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Viermalmama

Fazit Tagesklinik für rheumatische Erkrankungen

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Viermalmama

Hallo ihr Lieben, nun bin ich wieder im Alltag  angekommen und finde auch die Zeit Euch meine Erfahrungen mitzuteilen. 

Für alle die meinen ersten Post diesbezüglich nicht gelesen haben: Ich war für 10 (Werk)Tage zur Diagnostik in der Rheumatischen Tagesklinik in der Parkklinik Weißensee. Täglich von 7.15 Uhr bis 15.00 Uhr

Alles was ich vorab wusste war, das ich einen heftigen PSO Schub an den Händen und Füssen hatte sowie ungeklärte Schmerzen in der Schulter , den Füssen sowie den Handgelenken.

In den ersten 3 Tagen wurde ich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gestellt. Röntgen, CT, Knochendichte, Ultraschall, EKG, Blut, Urin usw. Parallel dazu begannen schon die ersten Therapien. Täglich bekam ich eine Bewegungsbad, eine manuelle/klassische Massage, Parafinbehandlung, Wärmebehandlung und Krankengymnastik. Ihr könnt mir glauben das man am  Ende des Tages wirklich froh war endlich zu Hause zu sein. Aber es tat mir vom ersten Tag an Gut. Nach 3 Tagen bekam ich dann meinen endgültigen Therapieplan. Zu den og. Anwendungen kamen nun noch 4Phasen Therapie, UltraschallbehandlungElektotherapie und Mobilitätstherapie dazu.Ebenso kamen Schulungen in Ernährung, Rheuma, Psychologie dazu und die Sozialarbeiterin klärte über mögliche Unterstützungen auf.  Zur gleichen Zeit bekam ich dann auch meine ersten Diagnosen. Klassische PSO mit Beteiligung von Händen und Nägeln. Tupfennägel, Ölflecken sowie eine PSA mit degenerativen Veränderungen an den Handgelenken sowie die Daumen und  dem linken Sprunggelenk. ZZt ohne Schub und Schmerzfrei. Des weiteren ausgeprägte laterales Impingement-syndrom in beiden Schultern sowie Fersensporn in beiden Füssen.   Leider oder Gott sei Dank wurden bei mir aber auch noch zwei weitere Autoimmunkrankheiten festgestellt. Ich wurde ab dem 4. Tag auf Celecoxib eingestellt. Eine Therapie mit MTX wurde durch meine schlechten Leberwerte verworfen. Am Gründonnerstag wurde mir Kortison ins Schultergelenk gespritzt und schon am Montag darauf wurden meine Schmerzen viel besser und ich konnte endlich aktiv bei der Mobilitätstherapie mitarbeiten.  Fazit nach 10 Tagen. Mittlerweile bin ich fast schmerzfrei , meinen linken Arm kann ich nun wieder bis zum Kopf heben, Seitengriffe sind leider immer noch nicht möglich. Die schmerzen in den Füssen sind so gut wie weg (davor konnte ich ein Jahr lang maximal 100 Schritte laufen und dann ging für den Rest des Tages nix mehr. ) Da meine Rheumatologin ebenfalls Tageweise auf dieser Station arbeitet ( Fr. Dr. Siegle) und mich engmaschig betreute wurden die weitere Vorgehensweise mit ihr schon vorab besprochen. Ich werde nun für 2 Jahre Rehasport und Bewegungsbad verschrieben bekommen. Für beides war eine eindeutige Diagnose Vorraussetzung. Des weiteren , und das gilt für Alle die eine rheumatische Erkrankung haben, werde ich nun jedes Jahr für 10 Tage in die Tagesklinik gehen um dort eine Mini-Reha zu machen. 10 Tages volles Programm mit allen Anwendungen die mir gut tun. Die Kasse darf das nicht ablehnen und ich freue mich jetzt schon darauf. Es war das absolut Beste was ich machen konnte. Dort waren alle sehr nett, aber vor allen Dingen informativ und wirklich bemüht langfristig zu helfen. 

Nun noch eine kleine Anmerkung . Wir waren (werk)täglich von 7.15-15.0 Uhr eingebunden. Frühstück und Mittag wurde in 2 Gruppen in dem Casino der Klinik eingenommen. Alle Patienten hatten in ihrem Patientenzimmer einen kleinen Schrank sowie eine elektrische Relaxliege und einen kleine Tisch. Am Tag der Ankunft bekam jeder eine eigene kleine Tasche , mit den nötigen Handtüchern und Laken sowie Salben und Creme für die Massagen. Des weiteren war auf jeder Liege eine Kuscheldecke die wir am Ende ,  sogar mit nach Hause nehmen durften. Ich kann jedem nur raten dies für sich zu nutzen. Einmal im Jahr 10 Verwöhntage die einem unendlich gut tun. Diagnostik inbegriffen. 

So ich hoffe ihr hatten ein wenig Spass meinen Bericht zu lesen und könnt vielleicht sogar etwas dabei für euch rausziehen.  Sorry für meine Rechtschreibfehler.. wer einen findet darf ihn behalten...😏 Sollte noch jemand eine Frage haben dann schreibt mir einfach. Bis dahin... Winke , Winke🖐️🖐️

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Claudia

Das klingt ja alles richtig gut. 7.15 Uhr ist, ich sag mal, früh, vor allem, wenn man nicht um die Ecke wohnt :) Aber bei Schmerzen und bei PsA wie bei dir tut man ja einiges... Auf jeden Fall merke ich mir das als Tipp, wenn ich mal wieder nach PsA-Diagnostik und -Therapie in Berlin gefragt werde.

Muss die Überweisung vom Rheumatologen sein?

Muss man irgendwelche anderen Voraussetzungen erfüllen?

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Tenorsaxofon

Hallo Viermalmama,

mich würde mal interessieren ,wie bei dir dieses  laterales Impingement-syndrom ansonsten behandelt wird.

Gruß Anne

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Viermalmama
vor 2 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Hallo Viermalmama,

mich würde mal interessieren ,wie bei dir dieses  laterales Impingement-syndrom ansonsten behandelt wird.

Gruß Anne

Hallo Tenorsaxofon, 

nach der Cortisonbehandlung bekomme ich nun 2x die Woche Physio und Ultraschalltherapie. Zusätzlich mache ich nun täglich Pendelübungen. Nach 3 Monaten wird entschieden ob ich nochmal Cortison bekomme.

 

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Viermalmama
vor 2 Stunden schrieb Claudia:

Das klingt ja alles richtig gut. 7.15 Uhr ist, ich sag mal, früh, vor allem, wenn man nicht um die Ecke wohnt :) Aber bei Schmerzen und bei PsA wie bei dir tut man ja einiges... Auf jeden Fall merke ich mir das als Tipp, wenn ich mal wieder nach PsA-Diagnostik und -Therapie in Berlin gefragt werde.

Muss die Überweisung vom Rheumatologen sein?

Muss man irgendwelche anderen Voraussetzungen erfüllen?

hallo Claudia, ja 7.15 ist wirklich früh.. aber es lohnt sich wirklich. Ich habe meine1. Einweisung vom Rheumatologen bekommen. fürs nächste Jahr wird es wohl ebenso sein. Wichtig ist aber auf jeden Fall das entweder noch keine oder aber Rheuma als Diagnose fest steht. Andere Voraussetzungen gab es nicht. 

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Viermalmama

und wie gesagt.... diese 10 Tage im Jahr kann wirklich jeder in Anspruch nehmen der die Diagnose Rheuma hat. Ich habe dort viele Patienten getroffen die schon zum wiederholten Mal da waren, einzig um die geballte Ladung Therapie in Anspruch zu nehmen. 

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Waldfee

Hallo Viermalmama,

Dein Tipp mit der tollen  Klinik ist gut. Dann müssten aber Patienten aus dem übrigen Deutschland dazu ein Quartier suchen. LG Waldfee

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Viermalmama
vor 7 Stunden schrieb Waldfee:

Hallo Viermalmama,

Dein Tipp mit der tollen  Klinik ist gut. Dann müssten aber Patienten aus dem übrigen Deutschland dazu ein Quartier suchen. LG Waldfee

ja das stimmt leider... aber es gibt " Irre" die verbringen ihren Urlaub im Ausland für eine Schönheits OP.. vieleicht kann man diese 10 Tage gleich mit einem kleinem Berlin Trip verbinden. Ich bin gern bereit bei der Suche nach einer günstigen Unterkunft zu suchen falls dann Bedarf besteht. 

 

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Tenorsaxofon
vor 22 Stunden schrieb Viermalmama:

Hallo Tenorsaxofon, 

nach der Cortisonbehandlung bekomme ich nun 2x die Woche Physio und Ultraschalltherapie. Zusätzlich mache ich nun täglich Pendelübungen. Nach 3 Monaten wird entschieden ob ich nochmal Cortison bekomme.

 

das muss ich mir merken. In der Rehaklinik habe ich nur Voltarensalbe und später Physio bekommen. Übungen mache ich selber und auch im Reha-Sport.

Gruß Anne

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    • Viermalmama
      By Viermalmama
      Hallo ihr Lieben, ab morgen geht es für 10 Tage in die Parkklinik in Weißensee. Dort gibt es mitlerweile eine Rheumasprechstunde und eine angeschlossene Tagesklinik. Dort werde ich ab morgen 10 Tage lang von Kopf bis Fuß untersucht und dann auf ein passendes Medikament für die PsA eingestellt. Ich war erstaunt das ich nur 2 Wochen auf einen Termin dort gewartet habe. Da die Rheumatologie wohl noch recht unbekannt ist , ist sie wohl auch noch nicht so überlaufen. Alle üblichen Untersuchungsverfahren sind in der Parkklinik möglich. Zeitgleich beginnt dort auch eine Physiotherapie sowie Schwimmtherapie damit meine versteiften Gelenke wieder etwas beweglicher werden. Denn außer bei der PsA habe ich auch noch bei einigen Begleiterkrankungen laut hier gerufen..  Ich bin sehr gespannt was dabei raus kommt. Täglich von 7.30 bis 16.00 Uhr.. Wenn ihr möchtet werde ich Euch gern über meine Erfahrungen berichten und ggf die Kontaktdaten hier einstellen. Also bis dahin.. Winke , winke🙋‍♀️
    • Bibi
      By Bibi
      hallo, ihr lieben -
      ich bin mal wieder in Berlin - Helga und ich freuen uns, wenn wir bekannte Menschen und auch unbekannte Menschen kennenlernen -
      das Treffen ist am Sonntag, dem 16.06. mittags um 12.00 h in diesem Lokal -
      https://www.roma-ristorante.de/
      Danke dir , Claudia - dass du dieses Lokal vorgeschlagen hast - das ist sicherlich ruhiger als dieser 'Touristenbums' im Brauhaus - zu laut, zu stressig - das Essen war gut, und die Bedienung war sehr nett und 'aufgeräumt' bezüglich des Stresses rundherum - aber der Geräuschkegel rundherum war schon heftig -
      ja, lange Rede - wir freuen uns auf Menschen, die Lust haben, mal mittags nicht kochen zu brauchen und gleichgesinnte (PSO) Menschen kennenlernen möchten -
      nette Grüsse sendet - Bibi -
       
    • Matebo
      By Matebo
      Hallo Ihr Lieben,
      mein Name ist Matthias, ich bin 52 Jahre alt und komme aus Berlin.
      Ich habe seit dem 13.09. (also seit 8 Wochen) eine Psoriasis Guttata. Ich kann gar nicht sagen, ob ich vorher einen Infekt hatte. Eher nicht.
      Hatte aber viel Stress.
      Im Laufe der ersten drei bis vier Wochen haben sich über den ganzen Körper diese roten Stellen ausgebreitet. Auf den Waden, oben am Oberschenkel, am Rumpf,am Rücken und an den Armen (aber nur innen), nicht außen. Hand- und Fußrücken hatte ich vorher schon kleine Stellen. Gesicht ist frei. Mein Vater hatte auch Pso, aber nicht so eruptiv, an den "üblichen" Stellen halt, aber eher moderat.
      Anfänglich hat es höllisch gejuckt und es bildeten sich auch rote Pusteln mit Schuppen. Die Plaques sind mittlerweile abgeschuppt, und haben sich von dunkel nach hell am Rumpf und Rücken und an den Armen verfärbt. An den Beinen sind sie noch etwas dunkler. Sie haben sich insofern zurückgebildet, dass sie gar nicht mehr tastbar sind, eher wie Flecken "unter der Haut".
      Wenn ich ich anstrenge oder friere, blühen sie dunkelrot auf. Wenn ich entspannt im Bett liege, dann gibt es Momente, wo an den Armen fast gar nichts mehr zu sehen ist.
      Die Farbe ist dann eher so bläulich-rot, sieht manchmal aus wie viele kleine "blaue Flecken"(Hämatome). Hab mal ein Foto vom Arm eingestellt.
      Ich hab MomeGalen-Fett Creme bekommen und an den Armen seit drei Tagen ausprobiert (Kann mich ja nicht grossflächig damit eincremen).
      Es schlägt auf jeden Fall an. Die Stellen werden immer heller, schuppen tut nichts mehr. Zwischen Arm und Oberschenkel sieht man schon einen gewissen 
      Unterschied.
      Ab Montag bekomme ich eine Balneo-Phototherapie. Die Ärztin sagte, bei einem so großflächen Befall wäre das das Mittel der ersten Wahl mit einer topischen Creme.
      Ansonsten habe ich seit zwei Wochen meine Ernährung umgestellt und bade abends in klaren Wasser mit Kokosöl  Das ist so ziemlich der schönste Moment am Tag, wenn man nach 60 Sekunden unter Wasser mal komplett beschwerdefrei ist, ansonsten ist der Juckreiz ab und an, am Rumpf und am Rücken spannt es etwas, auch durch die trockene Luft, eher abends. Tagsüber mit der Kleidung habe ich keine Beschwerden
      Alleine wenn ich meine Wäsche im Schlafzimmer aufhänge und das Fenster zu mache, geht der Juckreiz weg, die Luft ist zu trocken.
      Tja, jetzt bin ich mal gespannt, wie das weiter geht. Ich werde mich mal durch das Forum stöbern und lesen.
      Vielen Dank fürs Lesen!
      Gruss,
      Matthias
       


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