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Kortisonunverträglichkeit


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Hallo an alle,

 

wir kennen alle Kortison und seine Folgen wie Hautverdünnung etc.,

Wie steht es aber mit Patienten die eine Kortison Unverträglichkeit bzw., Kortisnoallergie haben ?

Welche Medikamente stehen für diese Patienten mit Kortisonunverträglichkeit bzw. Kortisonallergie zur Verfügung?

Welcher Hautarzt unter euch bietet nebenwirkungsarme oder nebenwirkungslose alternative Medikamente für diese Patienten mit Kortisonunverträglichkeit bzw. Kortisonallergie?

 

Gruß PeterPan100

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Da sollte wohl Dein Hautarzt der erste Ansprechpartner sein, denn die meisten topischen oder systemischen Medis gibt es nur auf Rezept. Nie war die Bandbreite der Medis so hoch wie heute. Eine Kortisonallergie gibt es sicher nicht, wäre ja auch paradox, dass man mal etwa nicht verträgt ist auch normal. Wobei es dabei wohl auf die Dosierung ankommt. Ich vertrage z.B. Ibuprofen in höheren Dosen nicht.

Über Alternative Medis gibt es hier genug zu finden, einfach mal stöbern. Ein Arzt darf garnichts anbieten, er ist ja kein Kaufmann. 

Gruß Lupinchen

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Am 16.7.2020 um 21:58 schrieb peterpan100:

Welche Medikamente stehen für diese Patienten mit Kortisonunverträglichkeit bzw. Kortisonallergie zur Verfügung?

Welcher Hautarzt unter euch bietet nebenwirkungsarme oder nebenwirkungslose alternative Medikamente für diese Patienten mit Kortisonunverträglichkeit bzw. Kortisonallergie?

Leider gibt es unter den äußerlichen Medikamenten wirklich viel zu wenige ohne Kortison. Im Prinzip nur Daivonex, Curatoderm und Silkis. Ein neues Medikament ist in Arbeit (grob gesagt sowas wie Otezla / Apremilast äußerlich), aber bis das auf den Markt kommt, dürfte noch einige Zeit vergehen.

Und zu deiner zweiten Frage: Hautärzte dürften unter uns hier im Forum nur sehr wenige sein (wenn überhaupt).

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  • Lupinchen, ich kann dir sehr wohl widersprechen.
  • Es gibt Patienten mit Kortisonallergie, genauso wie du Ibuprofen in höheren Dosen nicht verträgst. 
  • Deine Behauptung "Eine Kortisonallergie gibt es sicher nicht, wäre ja auch paradox, dass man mal etwa nicht verträgt ist auch normal." ist falsch. 
Am 21.7.2020 um 12:36 schrieb Lupinchen:

Da sollte wohl Dein Hautarzt der erste Ansprechpartner sein, denn die meisten topischen oder systemischen Medis gibt es nur auf Rezept. Nie war die Bandbreite der Medis so hoch wie heute. Eine Kortisonallergie gibt es sicher nicht, wäre ja auch paradox, dass man mal etwa nicht verträgt ist auch normal. Wobei es dabei wohl auf die Dosierung ankommt. Ich vertrage z.B. Ibuprofen in höheren Dosen nicht.

Über Alternative Medis gibt es hier genug zu finden, einfach mal stöbern. Ein Arzt darf garnichts anbieten, er ist ja kein Kaufmann. 

Gruß Lupinchen

 

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    • Andytanni
      By Andytanni
      Hallo alle zusammen,
       
      ich bin mittlerweile 42 Jahre alt und habe seit meinem 9ten Lebensjahr eine Prosiasis Vulagris mit inzwischen Psoriasis Pustulosa die aber zum Glück nur selten auftritt.
      Ich habe mittlerweile, so wie die meisten hier, alles was man so machen kann durch. Immer mal wieder zum Hautarzt und was neues ausprobieren.
       
      Vor ein paar Jahren habe ich die Empfehlung bekommen zu einem Wunderarzt nach Börnsen zu gehen. Das tat ich auch und es war ein Allgemeinmediziner.
      Wir haben uns sehr lange unterhalten und er sagte er könne mir helfen. Ich war natürlich sehr skeptisch aber was solls, dachte ich mir.
      Also Spritze rein und nach 6 Wochen sollte ich wieder kommen. Das tat ich auch weil meine Schuppenflechte sich deutlich gebessert hatte.
      So ging das 2 Jahre und ich war absolut ohne Beschwerden.
      Leider starb der Arzt und es gab keinen Nachfolger der das Geheimnis der Spritze kannte. Hab dann die ehemaligen Sprechstundenhilfen ausfindig gemacht und gefragt was denn nun der
      Inhalt der Spritzen war.
      Nach einigem rum gedruckse hat mir eine der Hilfen erzählt worum es sich handelte:
       
      Triam Inject
       
      Ein Spritzbares Depot Cortison das circa 3 Wochen im Körper wirkt.
       
      Hmmm, Kortison das Teufelszeug. Was jetzt? es ging mir gut und ich wollte diesen Zustand behalten. keine Flechte, keine gelben Nägel, Keine Schneespur hinter mir her ziehen etc. Ihr kennt das ja.
       
      Also habe ich mir von einem Arzt meines Vertrauens ein Privat Rezept ausstellen lassen und mir das Zeug in der Apotheke besorgt.
      Eine Freundin von mir ist Krankenschwester und sie spritzt es mit. mal in den rechten Po Muskel, mal in den linken.
      Und ich bin fast komplett Beschwerde und Nebenwirkungsfrei.
      Mittlerweile sind es so knapp 4 Jahre....
       
      Nun kommt immer mal wieder das Teufelchen und sagt: Kortison ist böse, es macht dich kaputt....
      Dann denke ich auch Fumarderm, Neotigason, MTX und der ganze Kram macht mich doch genauso kaputt. wo ist der Unterschied.
      Psoriasis geht auf die Gelenke, aufs Herz und auf alle Möglichen Organe.
       
      Was passiert also wenn ich nichts tue? Ich werde irgendwann sterben, Was passiert wenn ich es tue? Ich werde irgendwann sterben, vielleicht früher als sonst aber ohne Flechten etc.
       
      Ich stelle mir echt die Frage, was ist richtig, was ist falsch.
      Ich brauche da jetzt echt mal Feedback von Betroffenen oder von Ärzten hier im Forum.
       
      Was denkt Ihr?
       
      vielen Dank schon mal im Voraus.
       
      Liebe Grüße
       
      Andy
    • moritz678
      By moritz678
      Hallo zusammen,
      fahre am 22.05. zur Reha, ist es besser wenn ich vorher kein Kortison schmiere? Habe es vor drei Wochen abgesetzt und sehe jetzt ganz schön schuppig aus, wer kann mir da Tipp´s geben was ich beachten muss?
      Jens
    • lorenzkevin1
      By lorenzkevin1
      Hallo liebe Leute,
       
      ich bin 21, und habe Psoriasis seit mehr als einem Jahr fast überall an der Kopfhaut und Augenbraue( mit teilweise großen Schuppen), bzw teilweise Rücken, Leistengegend und im Analbereich.
       
      Ich habe mit meiner Hautärztin viel hin und her probiert. Von Prednicarbat ging es zu Soderm Lotio bis nun Clarelux plus Daivonex. (Alles nur für die Kopfhaut und Augenbrauen). Für die Leistengegend und Analbereich hatte ich in Akutphasen, wo die Flechte dann auch geblutet hat, Lotricomb benutzen sollen. Leider hatte Lotricomb wegen des Cortisons bald Nebenwirkung, so dass die Haut dünner wurde und ich dies bei jedem Stuhlgang merkte. Daraufhin bekam ich eine selbstzusammengestellte Salbe, die pflanzlich ist, aber nicht wirkt. Auch auf dem Kopf wird es mit Clarelux und Daivonex nicht besser und es beginnt nach spät. 5 Tagen die Schuppenbildung.
       
      Nun habe ich von einem Kollegen, der auch Psoriasis in der Größenordnung und auch viele Rückfälle hat, erfahren, das er systemisch mit Fumaderm behandelt wird. Eine systemische Behandlung wurde noch nie seitens mir oder meiner Hautärztin angesprochen. Da die Cremerei aber ein hoher Aufwand ist und trotzdem zu Rückfällen führt, wollte ich eure Meinung mal wissen, ab man der Hautärztin, das von meinem Kollegen erzählen sollte und sie frage sollte, wie sie zur systemischen Therapie steht bzw. es Sinn macht?
       
      Mit freundlichen Grüßen
       
      Kevin

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