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SIBO und Leaky gut bei PSA


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Hi zusammen, 

bei mir wurde 2011 PSA diagnostiziert und im letzten Herbst dann SIBO und leaky gut. Hat irgendwer von euch auch diese Kombination von Erkrankungen? Mich interessiert vor allem, wie ihr versucht die Darmerkrankungen in den Griff zu bekommen (Medikamente/Ernährung) und ob sich das bei euch positiv auf die PSA ausgewirkt hat. 

Bei mir haben die verschriebenen Medikamente bisher nicht vertragen und ehrlich gesagt auch nicht mehr so großes Vertrauen in meinen Heilpraktiker. Mein Hausarzt hält SIBO und leaky gut für Modeerkrankungen und meine Rheumatologen sind zufrieden mit mir, da ich unter meinem Biologikum keine Entzündungen habe.... 

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jmd weiterhelfen könnte. 

Vielen Dank im Voraus.

Jane

P.S. Ja, ich kenne auch die Ernährungs-Docs und etliche amerikanische Autoren, die sich mit dem Thema befasst haben, aber das hat mir trotzdem alles noch nicht entscheidend weitergeholfen. 

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vor 10 Stunden schrieb Jane A.:

bei mir wurde ... [...] und im letzten Herbst dann SIBO und leaky gut diagnostiziert

wer hat das denn "diagnostiziert"? Ein Heilpraktiker?

Falls ja, kann man dir nur zu deinem Hausarzt gratulieren.

SIBO - also eine Fehlbesiedlung des Dünndarms (small bacterial overgrowth) ist zwar eine bestehende Erkrankung, kann aber gar nicht von einem Heilpraktiker diagnostiziert werden. Dazu ist eine  "streng anaerob endoskopisch gewonnene Probe (Aspirat) von Flüssigkeit aus dem Dünndarm, ..." (wiki)

nötig. Außerdem zeigt sich das auch an den Laborbefunden

"...:  Anämie, Hypalbuminämie und ein Mangel an den Vitaminen A, D, K und B12 charakteristisch. ...nicht durch die Gabe von intrinsischem Faktor behebbarer Mangel an Vitamin B12 typisch." (wiki)

Deine Beschwerden wären auch ziemlich ernsthaft: von chronischem Durchfall bis zur Anämie. Da wären weder Hausarzt noch Rheumatologe zufrieden mit dir, da kannst du sicher sein. 

Dazu kommt, dass eine Behandlung idR nicht mit Medikamenten erfolgt. Am Anfang steht die Ursachenforschung - was genau liegt der Fehlbesiedlung zu Grunde, dann erst kann ein Behandlungsplan erstellt werden. Das kann von OP bis zu Microbiom-Transplantation reichen.

Las "Leaky-Gut-Syndrom" ist eine "Diagnose" von Quacksalbern. In der Form wie diese das "Syndrom" beschreiben besteht das in der Tat nicht, da hat dein Hausarzt absolut recht. Ebenso sind alle Symptome die dieser "Erkrankung" zugeschrieben werden entweder Symptome anderer Erkrankungen, Unverträglichkeit, Allergien oder falscher Ernährung.

Du schreibst

vor 10 Stunden schrieb Jane A.:

Bei mir haben die verschriebenen Medikamente bisher nicht vertragen

Welche "Medikamente" waren das denn und wer hat sie verschrieben? Wenn dein Rheumatologe zufrieden ist, weil keine Entzündungen mehr vorhanden sind, dann wirken sie ja anscheinend schon. Wie äußert sich dann das "nicht vertragen"?

Was tatsächlich nachgewiesen wurde, ist  ein verstärktes Auftreten von z.B. Morbus Crohn oder Zöliakie  bei Menschen mit einer Psoriasis. HIER z.B. ein Bericht hier im Pso-Netz zu Zöliakie.

Beide Erkrankungen können aber gut diagnostiziert werden.

 

Edited by sia
quelle
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    • Marian_2020
      By Marian_2020
      Hallo und schöne Grüße aus Elsass,
       
      ich möchte hier meine Erfahrung schildern, wie ich meine Psoriasis/Neurodermitis innerhalb 6 Monate fast vollständig geheilt habe. Im Vorab: meine "Methode" sollte eventuell angewendet werden NUR nach Absprache mit dem Arzt oder einem Spezialist dafür.  
      Zu meiner Person: 43 Jahre jung, "caucasian", sportlich aktiv, Nichtraucher, kein Veganer  und seit ca. 10 Jahren von der oben genannten Krankheit geplagt. 
      In dieser Zeitraum habe ich alles mögliche versucht (wir ihr bestimmt auch), von der Schulmedizin bis hin zur alternativ Medizin und Esotherik/Wunderheilmittteln. Leider hat alles nichts gebracht und in den letzten Jahren hatte ich schon mit dem Kampf aufgehört und war irgendwie "resigniert" da ich mein Leben auf dieser Weise weiter/leider leben muss.
      Also im Gründe genommen habe ich endlich mal festgestellt (nach langen und intensiven Recherchen im Internet), das mein Hautproblem die Ursache im Darm hat und dort sollte ich alles anfangen - wie Hippocrates schon von mehreren tausend Jahren gasagt hat: "All disease begins in the gut", also alle Krankheiten fangen an in den Darm an. Und wenn wir schon mal bei den Zitaten sind, der guter Mann hat auch noch was sehr wichtig behauptet, nämlich: "Let food be thy medicine and medicine be thy food" - im Gründe das beste Medizin sei eigentlich das Essen. Und meine Güte hat er Recht gehabt!!!
      Das mit dem Darm&Essen war für die innerliche Heilung gedacht... und für die "äußerliche" habe ich Anfang des Jahres der HOCL für mich entdeckt und seitdem erfolgreich auf die Haut angewendet. HOCL ist die Hypochlor-Säure und bitte NICHT mit der Chlorbleiche verwechseln. Die sind 2 unterschiedliche Sachen. Ich habe hier im Forum einige Sachen über meiner Erfahrung damit geschrieben.
      Dazu, neben Darm&Essen&HOCL, habe ich auch angefangen mit bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln zu suplementieren, da ich festgestellt habe dass unser Essen Heutzutage nicht mehr wie damals ist, sprich die enthaltene Nährstoffe mangelhaft oder nicht ausreichen sind. Eigentlich wir essen viel und lecker... aber wir "ernähren" uns leider nicht mehr. Traurig... aber Wahr.    
      Noch sehr wichtig (und entscheidend!) für mich war, dass ich komplett auf Zucker, Gluten & Kuhmilch seitdem verzichtet habe. Also gelegentlich esse ich ein Kuchen&Pizza oder so.. aber sehr selten eigentlich. Unglaublich wie schädlich Zucker für uns Menschen ist! Und wegen Gluten: mein Darm freut sich sehr darüber definitiv :). Kuhmilch ist für den Kalb (nicht für Menschen) und ich trinke nur Mandelmilch. C_la/Pep_i/Redb_ll & Co... kommen gar nicht in frage - die sind echt schlecht für den Körper, meiner Meinung nach.
      Ein anderen Aspekt nicht zu vernachlässigen ist die Annahme von Vitamin(Hormon) D3: ich hatte Anfang des Jahres ein D3-Spiegel von 6,9 (also Lebensbedrohlich) und mein Arzt suggerierte mir ich soll eine Tablette pro Tag mit 0,5 I.U. (1 International Unit - sprich 1 Tropf) nehmen. Ich habe ein Buch vom Amazon gelesen, wo jemand D3 Hochdosiert genommen hat (sprich 100.000 I.U täglich) und in 3 Monate geheilt war. Nach meine Recherchen habe ich festgestellt, dass die vorgeschriebene Menge von 0,5 I.U. viel zu niedrig ist für mein Bedarf und ich habe angefangen 10.000 I.U. zu nehmen - in 4 Monate hatte ich ein Wert von 45 im Blut (also viel besser... aber noch nicht optimal).  ich muss dazu erwähnen, dass man D3 immer zusammen mit Vit.K2 nehmen soll im Verhältnis 2:1 (mehr im Internet dazu).  Jetzt habe ich ein D3-Spiegel von 90 und es geht mir sehr sehr gut.
      Wegen dem Darm: ich habe meine Darmflora in USA testen lassen (Stuhlgangstest) und wurde bei mir eine schreckliche Disbiose festgestellt. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde ich auch mit dem so genannten Leaky-Gut diagnostiziert (Durchlässiges Darm Syndrom). Darunter leiden die meisten Menschen Heutzutage - wegen der chemische Belastung vom Essen, Umwelt und Luft - und ist die Ursache von viele Autoimmunerkrankungen (bitte über Leaky Gut im Internet lesen - sehr wichtig!). Gegen den Leaky-Gut habe ich Colostrum/BeastMilch aus USA von Sovereign Labs genommen (der beste der Welt, weil Liposomal ist!) und jeden Tag Bio-Sauerkraut, Bio-Knochensuppe und Bio-Kefir (manchmal Kombucha).
      Die Darmflora in Balance/Gleichgewicht zu bekommen habe ich den Gesundheitsprogram vom Health Excel (Metabolic Typing) verfolgt, indem mir den Stoffwechseltyp identifiziert wurde und dementsprechend eine auf mich individuell zugeschnittene Diät  bekommen habe. Wichtig: es gibt keine universelle Diät, da wir Männchen so unterschiedlich sind wie unsere Fingerabdrucke. Dazu esse ich nicht mehr vom Supermarkt, sondern nur von den bekannten Mezger und Bauer in den nahe liegenden Dorf, wo ich die Kühe, Hühne und Gemüse mit meine eigene Augen sehen kann um festzustellen, dass sie im Freie leben. Also Massentierhaltung ist für mich ein "no go" geworden, nachdem ich auch videos dazu gesehen habe.
      Beim Health-Excel habe ich die Schwermetallbelastung messen lassen (auch in USA) - durch die Haarmineralanalyse - und wurde festgestellt dass ich sehr hohe Werte an Aluminium, Cobalt und Blei hatte (wie auch immer). Ich habe dann einen Entgiftungsprozess verfolgt, weil das ist das A und O wen man anfängt etwas mit dem Körper zu unternehmen: die Schwermetalle müssen zuerst raus.. sonst ist alles für die Katze, so zu sagen.     
      Neben der Hauterkrankung hatte ich Jahre lang auch böse Hämorrhoiden gehabt (wurde sogar 2 mal operiert - furchtbar :() und immer wieder kehrende Nebenhöllenentzündungen und Polen Allergien. Ich war auch deswegen unter volle-narkose operiert worden, nach viele Jahren darunterleiden. Durch MetabolicTyping habe ich über OPC erfahren (Traubenkernextrakt) und seitdem ich täglich OPC nehme (unbedingt aber mit Vitamin C - vom Acerola z.B), habe ich keinerlei Probleme mehr. Mein Proktologe hat sich bewundert letztes mal dass ich fast gar keine Hämorrhoiden mehr hatte, und der HNO Arzt konnte sich nicht erklären warum meine Nebenhöhlen so "leer" sind mittlerweile :). Polenallergie ist auch vorbei seitdem.... wirklich, ohne Spaß.
      Zu meinem Diät: ich esse Bio-Müsli aus Berlin (Fa. Eat-performance) morgens mit Mandelmilch (teuer.. aber sehr gesund), Mittags esse ich meine Shakes vom HUEL (Vollnahrungsersatzmittel) und Abends etwas vom Bofrost oder Selberkochen - bitte nicht schießen: ich weiß dass viele denken das Huel&Bofrost blöd sind... aber ich habe darüber viel gelesen und denke es ist Gesund und es ging mir nie besser als jetzt.
      Wegen dem HOCL: ich habe am Anfang mir selbst hergestellt und erfolgreich auf meine Haut angewendet.... mittlerweile importiere ich es aus USA von der Fa. Briotech, weil sehr pur und stabil ist - Voraussetzung für gute Wirksamkeit. Ich kann nur sagen dass HOCL meine Haut fast vollständig geheilt hat (innerhalb 4-5 Monate tägliche Anwendung) und nutze ihn derzeit auch als Desinfektionsmittel in der Pandemie (tötet sofort alle mögliche Pathogenen von Prions & Ebola bis hin zur Corona Familie).
       
      Also das ist meine Erfahrung und hoffe damit manche von euch geholfen zu haben.
      Für weitere Fragen & Unklarheiten stehe ich euch gerne zur Verfügung.
       
      Marian  
    • DerToto
      By DerToto
      Ich bin Thorsten, 51 Jahre jung, lebe im Kreis Lippe in NRW und leide seit einigen Jahren an Schuppenflechte, welche sich anfangs nur an den Fingern zeigte. Nach einer Not-OP (Divertikulitis) 2008 bekam ich zunehmende Probleme im Analbereich in Form von Fissuren, Zysten und Hämorrhoiden. Dies äußerte sich im Wesentlichen durch Juckreiz, Blutungen und gelegentliche Entzündungen. Anfang diesen Jahres hatte ich eine Analvenenthrombose, die für eine Eskalation in diesem Bereich sorgte. An ganz schlimmen Tagen glich meine Sitzfläche einem Pavian-Hintern (bezogen auf Farbe und Fläche). Der erste Hautarzt war der Meinung, das mit einer Salbe in 10 Tagen in den Griff zu bekommen (was nicht klappte). Dem zweiten entwich ein "Oh mein Gott" beim Anblick. Totale Überforderung. 
      Seit April bin ich dauerhaft arbeitsunfähig, auch eine dermatologische Kur im August brachte keinen Erfolg. Bisher wurden nur Salben, Cremes, Bäder und Bestrahlungen verordnet. Erschwerender Weise habe ich durch die Darmoperationen regelmäßig Schmierstuhl, welcher das ganze Areal im betroffenen Gebiet zusätzlich mit Keimlast befeuert. 
      Bisher wurde bei meiner Erkrankung immer von der Psoriasis Inversa gesprochen. In der aktuellen Ausgabe des PSO-Magazins des Deutschen Psoriasis Bundes ist ein Artikel speziell zum Thema Psoriasis Intertriginosa zu lesen, so heißt die Erkrankung wohl richtig. Ferner fangen meine Fingernägel an, Ölflecken zu bilden und Schuppenansammlungen unter den Fingernägeln. An der rechten Handinnenfläche ist ebenfalls eine auffällige Stelle (Juckreiz und Hautveränderung).
      Durch den dauerhaften Juckreiz und die damit einhergehenden Schlafstörungen bin ich mental nun auch an einem Punkt, an dem ich psychologische Unterstützung angefordert habe. Dies soll in Kürze starten. 
      Soviel in Kurzfassung zu meiner Situation. Jetzt steht in diesem Artikel auch, dass Tacrolimus eine gute Wirkung für speziell diese Erkrankung bieten soll (Off-Label-Therapie). Hat jemand von Euch Erfahrungen mit diesem Wirkstoff? Die Nebenwirkungen sind ja nicht ohne bei den Immunsuppresiva/en. Und ich stelle mir die Frage, ob das bei der ständigen Keimlast (ich dusche mehrmals täglich) überhaupt einen Sinn macht? 
      Habe erstmal fertig ... 
      LG
      Thorsten
       
    • strg
      By strg
      hat hier eigentlich schon irgendjemand etwas von darm problemen gehört ... ernähre dich gesund keine fertig gerichte viele smoothies ganz wenig fleisch mach sport dann geht das von alleine weg ich machs auch gerade
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