haut bemerkt? In der Packungsbeilage steht ja zwischen der 6. und 8. Woche. Da bin ich nun ja drüber hinaus. Habe Angst, dass nach Fumaderm nun auch Otezla wirkungslos bleibt. 
      Liebe Grüße Marc 
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.