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Linnda

Hallo zusammen,

Ich nehme Otezla nun seit Juli 2016. 2 Jahre hat es wirklich gut geholfen, so dass ich die Nebenwirkungen (leichte Übelkeit und Durchfälle) gern in Kauf nahm. Die Gelenkbeschwerden besserten sich deutlich, die Haut  zufriedenstellend. Nach 2 Jahren dann wieder neue Arthritis-Schübe, Verschlechterung des Hautzustandes, dafür keine Nebenwirkungen mehr. Jetzt, nach 2 Jahren und 8 Monaten,  werde ich auf Enbrel umsteigen müssen.

Hat jemand von Euch so einen Wirkungsverlust erlebt? Beim Stöbern hatte ich eher den Eindruck, dass Otezla wegen der Nebenwirkungen abgesetzt wurde.

Linnda

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herbert.leichtfuss

Hallo Linnda,

also ich hatte Otezla nur gerade einmal vier Wochen eingenommen. Das Medikament schien zu wirken, aber ich musste in dieser Zeit zweimal das Blutbild bestimmen lassen. Nach zwei Wochen sah es gut aus und nach vier Wochen dagegen sehr mies. Die Werte GOT und GPT waren durch die Decke gegangen. Woran es lag, wurde nie erforscht. Ich hatte im Internet gelesen, dass beide Werte nach hoher körperlicher Betätigung stark ansteigen können und ich hatte in der Zeit zwischen der 2. und 4. Woche einen Teilumzug zu bewerkstelligen und musste mich dabei auch körperlich sehr anstrengen. Aber ob es der Grund für die irrsinnig hohen Blutwerte war ......?

Enbrel hatte ich 2015 über drei Monate genommen und dann frustriert beendet bzw. auch beenden müssen, weil keine Verbesserung des Hautzustands vorlag. Wenn ich im Internet schaue, welche neuen Biologics mit anderen, schon länger verfügbaren Biologics verglichen werden, dann kommt Enbrel regelmäßig schlechter weg als neuere Mittel. Sprich die Ärzte mal auf die "Durchfallerquote" von Enbrel an. Ich wünsche dir, ob mit Enbrel oder einem anderen Mittel, viel Erfolg, auf das Du bald wieder weitgehend erscheinungsfrei bist.

Viele Grüße

H.L.

P.S. Hier noch ein paar Infos zu meiner Leidensgeschichte.

    

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Konsequenter

Hallo zusammen, bin noch neu hier und nehme Otezla jetzt seit 3 Monaten. Die ersten Wochen waren mit Magenschmerzen und Durchfall verbunden, was sich jetzt schon wesentlich verringert hat. Der Befall an den Beinen geht zurück und es schuppt nicht mehr soviel. Dafür habe ich jetzt Ausschlag an Oberarmen. Gewebeuntersuchung läuft.... Bleibt nur abwarten. 

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herbert.leichtfuss

Ich habe in diesem Jahr von Mitte April bis 08. August erneut Otezla genommen und Ergebnis war enttäuschend. Der Zustand der Haut wurde etwas besser, aber es sah nicht aus, als ob über Anfang August hinaus noch eine Verbesserung erzielt werden könnte. Es wurde dann auf Ilumetri umgestellt und der Zustand ist nun (Mitte Nov.) wirklich klasse, d.h. weitgehend ohne Pso. Und dieser Zustand ist nun schon seit etwa Mitte/Ende Oktover. Nebenwirkungen sind unter Ilumetri nicht aufgetreten. Bei Otezla waren die Nebenwirkungen mit etwas Durchfall und etwas Appetitlosigkeit, was erfreulicherweise auch zur Gewichtsabnahme führte, auch eher gering. 

Ich halte mittlerweile nicht mehr viel von Otezla und auch ein niedergelassener Hautarzt hatte mal in einem Nebensatz mitgeteilt, dass Otezla in meinem Fall nicht das richtige Mittel sei, weil nicht gut genug wirkend.

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H_H

Hallo, ich nehme Otezla seit einiger Zeit und seitdem ist das Hautbild ziemlich stabil. Nebenwirkungen verspüre ich wenige, ab und an brummelt der Magen etwas.
Die Uni-Klinik Frankfurt hatte mir das bisher verschrieben, kann mich aber nicht weiterbehandeln.
Es ist schwierig, einen Hautarzt zu finden, der die Therapie weiterführt, vor allem wegen Budget-Bedenken.
Gibt es jemanden aus dem Raum Frankfurt/Main, der da Erfahrungen hat?
Vielen Dank.

H. 

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sinak30
Am 10.2.2020 um 17:46 schrieb H_H:

Hallo, ich nehme Otezla seit einiger Zeit und seitdem ist das Hautbild ziemlich stabil. Nebenwirkungen verspüre ich wenige, ab und an brummelt der Magen etwas.
Die Uni-Klinik Frankfurt hatte mir das bisher verschrieben, kann mich aber nicht weiterbehandeln.
Es ist schwierig, einen Hautarzt zu finden, der die Therapie weiterführt, vor allem wegen Budget-Bedenken.
Gibt es jemanden aus dem Raum Frankfurt/Main, der da Erfahrungen hat?
Vielen Dank.

H. 

 

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sinak30

Hallo, bin jetzt etwas zufällig über dieses Thread gestossen.Aber warum behandelt dich die Uni nicht weiter? Ich bin auch dort Patient,mir wird auch jedesmal gesagt,seit 5 Jahre,  das ich ein Hautarzt suchen soll,aber ich finde keinen.Also bleibe ich. Was haben sie dir genau gesagt. 

 

Lg Enekin

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    • JuDo
      By JuDo
      Hallo an Alle.
      Ich nehme seid 1 Jahr verschiedene Medikamente gegen Psioraris die mein Immunsystem schwächen.
      Soll ich jetzt mein Medikament, zur Zeit Otezla, wegen Corona absetzen?
      Und wie geht das Ausschleichen.
    • Marc_1986
      By Marc_1986
      Hallo zusammen, 
      ich nehme jetzt seit Anfang November Otezla und bin inzwischen bei Woche 9 angelangt. Die Nägel scheinen sich etwas zu bessern, ein Zeh schmerzt weniger, andere jedoch nach wie vor. 
      Was mir Sorgen bereitet ist die Haut. Hier ist noch keine großartige Verbesserung sichtbar. Die Kopfhaut schuppt vielleicht etwas weniger, aber nicht wesentlich. Nach wie vor bilden sich jeden Tag neue Schuppen. Und auch die Rötung an den Beinen hat sich nicht verbessert. Dafür blühen Stellen im Intimbereich wieder stark auf.
      Wann habt ihr eine deutliche Verbesserung der Haut bemerkt? In der Packungsbeilage steht ja zwischen der 6. und 8. Woche. Da bin ich nun ja drüber hinaus. Habe Angst, dass nach Fumaderm nun auch Otezla wirkungslos bleibt. 
      Liebe Grüße Marc 
    • relativ_nett
      By relativ_nett
      Moin!
      Ich (35) leide seit 21 Jahren an Psoriasis ohne Gelenkbeteiligung mit jetzt beginnenden Tüpfelnägeln und ständigen Exazerbationen. Behandlung mit Fumaderm, Sekukinumab, Ustekinumab, Ustekinumab+MTX, Adalinumab frustran. (dennoch PASI von 15 trotz Kombination mit Cortison-Lokaltherapie.) Aktivierung etwa im 2-Monats-Zyklus mit Juckreiz 8-10/10. Seit drei Wochen Aprimelast in Kombination mit UV-B 3x/Wo. Seit einer Woche ohne Cortison. Warte auf den nächsten Schub, im Moment kriechender Guttata-Typ. Rechne mit Berufsunfähigkeit und beginne gerade erst mit der eigenen Krankheitseinsicht. Mal sehen wie weit ich damit komme. (Und vielleicht bin ich ja doch nicht der einzige Mensch, dem die ganzen tollen und vorallem teuren Medikamente nichts brachten.)
      Seid gegrüßt!

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