Jump to content

Wer hat gute Erfahrungen mit Ernährungsumstellung bei Schuppenflechte?


skorpion-53

Hat deine Ernährung Einfluss auf die Psoriasis?  

4 members have voted

  1. 1. Hat deine Ernährung Einfluss auf die Psoriasis?

    • Ja, eindeutig
      790
    • Nein
      1314
    • Darüber habe ich noch nicht nachgedacht.
      542


Recommended Posts

vor 3 Stunden schrieb sia:

Meine Vermutung ist du spielst auf die "FODMAP" an („fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“) - das sind z.B. bestimmte Kohlenhydrate die beim Reizdarmsyndrom eine Rolle spielen können. Teils haben die von dir genannten Getreidesorten sogar einen höheren Anteil. Da die Zubereitung der Teige aber eine andere ist, werden diese bei der Garzeit besser abgebaut.

Mit Gentechnik hat das alles aber nichts zu tun.

Bei der Oligoantigenen Diät geht es nicht um bestimmt Kohlenhydrate. Wenn ich es noch richtig weiss ( habe die Unterlagen beim Umzug entsorgt) geht es um bestimmte Eiweise. In der Kinderklinik wurde damals eine Suchdiät gemacht. Hat auch nichts mit Reizdarm zu tun.

Die Gehzeit der Teige macht viel aus. Z.B. muss bei Roggen ein Sauerteig verwendet werden damit er überhaupt richtig gehen kann.

Ob eine Veränderung gut oder schlecht ist wird sich noch zeigen. Wenn man sich aber die Berichte von Bauern anschaut, bzw. hört, scheint es nicht unbedingt das gelbe vom Ei zu sein.

 

Link to post
Share on other sites

vor 3 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Oligoantigenen Diät

... ist eine (umstrittene) Ausschlussdiät. Kann man jetzt von halten was man will.

Aber auch die hat nichts mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln zu tun. Auf welche Berichte von welchen Bauern spielst du denn an?

Link to post
Share on other sites
  • 3 weeks later...

Hallo,

Also ich verzichte seit ca. vier Monaten auf stärkehaltige Nahrungsmittel und die Psoriasis hat sich sehr verbessert und ist zeitweise sogar fast ganz verheilt. Nur fast weil diese Diät sehr schwer einzuhalten ist. (Kein Weizen, Kartoffel, Reis, Alkohol usw. - nur ein Wenig dunkle Schoki als Belohnung :)) Ich habe verschiedene Bücher gelesen und habe es so verstanden dass, die Stärke bestimmte Bakterien im Dickdarm "füttert" die entzündungsfördernde Stoffe absondern.

Im prinzip ist es eine Keto-Diät. Dabe stellt sich der Stoffwechsel auf Fett-, statt Kohlehdrat-verbrennung um.

Vielleicht hilft es ja bei euch auch.

LG

Link to post
Share on other sites
  • 2 weeks later...

Ich möchte hier mal meine Erfahrungen mit Ernährungsumstellung kund tun. Habe seit fast 20 Jahren Psoriasis. In den ersten Jahren nicht so schlimm, zunächst nur an den Ellenbogen. Später dann auch an den Knien, an den Unterschenkeln und dann sogar an den Ohren und auf den Augenlidern. Im Gesicht konnte ein Verschwinden der Symptome durch eine homöopathische Behandlung erreicht werden, an den Unterschenkeln aber nur eine leichte Verbesserung.

Dann begann eine Versuchsreihe: ich ließ mal Milchprodukte weg, mal Zucker, mal Nachtschattengewächse. Mal mehrere dieser Dinge gleichzeitig. Dann alles, was nach Dr. Pagano "verboten" ist (Buch "Healing psoriasis" von John O. Pagano). Hat alles nicht viel genutzt. Auch eine Fastenkur von 1 Woche brachte keine Änderung.

Vor etwa einem Jahr las ich in einem Artikel von 2013 hier auf dieser Website, dass Gluten eine Rolle spielen kann. Also verzichtete ich auf Gluten und damit kam der Erfolg. Es dauerte ein paar Wochen und ich musste erst lernen, wo überalle Gluten versteckt ist, doch dann wurde mit jeder Woche deutlicher: das war das Problem. Erst blieb das Jucken aus, dann verschwand die Rötung der Haut komplett und es heilte ab. Kein Kratzen mehr, keine offenen Stellen. Immer mal wieder aß ich dann etwas glutenhaltiges. Zum einen, weil ich so Lust darauf hatte, aber auch, um zu testen, ob es eine Reaktion hervor ruft. Und ja: es dauert meist ca. 12 Stunden, dann ist das Jucken da und die Rötung, sprich Entzündung, ist zurück.

Ich vermute, dass ich keine Zöliakie habe, denn die typischen Symptome wie z.B. Bauchschmerzen habe ich nicht. Aber meine Psoriasis hat das definitiv enorm beeinflußt. Was davon zurück geblieben ist, sind helle Hautflecken am linken Schienbein, die auch im Sommer kaum braun geworden sind. Das Melanin scheint sich (noch) nicht bilden zu wollen. Aber das ist nur noch eine optische Frage– die Haut ist intakt und unempfindlich.

Ich habe gelesen, dass Gluten nur bei etwa 25% der von Psoriasis betroffenen Menschen eine Rolle spielt, aber es ist immerhin einen Versuch wert, für sich heraus zu finden, ob ein Verzicht hilft.

Link to post
Share on other sites
  • 8 months later...

Hallo, also ich habe vor einem Jahr eine Keto-Diät begonnen und hatte diesen Sommer das erste mal seit 10 Jahren keine Psoriasis auf der Haut.

Die schlimmsten Auslöser wenn ich mal schwache Tage habe sind: Weizen, Milch, Kartoffel (Stärke) und auch Tomaten.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass Weizen und andere Stärken in vielen Produkten beigemischt werden und bei mir auch zu neuen Entzündungen führen: Saucen, Marinade, Pudding, Joghurt usw. Also lese ich immer die Inhaltsstoffe auf den Produkten.

Link to post
Share on other sites
vor 35 Minuten schrieb LukB:

Weizen, Milch, Kartoffel (Stärke) und auch Tomaten

... "das" sind meine wichtigsten Nährmittel und ich habe seit 2012 auch keine Psoriasis auf der Haut. Da spielen andere Faktoren eine Rolle. >> Da muss man schon ein wenig Bescheid wissen, über die chemischen Eigenschaften (Atome, Moleküle, Ionen) und deren Umwandlung. "Das" alles betrifft auch die Medikamente in Verbindung mit unserem Immunsystem. 

Link to post
Share on other sites

hallo, Richard-Paul -

Am 4.11.2020 um 11:59 schrieb Richard-Paul:

Da muss man schon ein wenig Bescheid wissen, über die chemischen Eigenschaften (Atome, Moleküle, Ionen) und deren Umwandlung. "Das" alles betrifft auch die Medikamente in Verbindung mit unserem Immunsystem. 

ich meine, das muss man nicht verstehen und deine Aussage über die oben gezeigten Dinge interessieren mich nicht, ganz ehrlich gesagt - weil ich das überhaupt nicht verstehe -

ich merke nur immer, wenn ich alle zwei Wochen Humira spritzte, dann kann ich gleich zu Hause bleiben - weil dann kommt ein ' Flatterpup ' vom Feinsten -

was ich nicht vertrage, weiss ich genau - ich mag mein Essen gern etwas übersichtlich und nicht ertränkt in irgendwelchen fetten Sossen - und Salz geht nur auf gekochten oder gebratenen Eiern -

zum Glück koche ich meist selbst, was uns ja auch wieder Corona beschert - wir waren aber nie so die Pommesbuden Besucher -

morgen gibt es ' Imbiss ' - Rollo - mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen - seit drei Wochen nicht mehr gehabt -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Link to post
Share on other sites
vor 10 Stunden schrieb Bibi:

... weil ich das überhaupt nicht verstehe - ... 

... "das" verstehe ich, dass du "das" nicht verstehst. 

Link to post
Share on other sites
Am 9.11.2020 um 19:28 schrieb Bibi:
Am 4.11.2020 um 11:59 schrieb Richard-Paul:

Da muss man schon ein wenig Bescheid wissen, über die chemischen Eigenschaften (Atome, Moleküle, Ionen) und deren Umwandlung. "Das" alles betrifft auch die Medikamente in Verbindung mit unserem Immunsystem. 

ich meine, das muss man nicht verstehen und deine Aussage über die oben gezeigten Dinge interessieren mich nicht, ganz ehrlich gesagt - weil ich das überhaupt nicht verstehe -

ich beziehe mich auf deine Antwort vom 09.11.2020 um 19.28 h -

ich habe mich gekringelt vor Lachen - weil deine Antwort ja schon vorherzusehen war -

ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Link to post
Share on other sites
Am 10.11.2020 um 06:26 schrieb Richard-Paul:
Am 9.11.2020 um 19:28 schrieb Bibi:

... weil ich das überhaupt nicht verstehe - ... 

... "das" verstehe ich, dass du "das" nicht verstehst. 

hier einmal deine Antwort - kurz und knapp -

deine Antwort ist mir nicht wert, einen Punkt zu vergeben - ich finde sie schon etwas frech und ich frage dich - muss das sein -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Link to post
Share on other sites
  • Claudia changed the title to Wer hat gute Erfahrungen mit Ernährungsumstellung bei Schuppenflechte?
Majalife

Man kann über die Ernährung einen starken Einfluss auf Psoriasis nehmen. Ich habe eine Bekannte, die ganz starkes Krankheitsbild komplett weg bekommen hat. Dazu aber - zusätzlich zur Ernährungsumstellung -  mit Naturheilkunde zur Reinigung und Entgiftung des Körpers.

 

Link to post
Share on other sites
Lupinchen
Am 6.1.2020 um 20:35 schrieb Tenorsaxofon:

@Arno Nühm

sorry

bei mir besteht zwischen einem Wiener Schnitzel und einem Jäger Schnitzel (auch Zigeuner Schnitzel) doch ein grosser Unterschied. Koch habe ich nicht gelernt, war allerdings in der Hauswirtschaftsschule. Da du oben von einem Jäger Schnitzel geschrieben hast gehört bei uns in Süddeutschland keine Panade ans Schnitzel.

Richtig. EMMER war das andere.

Gruss Anne

Stimmt so nicht, meist ist es paniert. Naturschnitzel sind in Bayern eher selten. Und das frühere Zigeunerschnitzel, ist heute ein Paprikaschnitzel. Jägerschnitzel ist das mit Pilzen. Das darf auch zzt. noch so heißen, bis die Jäger aufmucken😜.

Um Unverträglichkeiten an einem selber festzustellen bedarf es einer guten Beoabachtung seines Körpers. Wer keine Allergie oder Unverträglichkeit hat, braucht auch nichts einzuschränken oder weglassen. Einiges kann man auch beim Arzt testen lassen, denn es hätte nicht nur auf die Pso auf Dauer einen negativen Einfluss. Ist für mich auch jetzt bei der Corona-Impfung wichtig, denn dort gibt es Zusatztstoffe.

Lg. Lupinchen

 

 

Edited by Lupinchen
Link to post
Share on other sites
Tenorsaxofon

@Lupinchen,

da ich in BW wohne habe ich auch von unserer Region geschrieben. Außerdem bist du recht schnell mit der Antwort.

Gruss Anne

  • Like 1
  • Haha 1
Link to post
Share on other sites
Supermom

Wir machen gerade eine Fastenwoche (hab ich früher viel öfter) und ich bin nach dem ersten mühsamen Tagen, wieder sehr erstaunt und erfreut, wie es sofort auf Blutdruck, Haut, Gelenke wirkt... Es ist definitiv nicht dumm, sich bewusst zu ernähren. 

Link to post
Share on other sites
vor 7 Minuten schrieb Supermom:

Wir machen gerade eine Fastenwoche (hab ich früher viel öfter) und ich bin nach dem ersten mühsamen Tagen, wieder sehr erstaunt und erfreut, wie es sofort auf Blutdruck, Haut, Gelenke wirkt...

Gratuliere, liebe Rike! Dann geht das neue Jahr nun ja gut los für Dich smilie_love_359.gif !

Darf ich fragen, woraus Dein Speiseplan (noch) besteht - bzw. was Du weglässt?
(Oder ernährt Ihr Euch z.Zt. nur flüssig?)

Link to post
Share on other sites
vor 5 Minuten schrieb Supermom:

Nur flüssig bis Sonntag, dann gibt's Aufbautage... 😃 

Respekt yourock.gif !!
Dazu könnte ich meine bessere Hälfte niemals bewegen (und mich selbst wohl auch eher nicht).
Viel Erfolg! 

Link to post
Share on other sites
Supermom

Es ist wirklich gut, nicht allein zu sein. 😀 

Er kann ja früh liegen bleiben... Das hilft ihm. 

Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Similar Content

    • Claudia
      By Claudia
      In der Serie der Ernährungs-Docs ging es vor kurzem um Psoriasis arthritis. Ich hinterlasse hier mal ein paar Links dazu:
      Die Folge: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Psoriasis-Arthritis-So-geht-antientzuendliches-Essen,ernaehrungsdocs562.html
      Wie man eine Ernährungsumstellung schafft: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fahrplan-fuer-eine-erfolgreiche-Ernaehrungsumstellung,ernaehrungsumstellung100.html
      Fakten und Lebensmittelempfehlungen bei Rheuma: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/rheumatherapie100.pdf
      Wie man ein Ernährungstagebuch führt (und wie besser nicht): https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrungstagebuch-Vorlage-und-Ausfuelltipps,ernaehrungstagebuch100.html
      Wir hatten am Tag nach der Sendung eine Frau am Telefon, die von den Aussagen der Ärztin sehr erschrocken war, sie eher angsteinflößend fand.
      Was geht euch durch den Kopf bei der Folge?
    • Nico02
      By Nico02
      Hallo liebe Psoriasis-Community,
      ich habe mich hier angemeldet, um euch an meinen Erfahrungen mit der Schuppenflechte-Therapie teilhaben zu lassen und mich mit euch auszutauschen. Ich bin M 32 Jahre und habe Psoriasis seit ca. meinem 13. Lebensjahr. Meine Mutter hat ebenfalls Schuppenflechte, von daher war es nicht besonders überraschend, dass ich es auch bekommen habe. Im Grunde habe ich seitdem die Schuppenflechte immer auf einem recht hohen Niveau gehabt (zwischen 10-25% der Haut waren - besonders die gängigen Stellen: Knie und beinabwärts, Füße, Kopf, Gesicht und Ohren, Kopfhaut, Arme und vor allem Handrücken. 
      Während ich am Anfang noch recht motiviert war bei der Bekämpfung der Symptome (Bestrahlung, Dithranol, Teersalbe, Kortison, Bäder, Fumarsäure etc.), legte sich die Motivation mit der Zeit, da die Erfolge nur von kurzer Dauer waren. Nun ja, ich habe mich so damit abgefunden. In den künftigen Jahren bis so zum 20. Lebensjahr war ich ein regelmässiger Solarium-Gänger, da ich zum einen gern gebräunt war (heute nur schwer nachvollziehbar) und zum anderen das Solarium einfacher zu erreichen war als die Praxis vom Hautarzt. Die Schuppenflechte wurde so etwas erträglicher, da man sie m.E. auf gebräunter Haut weniger sieht bzw. sie eher als weißliche Flecken (ähnlich Vitiligo) erscheint.
      Im Verlauf meines Studiums war die Schuppenflechte trotz Stress und heftigem Alkoholkonsum nicht so ausgeprägt vorhanden (eher nur 10% des Körpers). Mit ca. 25/26 Jahren kam sie dann aber stärker zurück und hat ihren Höhepunkt von damals (13-15 Jahre) mit 30 Jahren wieder erreicht. Nun war ich natürlich am Rätselraten, wieso sie manchmal stärker und manchmal schwächer ist. Habe natürlich an Stress, Ernährung und aktuelle Gefühlslage gedacht, aber so richtig konnte ich keinen besonderen Grund ausfindig machen. Also erstmal die Hautärzte abgeklappert und nach neuen (oder auch alten), wirksamen Therapien gefragt. Bei den meisten Ärzten war ich ziemlich enttäuscht und die Erfahrungen haben mich wütend auf unser Gesundheitssystem werden lassen. Nach einer Vorstellung von 1-2 min wurde ich häufig gefragt, welches Mittel ich denn haben möchte (habe ja schließlich 15 Jahre Erfahrung mit der Krankheit). Da ich den Biologika nicht so aufgeschlossen gegenüberstehe und Salben eine ziemliche Sisyphusarbeit bei der Menge an Stellen sind, habe ich es dann mal mit Fumarsäure (erst Fumaderm, dann Skilarence - beides von den NW etwa gleich, besser wirksam fand ich Fumaderm, das nahm ich aber auch zuerst) versucht. Das half beim ersten Mal ganz gut und die Nebenwirkungen waren zu ertragen. Habe ich dann nach 6-8 Monaten abgesetzt und nach einem halben Jahr wieder begonnen. Ich bilde mir ein, dass das den Körper etwas entlastet, wenn man auch mal absetzt. Naja, nach dem 3. Mal war dann die Wirkung nicht mehr so gut - habe nur max. 2 normale Tabletten am Tag genommen, mehr konnte ich nicht ->zu starke Nebenwirkungen - vor allem, wenn es einen Tag mal vergessen hatte. 
      Im Sommer letzten Jahres hat die Schuppenflechte dann ihren Höhepunkt erreicht. Die Stellen schmerzten schon sehr (das war früher, als ich noch richtig jung war, noch nicht so) und ich bekam auch negative Gedanken deswegen. Also musste ein Lösung her. Ich informierte mich hinsichtlich alternativer Behandlungsmethoden. Einiges erschien mir sinnvoll und nachvollziehbar, anders wiederum erweckte den Eindruck von Scharlatan und Geldmacherei. 
      Ich wollte jedenfalls versuchen, etwas über meine Ernährung zu erreichen. Also ernährte ich mich mal ohne Gluten, dann ohne Zucker und dann mal wieder besonders basisch. Wobei ich sagen muss, dass ich ein äußerst schwacher Charakter bin und es nicht immer 100%ig  durchgezogen habe. Die Ergebnisse waren so bescheiden, ich weiß gar nicht, ob es überhaupt welche gab. 
      Nun ja, ich hab mich dann entschieden, das Thema noch mal richtig gründlich anzugehen und einen Heilpraktiker aufzusuchen und ich muss sagen, das war bislang ziemlich erfolgreich - woran es genau liegt, kann ich aber nicht sagen. Das wollte ich mal mit euch diskutieren.
      Was habe ich da gemacht:
      Blutanalyse (Vitamine, Mineralstoffe, etc.), Stuhlanalyse, Krankengeschichte erzählt (auch Dinge, die nicht in erster Linie was mit Pso zu tun haben).
      Auf Basis der Blut-Ergebnisse (die eigentlich alle im grünen Bereich auf der Skala waren) habe ich dann verschiedene Nahrungsergänzungsmittel genommen (v.a. Mineralstoffe und Vitamin D). Zudem habe ich eine Darmsanierung begonnen. Hier bin ich immer noch dabei - da das ganze einige Monate dauert. 
      Im Rahmen dieser Darmsanierung nehme ich in der ersten Phase ein Antiallergikum (Laves) ein und vermeide glutenhaltiges Essen. Parallel habe ich wieder mit Dithranol schmieren angefangen. Die Kombination dieser 4 Sachen hat für mich bislang wunderbar funktioniert. Ich schmiere seit 3 Monaten nicht mehr und bin stabil auf ca. 5% runter. Echt cool! :) Allerdings frage ich mich, woran es nun liegt - will der Sache ja auf den Grund gehen! Irgendwie habe ich dabei vor allem dieses Antiallergikum im Verdacht - denn meine Pso ist im Sommer stets deutlich stärker als im Winter - was m.E. für eine Allergie spricht. Vor allem der letzte Sommer war der Horror (ich hatte sogar Heuschnupfen - hatte ich vorher nie). Nun ist Winter und bislang ist es echt toll! Vielleicht spielt aber auch der Verzicht auf Gluten ein Rolle - ich habe damals bei Ausbruch der Schuppenflechte und auch in meiner schlimmen Zeit als Jugendlicher extrem viel Cornflakes gegessen (natürlich nur die leckeren Ungesunden von Kelloggs mit reichlich Zucker). 
      Was meint ihr ist am wahrscheinlichsten die Ursache?
      Jedenfalls habe ich jetzt natürlich etwas Angst, dass es wieder schlimmer wird und ich dagegen dann kein Mittel mehr finde. Jedenfalls schaue ich immer ganz intensiv auf meine Ohren, an denen kann ich nämlich immer als erstes sehen, wenn die Schuppenflechte wieder schlimmer wird. Habt ihr auch solche Stellen, die anzeigen, in welche Richtungen die übrige Pso sich entwickeln wird?
      PS: Sorry für so viel Text, ob das überhaupt wen interessiert?! Naja, ich dachte, ich teile mal meine Erfahrungen, vielleicht hilft es jemandem...
      Liebe Grüße und haltet immer den Kopf hoch! 
      Nico
       
       
       
       
       
       
       
       
       
    • DMan
      By DMan
      Hallo,
      ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Menschen die mir etwas beantworten können. Erfahrungen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Experimente.
       
      Zu mir: Ich selbst habe seit meiner Kindheit Psoriasis am Kopf. Inzwischen auch in den Ohren und ein Fleck an der Lippe. Dass ich Psoriasis habe, weiß ich erst seit letztem Jahr. Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert. Seitdem beschäftige ich mich mit Autoimmunerkrankungen, Ernährung, Entspannung, Sport, Schlaf, Meditation, EBV, nehme an Studien teil etc.
       
      Fumarsäure ist inzwischen auch als MS Medikament zugelassen.
       
      Es gibt diverse Autoimmunerkrankungen in meiner Familie. Alle haben was anderes. Erschreckenderweise hat jeder in meiner Familie was.
       
      Sehr schnell befasste ich mich mit ungeklärten Ursachen. Ich hörte auf zu rauchen, hörte auf zu trinken, fing an diverse Diäten auszuprobieren. Die logischste Diät war das Wahls Protocol. Sie war mir aber zu kompliziert und kein Arzt hat mich dabei unterstützt. Dann fing ich mit anderen Diäten an während dessen nahm ich einer Studie für ein Weihrauch Experiment teil und mir wurde bereits Monate vor Medikamenteneinnahme monatlich das Gerhirn gescant.
       
      Zur Zeit mache ich eine zyklische Ketogene Diät, antiinflammatorisch, Paleo Prinzipien und Low in Micotoxins. Dazu kommt alle 3-7 Tage ein Refeed Day mit Proteinfasten. Klingt mega kompliziert, ist es auch. Lohnt sich aber: http://www.bulletproofexec.com/
       
      Ergebnisse:
      Wesentlich mehr geistige Leistung
      Bessere Stimmung
      Mehr Muskeln bei weniger Sport
      Adrenal Fatigue Syndrom (burnout) überwunden.
      MS seit einem halben Jahr stabil
      Und noch viel mehr....
       
      Worauf ich hinaus will, wenn ich diese Diät befolge, wird meine Psoriasis fast schlagartig WESENTLICH besser. Wenn ich dann aus der Ketose rauskomme und Proteinfasten mache kommt Sie wieder. Aber nicht so doll wie in der Woche davor. Wenn ich diese Diät über mehrere Wochen bis Monate sehr diszipliniert befolge ist die Pso irgendwann ganz weg. Auch beim Proteinfasten Tag.... Als ich dann für 3 Tage im Urlaub war und gegessen habe was ich wollte, kam NACH 3 TAGEN alles wieder und zwar so schlimm wie eh und jeh... Jetzt geht sie erst langsam wieder zurück...
       
      Ich habe inzwischen super tolle Ärzte gefunden und die meinten es könnte mit einer Typ 3 Allergie zu tun haben. Sich darauf testen zu lassen ist in Deutschland nicht offiziell anerkannt und deshalb Selbstzahler Leistung. Ergebnisse stehen noch aus. Wir haben noch diverse andere Sachen getestet und herausgefunden dass ich  mit einem Darmparasiten befallen bin, der in DE nur ganz selten vorkommt.... und ich war seit Jahren nicht im Ausland.
       
      Ich habe 2 Threads zum Thema ketogene Ernährung gefunden in der Suche, beide sehr alt....
       
      Meine Frage: gibt es irgend jemanden in diesem Forum, der annähernd ähnliche Erfahrungen gemacht hat?

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.