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schwabenpanda

Cosentyxtherapie - Angst vor Corona-Virus

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Heike

Mein Dermatologe hat mir gestern DRINGEND davon abgeraten, Cosentyx weiter zu spritzen. Soll so lange pausieren, bis der Spuk vorbei ist. Stelle mich jetzt schon einmal auf den ersten Schub nach 3 erscheinungsfreien Jahren ein. Aber lieber wieder schlechte Haut als sich aufgrund eines anfälligen Immunsystems mit dem Virus anzustecken!

In den Sinne: past gut auf euch auf und bleibt gesund 🙂

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Claudia

Ich war am Dienstag beim Hautarzt. Dort raten sie den Patienten mit Biologics, weiterzumachen – außer, es sind Covid-19-Symptome da.

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Schlupp10

meine Hautärztin hat mich extra zu Hause angerufen um mir zu sagen dass ich Cosentyx weiter nehmen soll. Macht ja auch keinen Sinn es ab zu setzen da es sowie noch mindestens 2 Monate im Körper bleibt (und man nicht von heute auf morgen ein wieder funktionierendes Immunsystem hat ;O).... Ich soll auch ganz normal weiter spritzen ausser (wie bei allen anderen Infektionen auch) es kommt zu einer Infektion: dann soll ich das spritzen bis nach Abklingen der Infektion verschieben...... und hoffen das die Psoriasis ruhig bleibt.....

davon abgesehen: Kontakt zu Menschen meiden und Hände waschen..... ist bei einem eingeschränkten Immunsystem generell wichtig.... jetzt natürlich ganz besonders......

lg

Claudia

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Heike

Dann wird es ja definitv unterschiedlich von den Ärzten bewertet. Ich werde jetzt pausieren und abwarten

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Donna

Ich nehme zwar Taltz. War aber heute in der Uni und soll die Therapie auch weiter machen.

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Kassiopaia

Bin zwar hier unter Cosentyx, hab aber zu Taltz nix gefunden.

Grad in Klinik angerufen wg. Termin da am 02.04., erfahre ich mal eben, dass der Termin gecancelt wurde, ohne mich zu informieren. Dann wurde mir von der Anmeldung ausgerichtet, ich soll lt. Oberärztin Taltz jetzt erst mal 4 Wochen nicht nehmen, da man noch nicht wüsste, wie die Patienten damit auf das corona-virus reagieren. Neuen Termin gibt's erst am 8.7., evtl. wird der aber auch verschoben. Und wenn ich gar nicht klar komme mit Haut, dann müsste ich ÜB und Labor vom Hautarzt schicken (Labor wurde immer in Klinik gemacht) und dann könnte ich per Post Rezept für neue Packung Taltz bekommen. Ja super, hab noch 2 PEN, bin jetzt Phase wo ich alle 4 Wochen spritze, nächsten Do wäre ich eigentlich dran, dann sind ja schon 4 Wochen rum. D.h. ich werde die 2 PEN jetzt irgendwie auf die verbleibende Zeit strecken, aber ich hab eh schon wieder 2 kleine neue Stellen seit ich nur noch alle 4 Wochen spritze. Und außerdem, hätt ich heute nicht in Klinik angerufen, hätte ich gar nichts erfahren!! Die sind vielleicht gut! Was ist das für eine Betreuung? Meine Hautarztpraxis hat mir grad erklärt, sie wüssten gar nicht, ob sie demnächst noch Praxisbetrieb hätten, obwohl derzeit noch keiner infiziert sei. 

Von wegen Herr Spahn alles gut vorbereitet. Chaos allerorten!! ….und unsere städtische Klinik, die ja angeblich so gut ist, kann man auch in der Pfeife rauchen..

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Schnuppi69

Hallo Donna da bin ich ja beruhigt wenn du heute in Erlangen warst und die gesagt haben du sollst die Therapie nicht unterbrechen. Ich nehme Tremfya und würde die nächste Injektion am 9. April in Erlangen bekommen und hab schon immer so ein mulmiges Gefühl und Angst dass die mir absagen. KG Schnuppi

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Donna

Hallo Schnuppi

Ich hab gestern angrufen und sie meinten ich solle kommen .

Es war alles sehr gespentisch ruhig und sehr wenig Patienten. Hab mich aber gut aufgehoben gefühlt.

Die machen jetzt ne PSA Sprechstunde. Wie in der Hautklinik die PSO Sprechstunde. Find ich aber gut.

LG Najana

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VanNelle
Posted (edited)
vor 9 Stunden schrieb Claudia:

Ich war am Dienstag beim Hautarzt. Dort raten sie den Patienten mit Biologics, weiterzumachen – außer, es sind Covid-19-Symptome da.

Ich verstehe die ganze Aufregung und Ängste hier nicht so wirklich. Seit ca. 9 Jahren spritze ich Humira. Ich mache genau das was mir bei Erstverabreichung in der Fachklinik Bad Bentheim und später durch meinen Dermatologen und auch den freundlichen Patientenservice beigebracht wurde.

Die einzigen Ausnahmen wo ich nicht spritze sind a: Fieber und b: Einnahme von Antibiotika. Habe nur einmal in den ganzen Jahren wegen einer starken Grippe unterbrechen müssen. So einfach ist das.

Gilt natürlich nur für mich und Humira. Doch ich denke das es sich bei anderen Biologicals genau so verhält.

Edited by VanNelle

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    • Schildkröte1
      By Schildkröte1
      Zunächst einmal Hallo, habe ich mich aus aktuellem Anlass (fragt jetzt nicht welchem ) hier angemeldet.
       
      Mir scheint es als fehlt zur Zeit eine einheitliche Linie sowohl unter Ärzten als auch Organisationen was die Bewertung des Risiko's für Menschen betrifft welche mit Biologika behandelt werden.
       
      Ich nehme seit ca. 1 1/2 Jahren Cosentyx und habe mich diese Woche nun mal eingehender darüber informiert (oder es versucht) wie es nun mit der Risikobewertung aussieht da ich nach wie vor Arbeiten gehe, es dabei allerdings schwierig ist die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen immer einzuhalten. Heute Morgen habe ich mit einem meiner Chefs gesprochen welcher glücklicherweise sehr verständnisvoll reagiert hat und der Meinung ist ich solle im Zweifel lieber erstmal zu Hause zu bleiben um das Risiko zu minimieren, den weiteren Ablauf werden wir noch besprechen und übernächste Woche ist dann sowieso erstmal Betriebsurlaub.
       
      Abgesehen davon dass auch hier im Forum anscheinend jeder Arzt den Usern etwas anderes rät möchte ich nun mal auf die Sachen eingehen die ich als widersprüchlich erachte.
       
      Im offiziellen Rundschreiben an die Hautärzte von PsoNet steht: "Nach Sichtung der verfügbaren Literatur und aller Daten, die wir aus den Registern und der Pharmakovigilanz kennen, weisen Patienten mit heutigem Sachstand unter folgenden zugelassenen Medikamenten bei bestimmungsgemäßer Anwendung kein erkennbar erhöhtes Risiko für/bei Virus-Infektionen auf: IL-17-, IL-23-und IL-12/23-Blocker, Fumarsäureester, Apremilast, Methotrexat." Quelle: https://www.psobest.de/wp-content/uploads/2020/03/RundschreibenPsoBestPsoNetCoronafinal1.0.pdf
       
      Hiernach besteht für Menschen welche mit Cosentyx behandelt werden kein erhöhtes Risiko.
       
      Das RKI benennt Risikogruppen wie folgt: "Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: [...] Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko." Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html
       
      Dies würde bedeuten dass ich doch ein erhöhtes Risiko habe da Cosentyx ein Immunsuppressiva ist (auch wenn es im Vergleich zu anderen nicht das Stärkste ist).
      Ich habe kurz gezweifelt ob Cosentyx auf vielen Internetseiten und Artikeln oft fehlerhaft als "Immunsuppressiva" betitelt wird, aber im Beipackzettel von Cosentyx unter Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen steht dass man sich informieren soll wenn "man gegenwärtig eine andere Psoriasis-Behandlung erhält, zum Beispiel mit einem anderen Immunsuppressivum". Zudem hat mein Hautarzt vor langer Zeit ebenfalls erwähnt dass so eine Wirkung vorhanden ist weil ich bei der Visite auf die Frage nach Nebenwirkungen erwähnte dass ich erstaunlich lange leicht erkältet war (1 oder sogar 2 Monate Schnupfen etc) und er dies damit begründete.
       
      in einem Artikel von Psoriasis-netz.de über die Coronasituation steht: "Wer wegen der Krankheit ein innerliches Medikament nimmt, gehört einer Risikogruppe an. Das heißt: Wenn jemand dann an Covid-19 erkrankt, kann das schwer verlaufen. Deshalb ist der eigene Schutz und der aller Leute ringsherum so wichtig." Quelle: https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/coronavirus-psoriasis-medikamente.html
       
      Sehr allgemein formuliert was die Medikamente betrifft, aber eindeutig in Bezug darauf, dass die Einnahme das Risiko auf einen schweren Verlauf erhöht.
       
      Auch aus diesem Artikel ein Zitat von Christian Drosten höchstpersönlich : "Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die einfach einen hohen Körperfett-Index haben. Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge vorgeschädigt sind."
       
      Auch hier wird von einem erhöhten Risiko ausgegangen.
       
      Mein Hautarzt antwortet auf meine telefonische Rückfrage heute wie folgt (Schwester hat mich zurückgerufen nachdem sie sich mit ihm besprochen hat): "Es besteht kein erhöhtes Risiko, ihre Informationen sind warscheinlich Fake-News."
       
      Mal ganz abgesehen davon dass er sich mit der Benutzung des Wortes Fake-News für mich für mich weniger glaubwürdig gemacht hat (ich hasse dieses Wort inzwischen einfach, wird inflationär verwendet) schienen sie mir wenig vorbereitet auf derartige Rückfragen. Ich bin wirklich niemand der Ärzte belehren will weil er mal was gegoogelt hat allerdings habe ich trotzdem erwähnt dass ich meine Rückfrage aufgrund der Informationen des RKI und des internationalen Psoriasis Council gestellt habe und nich aufgrund irgendeines beliebigen Youtube Kommentars. Darauf konnte die Schwester verständlicherweise nur entgegnen dass sie nur weitergibt was der Arzt gesagt hat. Trotzdem halte ich es nicht für eine professionelle Anwort...
       
      zum Schluss noch dies aus dem Beipackzettel von Cosentyx unter Punkt 4 - Nebenwirkungen "Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Infektionen der oberen Atemwege [...]"
       
      In wiefern das relevant ist möchte ich jetzt nicht beurteilen, da der CoronaVirus jedoch die Atemwege befällt fällt es mir ehrlich gesagt schwer zu glauben dass diese Informationen so absolut gar keine Bedeutung haben soll. Wenn andere Krankheiten in genau der Körperregion vermehrt auftreten wäre es zumindest naheliegend dass auch der CoronaVirus in irgendeiner Weise leichteres Spiel bei Menschen hat die dieses Medikament nutzen.
       
       
       
       
      Ja, das sind nun die Dinge die ich gefunden habe und welche mich etwas ratlos zurücklassen. Ich bin bisher nicht in Panik verfallen und werde es auch nicht tun, trotzdem würde ich eher dazu tendieren dass ich ein erhöhtes Risiko habe und dementsprechend handeln sollte. Klar ist dies eine besondere Situation die es bisher so noch nicht gab, allerdings finde ich es doch sehr schade das ausgerechnet in einem medizinischen Bereich noch so eine uneinheitliche Vorgehensweise vorherrscht und Informationen sehr unterschiedlich weitergegeben werden.
       
      Ps: Wie wäre es eigentlich mal ein Subforum für Corona anzulegen? Das Forum scheint mir zwar schon relativ überladen damit und ich habe lange überlegt wo ich nun poste, aber das wäre vllt ganz sinnvoll weil es glaube ich im Moment das ist was die meißten von uns umtreibt
    • kuzg1
      By kuzg1
      Guten Abend,
      für mich ist es Zeit ein paar Gedanken zu äussern - abseits von "bleibt zu Hause, haltet Euch an die Verordnungen, bleibt gesund", u.s.w.
      Wir erleben aktuell die schlimmste Zeit seit Kriegsende, soweit ich das beurteilen kann, und lebten bisher in einem Wohlstands- und Sozialstaat nach welchem wir uns auf diesem Planeten erst einmal mächtig umschauen müssten, um ähnliches zu finden. Es ging uns gut und dieses Wohlbefinden scheint sich für die nächsten Tage, Wochen, Monate, Jahre (?) gerade - naja, hoffentlich nicht unbedingt aufzulösen, aber die Veränderungen werden schon sehr deutlich spürbar sein. Nachdem wir uns in den letzten Jahren mächtig und heftig über unsere politische Führung geärgert, gestritten und gespalten haben - klar die Politiker taten ihr übriges dazu bei - ist es in meiner Denke aber nun für uns alle allerhöchste Eisenbahn einmal inne zu halten und genau nachzudenken, was unser Staat - unsere Werte und Normen für unser Gemeinwohl bedeuten und was jeder Einzelne dafür tun kann ebendieses - was unsere Freiheit ausmacht zu stabilisieren und zu schützen. Die Zeit hierüber nachzudenken dürften die allermeisten Bürger*innen unseres Landes dank des Virus haben.
      Vielleicht klingen meine Worte anklagend - so sind sie sicher nicht gemeint! Mahnend trifft es besser und auch hier mag sich mancher auf die Füsse getreten fühlen - wer bin ich denn, dass ich mahnen darf? Jenen sei gesagt, dass mahnen nichts mit "ermahnen oder abmahnen" zu tun hat, sondern sich viel mehr im Bereich "sorgen" bewegt.
      Unsere Regierung - unser Staat - WIR - leisten im Moment enormes! So enorm, dass kaum einer von uns abschätzen und erwägen kann, was uns diese Leistungen noch abverlangen werden. Hier spreche ich noch nicht nur über monströse Geldsummen, die im Kampf gegen das Virus, sowie den Erhalt unseres Wirtschaftsystems zur Verfügung gestellt werden - dazu komme ich später. Ich spreche hier vor allem über die enormen Leistungen aller am Gesundheits- und Sozialsystem beteiligten Mitarbeiter*innen; den Kolleg*innen, die unser Versorgungssystem am laufen halten - schlicht über alle Beschäftigten, die momentan weit über ihre Grenzen gehen, um unser gesellschaftliches Zusammenleben aufrecht zu erhalten, zu schützen und zu bewahren. Ihr leistet großartiges und wir alle werden in Eurer Schuld stehen, wenn diese Krise überwunden sein wird.
      Wir, die wir derzeit wenig tun können, ausser uns um unsere Existenzen zu sorgen und uns dankbar zu freuen, dass es "die Anderen gibt" um aufzupassen, zu helfen, zu fördern und zu unterstützen - wir können dennoch etwas tun. Nämlich aufpassen, dass die aus der Not geborene "sozialen Distanzierung" keine "soziale Diffamierung" wird. Dass wir auf einander achten, zu einander stehen; dass wir freundlich mit einander umgehen, auch wenn es mal Anlass zu berechtigter Kritik gibt; dass wir auf unsere Sprache achten und uns mit Respekt und Achtung begegnen - solidarisch eben! Das wünsche ich mir.
      Noch ein Wort zu den enormen Hilfsgeldern, die von unserer Regierung nicht nur in Aussicht gestellt wurden, sondern tatsächlich eingesetzt werden, um bspw. Unternehmen aller Arten über die Krise hinweg zu helfen, um hilfsbedürftige Menschen zu stützen und um zu verhindern, dass Mitbürger*innen überhaupt hilfsbedürftig werden. Kurz - um unser gesellschaftliches Wohl, unsere Werte und Normen, unser Demokratieverständnis und unsere Freiheit zu schützen:   NIE war ein Solidaritätszuschlag von uns Bürger*innen notwendiger, denn heute! Wir können nicht nur nehmen - so sehe ich das! - wir müssen uns alle beteiligen, um unser Selbst als funktionierende Gesellschaft willen. Lasst uns solidarisch sein! Lasst uns zusammen stehen, wenn auch auf Abstand. Ich glaube fest daran, dass - religiös betrachtet und /oder auch bloss dem gesunden Menschenverstand folgend: - "geben seliger, denn nehmen ist."
      Ich wünsche uns allen Gesundheit und einen schönen Abend.
      Liebe Grüße - Uli
       
       
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