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skorpion-53

wer hat gute Erfahrungen mit Ernährungsumstellung bei Schuppenflechte

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Tenorsaxofon
vor 3 Stunden schrieb sia:

Meine Vermutung ist du spielst auf die "FODMAP" an („fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“) - das sind z.B. bestimmte Kohlenhydrate die beim Reizdarmsyndrom eine Rolle spielen können. Teils haben die von dir genannten Getreidesorten sogar einen höheren Anteil. Da die Zubereitung der Teige aber eine andere ist, werden diese bei der Garzeit besser abgebaut.

Mit Gentechnik hat das alles aber nichts zu tun.

Bei der Oligoantigenen Diät geht es nicht um bestimmt Kohlenhydrate. Wenn ich es noch richtig weiss ( habe die Unterlagen beim Umzug entsorgt) geht es um bestimmte Eiweise. In der Kinderklinik wurde damals eine Suchdiät gemacht. Hat auch nichts mit Reizdarm zu tun.

Die Gehzeit der Teige macht viel aus. Z.B. muss bei Roggen ein Sauerteig verwendet werden damit er überhaupt richtig gehen kann.

Ob eine Veränderung gut oder schlecht ist wird sich noch zeigen. Wenn man sich aber die Berichte von Bauern anschaut, bzw. hört, scheint es nicht unbedingt das gelbe vom Ei zu sein.

 

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sia
vor 3 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Oligoantigenen Diät

... ist eine (umstrittene) Ausschlussdiät. Kann man jetzt von halten was man will.

Aber auch die hat nichts mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln zu tun. Auf welche Berichte von welchen Bauern spielst du denn an?

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LukB

Hallo,

Also ich verzichte seit ca. vier Monaten auf stärkehaltige Nahrungsmittel und die Psoriasis hat sich sehr verbessert und ist zeitweise sogar fast ganz verheilt. Nur fast weil diese Diät sehr schwer einzuhalten ist. (Kein Weizen, Kartoffel, Reis, Alkohol usw. - nur ein Wenig dunkle Schoki als Belohnung :)) Ich habe verschiedene Bücher gelesen und habe es so verstanden dass, die Stärke bestimmte Bakterien im Dickdarm "füttert" die entzündungsfördernde Stoffe absondern.

Im prinzip ist es eine Keto-Diät. Dabe stellt sich der Stoffwechsel auf Fett-, statt Kohlehdrat-verbrennung um.

Vielleicht hilft es ja bei euch auch.

LG

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Madiba

Ich möchte hier mal meine Erfahrungen mit Ernährungsumstellung kund tun. Habe seit fast 20 Jahren Psoriasis. In den ersten Jahren nicht so schlimm, zunächst nur an den Ellenbogen. Später dann auch an den Knien, an den Unterschenkeln und dann sogar an den Ohren und auf den Augenlidern. Im Gesicht konnte ein Verschwinden der Symptome durch eine homöopathische Behandlung erreicht werden, an den Unterschenkeln aber nur eine leichte Verbesserung.

Dann begann eine Versuchsreihe: ich ließ mal Milchprodukte weg, mal Zucker, mal Nachtschattengewächse. Mal mehrere dieser Dinge gleichzeitig. Dann alles, was nach Dr. Pagano "verboten" ist (Buch "Healing psoriasis" von John O. Pagano). Hat alles nicht viel genutzt. Auch eine Fastenkur von 1 Woche brachte keine Änderung.

Vor etwa einem Jahr las ich in einem Artikel von 2013 hier auf dieser Website, dass Gluten eine Rolle spielen kann. Also verzichtete ich auf Gluten und damit kam der Erfolg. Es dauerte ein paar Wochen und ich musste erst lernen, wo überalle Gluten versteckt ist, doch dann wurde mit jeder Woche deutlicher: das war das Problem. Erst blieb das Jucken aus, dann verschwand die Rötung der Haut komplett und es heilte ab. Kein Kratzen mehr, keine offenen Stellen. Immer mal wieder aß ich dann etwas glutenhaltiges. Zum einen, weil ich so Lust darauf hatte, aber auch, um zu testen, ob es eine Reaktion hervor ruft. Und ja: es dauert meist ca. 12 Stunden, dann ist das Jucken da und die Rötung, sprich Entzündung, ist zurück.

Ich vermute, dass ich keine Zöliakie habe, denn die typischen Symptome wie z.B. Bauchschmerzen habe ich nicht. Aber meine Psoriasis hat das definitiv enorm beeinflußt. Was davon zurück geblieben ist, sind helle Hautflecken am linken Schienbein, die auch im Sommer kaum braun geworden sind. Das Melanin scheint sich (noch) nicht bilden zu wollen. Aber das ist nur noch eine optische Frage– die Haut ist intakt und unempfindlich.

Ich habe gelesen, dass Gluten nur bei etwa 25% der von Psoriasis betroffenen Menschen eine Rolle spielt, aber es ist immerhin einen Versuch wert, für sich heraus zu finden, ob ein Verzicht hilft.

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malgucken

Danke für deinen interessanten Bericht, Madiba. :daumenhoch:

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Verzicht auf Gluten.

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