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Bolek68

Schmerztherapie Überweisung

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Bolek68

Hallo und Guten Tag allerseits,

habe nun eine Überweisung an einen Schmerztherapeuten bekommen, da ich einfach keine Lust mehr au ständiges Iboprofen, Meloxicam etc. hatte.

Kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben ,was man dem Arzt so vorschlagen kann . Als ich meinen Rheumatologen auf Schmerzmittel aus der Cannabisecke ansprach ,

meinte dieser ,dass die nicht Entzündungshemmend seien. Ich hatte da etwas anderes gelesen, wollte aber nicht noch lange mit ihm herumdiskutieren.

Opioide sind evtl. etwas hoch gegriffen. Sonstige Medi´s sind Metex und Benepali. Ich habe fast ausschließlich PA,bis auf einige kleinere Stellen.

Tja, ich bin gespannt auf eure Antworten.

Vielen Dank für eure Mühe 

Viele Grüße

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Claudia

Hi @Bolek68

Metex und Benepali nimmst du schon?

Für die Therapie mit medizinischem Cannabis wirst du den Schmerzmediziner überzeugen müssen. Der Rheumatologe will dafür sorgen, dass es nicht zu Gelenkzerstörungen kommt oder dass sie wenigstens nicht weiter zerstört werden, wenn es schon so sein sollte. Das kann Cannabis nach allem, was ich weiß, nicht.

Hast du denn schon einen Termin beim Schmerzmediziner?

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Bolek68

Hallo,einen Termin habe ich leider noch nicht bekommen. Die Praxis meldet sich in der nächsten Woche. Gelenkzerstörung ist nicht vorhanden,jedoch mehr oder weniger starke Schmerzen . Gegen diese wollte ich langsam mal etwas anderes nehmen,als immer Ibo. Schädigen bei Langzeitanwendung ja auch Leber, Niere ,etc.

Warum der Rheumatologe an nix anderes ran will,ist mir ein Rätsel.

Ist das wirklich so, das man als Bittsteller zum Schmerztherapeuten kommt und ihn von irgendwas überzeugen muss?

Was ist den an Cannabis auszusetzen? Also als Schmerzmittel? Gegen die Gelenkzerstörung soll ja angeblich das andere Zeugs (Metex,Benepali) helfen.

Kann nicht mittlerweile jeder Arzt Hanfprodukte verschreiben?

Viele Grüße

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Waldfee

Hallo Bolek68,

frage Deinen Doc doch mal nach Xelianz, ein neues Rheumamittel.

Cannabis wird z.B. bei Tumorschmerzen ohne weiteres verschrieben, aber die altbewährten  Schmerzmedis aus der mittleren Schiene wie Tramal, Novalgin oder Palexia sind auch sehr gut.  LG Waldfee

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Olaf72

Hallo Bolek68,

oft ist es so, dass Ärzte neue Mittel nicht einfach so verschreben dürfen. Es geht meistens um das liebe Geld. Hanf produkte haben da noch einen anderen Status, bei denen wird noch genauer geprüft. Es ist auch abhängig, ob Deine Krankenkasse die Präperate überhaupt im Katalog hat.

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Bolek68

Ok, vielen Dank . Ich werde es also einfach mal versuchen. Tramal habe ich schon probiert und Novalgin schlägt bei mir nicht an. Mal schauen was die Herrschaften so von sich geben.

Wünsche allen schon mal ein sonniges Osterfest !

Viele Grüße

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Bolek68

Ok ,vielen Dank für den Link. Termin habe ich am 29.05.

Bin mal gespannt was dabei herauskommt .

Viele Grüße

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Claudia

Hi @Bolek68

und, was ist rausgekommen?

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Bolek68

Hallo,bin unterwegs,daher jetzt nur mal kurz mit Handy. Ich muss wohl den Umweg über Tilidin nehmen.  Passt mir gar nicht . Später mehr .

Viele Grüße

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Bolek68

Also,ich bin bei dem Schmerztherapeuten gewesen und der meinte ,da ich gegen die Schmerzen immer nur Ibuprofen genommen habe, könnte es sein ,dass die KK da nicht so ohne weiteres mitspielt bei den Can.produkten. Dann kam er mit dem Opioid um die Ecke. Ich muss darüber Tagebuch führen etc. Gegen die entzündlichen Geschichten soll ich dann weiterhin Ibu nehmen.

Tja, da bin ich jetzt mal gespannt, wie es weitergeht und ob ich das Tilidin überhaupt vertrage.

Falls hier jemand damit Erfahrungen hat,wäre es sehr schön ,diese zu hören.

Viele Grüße

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Claudia

Hi @Bolek68

ja, so mit dem Weg über Opioide, das ist auch mein letzter Stand. Schreib mal, wie's dir damit geht.

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Tenorsaxofon

@Bolek68

Novalgin gibt es als Tab. Tropfen, Zäpfchen und Spritzen. Tilidin gibt es auch in unterschiedlichen Stärken. ICH halte nichts davon und habe sie ganz schnell abgesetzt. Suchtgefahr.

Gruß Anne

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Bolek68

@Tenorsaxofon: Ja ,das genau ist das Hirnverbrannte. Man muss erst den gefährlichen Weg über ein Medikament mit Suchtpotential nehmen, um ein ,mehr oder weniger, harmloses anderes zu bekommen. Es gibt hierfür bestimmt einen passenden Ausdruck,aber mir fällt er leider nicht ein.

Novalgin schlägt bei mir leider nicht an. Ich werde mir überlegen müssen wie's jetzt weitergeht in der Sache .

Viele Grüße

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Bolek68

Hallo, 

nun hat die AOK doch tatsächlich meinen Antrag auf Dronabinol abgelehnt.

Saubande !!!!

Ohne irgendwie zu erklären wieso und warum.

Na, ich denke , es wird einen Widerspruch geben . Mir nur noch nicht ganz klar ob alleine oder SovD. 

Rechne mir ja keine großen Chancen aus, aber so ganz kampflos, ist auch ein blödes Gefühl!!!

Viele Grüße

 

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Abbiline

Ich nehme auch seit etwa einem halben Jahr CBD in Form von Öl gegen meinen ständigen Gelenkschmerzen und Hitze durch die Wechsel- jahre. Beides ist erheblich besser geworden. Hat einige Wochen gedauert aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Zwar ist es nicht komplett verschwunden, aber wenn man mit solchen chronischen Sachen zu tut hat freut man sich über jede Erleichterung. Ich bin u.a. über diese Seite http://www.cbdoele.store an gute Informationen und auch gute Produkte gekommen. 

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Bolek68

Abbiline vielen Dank für den Tip . Werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen, gerade wenn mein Widerspruch nicht fruchtet.

Viele Grüße

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Bolek68

So, nun gibt´s mal was neues von der AOK. Widerspruch gegen Ablehnungsbescheid mit Verweis auf diverse positiv beschiedene Gerichtsurteile und evtl.Medikamentenverschreibung auf Privatrezept und Kostenübernahme desselben.

Des weiteren Hinweis auf eine Unterlassungsklage aufgrund des langen Zeitraumes.

Habe denen auch angeboten mich dem Gutachter vorzustellen etc.

Die lassen sich Zeit ! Im August Antrag gestellt und im Oktober Widerspruch gegen Ablehnung. Nun haben wir März!!!! Gestern über SovD ein Fax mit Frist für Gutachtertermin. Diese Gutachter sind wahrscheinlich vorher gebrieft und lassen mich da durchrauschen.

Die Krankenkasse ist einfach im Unrecht mit ihren MDK-Fuzzis. Das ärgert mich dermaßen,ich glaub ich zieh auch noch vors Sozialgericht. Ein Arzt hat den Antrag gestellt und nicht irgendein dahergelaufener. Die zweifeln somit das Urteilsvermögen des Arztes an.

Na, werden sehen.

Viele Grüße

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Tenorsaxofon

@Bolek68

Gerade gelesen.

Krankenkassen müssen innerhalb von fünf Wochen über die Anträge von Versicherten entscheiden. Tun sie das nicht, müssen sie die beantragte Behandlung bezahlen. Das hat das Sozialgericht Heilbronn entschieden (Az.: S 14 KR 3166/18).

Vielleicht kannst du damit etwas anfangen.

Gruss Anne

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Bolek68

Danke,das weiß ich . Allerdings hat wohl auch mein Schmerztherapeut zu Anfang vergessen einige Papiere nachzureichen und deswegen kam diese Regelung für mich nicht in Betracht . Aber wir nähern uns eher 8 Monaten . Mit allem Drumherum und das ist eine Frechheit.  Trotzdem Danke.

Viele Grüße

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Bolek68

Hallo allerseits,

ich habe gerade den Beitrag des Trolls gelesen und dabei ist mir mein Beitrag vom März wieder eingefallen. Nach diversen  Erinnerungen an die AOK, welche alle nicht fruchteten, habe ich einfach mal bei meiner dortigen Sachbearbeiterin angerufen, ohne noch lange mit SovD herumzuwerkeln. Nach einem 10-15 minütigem Gespräch und einer Mail vom Schmerztherapeuten, haben sie mir jetzt endlich Dronabinol bewilligt. Ich muss sagen, bislang bin ich sehr begeistert. Schmerzen sind so gut wie weg und endlich kann ich durchschlafen.

Blöderweise gab es eine befristete Bewilligung. Ein Jahr. Dies ist nicht rechtens. Gesetzgeber sieht das nicht vor . Gibt auch Gerichtsurteile dagegen. Auch das Versicherungsamt (ich wusste nichts von diesem Amt) hat das schon gerügt. Werden dann sehen wie es weitergeht.

Viele Grüße

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    • Frank1983
      By Frank1983
      Hallo!
      Ich bin Frank aus der sonnigen Südpfalz, Koch von Beruf, inzwischen 37 Jahre alt und hab nun (endlich) nach 25 Jahren herausgefunden warum ich Schmerzen habe! Psoriasis-Arthritis! Bis Heute allerdings fast ohne jegliche Schuppenflechte!
      Als Kind hatte ich stark gerötete, dicke und raue Haut an den Knien und Ellenbogen. Manchmal auch etwas trockene Silbrig-Weiße Oberfläche. Heute hab ich nur ein ganz kleinen geröteten Fleck an der linken Hand und einen dicken kleinen Zeh am Linken Fuss (war schon immer so, hat nie gestört, hab ich nie beachtet). Das ich heute keinerlei Schuppenflechte habe hat seine Gründe... Später mehr!
      Meine Probleme liegen eher in den Gelenken! Ständig entzündete Sehnenansätze in den Füssen und Händen, Ständig Rückenschmerzen, eigentlich Schmerzt mein ganzer Körper Ständig und ich bin nicht mal fähig mir etwas zu Essen warm zu machen! Was sich hoffentlich bald ändert!
      Meinen Beruf zu lernen und darin zu Arbeiten war schon nicht einfach! Ich hab mir aber selbst geholfen! Mit Cannabis! Soll jetzt kein Aufruf dazu sein das jetzt jeder losrennen soll um sich Cannabis zu besorgen! Cannabis ist Illegal! Aber es gibt legale wege mit ärztlicher Begleitung Ich möchte nur meine Geschichte mal loswerden und welche Rolle Cannabis bei meiner Krankheit gespielt hat!
      Zwei bis drei Jahre nachdem bei mir die ersten Probleme wie Entzündungen in den Armen (Sehnenscheide, Ellenbogen, knie, ect...) und starke Rückenschmerzen aufgetreten sind, bin ich als Jugendlicher in Kontakt mit Cannabis gekommen. Natürlich Illegal! Aber ich habe sehr schnell festgestellt das ich weniger Schmerzen habe. Was mir nicht bewusst war: Die Stellen mit der angehenden Schuppenflechte an Ellenbogen und Knien haben sich in Luft aufgelöst! Ich hab kaum bis garkeine Probleme mehr gehabt. Ich hab fast ohne Probleme meine Lehre machen können und Jahrelang in meinem Beruf arbeiten können. Allerdings: Cannabis ist Illegal! Es gab hin und wieder Versorgungsprobleme oder Schlechtes oder Gestrecktes, wie es halt so ist auf dem Schwarzmarkt! Und immer dann gabs Probleme: Entzündete Gelenke, unglaubliche Rückenschmerzen, ect... Bis ich das ganze Spiel leid hatte und im Dezember 2011 damit aufgehöhrt habe.
      Von da an ging es nur noch Bergab! Soweit das ich heute Arbeitsunfähig Krank bin! Ab da hat sich dann auch ein kleiner Fleck Schuppenflechte an der linken Hand gebildet, den ich aber nie beachtet habe! War halt dick und rau, ab und zu ewas trocken und ich hab die trockene Haut gelegentlich abziehen können. Meistens ists aber durch häufiges Händewaschen und -trockne abgegangen. Also wirklich Schuppig war es Seltenst. Ich bin immer wieder zu Ärzten gerannt ohne Ergebnis! Das Einzigste was gefunden wurde: erhöhte Entzündungswerte im Blut aber "Das ist ja nichts" .
      Letztes Jahr, nach 7 Jahren enthaltsamkeit wollte mein Arzt das ich mal Cannabis teste weil er selbst nicht weiter wusste! Und siehe da: viel beweglicher, viel weniger Schmerzen, mit der Zeit kaum bis keine entzündeten Gelenke mehr und der Fleck an der linken Hand so gut wie weg! Aber Diagnose hatte ich keine...
      Ich wollte es dann unbedingt wissen, hab gesucht, alles gelesen was ich fand und am Ende hab ich es selbst herausgefunden! Und der Arzt hat es bestätigt: Psoriasis-Arthritis!
      Die Forschung geht wohl davon aus, dass Hautkrankheiten wie Psoriasis mit einem Ungleichgewicht im Körpereigenen Endocannabinoid-Haushalt zusammenhängen könnte. Aber sicher ist das nicht! 
      Ich würde mich am liebsten als Forschungsobjekt zur verfügung stellen!
      Ich bin fest davon überzeugt das Cannabis ein Ausbruch der Schuppenflechte bei mir verhindert hat! Ich hab Familienmitglieder die kein Cannabis Konsumiert haben, die am ganzen Körper übersäht sind mit solchen Stellen. Ich bin auch Heute der festen Überzeugung das ich ohne Cannabis niemals meinen Beruf hätte ausüben können!
      Seit einigen Monaten nehm ich jetzt wieder kein Cannabis mehr (zu teuer) und es ist wieder schlimmer geworden. Der Fleck an der Hand kommt auch wieder. Aber nun weiß ich ja welche Krankheit ich habe! Nach 25 Jahren! Jetzt hab ich Hoffnung das ich bald wieder ein halbwegs Normales Leben führen kann, wieder Arbeiten kann auch wenns nicht unbedingt als Koch ist!  
      Und falls die Behandlungen, die jetzt auf mich zukommen, nichts bringen... Dann hoffe ich auf eine Kostenübernahme von Cannabis auf Rezept was meine Schmerztherapeutin dann mit mir angeht!
      Aber das wichtigste für mich: Gewissheit! Nicht zu wissen was man hat, als Drogenjunkie und als Hypochonder abgestempelt zu werden weil die Ärzte zu doof sind etwas zu finden ... Sich durchs Leben und die Arbeit zu quälen weil man ja angeblich Gesund ist... Das war die reinste Hölle auf Erden!
      Und dann erst die Ironie das ich, als Nicht-Arzt, es herausgefunden habe! Unglaublich...
      Ich hoffe es sind nicht zu viele Fehler drin!
      Ich wünsch euch Alles Gute!
    • Guest
      By Guest
      Ich halte kurz mich... 
      habe sehr gute Erfahrungen mit Cannabis gemacht (Rauchen pur) zwar hat es die Krankheit nicht geheilt aber die stellen hatten sich nicht verschlechtert eher leicht verbessert, das überaus Positive war das ich überhaupt kein Juckreiz mehr hatte, es viel mir auch viel besser mit umzugehen (mit der Psyche) mit Psoriasis.Meiner Meinung sollte jeder der die Krankheit hat Cannabis von der Krankenkasse bekommen. Bei Alkohol genau das Gegenteil jeder schluck verschlechtert sich die Haut sofort. Die Politik soll endlich was machen und den Menschen nicht Steine in weg legen. Das neue Gesetz ist ein Witz jeder Arzt lacht einen aus wen man darüber spricht. Armes Deutschland. Oder was habt ihr für Erfahrungen 
    • wuppergirl
      By wuppergirl
      hallo...
      wie war das bei euch mit den Schmerzen?Hattet ihr sie ganz plötzlich oder wurden sie nach udn nach stärker o.ä.? weil ich hab jetz seit ca.3 monaten,je nachdem in welchem winkel die knie sind bzw beim aufstehen und hinsetzen schmerzen in beiden knien..hatte bis jetz noch keine zeit mal zum hausarzt zu gehen..frage dann erstmal hier nach erfahrugnswerten
      LG
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