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enenka

Schwarzkümmelsalbe selber machen

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enenka

Hallo!

Ich habe seit etwa 1 Jahr Schuppenflechte und holte mir die Meinung verschiedener Ärzte und jeder verschrieb mir eine kortisonhältige Salbe / Shampoo. Da ich aber selber im medizinischen Bereich tätig bin und die irreversiblen Schäden von Kortison kenne, gab es für mich nur alternative Therapien zur Auswahl. Also probierte ich verschiedenes aus. Jetzt möchte ich euch meine sehr guten Erfahrungen mit einer einfachen, günstigen und äußerst wirkungsvollen Salbe mitteilen. Die Salbe trage ich abends dick ins Haar auf und lasse sie über Nacht einziehen (Handtuch auf Kopfpolster legen!) und für den Bereich hinter den Ohren nehme ich den abgesiebten Schwarzkümmel und "klebe" ihn hinter das Ohr (es sind Restbestände von der Salbe am Kümmel oben und somit hält er durch einfaches hindrücken, einfach für ein paar Stunden oben belassen und danach abduschen). Der pure Kümmel wirkt Wunder! Die Salbe benutzen wir mittlerweile für alles - auch bei Gelsenstichen und sonstigen Wehwechen. :)

Beim Kauf für die Zutaten bitte nur hochwertige und biologische Produkte verwenden (jeder kann natürlich die Zutaten selber wählen, ich werde aber auch meine im Bioladen gekauften aufschreiben).

Aloe Vera Öl (meines von Primavera 100ml, gibt es in Reformhäuser, Bioläden, in manchen Apotheken und natürlich Online)

Schwarzkümmel ganz (meiner von Sonnentor, gibt es in Reformhäuser, Bioläden, beim Sonnentor und natürlich Online)

etwas Bienenwachs (meines von einer unbehandelten, reinen Kerze ohne weitere Inhaltsstoffe! vom Bioladen, gibt es beim Imker oder Online)

etwas Wollwachs / Lanolin anhydrid für die Geschmeidigkeit - kann aber auch weggelassen werden (meines Online gekauft)

Glastiegel 30ml (meine von Etivera, es können aber natürlich auch leere kleine Gläser verwendet werden)

Ich beschreibe hier die Zubereitung von etwa 30ml Salbe:

1/3 der Flasche in einen Behälter leeren und 1/3 der Packung Schwarzkümmel dazugeben, für eine Woche am Fensterbrett verschlossen stehen lassen. Danach das ganze über Wasserdampf (also unten einen Topf mit Wasser zum leichten köcheln bringen) stellen und für etwa 1/2 ziehen lassen. Etwas Bienenwachs (ca. 1-2 TL) mit dem Messer abschaben und etwas Wollwachs (ca. 1 TL) dazugeben und verrühren. Die Flüssigkeit über ein Sieb in den Tiegel leeren. Die Schwarzkümmelreste nicht wegwerfen sondern in einen weiteren Tiegel sammeln und verschließen, er kann auf Hautstellen aufgelegt (ev. mit Pflaster zukleben) werden. Die Salbe unbedingt 24h offen auskühlen lassen damit sich kein Kondenswasser bilden kann. Fertig!

Die Kosten für die selbstgemachte Salbe betragen bei 100ml etwa 20€, es sind beste biologische Zutaten und man kommt lange damit aus. Sehr zu empfehlen!

Auch beim Haarshampoo achte ich auf hochwertige Produkte und nehme hierfür Haarseifen von Steffis Hexenküche. Sind zwar etwas teurer aber ich bin sehr begeistert davon und die Häufigkeit vom Haarewaschen nimmt ab.

 

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sia

Hallo enenka,

willkommen hier!

Selber Salben machen ist  sicher keine schlechte Sache. Danke für das Rezept. Da habe ich aber noch eine Ergänzung, die ich für ziemlich wichtig halte. Nur, weil die Bestandteile einer Salbe ode Creme 'natürlich'  sind - was immer das heißen mag, sind sie noch lange nicht ohne evt. Nebenwirkungen. Denn (leider) kann alles das eine Wirkung hat eben auch Nebenwirkungen haben. Z.B. können manche Leute gegen eine oder mehrere Ingredienzien allergisch sein. So sind z.B. Kontaktallergien gegen Schwarzkümmel gar nicht so selten . Auch eine Lanolinallergie kann bestehen, oder sich erst durch den intensiven Kontakt entwickeln.

Außerdem ist es wichtig, bei der Herstellung sehr auf Hygiene zu achten, Hände waschen, Haare bändigen sollte ebenso selbstverständlich sein wie saubere Arbeitsflächen und keimfreie Gerate und Tiegel. Weiter müssen Cremes am besten im Kühlschrank gelagert und schnell verbraucht werden da sich ohne Konservierungsmittel Pilze und Bakterien sehr schnell vermehren - besonders in einer warmen Umgebung wie dem Badezimmer.

Deinen Tipp

vor 4 Stunden schrieb enenka:

Die Salbe unbedingt 24h offen auskühlen lassen damit sich kein Kondenswasser bilden kann.

halte ich für bedenklich. Dann lieber nochmal gut rühren. 

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enenka
Am 15.6.2018 um 14:45 schrieb sia:

Hallo enenka,

willkommen hier!

Selber Salben machen ist  sicher keine schlechte Sache. Danke für das Rezept. Da habe ich aber noch eine Ergänzung, die ich für ziemlich wichtig halte. Nur, weil die Bestandteile einer Salbe ode Creme 'natürlich'  sind - was immer das heißen mag, sind sie noch lange nicht ohne evt. Nebenwirkungen. Denn (leider) kann alles das eine Wirkung hat eben auch Nebenwirkungen haben. Z.B. können manche Leute gegen eine oder mehrere Ingredienzien allergisch sein. So sind z.B. Kontaktallergien gegen Schwarzkümmel gar nicht so selten . Auch eine Lanolinallergie kann bestehen, oder sich erst durch den intensiven Kontakt entwickeln.

Außerdem ist es wichtig, bei der Herstellung sehr auf Hygiene zu achten, Hände waschen, Haare bändigen sollte ebenso selbstverständlich sein wie saubere Arbeitsflächen und keimfreie Gerate und Tiegel. Weiter müssen Cremes am besten im Kühlschrank gelagert und schnell verbraucht werden da sich ohne Konservierungsmittel Pilze und Bakterien sehr schnell vermehren - besonders in einer warmen Umgebung wie dem Badezimmer.

Deinen Tipp

halte ich für bedenklich. Dann lieber nochmal gut rühren. 

Hallo sia!

Du kannst doch 2 Salbe anrühren und eine davon gleich verschließen und eine offen stehen lassen. Dann kannst du uns deine persönlichen Erfahrungen schildern. Ich bin hier bereit, meine guten Erfahrungen mitzuteilen und lasse sie sicher nicht im Vorhinein, ohne dass du sie ausprobiert hast, schlechtreden!!!!!

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Pinie

Hallo enenka,

Warum soll man denn die Creme offen auskuehlen lassen, was spricht dagegen sie im Wasserbad unter Ruehren abzukuehlen? So habe ich es immer gemacht. Damit keine Bakterien eindringen, entnimmt man dann die Creme immer mit einem Spatel und bewahrt die Creme im Kuehlschrank auf. Eine selbst angefertigte Schwarzkuemmeloelsalbe hat meinem Mann leider nicht geholfen, auch nicht das direkte Oel auf der Haut. Aber jeder reagiert eben anders. LG

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sia
vor 2 Stunden schrieb enenka:

Hallo sia!

Du kannst doch 2 Salbe anrühren und eine davon gleich verschließen und eine offen stehen lassen. Dann kannst du uns deine persönlichen Erfahrungen schildern. Ich bin hier bereit, meine guten Erfahrungen mitzuteilen und lasse sie sicher nicht im Vorhinein, ohne dass du sie ausprobiert hast, schlechtreden!!!!!

Du magst vielleicht im medizinischen Bereich arbeiten, aber von mikrobiologischen Vorgängen scheint zu da verschont geblieben zu sein. :(

Deine oder meine persönlichen Erfahrungen sind  in diesem Punkt völlig unerheblich. Und es geht auch nicht um "schlechtreden". Es geht darum, dass man bei der Creme und Salbenherstellung, besonders, wenn man ohne Konservierungsstoffe arbeiten will, sehr viel Vorsicht an den Tag legen sollte was die Hygiene anbetrifft. Außerdem muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass ein Grundstoff, auch wenn er 'natürlichen'  und 'biologischen'  Ursprungs ist evt. nicht vertragen werden kann. Dass Allergien und Unverträglichkeiten auch dann auftreten können. 

Es ist schön, dass du gute Erfahrungen gemacht hast und ich hoffe, dass bleibt auch so. Mein Text war auch mehr als Ergänzung denn als Kritik gedacht. Hier haben fast alle sowieso Probleme mit der Haut, da muss nicht noch eine Baustelle dazu kommen, nur weil vielleicht nicht bedacht wurde, dass man eine Kreuzallergie entwickeln könnte oder, dass ein geschwächtes Immunsystem eine evt. erhöhte Bakterienbelastung eben nicht mehr gut wegsteckt. 

(!!!!!... sind wir hier im Kindergarten???????:rolleyes:

 

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enenka
vor 10 Stunden schrieb Pinie:

Hallo enenka,

Warum soll man denn die Creme offen auskuehlen lassen, was spricht dagegen sie im Wasserbad unter Ruehren abzukuehlen? So habe ich es immer gemacht. Damit keine Bakterien eindringen, entnimmt man dann die Creme immer mit einem Spatel und bewahrt die Creme im Kuehlschrank auf. Eine selbst angefertigte Schwarzkuemmeloelsalbe hat meinem Mann leider nicht geholfen, auch nicht das direkte Oel auf der Haut. Aber jeder reagiert eben anders. LG

Hallo Pinie!

In der Salbe wird Bienenwachs verarbeitet (entspricht einem Konsistenzgeber) und dieses würde dann in der Schüssel unvorteilhaft antrocknen. Daher ist es sehr ratsam, die flüssige Salbe zuerst abfüllen und dann auskühlen zu lassen. Schwarzkümmel hat einen entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkstoff und somit kann ich mir vorstellen, dass eine Ansiedelung von Bakterien abgemindert wird. Zudem ist Wasser kein Bestandteil der Salbe (was sie sehr anfällig machen würde). Früher habe ich an Workshops zur Salbenherstellung teilgenommen und auch dort wurde kein Wasser sondern nur Öle für die Herstellung benutzt.

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enenka
vor 8 Stunden schrieb sia:

Du magst vielleicht im medizinischen Bereich arbeiten, aber von mikrobiologischen Vorgängen scheint zu da verschont geblieben zu sein. :(

Deine oder meine persönlichen Erfahrungen sind  in diesem Punkt völlig unerheblich. Und es geht auch nicht um "schlechtreden". Es geht darum, dass man bei der Creme und Salbenherstellung, besonders, wenn man ohne Konservierungsstoffe arbeiten will, sehr viel Vorsicht an den Tag legen sollte was die Hygiene anbetrifft. Außerdem muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass ein Grundstoff, auch wenn er 'natürlichen'  und 'biologischen'  Ursprungs ist evt. nicht vertragen werden kann. Dass Allergien und Unverträglichkeiten auch dann auftreten können. 

Es ist schön, dass du gute Erfahrungen gemacht hast und ich hoffe, dass bleibt auch so. Mein Text war auch mehr als Ergänzung denn als Kritik gedacht. Hier haben fast alle sowieso Probleme mit der Haut, da muss nicht noch eine Baustelle dazu kommen, nur weil vielleicht nicht bedacht wurde, dass man eine Kreuzallergie entwickeln könnte oder, dass ein geschwächtes Immunsystem eine evt. erhöhte Bakterienbelastung eben nicht mehr gut wegsteckt. 

(!!!!!... sind wir hier im Kindergarten???????:rolleyes:

 

Es ist doch eine Bereicherung für das ganze Forum, wenn du überall deine Kommentare über Allergien und Bedenken hinterlässt! Ich dachte, dass auf der Homepage von psoriasis-netz hilfesuchende Hauterkrankte sich Tipps und Hilfestellungen - die über die Kortisontherapie hinausgehen - holen können.

Ich werde dir jetzt kurz eine Zusammenfassung von Schwarzkümmel hinterlassen, damit du weißt worum es hier überhaupt geht wenn du schon mitreden möchtest:

Schwarzkümmelöl hat sich mittlerweile seinen Platz erobert: Über sechs Millionen Mal wird es pro Jahr gekauft und das nicht ohne Grund: Ob gegen Allergien, Schlafstörungen, Bluthochdruck, ein schwaches Immunsystem oder bewiesenermaßen gegen Krebs: Schwarzkümmelöl (Nigella Sativa) kann sehr wertvoll für den Körper sein, was durch über 700 Studien bereits bewiesen wurde. Schwarzkümmelöl besteht im Wesentlichen aus ungesättigten Fettsäuren, ätherischen Ölen und einer Vielzahl spezieller und wirksamer anderer Substanzen. Allein in den ätherischen Ölen sind etwa 50% Thymochinon, das in zu großer Menge toxisch wirken kann, in kleineren Mengen jedoch regulierend auf allergische Symptome einwirkt. Der Anteil ätherischer Öle im Schwarzkümmel beträgt insgesamt knapp 1%. Dies reicht offenbar aus, um die stark antioxidative Wirkung, den desinfizierenden und antimykotischen Effekt des Schwarzkümmelöls in etwa zu erklären.

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marcoliverkempf

Hallo,

 

 

Vielen Dank für dein Rezept. Ich habe mir die bisher immer bestellt, was aber echt kostspielig mit der Zeit wird...
Verwendest du zusätzlich noch Katzenkralle? Ich benutze beides in Kombination und es funktioniert sehr gut. Ich würde sagen, dass ca. 80 % meiner Schuppenflechte schon weg ist. Und selbst wenn ich mal ein paar Tage die Behandlung schleifen lasse, wird es nicht wieder mehr...

Beim Öl habe ich schon ein paar probiert und nur das war wirklich hilfreich: https://amzn.to/2m4gxVa
Alle anderen haben Juckreiz ausgelöst oder meine Flechte nur vergrößert, weshalb weiß ich nicht... (vllt. gefiltert/ungefiltert)
Ich hoffe, dass dein Rezept gut wirkt. Vielen Dank dir <3

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sia
Am 18.6.2018 um 08:47 schrieb enenka:

wenn du überall deine Kommentare über Allergien und Bedenken hinterlässt! 

was heißt das "überall"? 

Am 18.6.2018 um 08:47 schrieb enenka:

Ich werde dir jetzt kurz eine Zusammenfassung von Schwarzkümmel hinterlassen, damit du weißt worum es hier überhaupt geht wenn du schon mitreden möchtest:

Das ist aber lieb! Die Arbeit hättest du dir aber nicht machen müssen. Wenn ich hier was schreibe, dann wenn ich was weiß - also schon informiert bin. Und die sog. Komplementär-Medizin, meist ungemein 'natürlich' , ist eines meiner Hobby's, da ich mich auch ein wenig in Chemie auskenne passt das ganz gut :) Daher also tausend Dank für deinen Text

Am 18.6.2018 um 08:47 schrieb enenka:

Schwarzkümmelöl hat sich mittlerweile seinen Platz ero

der von HIER  kommt. Im Impressum steht "KKK Media; Robert Hansen; Suite 7999; 24B Moorefield Rd; Wellington 6037; New Zealand"

Robert Hansen war ein Serienmörder in Alaska und KKK ist eigentlich die Abkürzung für den KuKluxKlan... auf der gleiche Seite ein Link zum Hersteller, aber ganz unabhängig... :( weiter NULL Info zu dem Schreiber des Textes zu finden - ich finde das irgendwie komisch... also wenn du mehr Infos zu dem Menschen und seiner Qualifikation hast - gerne - vielleicht hab ich ja  was übersehen und er ist DER Weltexperte, dann: mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.  

Meine Erwiderung erstmal ist kürzer:

"Schwarzkümmelsalbe

Schwarzkümmelsalbe zeigte sich in Studien wirkungslos und wird daher nicht empfohlen." (Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer, Graz)

Aber wenn's hilft ist doch alles gut.

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Richard-Paul

Liebe sia,

im Thread „Schwarzkümmelsalbe selber machen  schreibst Du  die sog. Komplementär-Medizin, meist ungemein ‘natürlich’, ist eines meiner Hobby's, da ich mich auch ein wenig in Chemie auskenne, passt das ganz gut“.

Du schreibst in Deinen vielen Beiträgen sehr viel Gutes; leider für die meisten Benutzer nicht immer verständlich; (genauso, wie meine Beiträge zur Chemie).

Um es mal am Beispiel von  Liebeskummer“  zu veranschaulichen. Fast jeder kennt Liebeskummer (unerfüllte oder verlorene Liebe), aber kaum jemand weiß, was dabei im Körper an chemischen Prozessen abläuft.

Die meisten von uns wissen, dass das Gehirn und das Herz „leiden“. > Solange alles in Ordnung ist (Liebe + Vertrauen + Ruhe), schüttet das Gehirn Glückshormone aus, wie Dopamin (Botenstoff  und Vorstufe das Stresshormons „Noradrenalin“) + Oxytocin + Serotonin. Dann aber kommt das Herz ins Spiel und gibt wieder Rückmeldungen ans Gehirn, je nachdem wie die Sehnsucht zur vermissten Person ist, die Glückshormone zu drosseln oder zu steigern. Gleichzeitig wird Vasoprossin gebildet, welches unseren Wasserhaushalt regelt. Da in den Nieren [man sagt ja auch oft: das geht mir an die Nieren] Noradrenalin gebildet wird, werden unsere Blutgefäße verengt und unser Blutdruck wird erhöht (was jeder als direkte Auswirkung merkt). Gleichzeitig bilden die Nieren auch die Stresshormone Cortisol (verantwortlich für abbauenden Stoffwechsel = entzündungshemmend und immundepressiv  > möglich ist z.B. Nesselsucht) und Adrenalin (Aktivierung der Rezeptoren).  > Dies alles kann nur wenige Wochen andauern, oder auch bis zu 2 Jahre. – Alles sehr vereinfacht dargestellt.

Wer aktuell nichts mit Liebeskummer zu tun hat, sagt jetzt eher „alles Blödsinn“ oder „passiert mir nicht“; wer mittendrinn steckt, versteht trotzdem nicht, was im Körper vor sich geht, mit Ausnahme der „Schmerzen“.

Was hat dies jetzt mit Deinem obigen, anfangs zitiertem Satz zu tun: Du schreibst sehr oft viel Gutes und Richtiges, nur die meisten Benutzer verstehen es nicht.  – Auch ich habe während der Blütezeit meiner PSO (es sind genügend Bilder im Forum vorhanden) sehr lange Zeit, sehr teure Schwarzkümmelölkapseln eingenommen (es gibt dazu auch Berichte hier im Forum); ich habe keinerlei Veränderungen auf meine PSO bemerkt; m.E. wurde es in dieser Zeit eher schlimmer. Trotzdem sehe ich Schwarzkümmel nicht negativ an. -  Erst die Behandlung mit einem UVB-Lichtkamm hat meine PSO „besiegt“ und hält noch immer an. 

Ich möchte mit diesem Beitrag nur mal darstellen, wie kompliziert die chemischen Vorgänge in unserem Immunsystem sind für ein allgemein bekanntes Beispiel: „Liebeskummer“. Leider kennen sich die meisten Ärzte ebenfalls nicht mit Chemie aus. – Wenn jetzt noch jemand Medikamente nimmt (oder nehmen muss) und unnatürlich lebt, wird – chemisch betrachtet – alles noch viel komplizierter.

Oder mal ganz anders ausgedrückt: wenn ich hier erkläre, wie man eine Drosselklappe im Vergaser im Auto zerlegt/einstellt, würde sich kaum jemand trauen, dies selber zu machen?

Daher: was bei einem hilft oder nicht (was ich kann), hilft (oder es machen kann) längst nicht bei jemand anderen.

LG

Richard-Paul

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