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Dortmunder Jung

Mein Leben mit Psoriasis

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Dortmunder Jung

Moin aus aus der Schwarzgelben Stadt Dortmund.

Auch ich möchte schreiben wie es bei mir mit der Psoriasis anfing und was bis jetzt alles gemacht wurde.

Angefangen hat es als Kind in der Grundschule wurde sowohl im Kindergarten wie auch in der Grundschule massiv gemobbt auch von Lehrern, da fing es auch an mit der Psoriasis. Weiß alles aus meiner Kindheit nur von meine Eltern da ich mich selber nicht mehr daran erinnern kann.

Meine Mutter entdeckte irgendwann an meine Körper die typischen schuppigen Stellen der Psoriasis ging erst mal mit mir zum Kinderarzt dieser schickte uns zum Hautarzt dieser stellte dann Psoriasis fest. Wie  es dann weiter ging weiß ich leider nicht mehr gab jedenfalls immer verschiedene Salben Crems usw Daivopet, Salben die in der Apotheke angefertigt wurden usw. Aber eigenmdlich immer nur aufem Kopf.

Bis zum letzten Jahr als ich immer wieder am Boden war und mich sogar umbringen wollte Angst vor so ziemlich allem hatte (bis heute kommen ab und an Angstschübe). Da fing es dann mit der Psoriasis richtig an so schlimm wie nie zuvor alles hat gejuckt weswegen ich nur noch nervös gereizt usw war alles hat genervt, der Hautarzt hat immer nur Salben verschrieben womit es zwar kurzzeitig besser wurde aber keine wirklich geholfen hat. Kurzum das wahre war es nicht, zumal ich es dann am gesamten Körper hatte der ganze Bauch, Rücken Beine  voll, auf den Armen und im Gesicht, hatte langsam keine Lust mehr auf die Cremes zumal man sich vorstellen kann wie schnell diese immer leer waren.

Dann ende Letzen Jahres Anfang diesen Jahres kam ich auf die Idee mal nach andern Mittel gegen die Psoriasis mich schlau zu machen, ich wusste auch das es Tabletten gibt, habe mich dan damit beschäftigt, mit meinen Eltern darüber gesprochen, auch diese haben sich über MTX und Co schlau gemacht. Dann als ich mal wieder beim Hautarzt war einfach mal das Thema Tabletten angesprochen, das wollte er wohl auch da ich voll von dem Mist von Psoriasis war. Alles besprochen und Blutest gemacht, Werte nicht Ok, hatte aber auch eine Schwere Erkältung grade hinter mir. Ne Woche oder so später erneut zum Bluttest, dieses mal alles ok seitdem nehme ich Skilarence die nach nun ca Neun Wochen bei nun der vollen Dosis allmählich Wirkung zeigen. Als ich bei unserem Orthopäden war weil ich nach dem Einkaufen mit dem vollen Einkaufskorb umgeknickt und dann aufs Knie geflogen bin, und er sah wie voll ich mit Psoriasis war war er geschockt. Er wusste zwar das ich Psoriasis habe aber das es inzwischen so schlimm ist hätte er nicht gedacht, er gab mir dann noch Tipps mit Salzwasser nd Rotlicht, was auch hilft, Zumindest das Salzwasser. nun muss ich diese Woche wieder zum Bluttest und mir ne neuen Packung von den Skilarence verschreiben lassen.

So lebe ich bis jetzt mit Psoriasis, nun juckt es noch wenn ich mich nicht eingecremt habe weil ich es z,b vergessen habe und die Stellen sind auch noch da aber schon viel blasser und  einige wenige sind auch schon wech, doch einige sind auch noch sehr rau, diese sind es dann auch die wie sau jucken. Besonders am Rücken habe ich zwei Stellen die mich in den Wahnsinn treiben mit der Juckrei. An diesen beiden Stellen hilft auch die Bodylotion nicht viel ansonsten aber ist das Jucken dann nach dem eincremen erst mal für paar Stunden wech, außer aufm Kopf und im Genitalbereich. Da weis ich aber nicht was ich gegen das Jucken machen kann.

So jetzt geh ich aber erst mal ins Bett, dat schreiben hat dann wohl doch ein wenich länger gedauert als gedacht.

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Dortmunder Jung

Eines habe ich noch vergessen, im letzen Winter hatte ich es auch auf der Stirn, was nicht grade angenehm war da es jeder sehen konnte und man es nicht verdecken konnte.

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marmelade

Willkommen Dortmunder ( auf jeden Fall schonmal der richtige Verein 😉 )

Habe jetzt über 40 Jahren den shit und kann dich daher gut verstehen. Verstehen kann ich nicht, dass du bei deinem Befund noch nie in einer Hautklinik oder zur Reha warst?

ich war in den 80 und 90ern oft in Dortmund in der Hautklinik ( städtische Kliniken), wo mir immer gut geholfen wurde. Bekam eine Therapie mit Cignolin und Bestrahlungen. So hatte ich meistens dann 1 Jahr Ruhe .

Später war ich dann in der Uniklink Münster und 3 mal zur Reha in Bad Bentheim. Das ist eine Akutklinik. Dort wird man mit Solebädern, Salben und Bestrahlung behandelt.

Irgendwann bekam ich dann auch Tabletten, die ich aber wegen zu starker Nebenwirkungen absetzen musste.

Seit einigen Jahren bekomme ich nun Spritzen, sogenannte Biologica, die auf das Immunsystem einwirken und seitedem halte ich meine Pso gut in Schach. Aber diese Medis bekommt man nur bei schwerem Verlauf und wenn man alle Basistherapien durch hat.

Sprich mit deinem Hautarzt , denn so wie jetzt kann es ja auch nicht weitergehen!

Wünsche gute Besserung

LG aus UNNA

 

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    • Minzame
      By Minzame
      Hi,
      hat jemand Erfahrung mit Skilarence und der Solgest (28 Tage Pille) und den Hormonen? Habt ihr da vielleicht eine änderung bemerkt ? 
      LG Minzame
    • Eruli
      By Eruli
      Hallo ihr lieben✋
      Bin seit 3 Monaten von fumaderm auf skilarence umgestellt wurden. 
      Ich bin seitdem aber auch dauerhaft sehr lange krank. Als ich bei meinem Dermatologen angerufen habe, sagte die mir die MFA, dass gerade wieder alle auf funaderm zurückgestellt werden.
      habt ihr vielleicht auch solche Erfahrung mit dem neuen Medikament-skilarence? 
      Mache mir irgendwie sorgen da ich wieder krank bin seit 3 Wochen weil man nichts genaueres orten kann außer Infektionen am Ohr etc. 
      Habe Beschwerden wie Druck im Kopf Schwindel, husten, Sehstörung... 
      mich weiß natürlich nicht ob das ganze vom neuen perparat kommt, das werde ich erst sehen wenn ich auf fumaderm umgestiegen bin und nicht mehr krank bin ... 
       
      liebe Grüße 
    • tira
      By tira
      Achtung:
      Falls ihr nicht wisst, wie ihr auf äußerlich angewandten Quark reagiert, bitte an einer kleinen, gesunden Hautstelle testen. Im Normallfall sollte keine Rötung enstehen, kein Juckreiz, kein Brennen. Ein kleiner Prozentsatz von Menschen reagiert auf die Milchproteine des Kasein allergisch und für diese wäre mein Behandlungsansatz natürlich schädlich. Darum bitte erst vorsichtig testen.
      Bitte immer nur saubere Gefäße und sauberen Quark usw. verwenden (d.h. nie z.B. den Löffel abschlecken und wieder in den Quark stecken usw.).
      Bakterien lieben auch Quark als Nährboden, darum auch Vorsicht bei der Anwendung bei kleinen offenen Wunden / Rißen. Beobachtet die Stellen genau, brecht im Zweifelsfalle die Behandlung ab und desinfiziert die Wunde/n oder holt euch ärztlichen Rat.
       
      Hallo,
      bis heute war ich seit langer Zeit stille Mitleserin, möchte aber nun kurz meine Erfahrungen schildern, die ich in einem Selbsttest von 6 Monaten gemacht habe.
      Ausgangslage: Aufgrund einer anderen Erkrankung birgt die Behandlung mit "alten" oder "neuen" schulmedizinischen Therapien für mich relativ große Risiken. Ich hatte auf ärztliche Anweisung eine Teersalbe ausprobiert (massive Verschlechterung durch Reizung und Austrocknung, trotz entsprechender Hautpflege), Linola Produkte und Jahre zuvor Daivonex und Kortisonsalben.  Aufgrund des Leidensdruckes (mittlere bis starke PSO vulgaris an den ganzen Füßen mit großen Rhagaden/Wunden im ganzen Bereich der Fußsohle und zwischen den Zehen), teste ich an mir alle möglichen Hausmittel und Pflanzen, die im Zusammenhang mit Haut- und Immunsystemerkrankungen geschichtlich mal erwähnt wurden und gegen deren Anwendung kein vernünftiger Grund sprechen würde.
      Als ich vor etwa 6 Monaten bei hohen Außentemperaturen wieder einmal ein angeschwollenes Sprunggelenk hatte (PSO-Arthritis), wollte ich zur Kühlung einen Quarkwickel machen, anstatt nur einen Kühlbeutel unter das Fußgelenk zu legen. Ich habe den Quark ziemlich großzügig aufgetragen und dabei mehr zufälligerweise auch die Randbereiche meiner PSO eingeschmiert.
      Nach etwa 2 Stunden Dämmerschlaf mit Wickel entfernte ich diesen, ließ aber all den Quark auf den Füßen, der sich nur mit Reiben (oder mit Wasser) hätte entfernen lassen. Mit Erstaunen stellte ich in den nächsten Stunden fest, dass ich praktisch keinen Juckreiz hatte, was ich als Zustand schon fast nicht mehr kannte.
      Daraufhin begann ich jeweils vor dem Schlafen eine großzügige Schicht Quark auf die Füße und vorallem auch zwischen die Zehen zu schmieren. Da ich mir im Bereich der Füße ein altes Tuch hinlegte, konnte ich auf ein Tuch rund um die Füße verzichten, was mir wichtig war, weil die entzündeten Füße ja immer warm bis heiß waren, der Quark schon sehr rasch zu trocknen beginnt und ich keinen "Wärmestau" haben, aber auch nicht mitten im Tiefschlaf irgendwelche Wickel entfernen wollte. Ich habe mir immer etwas Quark in einem sauberen Gefäß in die Nähe des Bettes gestellt und wenn ich aufwachte und entweder Juckreiz oder brennende Stellen hatte, wieder ein wenig neuen Quark aufgetragen.
      Anfangs - die ersten Tage - entfernte ich den Quark nach dem Aufstehen mit lauwarmem Wasser, mit der Zeit merkte ich aber, dass die Wirkung viel besser ist, wenn ich den Quark einfach drauflasse, da selbst das Spülen mit Wasser die Haut offenbar wieder reizte. Die Füße wusch ich daraufhin nur noch in einem lauwarmem Bad mit etwas Molke oder Milch zugesetzt und auch nur dann, wenn ich dies aus hygienischen Gründen tun musste.
      Bereits nach 1-2 Wochen hatte ich keine tiefen Riße mehr an den Fußsohlen und auch die Schorfwunden, die sich immer zuvor wieder an den gleichen 4-5 Stellen zwischen den Zehen gebildet hatten, hatten sich so beruhigt, dass sie nicht mehr aufrissen. Wenn ich mal zu einer anderen Tageszeit als vor dem Schlafen einen kurzen Anfall von Juckreiz oder Brennen hatte, griff ich einfach zu ein wenig Quark, der auch nicht unbedingt direkt aus dem Kühlschrank kommen musste.
      Magerquark fühlte sich übrigens viel besser an als stark fetthaltiger Quark, vielleicht weil der vollfette Quark wieder so etwas wie eine Fettschicht auf der Haut bildet, welche die Haut nicht mehr atmen läßt und durch das Fett mit der Zeit auch etwas Wärme erzeugt.
      Jetzt, nach ungefähr 6 Monaten Quark-Eigenbehandlung, habe ich seit 3 Wochen eine Behandlungspause eingelegt, um zu Beobachten, ob die PSO wieder in gleichem Ausmaß zurückkehren würde. Zuvor war ich ungefähr 8 Jahre nie frei von PSO vulgaris an den Füßen und hatte lediglich etwas mehr oder selten etwas weniger Symptome.
      Die PSO-Herde zwischen den Zehen sind nach der Quark-Behandlung fast vollständig weg, vermutlich auch, weil der Quark dort gut "liegenblieb" und wirken konnte. Meine Füße hatten an bestimmten Stellen durch die Entzündung fast eine purpurne Farbe und jetzt habe ich lediglich eine leichte Rötung an den vorher sehr stark befallenen Stellen. Die Haut fühlt sich insgesamt viel weicher an, wenn auch immer nicht völlig normal - zuvor fast überall Schleifpapier körnig, von fein bis grob. Kleine Riße bilden sich lediglich noch an den Stellen an der Ferse, wo man normalerweise auch immer etwas Hornhaut hat.
      Ich habe den Eindruck, dass sich dort noch nicht so viel neue und gesündere Haut gebildet hat, wie an den normalerweise Hornhaut freien Stellen. Die Riße sind aber relativ oberflächlich und nicht so tiefgehend wie zuvor. Es wäre mir jetzt möglich, die noch vorhanden PSO-Herde zu zählen, denn dazwischen befinden sich wieder Stellen, wo sich die Haut normal anfühlt. Zuvor waren die einzelnen Herde nicht mehr abgrenzbar zu ertasten. Allgemein ist die Haut im behandelten Bereich überhaupt nicht trocken, ausser direkt bei den "Hauptherden", obwohl ich auf jegliche andere Salben, Mittel, Cremes, Lotionen usw. verzichtet habe.
      Ich werde aufgrund der bisherigen Wirkung meine Quark-Behandlung fortsetzen, um vielleicht auch noch die verbliebenen PSO-Stellen zu vermindern oder ganz weg zu kriegen.
      Fazit: Kasein, der Hauptbestandteil von Quark neben Wasser, hat bei mir offenbar eine sehr entzündungshemmende, beruhigende und heilende Wirkung. Quark soll früher ein beliebtes Hausmittel der Bäuerinnen bei Hautausschlägen gewesen sein und diese mischten dem Quark oft Hafermehl bei, was ich auch einmal versuchte. Ich empfand diese Mischung als weniger kühlend und darum nicht als optimal.
      Ich weiß nicht, ob sich die Haut auch zur Neubildung etwas aus dem Quark holt oder ob nur die Tatsache, dass die Entzündung schonend ausgebremst wird eine Besserung bewirken kann.
      Vergessen sollte man auch nicht den Kostenfaktor, vorausgesetzt natürlich die Wirkung. Quark ist im Gegensatz zu all dem, was die meisten von uns schon ausprobiert und selbst bezahlt haben, spottbillig.
      Natürlich bin ich an Erfahrungen von euch sehr interessiert. Aufgrund meiner eigenen PSO und Erfahrungen kann ich keine Aussagen dazu treffen, ob und wie eine Anwendung bei anderen und/oder größeren Körperflächen eine Wirkung hat und wie weit diese praktikabel ist. Mich hat der ständige Juckreiz über 8 Jahre fast in den Wahnsinn getrieben, Kühlbeutel haben jeweils nur kurze Zeit geholfen und unterwegs hätte ich dann am liebsten auf der Straße die Schuhe ausgezogen, um zu kratzen. Da Quark auf Baumwolle keine Flecken macht und problemlos auswaschbar ist, kann ich gut damit leben, getragene Socken erst einmal umstülpen zu müssen, um die Quarkbrösel auszuschütteln. Auch Quark auf dem Bettlaken ist mir völlig egal, solange ich wieder ohne Juckreiz, Brennen und Schmerzen gehen kann. Für "Super-Putzteufel" - ohne entsprechenden Leidensdruck - wäre aber Quark vermutlich nicht das adäquate Hausmittel.
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