Jump to content
Sign in to follow this  
Caris 13

Osteoporose

Recommended Posts

Caris 13

Dass Osteoporose Teil der entzündlichen Erkrankung bei Prosiasis-Arthritis ist, wurde mir mehrfach versichert ( wie bei rheumatoider Arthritis).

Ich habe eine sehr ausgeprägte Osteoporose (vor 2 Jahren noch als transiente / vorübergehende Osteoposose in Hüft-Knie-Wirbelknochen diagnostiziert.)in den Wirbelkörpern, aber auch allen anderen Knochen..

Mir wurde zu Prolia, Bisphophonaten,Östrogenen --je nach ärztlicher Meinung ,geraten.Vit. D nehme ich, Sport mache ich, so gut ich wegen der Erkrankung kann.

"Fallen Sie bloß nicht die Treppe herunter, dann sind sie gelähmt" machte mir Angst.

Hat jemand Erfahrung, Hinweise,Vorschläge, Erkenntnisse?

Ich bin 66 Jahre. Mir wurde gesagt, daß Prolia nur solange hilft, wie es eingenommen wird, danach eine Verschlechterung der Knochensituation eintreten kann, die schlechter sei ,als vorher.

Man müsse deshalb anschließend  Bisphophonate nehmen, die aber auch wiederum eine Knochenveränderung  machen können ( meine Mutter hatte darunter Kieferknochenauflösung) und auch zu stark brüchigen Knochen führen können.Man könne kein Medikament auf Dauer nehmen.Es sei nur ein Zwischenschritt--- und dann.....?

Da ich meist-ohne vorher es gelesen zu haben-zu den seltensten Nebenwirkungen neige, habe ich Sorge. Wie plane ich meine nächsten Jahre? Leider sind hier in der Gegend mir keine Ärzte / Osteologen bekannt, die sich auskennen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

sia

Schwierig... dass du dir Sorgen machst wie die Zukunft aussehen soll ist sehr verständlich.

Ob eine PsA tatsächlich eine Osteoporose begünstigt ist anscheinend nicht so ganz klar. Die Ergebnisse unterschiedlicher Studien sind da widersprüchlich. 2001 gab es ein Ergebnis "ja", letztes Jahr galt eine Warnung vor allem für Männer und eine andere Studie, ebenfalls 2018 fand keinen ursächlichen Zusammenhang.

Sicher und mehrfach gezeigt, ist das erhöhte Osteoporose-Risiko bei Frauen ab/nach den Wechseljahren, außerdem spielt der Lebensstil eine Rolle - Rauchen, ungenügend Bewegung, Protein und Vitamin/Mineralstoffmangel, Alkohol. Welcher Teil dann da genau "schuld" ist, ist schwierig auszumachen. Genetische Prädisposition ist sicher ebenfalls ein Risikofaktor.

2018 wurde versucht, eine Aussage zur sog. "Mediteranen Diät" zu testen. Dazu wurden 1142 Senioren aus fünf europäischen Ländern begleitet. Die Kontrollgruppe bekam nur allgemeine Empfehlungen für eine gesunde Ernährung, die andere Hälfte  erhielt angepasste Ernährungsempfehlungen und bekam zusätzlich  Vollkornnudeln, Olivenöl und Vitamin-D- Tabletten (10 µg/d). An sich konnte nach einem Jahr kein großer Unterschied gefunden werden, außer bei einer Gruppe die schon Osteoporose hatte. Da hatte die Knochendichte im Schenkelhals signifikanten zugenommen. Unterstützen können angeblich auch Trockenpflaumen, jeden Tag vier bis fünf Stück hatten anscheinend einen positiven Effekt auf die Knochendichte.

vor 8 Stunden schrieb Caris 13:

Prolia nur solange hilft, wie es eingenommen wird, danach eine Verschlechterung der Knochensituation eintreten kann, die schlechter sei ,als vorher.

Man müsse deshalb anschließend  Bisphophonate nehmen,...

Das ist richtig. Und tatsächlich wurden sog. "Reboundeffekte" beobachtet, die wohl mit Bisphophnaten beherrschbar sind.

Leider fehlen anscheinend für genaue Empfehlungen Daten. Es liegt also nicht nur an den  Ärzte deiner Gegend, da kennst sich niemand so richtig aus.

Ein Grund dafür ist, dass der Knochenhaushalt - also der Ab- und Aufbau der Knochenzellen noch nicht vollständig verstanden ist. Knochen ist - entgegen der früheren Annahme kein "totes Gewebe" in dem nicht viele passiert. Knochen wird ständig auf und abgebaut. Das Medikament Prolia legt die Osteoklasten (knochenabbauend) still. Dadurch wird der Knochen dichter als er sollte und dadurch spröde. Es kann also aus dem anderen Extrem heraus zu Knochenbrüchen kommen.

Aus diesem Grund heraus wird Prolia idR höchstens fünf Jahre gegeben. Länger ist nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht zu ziehen. Das kann nur der Arzt im speziellen Fall zusammen mit der PatientIn entscheiden.

Ist wirklich eine schwierige Situation. Ich an deiner Stelle würde mich in einer Uniklinik mit Osteoporose-Zentrum vorstellen - und dafür auch eine länger Anfahrt in Kauf nehmen. Und schauen, wie deren Behandlungsplan im speziellen Fall aussieht. Ausführen kann das ja dann ein Arzt vor Ort.

Erfolg!

 

 

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Caris 13

Danke,liebe Sia!!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Sign in to follow this  

  • Similar Content

    • Horstl
      By Horstl
      Hallo zusammen,
      mein Name ist Lars, ich bin 41, verheiratet und seit 3 Jahren Vater. Ich habe Psoriasis seit ich 12 Jahre alt war. Bisher hab ich mich kaum davon unterkriegen lassen. Anfang des Jahres wurde bei mir aufgrund starken Rückenschmerzen hochgradige Osteoporose festgestellt mit Sinterungen der Wirbel und Keilwirbelbildung.Die Ärzte waren allesamt überrascht- 41J und so ein Befund...... Des weiteren bin ich Schlafapnoe-Patient ( das heißt ich schlafe nachts mit Maske ) sowie einen Tinnitus (nervig). Gegen die Rückenschmerzen nehme ich Ibuflam 800 sowie Novalminsulfon 500mg. Meine Schuppenflechte kommt leider momentan wohl etwas zu kurz das hat sich gerächt. Sie ist momentan überall. Im Gesicht, Beine, Arme, Hände, Kopf,Genitalien -überall. Ich habe heute Nachmittag einen Termin beim Hautarzt, da ich nur noch Advatanmilch habe und damit "versuche" meine Schuppenflechte im Gesicht wieder etwas in Griff zu bekommen. Ich habe früher bereits mit MTX, Fumaderm, Kortisonsalben, Bestrahlung, etc. zu tun gehabt. Eine gewisse Zeit lang war auch "Ruhe" ( es war erträglich ). Ich habe im Netz bereits gelesen, daß Psoriasis und Osteoporose bei Männern durchaus verbunden sein können. Aufgrund der Osteoporose und der Aufforderung meiner Ärzte ( Orthopäde, Hausarzt )  habe ich momentan einen Reha-Antrag laufen. Drückt mir mal die Daumen. So, jetzt wisst ihr auch in etwa mit wem ihr es bei mir zu tun habt....
       
      Lars
    • Isa61
      By Isa61
      Hallo zusammen,
      heute wieder mal ne Frage von mir, vielleicht geht´s ja noch jemanden so wie mir ?
      Seit über 6 Monaten habe ich beidseitig Hüftschmerzen, vorwiegend im sitzen und in der Nacht, die ist ca. 3:00 Uhr vorbei.
      Eine Diagnose gibt es leider nicht, da alle von mir aufgesuchten Ärzte denken mich mit verschiedenen Tabletten versorgen zu müssen.
      Gegen die PSA spritze ich mir 1x aller 14 Tage Humira.
      Nun wurde auch noch Osteoporose festgestellt mit keinen guten Werten. Hier nehme ich 1x in der Woche Dekristol 20000 und Alendronsäure 70 mg.
      Bin mir nicht sicher wo die Schmerzen jetzt her kommen, PSA oder Osteoporose?
      Wenn durch PSA kann es sein, dass Humira nicht mehr seine Dienste erfüllt ? Hab auch schmerzende Hände und Zehen.
      Bitte schreibt mir, wenn Ihr auch Probleme mit der Hüfte habt.
      Danke an alle, Isa
    • Guest
      By Guest
      Ein herzliches Hallo aus NRW
       
      Auch ich möchte jetzt endlich die Gelegenheit nutzen und mich vorstellen.
      Ich bin Ela aus NRW 
      Seit 1994 habe ich Schuppenflechte an Händen und Füßen, die aber zunächst nicht erkannt wurde.
      Lange Zeit hat man auf eine allergische Reaktion getippt.
      Nach unzähligen Medikamenteneinnahmen habe ich irgendwann aufgegeben und diese Erkrankung hin genommen. Cortison in hohen Dosen, habe leider dazu geführt,dass ich alle erdenkliche Nebenwirkungen hatte und die für mich damals sogenannt Allergie war leider nur kurzzeitig verschwunden.
       
      Leider wurde es immer schlimmer und ich habe 3 mal den Dermatologen gewechselt,bevor die Diagnose PSO gestellt wurde.
      Alle erdenklichen Cremes habe ich ausprobiert, Bestrahlungen, Bäder alles nur eine kurzzeitig Besserung.
       
      Hinzu kam dann eine schlimme Überfunktion der Schilddrüse mit Beteiligung der Augen ( Basedow) und Osteoporose. Also wieder hohe Dosen Cortison und anschließend Radio-Jod-Therapie.Nach erforgreicher Therapie der Schilddrüse dann 1* wöchentlich Fosamax für die Osteoporose, die sich wieder gebessert hat.
       
      Meine Schuppenflechte war aber leider immer noch da, obwohl die Ärzte und Professoren der Meinung waren, wenn Sie die Schilddrüsenerkrankung, erfolgreich behandeln, verschwindet auch die Schuppenflechte. Weit gefehlt!! ?
       
      Also wieder zum Dermatologen und die Behandlungen gingen von vorne los. Neue Salben, neue Bestrahlungen und neue Tabletten. 10 Wochen hatte ich Ruhe und dieser Leidensweg begann von vorne.
       
      Gelenkschmerzen wurden von den Ärzten überhaupt nicht beachtet. Bei bestehenden Knieschmerzen landetet ich auf dem OP – Tisch. Schulterschmerzen und wieder OP. Finger so stark entzündet,das ich wieder operiert wurde.
      Hier ein Arm in Gips,da ein Handgelenk in Gips immer wieder wegen starken Entzündungen .
      Auf einen Möglichen Zusammenhang mit meiner Schuppenflechte ist leider niemand gekommen und auch ich bin leider nicht auf die Idee gekommen,mich mal schlau zu machen.
      Nachdem ich wegen einer Endokrine Orbita im Jahr 2016 ,7 mal operiert werden musste und meine Schuppenflechte dann auch noch auf dem Kopf anfing,habe ich angefangen mich näher damit zu beschäftigen.
      Nachdem ich kurz hintereinander ,2 x eine Entzündung in den Armen hatte und gleichzeitig schlimme Schübe der Schuppenflechte hatte, habe ich meinen Hausarzt darauf angesprochen , ob da nicht ein Zusammenhang bestehend könnte. Das sei doch alles nicht NORMAL! Jeden Monat, irgendwo anders eine Entzündung und dann ging alles RATZ FATZ.
      Termin Rheumatologe und genau an diesem Tag , hatte ich wieder eine Entzündung im Arm und gleichzeitig einen ganz schlimmen Schub der Schuppenflecht. Diagnose PSA.
       
      2 Wochen in der Klinik Sendenhorst und die Diagnose wurde bestätigt. MTX 25mg als Pen, Folsäure und zusätzlich Vitamin D3 als Medikament. Gebracht hat es leider nichts auch nach 4 Monaten mit MTX nicht. Ständig Schübe und irgendwelche Gelenke( Zehen ,Fußgelenk) entzündet
       
      Dann gab es Otezla, nach nicht mal 4 Wochen hatte ich eine Haut wovon ich nur geträumt hatte aber leider kam nach 8 Wochen trotz Otezla der nächste schlimme Schub. Ausgeträumt ? und auch nach Einnahme von 4 Monaten keine Besserung.
       
      Jetzt werde ich in der nächsten Woche meine erste Spritze Biologica bekommen und Ende März zur Reha nach Bad Bentheim gehen.
      Was ich erwarte? Eigentlich nichts mehr! Vorübergehende Besserung aber nach etlichen Medikamenten( Enstilar,Soderm usw, die Liste würde zu lang ? und Behandlungen, Hausmittel, Eigenbluttherapie, Knabberfische usw. weiß ich langsam auch nicht weiter.
       
      Trotzdem lasse ich den Kopf nicht hängen und hier in diesem Forum finde ich Gleichgesinnte und wertvolle Tips.
       
      Danke dafür.
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.