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Guest Maria

Wie mir scheint, ist es nicht leicht Pso-arthritis zu diagnostizieren. Ich habe auch keine Lust von einem Arzt zum anderen zu laufen und hoffe daher auf euren Rat.

Wie äußert sich Pso-arthritis? Betrifft das nur die Gelenke und Wirbelsäule oder auch andere Teile des Körpers, Muskel etc.?

Was passiert bei Pso-arth? Lagern sich da Stoffe im Körper ab, oder was tut sich da?

Ich habe schon seit vielen Jahren Morgensteife in den Fingern und gelegentlich Gelenkschmerzen in den kleinen Gelenken die eine Zeit lang verstreut auftauchen, mal stärker mal schwächer und dann auch wieder verschwinden. Am Kopf habe ich starke schuppige Haut (Psoriasis?) mit Haarausfall ohne Rötung und Schmerzempfindlichkeit an den betroffenen Stellen. Am meisten macht mir aber die Wirbelsäule zu schaffen, besonders in der Lendengegend. Seit einem halben Jahr Einschränkung der Beweglichkeit in einem Halswirbel und im Brustwirbelbereich. Vor zwei Jahren ließ ich die Wirbelsäule röntgen, wo nichts dabei herausgekommen ist.

Ich würde mich über eure Beiträge freuen.

Grüße Maria

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Guest Bärbel

Hallo Maria, tatsächlich ist die Psoriasis arthritis schwer zu diagnostizieren. Meistens tritt die Psoriasis zuerst auf und dann erst die Arthritis. Du solltest zuerst einen Hautarzt aufsuchen und dann einen internistischen Rheumatologen. Dieser ist für die Pso-arth. zuständig. Wenn Du mehr über die Krankheit erfahren willst geh im Psoriasis-Netz auf Krankheit und dann auf besondere Formen-Erläuterung. Dort ist es recht gut beschrieben. Du findest auch auf der Rheuma-Liga Seite etwas über Pso-arth. Ansonsten kannst Du dich jederzeit mit mir in Verbindung setzen. Meine e-mail steht im Forum. Ich wünsche Dir alles Gute.

Viele Grüße Bärbel<img src="http://img.homepagemodules.de/laugh.gif">

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Guest Maria

Danke Bärbel, ich werde wohl doch noch einen Arzt-Anlauf nehmen müssen.

Mich würde aber noch interessieren: Bei mir sind die Schmerzen im Bereich der kleinen Gelenke immer vorübergehend (1-3 Wochen) dann treten sie wieder wo anders auf. Im Bereich der Wirbelsäule und im Knie bleiben die Stellen unverändert. Ist das bei jemandem von euch auch so?

Grüße Maria

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Guest Matthias

Hallo Maria,

bei mir ist es relativ ähnlich. Betroffen sind Zehengelenke, Knie, Kreuzbeinglenke, kleine Wirbelgelenke. Das ganze unsymetrisch, teilweise chronisch und teilweise kommend und gehend, wobei ich Zeiten habe, in denen ( unter Fumaderm) fast keine Beschwerden vorhanden sind, so daß ich sogar joggen gehen kann.

Ein Tipp: Wenn die Hautpsoriasis noch nicht sicher diagnostiziert ist, lohnt es sich eventuell eine sogennannte "Stanze" ( millimetergroße Hautprobe) nehmen und untersuchen zu lassen. Wenn das dann Psoriasis ist, sollte man bei den Gelenkbeschwerden nicht so weit suchen: die Wahrscheinlichkeit spricht doch für Pso-Arthritis1.

In der Behandlung unterscheidet sich die Pso-Arthirthis kaum von der Polyarthritis: Letztere ist allerdings (meist) hartnäckiger und neigt weniger zu spontanen Pausen. Trotzdem: Wenn die Gelenke von Zerstörung bedroht sind, ist in beiden Fällen eine Behandlung mit sogenannten Basisitherapeuthika angesagt, wobei man bei PSO-Arthrithis diejenigen wählen sollte, die dann potentiell auch die Hauterscheinungen bekämpfen, wie z.B. Methothrexat.

Matthias

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Guest Gerd

Hallo Maria

Ich hatte über Jahre die gleichen Probleme, seit meiner Kur in Bad Bentheim ( Dr. Lohmann ) bin ich absolut beschwerdefrei.

Behandlungen mit Sole , Schwefelbädern und Moor sowie sowie Einzelbehandlungen mit Reizstrom haben bei mir Super gewirkt.

Meine Psoriasis ist auch noch nicht wiedergekommen.

Freundliche Grüße

Gerd

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    • Jana2808
      By Jana2808
      Hallo,
       
      ich bin Jana und neu hier. Ich habe einen kleinen Sohn von nicht ganz fünf Monaten, den ich voll stille. Leider gefährdet meine Psoriasis das Stillen:
       
      Ich habe Schuppenflechte auf dem Kopf, die in der Schwangerschaft immer schlimmer wurde, ich habe nichts genommen in der Zeit. Dazu kam ein Zehennagel, mit dem ich mich immer noch plage. 
      In der Stillzeit hat sich ein Zeh komplett entzündet, alle Gelenke waren dick geschwollen. Meine Rheumatologin hat mir eine Kortisonspritze gegeben (laut embryotox auch alles vertretbar) und rät zum Abstillen, damit ich eine Basistherapie unter MTX starten kann. Die Spritze hat zumindest für ein Gelenk am Zeh geholfen, jetzt, ca. 2,5 Wochen danach, kann ich aber immer noch kaum laufen. Mir geht’s schon schlecht... ich möchte aber vor allem nicht irgendwelche Langzeitschäden riskieren!
       
      Eine Alternative wäre eine Therapie mit Cimzia, einem Biologikum, unter der ich weiterstillen könnte. Meine Ärztin hatte mir beides vorgeschlagen, ist aber eigentlich für MTX, weil auch nicht klar ist, ob meine (private) Krankenversicherung das übernimmt.
      Hat jemand von euch nach dem Abstillen eine medikamentöse Therapie begonnen? Wie schnell kann ich mit Besserung rechnen? Ist es das wert? Ich habe hier schon von Müttern gelesen, die nach dem Abstillen einen schlimmen Schub erlitten haben... Was hat hier geholfen?
       
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      Jana 
    • vanzi
      By vanzi
      Hallo zusammen,
       
      ich bin 22 und habe seit 1 Jahr PSA.
      Bin noch relativ unwissen, da die Diagnose erst vor ein paar Wochen kam. 
      Da ich keine Ausprägung von Schuppenflechte auf der Haut habe, hatte erst der Rheumatologe, zu dem ich wegen Verdacht auf Rheuma überwiesen wurde, die Idee zur PSA.
       
      Die Schmerzen werden Momentan mit Ibuprophen behandelt, da ich ein NRSA nicht vertragen habe. Heute gabs auch eine Cortisonspritze ins Gelenk. 
       
      Gibts hier jemand dem die PSA auch "nur" Gelenkschmerzen bereitet?
       
      Was mich besonders interessiert, ist der Zusammenhang vom Darm, speziell Darmpilzen, und der PSA. 
      Hatte schon immer eine empfindliche Verdauung. Vor anderthalb Jahren wurde es dann besonders schlimm (ständig Übelkeit, Blähbauch, Durchfall und Verstopfung,...). Laktoseintoleranz und Glutenintolernz wurden ausgeschlossen. Ein halbes Jahr später setzten dann die Gelenkschmerzen ein. 
       
      Dr. Google und das Buch "Darm mit Charme" haben mich dann auf die Idee gebracht, dass die beiden Symptome vielleicht in Zusammenhang stehen,.
       
      Habe heute meinen Rheumatologen dazu befragt, er meinte, er glaube nicht daran.
       
      Hat jemand unter euch Erfahrungen damit? 
       
      Liebe Grüße,
      Vanzi
       
       
       
       
    • Supermom
      By Supermom
      Ihr Lieben, die ihr Anteil im vollen Maße und auch nur am Rande nehmt, die ihr die Daumen gedrückt habt und nun neugierig auf das Ergebnis seit und ihr, die ihr euch ebenso mit der PSA plagt, hier nun der Exklusivbericht:
      Mein letzter PSA-Schub hat vor 1,5 Jahren jedes Gelenk (einzige Ausnahme die Ellenbögen) erfasst und da insbesondere die Sehnenansätze, also habe ich mir über ein paar extremer Schmerzen an besonderen Stellen nicht mehr Gedanken gemacht als nötig. Das Ergebnis, nach Abklingen der Entzündungen mit Hilfe von Prednisolon und MTX, waren ein paar Deformierungen insbesondere an meiner rechten Hand, die so gar nicht wollte...ein strak deformiertes Daumengrundgelenk, so wie Arthrose an den anderen Daumengelenken und eine Beule am Handgelenk...Hausarzt, Rheumatologe, Orthopäde..alle zuckten mit den Schultern, sagten...ist halt die PSA. Die Hand bekam eine Schräglage...wieder zum Orthopäden und ein Rezept für Ergotherapie...sie schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Die bittere Erkenntnis zum Schluss: ganze Knochenstückchen, sowie die Sehnen sind weg. Der Daumen hatte einen Winkel zur Hand von ca. 110°.
      Gestern nun die sehr spannende OP. Was ist noch möglich? Was kann gerettet werden?
      Das ganze lief unter schwieriger Ski-Daumen-OP und dass bei mir, die grad mal so Schlittenfahren kann!
      Zwei Dübel und einige cm Nylonfaden sollen mir nun die Beweglichkeit erhalten und die Hand retten. Ist dann halt nicht so belastbar, aber schön beweglich, sagt der Doc. Blöd nur das es meine rechte Hand ist.
      Nun bin ich ordentlich vergipst, tippe mit Links, bin unendlich müde, schlucke fleißig Scmerzmittel, der Daumen ist bläulich der Rest der Hand ungewöhnlich rund....aber letzten Endes bin ich froh, dass die Hand vermutlich wieder benutzbar sein wird. In 6 Wochen weiß ich dann wie gut!
      Danke euch allen fürs Daumendrücken!
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