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Schuppentier

Schuppenflechte - Von der Schockdiagnose zum Alltag

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Schuppentier

Hallo.

Ich begrüße zunächst alle, die diesen Erfahrungsbericht lesen und wünsche alles erdenklich Gute :)

Zunächst ein paar Infos über mich: Ich bin 23 Jahre alt , Student und Hypochonder.

Meine Geschichte fängt recht zu Beginn des Jahres an. Meine ersten Beschwerden waren ein zunächst von einem Proktologen diagnostiziertes Analekzem und eine anfänglich von einem Venerologen diagnostizierte Balanitis. Nach etlichen Salben die nicht halfen kam mein Venerologe schließlich auf die Diagnose Schuppenflechte. Er erklärte mir das es genetisch bedingt sei (ich kenne meinen Vater und seine Familie, geschweige denn seine Erbkrankheiten nicht) und chronisch.

Das war für mich erstmal ein Schock, vor allem psychisch. Allerdings konnte mir nun besser geholfen werden und eine Salbe hat meine Eichel wieder wie neu aussehen lassen (ich will nicht beschreiben, wie sie am schlimmsten Zeitpunkt mal aussah. Es gab einen Grund, dass ich als Hypochonder, der eigentlich Angst vor Diagnosen hat zum Arzt gegangen bin...)

Also ließ das in mir langsam Hoffnung aufblühen. Inzwischen haben sich weitere Stellen bemerkbar gemacht, die betroffen sind: eine kleine Stelle an meinem Hinterkopf schuppt. Ist aber nicht belastend. Von meinem linkem Fuß der kleine und der zweitkleine Zeh haben veränderte Nägelstrukturen. Sieht nicht schön aus und fühlt sich nicht gut an, aber man kann damit leben. Der Arzt meinte, wenn man es versucht zu behandeln hätte ich mehr Ärger damit, als ließe ich es in Ruhe. Und mein Bauchnabel eitert stark. Ständig. Und der eitrige Ausguss stinkt. Ich hoffe ich finde eine Möglichkeit das zu unterbinden weil es doch etwas unangenehm ist. Bis jetzt konnte nach einem Abstrich nur gesagt werden, dass es nichts schlimmeres sei... das bleibt zunächst abzuwarten.

Naja ich will mich kurz fassen. Warum schreibe ich also einen für Internet-Verhältnisse ellenlangen Text über meine Diagnose? Eigentlich will ich nur Hoffnung stiften. Habt Mut zum Arzt zu gehen und macht euch keine Sorgen wenn ihr die Diagnose Schuppenflechte bekommt. Ich habe erlebt, dass einem echt geholfen werden kann.

Im gleichen Zeitraum hatte ich übrigens auch die Diagnose Bandscheiben-Vorfall. Und ich muss sagen, auch was das angeht kann einem echt gut geholfen werden. Es ist auch beides nichts, wofür man sich schämen muss. Viele reden nicht gerne darüber, aber ich glaube man sollte mehr darüber reden, um die Angst vorm Fremden zu nehmen.

So das wars soweit von mir, für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ansonsten liebe Grüße an alle :)

 

 

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Claudia

Also dass sich Leute schämen, von ihrem Bandscheibenvorfall zu erzählen, habe ich noch nicht erlebt.

Wie behandelst du denn das Analekzem, aus dem eine Psoriasis geworden ist? Und was für eine Salbe hat dir an der Eichel geholfen? Das fragen sich doch bestimmt mehr Leute, die sich sonst wirklich schämen, darüber auch nur zu schreiben. Da könntest du ihnen helfen, wenn die den Salben-Namen nennst.

Weiter gute Besserung!

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Guest

Hallo, ich nehm mal dein Angebot an zu fragen.  Du schreibst erst von anal...dann plötzlich hilft eine Creme der Eichel. Das verstehe ich nicht ganz.

Hypochonder haben doch nicht Angst vor einer Diagnose. Sie haben Angat bei jedem kleinen Wehwehchen eine ernsthafte und schlimme Erkrankung zu haben. Oder hat sich das Krankheitsbild Hypochonder so geändert?

ich kenne niemand der sich wegen einem Bandscheibenvorfall schämt. Leid tut es mir für dich, mit 23 ist das schon ungewöhnlich. 

Alles jedoch was in irgend einer Weise die Genitalien betrifft ist halt auch in unserer aufgeklärten Zeit immer noch Pfui und wird schamhaft verschwiegen. 

Dein Nickname Schuppentier....hast du so wenig Respekt vor dir selber? Bist du kein Mensch mehr, wenn du PSO hast? Ich finde es nicht lustig, wenn man sich selber so diskreditiert. 

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Vielleicht hast du Zeit hier zu lesen. Von den wundervollen Menschen und wie sie kämpfen und stark sind ihr Schiksal anzunehmen. 

Ja und auch mich würde interessieren welche Creme. Wars die gleiche für Popo und Eichel? Und der Rest wie behandelst du das? 

Was hat dir für die Bandscheibe geholfen?

liebe Grüße von Rose

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Schuppentier
vor 3 Stunden schrieb Claudia:

Also dass sich Leute schämen, von ihrem Bandscheibenvorfall zu erzählen, habe ich noch nicht erlebt.

Wie behandelst du denn das Analekzem, aus dem eine Psoriasis geworden ist? Und was für eine Salbe hat dir an der Eichel geholfen? Das fragen sich doch bestimmt mehr Leute, die sich sonst wirklich schämen, darüber auch nur zu schreiben. Da könntest du ihnen helfen, wenn die den Salben-Namen nennst.

Weiter gute Besserung!

Liebe Claudia.

Wegen des Bandscheibenvorfalls ist es halt so, dass ich zunächst immer wieder gehört habe, dass es etwas sei was man mit höherem Alter hat, also nicht mit 23. Deswegen war ich überrascht, dass ich doch von vielen jungen Menschen gehört habe, die dieselbe Diagnose haben. Deswegen und wegen anderen Gespräch hatte ich das Gefühl, dass sich junge Menschen eher dafür schämen.

Das Analekzem behandle ich aktuell mit 0.03 % Protopic. Damit bin ich noch nicht 100prozentig zufrieden, weil es "nur" bei täglicher Anwendung hilft.

An der Eichel hilft Prednitop Salbe. Die konnte ich bis jetzt auch nur zu einem "jeden zweiten Tag" Rythmus absetzen.

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Schuppentier
vor 2 Stunden schrieb Rose63:

Hallo, ich nehm mal dein Angebot an zu fragen.  Du schreibst erst von anal...dann plötzlich hilft eine Creme der Eichel. Das verstehe ich nicht ganz.

Hypochonder haben doch nicht Angst vor einer Diagnose. Sie haben Angat bei jedem kleinen Wehwehchen eine ernsthafte und schlimme Erkrankung zu haben. Oder hat sich das Krankheitsbild Hypochonder so geändert?

ich kenne niemand der sich wegen einem Bandscheibenvorfall schämt. Leid tut es mir für dich, mit 23 ist das schon ungewöhnlich. 

Alles jedoch was in irgend einer Weise die Genitalien betrifft ist halt auch in unserer aufgeklärten Zeit immer noch Pfui und wird schamhaft verschwiegen. 

Dein Nickname Schuppentier....hast du so wenig Respekt vor dir selber? Bist du kein Mensch mehr, wenn du PSO hast? Ich finde es nicht lustig, wenn man sich selber so diskreditiert. 

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Vielleicht hast du Zeit hier zu lesen. Von den wundervollen Menschen und wie sie kämpfen und stark sind ihr Schiksal anzunehmen. 

Ja und auch mich würde interessieren welche Creme. Wars die gleiche für Popo und Eichel? Und der Rest wie behandelst du das? 

Was hat dir für die Bandscheibe geholfen?

liebe Grüße von Rose

Liebe Rose.

Also ich habe sowohl Beschwerden im Anal-, als auch im Genitalbereich.

Zu dem Scham bei dem Bandscheibenvorfall und zu den von mir gebrauchten Salben habe ich gerade schon Claudia geantwortet. Bitte schau dort einmal rein.

Hypochondie ist meiner Meinung nach etwas sehr indivuelles. Ja es ist die Angst bei einer Kleinigkeit etwas Ernsthaftes zu haben. Genau deswegen habe ich ja Angst vor ärztlichen Diagnosen. Nach dem Motto "damit haben sie nicht mehr lange zu leben..."

Zu dem Nickname "Schuppentier": Nein ich möchte mich nicht selbst diskreditieren. Es ist einfach eine Angewohnheit von mir, mehr oder minder kreative Nicknames im Netz zu verwenden. Mein eigentlicher Gedanke war dabei, dass ich es etwas selbstironisch und lustig fand. 

Mit meiner Bandscheibe hat mir wirklich die Physiotherapie, also Krankengymnastik geholfen. Insbesondere Übungen, die die Bauchmuskeln stärken. Bei mir war es so, dass ich den Schmerz nicht an der Lendenwirbelsäule hatte, wo der Prolaps war, sondern er hat ausgestrahlt in Füße und Knie.

Danke für die Nachfrage und ja ich schaue mich gerne weiter im Forum um. Einige Beiträge hatten mir selbst geholfen, Hoffnung zu schöpfen. :)

Ich wünsche alles Liebe :)

 

Edited by Schuppentier

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Guest
vor 2 Stunden schrieb Schuppentier:

Liebe Rose.

Also ich habe sowohl Beschwerden im Anal-, als auch im Genitalbereich

 

Zu dem Scham bei dem Bandscheibenvorfall und zu den von mir gebrauchten Salben habe ich gerade schon Claudia geantwortet. Bitte schau dort einmal rein.

Hypochondie ist meiner Meinung nach etwas sehr indivuelles. Ja es ist die Angst bei einer Kleinigkeit etwas Ernsthaftes zu haben. Genau deswegen habe ich ja Angst vor ärztlichen Diagnosen. Nach dem Motto "damit haben sie nicht mehr lange zu leben..."

Zu dem Nickname "Schuppentier": Nein ich möchte mich nicht selbst diskreditieren. Es ist einfach eine Angewohnheit von mir, mehr oder minder kreative Nicknames im Netz zu verwenden. Mein eigentlicher Gedanke war dabei, dass ich es etwas selbstironisch und lustig fand. 

Mit meiner Bandscheibe hat mir wirklich die Physiotherapie, also Krankengymnastik geholfen. Insbesondere Übungen, die die Bauchmuskeln stärken. Bei mir war es so, dass ich den Schmerz nicht an der Lendenwirbelsäule hatte, wo der Prolaps war, sondern er hat ausgestrahlt in Füße und Knie.

Danke für die Nachfrage und ja ich schaue mich gerne weiter im Forum um. Einige Beiträge hatten mir selbst geholfen, Hoffnung zu schöpfen. :)

Ich wünsche alles Liebe :)

 

Lieben Dank für deine Antwort. Jetzt kann ich dich besser oder überhaupt verstehen.

gut dass dir die Salben helfen. Da wünsche ich dir weiterhin Guten Heilerfolg.

Hypochondrie ist ein klar definiertes Psycho-somatisches  Krankheitsbild.  Es ist ja auch z. B. Nicht jede Traurigkeit gleich eine Depression. Und Angst vor einer chronischen Erkrankung bzw. damit leben zu müssen, sehe ich auch als normal und nicht Hypochondrisch an. 

Heute haben doch schon Kinder Rücken. Schlaganfälle bei Kindern und Jugendlichen sind auch oft Schiksalsschläge. Warum sollte dann sometwas bei jungen Menschen ein Grund zum schämen sein. Toll dass dir da Physiotherapie so gut geholfen hat. 

Mit der Selbstironie und dem Humor. Vor Jahren hatte ich mal ein Seminar für Gruppenleiter. Eine Frau,  sehr mutig und enmpathisch leitete eine Gruppe für Krebskranke Frauen. Sie hatte noch eine andere Erkrankung, die mit so einem Ironischen Namen versehen war. Als dieser Name mal gebraucht wurde, ist sie zusammen gebrochen. Es war ein großes Glück, dass das Seminar von zwei Psychologinnen geleitet wurde,welche die Reaktion abfangen könnten. 

Ich bin seither sehr vorsichtig und achtsam. Und habe gelernt, dass selbst Leute die da locker damit umgehen, doch irgendwann betroffen und verletzt sind. Und manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob sich hinter der vermeintlich liebevollen Wortschöpfung nicht eine gewisse Hähme , Respektlosigkeit und Überdruß versteckt den Erkrankten gegenüber. 

So mag ich dich nicht Schupoentier nennen. Verzeih. 

Aber dem Menschen, der in jungen Jahren schon so tapfer seine Schiksalsschläge trägt, dem wünsche ich alles erdenklich Gute. Kraft und Fröhlichkeit für dich  von Rose

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Schuppentier
Am 31.7.2018 um 16:54 schrieb Rose63:

Lieben Dank für deine Antwort. Jetzt kann ich dich besser oder überhaupt verstehen.

gut dass dir die Salben helfen. Da wünsche ich dir weiterhin Guten Heilerfolg.

Hypochondrie ist ein klar definiertes Psycho-somatisches  Krankheitsbild.  Es ist ja auch z. B. Nicht jede Traurigkeit gleich eine Depression. Und Angst vor einer chronischen Erkrankung bzw. damit leben zu müssen, sehe ich auch als normal und nicht Hypochondrisch an. 

Heute haben doch schon Kinder Rücken. Schlaganfälle bei Kindern und Jugendlichen sind auch oft Schiksalsschläge. Warum sollte dann sometwas bei jungen Menschen ein Grund zum schämen sein. Toll dass dir da Physiotherapie so gut geholfen hat. 

Mit der Selbstironie und dem Humor. Vor Jahren hatte ich mal ein Seminar für Gruppenleiter. Eine Frau,  sehr mutig und enmpathisch leitete eine Gruppe für Krebskranke Frauen. Sie hatte noch eine andere Erkrankung, die mit so einem Ironischen Namen versehen war. Als dieser Name mal gebraucht wurde, ist sie zusammen gebrochen. Es war ein großes Glück, dass das Seminar von zwei Psychologinnen geleitet wurde,welche die Reaktion abfangen könnten. 

Ich bin seither sehr vorsichtig und achtsam. Und habe gelernt, dass selbst Leute die da locker damit umgehen, doch irgendwann betroffen und verletzt sind. Und manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob sich hinter der vermeintlich liebevollen Wortschöpfung nicht eine gewisse Hähme , Respektlosigkeit und Überdruß versteckt den Erkrankten gegenüber. 

So mag ich dich nicht Schupoentier nennen. Verzeih. 

Aber dem Menschen, der in jungen Jahren schon so tapfer seine Schiksalsschläge trägt, dem wünsche ich alles erdenklich Gute. Kraft und Fröhlichkeit für dich  von Rose

Liebe Rose,

jetzt wo du es erklärt hast kann ich deine Abneigung gegenüber meinem Nickname verstehen. Es lag wirklich nicht in meiner Absicht jemanden zu kränken und du hast mir damit zu etwas mehr Vorsicht geholfen.
Vielen Dank für deine lieben Worte:)

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    • MichelleL
      By MichelleL
      Hallo 🙂
      ich bin gerade durch eine Suche bei Google hier auf dieses tolle Netzwerk gekommen. Muss mich erstmal zurecht finden. 
      Ich vermute das ich auch an Schuppenflechte leide.
      Das komische ist das es nur der eine Daumen ist der immer immer schlimmer wird, der Nagel dazu verformt sich immer weiter und es hilft einfach gar nix. Der ganze Nagel ist völlig aus der Form.
      Einige Nägel bekommen kleine Dellen aber ansonsten ist der Rest des Körpers normal.
      Heute kam das UV Gerät an.
      ich möchte es damit versuchen, da ich dazu auch noch Vitiligo habe.
      Könnte es Schuppenflechte sein?
      Der Hautarzt hat schonmal eine Probe aus dem Daumen entnommen und sagt es könnte Schuppenflechte sein.
      Schlug mir eine Behandlung vor die wohl bei schwangeren oder denen die es noch werden könnten, zu starke  Fehlbildungen der Kinder führen könnte. 
       Davon wurde ich dann irgendwie abgeschreckt.
      Cremes und Hornhautlöser bringen nix bis auf noch dünnere Haut und starke Empfindlichkeit im Finger.
       
       








    • bakomax
      By bakomax
      Nun gut dann stelle ich mich auch mal kurz vor.
      Ich bin 44 Jahre, männlich, und lebe in Köln.
      Mit der Schuppenflechte habe ich seit Jahrzehnten zu tun.
      Meine absoluten Problemstellen sind die Kopfhaut, der Analbereich
      und der Genitalbereich.
      Auf meiner Kopfhaut bilden sich augenblicklich kleine Schuppen-Gebirgslandschaften, die ich abends beim Fernsehen mit meinen Fingernägeln
      deselektiere.
      Die Couch sieht danach immer extrem schuppig aus. Ein Staubsauger steht immer griffbereit. Kein schönes Bild für meine Frau und meine Söhne.
      Im Genitalbereich habe ich sehr starke Reizungen.
      Teilweise juckt die Haut so stark das ich nachts richtige Hautfetzen wie bei einem Lepra-Kranken abziehen kann.
      Danach bildet sich aber keine gesunde Haut, sondern wieder diese "Abziehhaut".
      Im Analbereich habe ich richtige Krusten, die ich ebenfalls gewissenhaft "abpiddele".
      Lange Rede kurzer Sinn.
      Oben, Vorne und Hinten sehe ich augenblicklich nicht gerade ansehnlich aus.
      Habe das aber auch im Augenblick extrem schlimm.
      Diesen Zustand möchte ich ändern bzw. besser in den Griff bekommen.
      Bin seit vielen Jahren bei vielen Dermatologen gewesen.
      Habe Cortison, Salben und sonstige Anwendungen über mich ergehen lassen.
      Aber was richtig geholfen hat habe ich noch nicht gefunden.
      Ich möchte keine Vorschläge für 30 interessante Salben erhalten, sondern eine Anwendung erfahren, die nicht schadet und die ich regelmäßig nutzen kann.
      Ich bin keinesfalls frustiert und ein lebenslustiger Mensch.
      Ich möchte mich aber in Zukunft mehr um die wesentlichen Dinge kümmern und eben nicht so stark um Schuppen.
      Ich weis das man die pso nicht heilen kann, ist bei mir klar belegt bzgl. Genetik in meiner Familie.
      Aber es muss doch eine Art Fahrplan geben, wie man mit kontinuierlicher Hautpflege die Problemzonen in den Griff bekommt.
      Ich möchte über meine Haut bestimmen und nicht umgekehrt.
      Würde mich freuen wenn es zu einem netten Dialog kommt, am besten mit einer win-win-Situation.
      Gruß
      bakomax (das sind die Anfangsbuchstaben meiner drei Söhne)
    • PistolPete
      By PistolPete
      Hallo mtieinander,
      ich bin seit fünf Jahren von einer Schuppenflechte auf dem Kopf betroffen. Es soll ja typisch sein, dass sowas mit Ende 20 ausbricht, insbesondere beim Mann.
      Was ich schon alles hinter mir hatte:
      etliche normale Anti-Schuppen-Shampoos Birkenhaarwasser Klettenwurzelöl Urea-Shampoo Totes-Meersalzshampoo Linola-Shampoo Ich probierte auch harte Sachen wie Selsun. Ducray Kertyol P.S.O. brachte kurzzeitig etwas. Ich war auch schon beim Hautarzt, der mir nach einem flüchtigen Blick Kortison verschrieb. Brachte kurzzeitig tatsächlich was.
      Ich war nun aus beruflichen Gründen für fünf Wochen in den USA. Dort macht ich mich schlau und schaute dann auch gezielt nach Shampoos. Es kann ja sein, dass es in den USA wirksame Präparate gibt, die bei uns verboten sind.
      Und tatsächlich habe ich was gefunden:
      Head & Shoulders in einer blauen Flasche (was es bei uns nicht gibt). Mit Selendisulfid, aber geringer konzentriert als bei Selsun. Das kann man täglich anwenden und ich wende es täglich an. Ich kombiniere es dann auch mit einem Urea-Shampoo. Schon in den USA spürte ich eine Verbesserung. Es rieselte weniger runter, es juckte auch weniger. Es hat aber drei Wochen gedauert, dass die Kopfhaut nicht mehr gerötet ist. Seitdem stehe ich gerne häufig vor Spiegel und betrachte meine Haaransätze. Das macht mich glücklich.
      Es rieselt auch nicht mehr so stark. Nur mal zum Vergleich: Bevor ich  nun diese Lösung fand, habe ich mir bestimmt zwei Esslöffel Schuppen täglich von der Kopfhaut gekratzt und zwei weitere Esslöffel fielen so herunter. Der Bereich um meinem Schreibtisch war ein Trümmerfeld. Mein Kopfkissen war jeden Tag voller Schuppen. Besonders peinlich: Schuppen die auf der Brille hängen blieben und einen immer an das Problem wenige Zentimeter höher erinnerten. Und das habe ich nicht mehr.
      Ich habe aber auch Fragen:
      1. Hat jemand das H&S in der blauen Flasche schon mal in Deutschland gesehen? Ist es vielleicht bei uns apothekenpflichtig?
      2. Es gibt eine Spirale des Juckens und Kratzens, sodass sich der Zustand der Kopfhaut immer weiter verschlimmert. Gibt es auch eine Erholungsspirale, d.h. bin ich guter Hoffnung, dass sich die Kopfhaut nun so gut erhohlt, dass ich auch einige Tage ohne diese Shampoos auskommen kann und dass es mir auch leichter fällt, dem Juckreiz nicht nachzugeben?
      Wer noch nichts gefunden hat, kann ja mal meine Prozedur ausprobieren. Vielleicht ist das Ducray kertyol P.S.O genausogut, nur was ich daran nicht leiden kann, ist die Waschprozedur. Ich möchte ein Shampoo haben, das ich täglich anwenden kann und das in einfacher Prozedur ohne ohne 2 x 5 Minuten einwirken zu lassen. Das halte über längere Zeit ohnehin nicht durch.
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