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Gast Karl

Seit Ende August 2000 bekomme ich das Medikament Methotrexat gegen Psoriasis mit Gelenksbeteiligung. Nach vier bis sechs Wochen stellte sich bei mir ein totaler Erfolg ein. Nur mehr kleine Reste am Körper, sonst alles abgeheilt. Besonders super fand ich, dass gleich nach 2 Wochen der Kopf fleckenlos war. Mein Blutbild war auch o.k., sonst auch keinerlei Nebenwirkungen. Plötzlich stiegen meine SGPT-Werte auf 264 an (Normalwert 4-22), auch die anderen Kreatinin-Werte usw. schlecht. Jetzt wurde die MTX-Dosis von 6 auf 4 Tabletten wöchentlich zurückgesetzt. Ich hoffe, bei der nächsten Blutuntersuchung ist wieder alles besser, da ich unbedingt weiterhin "erscheinungsfrei" bleiben möchte. Könnt ihr mir eure Erfahrungen mit diesem Medikament mitteilen?

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Gast Dietmar

Es fehlt eine Angabe über die Dosis in mg, MTX ist ein hemmt das Immunsystem und wenn Blutwerte außer der Norm geraten ist die Dosis herunter oder abzusetzen. In meinen Augen ist es wichtiger, das es bei den Gelenken wirkt wenn ist zusätzlich bei der Haut wirkt ist ok. Ein Ziel ist die Erscheinungsfreiheit aber dieses Ziel sollte nicht überbewertet werden.

Weiterer Kontakt PSO-Schulz@t-online.de SHG PSM München

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Gast Karl

Danke, Dietmar, für deine Antwort! Meine erste Dosis MTX war 6 Tabletten wöchentlich, also 6x 2,5mg = 15mg, jetzt 4x 2,5mg = 10mg wöchentlich. Bei sämtlichen Blutkontrollen vorher waren die Werte im Referenzbereich, jetzt eben leider SGPT 264, SGOT 110, Gamma-GT 81 usw. Erwähnen muss ich aber, dass ich Alkohol in geringen Mengen konsumiere, im Schnitt ein Viertel Wein täglich seit Jahren (Mixgetränke), gelegentlich zusätzlich ein Bier. Dies ist eine ehrliche Angabe, auch wenn sie von den Ärzten belächelt wird. Bei den ersten beiden Blutkontrollen nach Beginn der MTX-Therapie (August 2000) waren die Werte aber im Referenzbereich, erst bei der letzten Kontrolle am 21.11.2000 waren sie schlecht. Ich trinke seitdem keinen Alkohol mehr. Psoriatrische Arthropathie habe ich an den Finger- und Zehengelenken, an anderen Gelenken konnte sie im Röntgen nicht nachgewiesen werden. - Übrigens habe ich in einer TV-Sendung gehört, dass eine Salbe - ASCOMICYN - in den USA große Erfolge bei Neurodermitis und Psoriasis verzeichnet. Sie ist cortisonfrei, ohne Nebenwirkungen, und soll auch bei Babys sehr erfolgreich angewendet werden. - Ich freue mich auf deine und eure Antwort.

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Gast Andree

Lieber Karl,

ich muss schon sagen, du hast Nerven.

Hat dir dein Arzt nicht gesagt, um was es sich bei MTX handelt?

Zunächst mal ist es für dich natürlich erfreulich, dass der Erfolg so schnell zu sehen ist. Aber weisst du was du dir antust?

MTX ist nicht nur ein Entzündungshemmer. Es wird auch bei der Behandlung von Krebspatienten eingesetzt, weil es bösartige Zellen abtötet; leider aber auch die Gutartigen.

Du solltest dir gut überlegen, ob es das wert ist.

An Pso ist noch keiner gestorben.Auch wenn ich durchaus Verständnis für die Schmerzen habe (leide selbst darunter), so sollte man nicht, wenn ein Stuhl kippelt, die anderen drei Beine kürzer sägen.

Gruß

Andree

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Gast Karl

Hallo Andree!

Danke für deine Warnung MTX betreffend. Mir ist gesagt worden, dass MTX Nebenwirkungen haben kann, auch der Beipackzettel ist voll davon. Gestern habe ich jedoch von Dietmar ein Mail bekommen, der MTX mit der Dosis von 20mg wöchentlich schon seit 5 Jahren verwendet. Auch glaube ich (siehe mein Forum-Beitrag "Wunderpille"), dass in den nächsten drei Jahren neue, weitaus bessere Medikamente auf den Markt kommen werden. Bis dahin hoffe ich, dass der Erfolg weiter anhält, meine letzten grauen Zellen nicht absterben werden und meine Gelenksbeschwerden sich in Grenzen halten.

Viele Grüße - Karl

digital2000@utanet.at

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Gast UteE

Hallo,

ich bekomme seit 3 Jahren 25mg/wöchentlich MTX gespritzt.

Die Tabletten hab ich nicht so gut vertragen. Aber

meine Gelenk-Schmerzen sind deutliche besser. Wurde aber

trotz MTX schon zweimal an den Gelenken wegen der Pso-Arthritis operiert. Meine Haut ist durch das MTX leider nicht besser geworden.

Grüßle Ute

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Gast Jürgen

Für mich steht nun auch MTX als quasi letztes Therapeutika zur (Q)Wahl. Fast 30 Jahre nun auf dem absteigenden Ast, generalisiert nennt man das. Gelenkprobleme mit Fumaderm über Jahre recht gut in den Griff bekommen. Die Haut - die Psoriasisformen haben sich in dieser Zeit mehrfach geändert. Letzt von der PSO vulgaris ind die pustulosa mit Erythodermie und Rhagaden, Ulcera und einigen leider mehr noch schlechte Hautzustandssymptomatiken.

Also MTX hat wurde mir zur " Organschonung " mit auch guter Wirkung als - Stoßtherapie - fachärztlich - empfohlen. Kurz einschleichen mit beispielsweise 2,5 mg mittwochs, 5 mg donnerstags und 2,5 mg freitags. Danach wieder Ruhezeit es sei so besser verträglich. Werde wohl bald den Versuch wagen müssen. Wer weiß um diese Form der Stoßtherapie ?

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Gast Matthias

Hallo Jürgen,

über die Form der Therapie bei MTX gibt es viele Meinungen. Darunter auch die, daß die Wochendoseis auf drei Tage verteilt besser verträglich ist. Allerdings kann man auch dagegen argumentieren, daß so der Körper weniger Tage Zeit pro Woche hat, um sich wieder zu regenerieren.

Als weitere Maßnahme, die vor allem in USA sehr gebräuchlich ist, ist die Gabe von Folsäure am Tag nach der wöchentlichen MTX-Gabe. Folsäure ist ein sogenannter Antagonist für den MTX-Metaboliten. Dadurch wird die Wirkung etwas herabgesetzt, die Leberverträglichkeit aber im Schnitt deutlich verbessert.

Im überigen: Es gibt schon Kandidaten, die MTX bei gleicher oder besserer Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen ersetzen könnten. Diese sind z.B. Arava und Enbrel. Da sie aber in Deutschland nicht für die Psoriasis-Arthritis zugelassen sind, müßte der Arzt sie off-label verschreiben - und da sind die gesetzlichen Kassen nicht leistungspflichtig. Die Kassen verfolgen in letzter Zeit teilweise Ärzte, die off-label verschreiben. Wohlgemerkt, diese Mittel sind woanders schon zugelassen und damit medizinisch voll in Ordnung.

Doch selbst bei zugelassenen Mittel riskiert der Arzt eine Wirtschaflichkeitsprüfung wenn er häufiger als der Durchschnitt seiner Facharztgruppe besonders teuere Medikamente verschreibt.

Wer sich weiter informieren will, schaue sich mal unter kvhessen.de unter den Stichworten TNF-Hemmer oder Off-label um.

Matthias

P.S. Beim nochmaligen Lesen ist mir aufgefallen, daß ich dich wahrscheinlich falsch verstanden habe. Du wunderst Dich, daß das Medikament nicht gleichmäßig verteilt eingenommen wird. Das ist aber ganz richtig so. MTX wird immer stoßweise genommen, ausführliche Tests habe ergeben, daß dabei das Verhätnis Wirkung zu Nebenwirkungen am besten aussieht. die üblichste Methode ist dabei sogar die einmalige Gabe pro Woche, eventuell als Spritze, wenn die Magen-Darm-Nebenwirkungen zu heftig sind.

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Gast Tamara

Hallo,

habe in 01 einen ganz massiven Schub gehabt (Lendenwirbelsäule, Voltaren 100, 4-6 Zäpfchen um überhaupt schleichen zu können). Rhematologe stellte dann PA fest. Schmerzen mittlerweile überall. 4 Wochen lang MTX-Infusion (25)als Stoßtherapie, seither 15mg 1xpro Woche (danach Folsäure). Ich merke zwar wie es von einem Gelenk zum anderen springt wie ein Tiger im Käfig -aber ich kann mich BEWEGEN und arbeiten. Meine Blutwerte sind übrigens alle im grünen Bereich. Arzt hofft, dass ich mich evtl. nach einem Jahr rausschleichen kann (ich auch). Natürlich sind mir die Nebenwirkungen bekannt, natürlich bin ich über verlangs. Zellteilung/Stoffwechsel und herabgesetztes Immunsystem nicht erfreut. Aber Voltaren 100 wie andere Leute Lutschbonbons und immer noch nicht in der Lage ein Blatt Papier aufzuheben ist für mich auch keine Alternative.

Gruß

Tamara

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Gast Sevensense

....

Also mit dem Wort "Organschonung" bin ich ganz und gar nicht einverstanden.

Mir wollen Sie das jetzt intra muskulär verpassen (Spritze).

Vorab wurde ich über:

Zellmord *grins*, Leber-,Bauchspeicheldrüse- und Nierenschäden aufgeklärt!<img src="http://img.homepagemodules.de/rolling_eyes.gif">

in diesem Sinne und in der hoffnung auf die nächste medikamentengeneration

Seven

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      VLG
       
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      Von Leloo
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      Mich hat heute jemand auf die Idee gebracht, ob ich nicht für den Übergang eine Haushaltshilfe bei der KK beantragen kann. Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Ich kann mich seit etwa zwei Wochen oft kaum rühren und hab von den leichtesten Haushaltstätigkeiten oder sonstigen leichten Belastungen schon Schmerzen. Auch mit den Kindern raus gehen, Spazieren, Spielplatz, ... ist alles nicht drin. Und ich hab keine Verwandtschaft oder sonst jemand, der das übernehmen könnte. :-(
      Und noch eine Frage - ganz allgemein: meine Ärztin hat mir gestern gesagt, sie will mir keine Illusionen machen. Das MTX kann zwar auf den aktuellen Entzündungs- und Krankheitszustand einwirken, aber das, was an Schäden schon vorhanden ist, ist natürlich da. Kaputt ist kaputt. Und dass es ihr leid täte, eine so junge Frau mit so kaputten Gelenken vor sich zu haben. ... Das ist mir natürlich klar, dass die Gelenke vom MTX (leider) nicht wieder "geheilt" werden können. Ich möchte daher versuchen, den Alltag so gut es geht, anzupassen.
      Wir wohnen im 3. Stock, ohne Fahrstuhl natürlich. Das macht mir im Moment ganz schön Probleme, vor allem, weil meine Muskeln irgendwie auch beteiligt sind, und ich schon allein nur mit großer Anstrengung und Pausen die Treppen hoch komme, ganz zu schweigen davon, wenn ich Einkäufe oder ein schlafendes Kind hochtragen muss. Habt Ihr Erfahrungswerte für mich? Sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, uns früher oder später nach einer neuen Wohnung, irgendwo deutlich "bodennäher" umzusehen, oder ist das selbst bei starker Arthrose eher förderlich für die Gelenke, eine gewisse Beanspruchung dieser Art zu haben?
      Vielen Dank schonmal und viele Grüße!
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