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Musste eigentlich irgendjemand seine Reha wegen Corona abbrechen?


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halber Zwilling

Mich würde mal interessieren, ob jemand seine Reha aufgrund der Corona- Krise abbrechen musste. Wie geht es dann weiter? Dürft Ihr nach der Krise wieder hin? Oder müsst Ihr einen neuen Antrag stellen? 

Vielleicht hat ja jemand damit zu tun und kann mal darüber berichten (?)

Schwäbische Grüße vom halben Zwilling 

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Claudia

@Gehli hatte schon einen Termin in Bad Aibling, soweit ich weiß, die Klinik hat das dann aber abgesagt.

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Ich hab einen Termin in Bad Salzschlirf. Mal sehn was daraus wird. Ist auch nicht sicher ob es mit

dem Termin wird.

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Lupinchen

Die Frage war doch abbrechen..... Ich kenne nur jemanden der sie noch zuende führen durfte, aber sehr eingeschränkt. Alles das was mit Gruppentherapie zu tun hatte, fand nicht mehr statt. Gemeinsame Mahlzeiten gab es auch nicht, kam alles aufs Zimmer. So haben sicher viele es erlebt und dadurch geringeren Raha-Erfolg gehabt. Nur die AHBs wurden eingeschränkt noch aufgenommen. Das waren meist Pat. nach schweren Unfällen, oder Infarkten. Ich denke auch das sie den Rückstand für die Aufenthalte nicht mehr aufholen können. Wobei ich natürlich allen wünsche das sie ihre genehmigten Rehas bald antreten können.

Lg. Lupinchen

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unser Freund hat sich am 04.04.2020 einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und musste ins Krankenhaus. Am 05.04.2020 wurde er nachmittags operiert.

Gestern habe ich mit meiner Freundin telefoniert, wie es denn mit einer Reha aussieht -

ja, sieht schlecht aus ...........

ich weiss, es hat nichts mit dem Abbruch einer Reha zu tun, wie im Anfangsthread von halber Zwilling geschrieben, aber nach einer OP war es bisher immer Standard, dass man sofort vom Krankenhaus aus in die Reha kam.

Corona greift in ganz vielen Bereichen um sich -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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borchertmatthias

Ich war ende März wegen Hüft OP im Krankenhaus . Geplant war 10 - 12 Tage nach der Wundheilung  die Reha als Anschlussheilbehandlung . Dis Tage , als ich noch im Krankenhaus war , wurde die komplette angeschlossene Rehaeinrichtung zu gemacht .

Zum Teil wollte ich mir auch das Risiko nicht an tun  . Einige Leute , die nach mir  zur OP kamen , wurden ohne OP am nächsten Tag nach Hause geschickt .

Das heisst für mich erst mal alles ambulant zu veruchen und wenn sich die Lage gelegt hat werde ich noch eine Reha zu machen .

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halber Zwilling
vor einer Stunde schrieb Bibi:

unser Freund hat sich am 04.04.2020 einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und musste ins Krankenhaus. Am 05.04.2020 wurde er nachmittags operiert.

Gestern habe ich mit meiner Freundin telefoniert, wie es denn mit einer Reha aussieht -

ja, sieht schlecht aus ...........

ich weiss, es hat nichts mit dem Abbruch einer Reha zu tun, wie im Anfangsthread von halber Zwilling geschrieben, aber nach einer OP war es bisher immer Standard, dass man sofort vom Krankenhaus aus in die Reha kam.

Corona greift in ganz vielen Bereichen um sich -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Oh jeh! Es geht ja nicht mal eine ambulante Reha.

Meine Mutter (91)  wurde auch vor 3 Wochen nach einem Unfall operiert und kann jetzt nicht mal mobilisiert werden,  weil keine Therapeuten ins Heim dürfen. Echt eine blöde Zeit.

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halber Zwilling -

ich finde das ganz grauenvoll -

die Krankenhäuser wurden zu Zentren umgebaut und es gibt hier in Bremen fast nur nur Fachkliniken -

der Pflegenotstand war immer Thema in Bremen, aber es hat sich seit Jahren nichts getan -

nun sterben viele alte Menschen in den Pflegeheimen, keine Schutzkleidung, keine Schutzmasken für die Pfegerinnen und Pfleger sind vorhanden - ich erdreiste mich zu sagen, dass es von der Regierung her ein Mord auf Raten ist !

Ja, ich rege mich auf - ich hoffe, dass ich wenn mein Mann oder ich so weit sind, dass wir es aussehen lassen wie einen Unfall - wir möchten nicht dahinvegetieren in einem Heim -

bitte entschuldigt alle, die das hier lesen von mir - aber ein Gefühlsausbruch darf hier doch erlaubt sein -

es geht mir gut, dass ich das hier geschrieben habe - und nee, von Selbstmordgedanken keine Spur - echt nicht - dazu leben wir zu gern -

ich danke euch allen für's Lesen - eure Bibi -

 

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Waldfee

Hallo Bibi,

was Du schreibst, ist wirklich fürchterlich und nicht fassbar. Die Alten und Kranken in den Wohn - und Pflegeheimen bleiben mit der Corona auf der Strecke.

Ich habe nun heute endlich meine süße 7-jährige Enkelin vor meiner neuen Wohnung sehen, aber nicht in die Arme schließen können. Das muß man aushalten. Alles andere, wie Du schreibst -ohne Worte -. Es ist traurig.  Waldfee

 

 

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hallo, Waldfee -

ich lese, dass du deinen Umzug überstanden hast - ich wünsche dir alles Gute, dass du dich dort wohlfühst -

alles Gute und nette Grüsse sendet dir - Bibi -

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Dasletztegeflecht

Aufgrund meiner Depression besuchte ich eine Tagesklinik in Neuss . In meiner letzten Woche dort wurde der Aufenthalt dann abgebrochen bzw. beendet . An den letzten 2 Tagen fand auch so gut wie nichts mehr statt . Angebote im Haupthaus der Klinik waren gestrichen , da man dort zuviel Kontakt gehabt hätte . Für mich war das nicht so schlimm da ich fast fertig war . Schlimmer fand ich das seitens meines Arztes praktisch keine Nachsorge stattfand .Jetzt könnte ich ( und wollte auch ) ab 15.04.2020 wieder arbeiten gehen . Auch das darf ich nicht lt. RKI weil ich ja ein immunsuprimierendes Medikament nehme . Nun bin ich erstmal freigestellt und kriege meinen Lohn weiterhin . Bin nur froh das ich nen Balkon hab.

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  • 1 month later...
borchertmatthias

Ich habe mich doch noch eine Reha trotz Coronakrise zu beantragen . Es sind miterweile 2 Wochen vergangen , als ich den Antrag abschickte . Bisher habe ich nur die Eingangsbestätigung  erhalten . Jetzt bin ich gespannt wann  ich Bescheid bekomme und wenn ja ob dieser Positiv ist und ich in meiner Wunschklinik bewilligt wird .

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    • Steffi12
      By Steffi12
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      Bin gerade sprachlos, überwältigend und am verzweifeln! 
       
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      lg Steffi12 
       
    • Bibi
      By Bibi
      in Bremen wurden ab heute die Schutzmasken ausgegeben - ich dachte, das geht ja wieder los wie mit dem Klopapier bei Rossmann -
      unsere Apotheke öffnet um 8.15 h und ich war pünktlich dort, musste mich allerdings in eine Reihe einstellen, ca. 30 Menschen waren vor mir. Zum Glück ging es schnell, denn nach Aufforderung durfte man die Apotheke betreten nach Handdesinfizierung am Automaten im Eingangsbereich und alle fünf Tresen hatten geöffnet. Ich habe anstandslos ein Paket mit 10 Masken bekommen und habe gefragt, ob ich für meinen Mann auch ein Paket mitnehmen dürfte - kein Problem, denn die Apothermitarbeiterinnen kennen uns - und nun haben wir jeder 10 Masken. Das fand ich richtig toll und völlig unkompliert.
      Micha war schon früh im Baumarkt und er kam um ca. 9.00 h zurück - da stand schon ein grosses Schild an der Tür der Apotheke - Maskenausgabe gibt es nicht mehr, alles ist weg -
      wie sagt man - der frühe Vogel fängt den Wurm -
      nette Grüsse sendet - Bibi -
       
    • Richard-Paul
      By Richard-Paul
      "Hallo @Richard-Paul,
      erst einmal gute Besserung und nicht das es dass ist, was wir jetzt Alle denken.
      Mit solchen Symptomen würde ich sofort einen Arzt oder das Gesundheitsamt konsultieren.
      Gruß Uwe"
       
      Gestern  hat @butzy mir den zuvor zitierten Text geschrieben. Um nicht Kringelblümchen's  Beitrag zu "missbrauchen", habe ich einen neuen Beitrag geöffnet.  
      Ja Uwe, ich hätte dir in einer vergleichbaren Situation genau dasselbe geantwortet.  
      Warum ich - vorläufig - nicht ins Krankenhaus oder zum Arzt gehe? (nicht empfehlenswert, nachzumachen) 
      1.) Unser Gesundheitssystem ist überlastet und zuerst müssen mal die Jüngeren unter uns versorgt werden. 
      2.) Ich persönlich habe bedenken ins Krankenhaus zu gehen, auch wenn das Deutsche Gesundheitssystem sehr gut ist. 
      3.) Ich fühle mich hier zu Hause sehr gut aufgehoben; 5 Tage Quarantäne heißt, 5 Tage wird die Wohnungseingangstür nicht geöffnet [einen anderen Zugang gibt es nicht]; ich bin alleine und habe (schon immer) für mindestens 14 Tage Lebensmittel als Vorrat; zufällig habe ich mir am Samstag, 31.10. noch ein 2 kg Brot geholt und geschnitten eingefroren].
      4.) Wenn ich mich bei meinem Hausarzt (Internist) anmelden würde, wäre die erste Frage "warum"? Bei einer Antwort meinerseits, "ich habe wieder alle Symptome einer Corona-Infizierung" käme als  Antwort "Machen Sie erst mal einen Test". Für einen Test brauche ich einen Termin; aus Erfahrung weiß ich, wie lange es dauert, bis ich einen Termin bekomme [ich habe ja Verständnis, dass viele Andere auch einen Termin haben wollen]. 
      5.) Aus meiner (lt. Uli: vermutlichen) Infizierung aus dem Januar 2020 [damals hat hier noch niemand von Corona gesprochen] habe ich viel gelernt. Damals habe ich mich [damals vermutete ich eine schwere Influenza/Erkältung] freiwillig mehrere Tage ins Bett gelegt [und bin nicht zur Trauerfeier meiner Schwägerin gefahren, obwohl ich schon eine Fahrkarte hatte]. 
      6.) Meine Symptome: große Probleme (Schmerzen) in der Lunge beim Atmen (Kurzatmigkeit) + Temperatur bis 38,7 °C + trockener Husten + [was mich im Januar sehr gewundert hat, weil ich es nicht kannte] veränderter Geschmack und veränderter Geruchssinn + eine (bis dahin) nicht gekannte Müdigkeit + Gliederschmerzen + Halsschmerzen [daher bin ich von einer Erkältung ausgegangen] + bei mir unbekannte, leichte Kopfschmerzen + mein Physiotherapeut meinte im Februar [als es mir wieder besser ging]: meine Haut hätte sich verfärbt (Schwarzblut); er hat auch Bilder aufgenommen, dort kann man nichts erkennen + (wahrscheinlich habe ich noch etwas vergessen)!
      7.) was diesmal anders war: um 14:40 Uhr habe ich meiner Schwester noch eine Whats-App geschrieben, das es mir gut geht; danach bemerkte ich, wie sich "etwas" mit "rasender" Geschwindigkeit im Körper veränderte.  Als ich mich um ca. 15:10 Uhr ins Bett legte, war mir trotz dicker Daunendecke "kalt" an den Händen und Füßen, obwohl meine Temperatur erhöht war. Und:  zu meinen Schmerzen (war schlimm) in der Brust, kamen Krämpfe in den Waden und Fersen hinzu. Da habe ich gegen 18:30 Uhr eine Magnesium-Tablette in Wasser aufgelöst und getrunken [ich nehme Magnesium-Carbonat; erst wenige Tage vorher hatte ich eine Tablette genommen, die ansonsten mindestens 14 Tage ausreicht; bei zu viel Magnesium bekomme ich Durchfall]. Obwohl ich keinen Hunger hatte, habe ich mich um 18:00 Uhr "gezwungen" etwas zu essen [u.a. Butterbrot mit Salz]. 
      7a.) Ich hatte nach 15:00 Uhr immer 2 Gedanken: wenn es schlimmer wird, "112" anrufen und meinem Freund noch paar Abschiedsworte senden. 
      8.) Das Gesundheitsamt empfiehlt: "Menschen, die nur leichte Symptome haben, und ansonsten nicht unter anderen Krankheiten leiden, sollen sich daheim auskurieren;  [siehe meine Anmerkung zu 1.)]. 
      8.) Sorgen habe ich eigentlich nur um meine Nieren + Lunge [beide haben Nachwirkungen]; wobei ich ja nach dem "Januar" bei genügend Ärzten war (mit Lunge geröntgt + CT) + HNO + Augen. Keine(r) von 10 wusste weiter.  
      So bleibe ich erst mal 5 Tage zu Hause. 
      LG  Richard-Paul
      PS: Noch eine Anmerkung: Am Montag (bevor es mir nach 15:00 Uhr so schlecht ging) fährt eine Frau (die ich für sehr intelligent halte) aus dem Hause mit mir im Fahrstuhl nach unten, als sie mich fragt: "Glauben Sie persönlich an Corona, oder wollen die uns nur vom 3. Weltkrieg abhalten?"  - Ich habe erst mal schlucken müssen!
       
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