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sia

Ernährung? Ja oder Nein?

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sia

Einige Gedanken, die ich mir zu Ernährung gemacht habe (nach der Lektüre dieses Artikels: "Vegan-Sein erschien mir wie der Weg zur Unsterblichkeit". Ein Interview mit Nils Binnberg (Ich habe es satt!  Wie uns Ernährungsgurus krank machen Suhrkamp)

Ernährung ist inzwischen ja ein viel besprochenes Thema. Gerade bei einer chronischen Erkrankung wie der Psoriasis in all ihren Ausprägungen ist es teilweise gut verständlich, dass man auch selbst zu einer Verbesserung der Gesundheit beitragen will. Und sicher ist eine ausgewogene Ernährung gut - für Jeden, nicht nur für Menschen mit einer chronischen Erkrankung. 

Was allerdings immer öfter propagiert wird, ist alles andere als "ausgewogen". Fast jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben - keine Kohlenhydrate, keine Milch(produkte), kein Fleisch/viel Fleisch, kein Dies/kein Das nur Dies oder nur Das. Inzwischen gehört es schon fast zum guten Ton eine Lebensmittelunverträglichkeit zu haben. ...

Sicher, Menschen mit einer Zöliakie (ca.1:500) sollten Gluten meiden und Leute mit einer Laktoseintoleranz (ca.15 %) meiden besser Kuhmilch. Auch ist einem Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder Allergie nachzugehen. Hier auf seinen Körper zu hören und seinen Speiseplan anzupassen ist auf jeden Fall richtig.

Darüber hinaus sind alle Diäten allerdings ohne jegliche Grundlage. Jeder der sich auf die ein oder andere Weise extrem ernähren will, sollte sich klar machen, dass das auf Dauer Probleme geben muss. Ernährungsfehler machen sich oft erst nach Jahren bemerkbar. Trotzdem "glauben" viele Menschen lieber jemand, den sie nicht kennen, dessen Aussagen sie nicht nachprüfen können und der keinerlei biologische oder medizinische Ausbildung hat.

Außerdem ist die Frage, wie einschränkend eine sehr rigide Diät für das Leben ist. Und haben wir mit unserer Psoriasis nicht schon Einschränkungen genug?

bearbeitet von sia
tippo

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Claudia

Ich bin da auch immer hin- und hergerissen. Das Problem ist auch, dass viele dieser Tipps ja vernünftig klingen. Am Ende ist man dann aber eben doch einseitig ernährt. Oder der wohlmeinende Tipp-Geber hat einen ganz anderen Grund, einem genau diesen Tipp zu geben – vielleicht, weil er dafür bezahlt wird? Oder weil er wiederum einseitig informiert ist?

Ich hatte dieser Tage das hier gefunden: https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/ernaehrungstheorien-fakten-oder-mythen/1481794 Das ließ mich auch wie dich denken.

Nun muss man ja nicht gleich eine rigide Diät machen, wenn man sich gesund ernähren will. "Weniger Fleisch" und "mehr Gemüse" ist ja auch schon was. Und gar nicht soooo anstrengend oder gar einschränkend, sag ich aus eigener Erfahrung ;)  Die gesündere Ernährung sein zu lassen, weil einem jede Woche jemand was Neues anpreist, ist aber auch keine Lösung und schon gar keine Entschuldigung.

Aber durch das Gestrüpp der Ernährungsempfehlungen zu finden, ist alles andere als einfach, da sind wir uns einig.

 

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clarus
vor 2 Stunden schrieb Claudia:

Ich bin da auch immer hin- und hergerissen. Das Problem ist auch, dass viele dieser Tipps ja vernünftig klingen. Am Ende ist man dann aber eben doch einseitig ernährt. Oder der wohlmeinende Tipp-Geber hat einen ganz anderen Grund, einem genau diesen Tipp zu geben – vielleicht, weil er dafür bezahlt wird? Oder weil er wiederum einseitig informiert ist?

Ich hatte dieser Tage das hier gefunden: https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/ernaehrungstheorien-fakten-oder-mythen/1481794 Das ließ mich auch wie dich denken.

Nun muss man ja nicht gleich eine rigide Diät machen, wenn man sich gesund ernähren will. "Weniger Fleisch" und "mehr Gemüse" ist ja auch schon was. Und gar nicht soooo anstrengend oder gar einschränkend, sag ich aus eigener Erfahrung ;)  Die gesündere Ernährung sein zu lassen, weil einem jede Woche jemand was Neues anpreist, ist aber auch keine Lösung und schon gar keine Entschuldigung.

Aber durch das Gestrüpp der Ernährungsempfehlungen zu finden, ist alles andere als einfach, da sind wir uns einig.

 

Das sehe ich ähnlich, wobei man einen Mittelweg finden sollte, dass alles annähernd zusammen passt. Viel Sport treiben, auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel achten und natürlichen den finanziellen Aspekt nicht zu vergessen. Hört sich allgemein und vielleicht überzogen an, ist es aber nicht.

Ich höre nie auf Ernährungsempfehlungen sogenannter Experten, da ich Landwirt bin und so weiß, was ich selber anbaue und essen kann und werde!

Nach dem Motto:" Alles nach Maß und Ziel ", damit bin ich bisher sehr gut gefahren, bis auf die Tatsache, dass irgendwann die Pso in mein Leben kam!

Aber auch dem Kampf stelle ich mich!:tw_beer:

Gruß

clarus

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Waldfee

Prost !🍺

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Nüsschen

Also mein Sohn hat Zöliakie und schon deswegen würde ich nie freiwillig glutenfrei essen, weil ich weiß wie schwer es ist und wie kompliziert es sein kann. Zur Zeit mache ich einen Kurs weil ich grenzwertig Diabetikern bin. Das ist sehr interessant und auch wertvoll. Nun muß ich auf viele Dinge achten: weniger Zucker, rote Früchte meiden wegen der PSO und die Arthrose fordert auch noch Einschränkungen. Das ist schon ganz schön anstrengend. Aber auch das bekommt man hin. Da kann ich nicht auch noch auf Aussagen der Medien eingehen. 

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Tenorsaxofon

@Nüsschen

warum rote Früchte meiden?

 

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Bibi

ein interessantes Thema -

ich habe vor ca. zehn Jahren, als DM diagnostiziert wurde, über zehn kg abgenommen - damals hatte ich schon sehr ausgeprägte PSO - aber es hat sich nichts hautbildmässig verändert -

meine Diabetes-Langzeitwerte waren noch zu hoch - aber viel besser als vorher - also weiter auf die Ernährung achten, um nicht Medikamente nehmen zu müssen oder Spritzen -

bezüglich Ernährung - auch in den vielen Threads hier von Usern - hat es meiner PSO nie geholfen. Glücklicherweise habe ich keine Lebensmittelallergien -

ja, wegen des DM am Thema vorbei - enschuldigt bitte, aber das geht meiner Ansicht nach konform mit PSO -

nette Grüsse sendet  - Bibi -

 

 

 

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Nüsschen
vor 23 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

warum rote Früchte meiden?

Also ich meine Tomaten und Paprika. Tomaten mag ich nicht besonders aber Paprika esse ich trotzdem ab und zu.

Ich weiß nicht mehr woher und von wem ich das erfahren habe, aber ein wesentliches Merkmal aller Nachtschattengewächse ist ihr Gehalt an giftigen Alkaloiden. Diese sind die Ursache für entzündliche Reaktionen.

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