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thomas84

Depressiver Vater

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thomas84

Einen schönen guten tag wünsche ich!

Ersteinmal kurz zu dem worum es geht,

Mein Vater ist 54 Jahre alt und hat "psoriasis", dies hat er schon seit dem er ca 40 Jahre alt war, es fing damals an seinen waden an und heut ist es über seinem ganzen körper verteilt, mal größere flecke, mal kleinere, das hauptproblem ist das er seitdem es so schlimm geworden ist er sich sehr zurückzieht, einige beispiele:Im Garten zieht er nie sein Oberteil aus egal wie heiß es ist, er sagt er möchte das nicht ( ich denke mal er schämt sich dafür obwohl er das nicht muss!!!)

Er zieht nie T-Shirts an da es an seinen armen auch ist, er geht nicht mehr schimmen und nichts mehr und er tut mir voll leid!!!

Ich will nicht das mein Vater wegen dieser Krankheit sein Leben derart einschränkt das man überhaupt nicht mehr von lebensqualität sprechen kann!

Es belastet ihn sehr und ich glaube auch das es bei ihm mit der Psyche zusammen hängt, seit dem er erfahren hat das er ende august seinen Job verliert ist es wieder schlimmer geworden, letztes jahr um diese zeit war nur an den waden etwas davon zusehen!

Ihr solltet noch wissen das mein vater so gesehen ein richtiger stress mensch ist, keine ahnung wieso aber er ist es, wenn etwas nicht sofort gelingt dann regt er sich ziemlich schnell auf etc...

Denke auch das es meine Mutter ebenfalls sehr belastet, sie und mein dad reden sogut wie garnicht darüber er schottet sich halt zusehr ab!

Ich weiß das er mal vor jahren bei so einer Therapie war, glaube er hatte sich damals mit uv strahlen bestrahlen lassen, allerdings hat es nicht allzuviel gebracht, nun wo es wieder richtig schlimm geworden ist und mein vater sehr darunter leidet würde ich gern von euch allen wissen was ihm eventuell helfen könnte wieder auf die beine zukommen und wieder ein stück lebensqualität zurückzubekommen!!!!

Würde mich sehr darüber freuen auf diesen Post einige Antworten zu bekommen!

Mit freundlichen grüßen Thomas

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chestnut

Hallo Thomas,

es ist wirklich nicht notwendig, dass dein Vater so leidet. Ich weiss nicht wie arg die Haut befallen ist, aber es gibt so viele Möglichkeiten - ich bin jetzt 55 Jahre alt und mein Leben hat durch Raptiva eine neue Qualität erhalten. Vielleicht auch eine Möglichkeit bei deinem Vater. Eines mußt du wissen - wir Psoriatiker sind äußerst sensible Menschen, manche von uns scheinen nach außen hin stark, jedoch unsere Haut läßt sich nicht verleugnen - jeder Stress wirkt sich negativ aus.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine Gesprächstherapie helfen könnte, zu akzeptieren, ich habe diese Krankheit, aber ich brauche mich nicht dafür zu schämen.

Lese dich doch ein wenig in diesem Forum ein und vielleicht kannst du deinem Vater helfen.

lg christine

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firegirl

Hallo Thomas,

vieleicht würde es deinem Vater helfen mal hier vorbeizuschauen, vieleicht sogar mit uns zu chatten.

Ich hab seit 13 Jahren Pso und hab mich auch immer versteckt. Mitmenschen die mir ständig erzählt haben ich sollte bei 30 grad ne kurze Hose anziehen und ständig irgendwelche Zeitungsausschnitte mit neuen Medikamenten mitgebracht haben, gingen mir einfach nur noch auf die Nerven.

Ich hatte immer das Gefühl ich bin alleine mit der Krankheit.

Bis ich die Seite hier gefunden habe. Hier sind Leute die mich verstehen wenn es mir nicht gut geht und mit denen man viel Spaß haben kann wenn es einem gutgeht.

Vieleicht wäre das ja auch was für ihn, außerdem wird hier alles zusammengetragen ob neue Medis, gute Ärzte oder andere Wichtige infos.

Mir geht es auf jeden Fall besser und dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken :P

Ich wünsche dir und deinem Pa alles gute, schaut doch bald mal rein!

Liebe grüße

Janet

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Claudia

Hallo Thomas,

auf jeden Fall muss dein Vater zu einem Arzt gehen. Ohne Behandlung wird das einfach nichts bei einem so starken Befall. Wenn er sichdem Hautarzt (noch) verweigert, kann er ja beim Hausarzt anfangen.

Kannst du mit ihm darüber reden? Ein Anknüpfungspunkt wäre, dass die Schuppenflechte vererbt wird und es dich auch irgendwann treffen kann (kann!).

Ist nicht spätestens seine Arbeitslosigkeit ab August eine gute "Gelegenheit", einmal über eine Reha-Maßnahme nachzudenken? Das mag jetzt zynisch klingen, ist aber keineswegs so gemeint.

Es grüßt

Claudia

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