Jump to content

Recommended Posts

Seit Donnerstag leide ich unter einer Virusinfektion. Herpes Zoster / Gürtelrose. Seit Freitag erhalte ich zur Behandlung den Wirkstoff Aciclovir.

Seit 7 Jahren nehme ich zur Behandlung meiner Pso nun schon erfolgreich Enbrel.

Kann mir jemand von Euch etwas zu Thema Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Verträglichkeit zur Einnahme von Enbrel bei einer Viruserkrankung wie dem Herpes Zoster sagen?

In einer ärztlichen Fachinformation von Pfizer zu Enbrel lese ich, dass Patienten mit einer signifikanten Varizella-Viren-Exposition vorübergehend unterbrechen sollten.

Gibt es zwischen den Varizella-Viren und einem Herpes Zoster Gemeinsamkeiten oder Parallelen?

Wie lassen sich Viren dieser Art nachweisen?

Was heißt „signifikant“?

Sollte tatsächlich bei einem Herpes mit Enbrel unterbrochen werden, und falls ja, wie lange?

 

Wer von Euch hat Erfahrungen oder Hinweise, kennt sich mit dem Thema aus? Bitte um Hilfe und/Unterstützung. Vielen lieben Dank.

 

 

 

 

Link to post
Share on other sites

Tenorsaxofon

@PSOnkel

am besten gehst du auf die Apotheken Umschau und gibst dort deine Medikamente ein. Sollten Wechselwirkungen angegeben sein, muss es aber noch nicht heißen, dass sie auch bei dir auftreten. Jedoch ist Vorsicht geboten.

Bei Begriffen, die mir nichts sagen, gehe ich immer zu Tante Google und schau dort nach.

Gruss Anne

Link to post
Share on other sites

Danke für den Hinweis. War nur bedingt brauchbar. Inzwischen hatte ich eine gute Beratung beim Dermatologen. Aciclovir läuft aus, Enbrel Motor kann ab sofort wieder angeworfen werden. Was die "Herpes Zoster" - ähnlichen Schmerzen angeht, so suche ich kommende Woche noch mal einen Neurologen auf.

🙏 Gracias.

Link to post
Share on other sites

Eine Idee ist noch, direkt bei Pfizer anzurufen und sich mit den "Produktmanagern" verbinden zu lassen. Bei Cosentyx steht die Telefonnummer von Novartis im Beipackzettel und ich habe dort schon gute Auskünfte bekommen, Fachinformationen usw.
Ggf. auch öfter anrufen und mit unterschiedlichen Fachleuten sprechen.

Zu Virusinformationen siehe z.B. https://flexikon.doccheck.com/de/Varizella-Zoster-Virus
oder auch Wikipedia finde ich gut, dort ggf. auch die englischsprachige Wikipedia aufrufen (Inhalte oft unterschiedlich).

Zu denken ist auch an eine Impfung gegen Gürtelrose, die empfohlen wird. Ich habe mir bereits die erste Impfspritze geben lassen, die zweite folgt demnächst. Ich lasse mich, etwa in der Mitte eines etwas größeren Spritzenabstandes meines Biologikums Cosentyx, impfen.
Wichtig ist, dass ein Totimpfstoff verwendet wird, bei mir ist es Shingrix und es gab Lieferengpässe.

Link to post
Share on other sites
Am 16.8.2020 um 15:26 schrieb PSOnkel:

In einer ärztlichen Fachinformation von Pfizer zu Enbrel lese ich, dass Patienten mit einer signifikanten Varizella-Viren-Exposition vorübergehend unterbrechen sollten.

 

Am 16.8.2020 um 15:26 schrieb PSOnkel:

Was heißt „signifikant“?

Sollte tatsächlich bei einem Herpes mit Enbrel unterbrochen werden, und falls ja, wie lange?

 

Genau dies am Besten direkt die Fachleute von Pfizer fragen.

Link to post
Share on other sites
Am 16.8.2020 um 15:26 schrieb PSOnkel:

Wie lassen sich Viren dieser Art nachweisen?

5 Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt vor allem mittels PCR im Bläschensekret und ELISA.

6 Therapie

Die Therapie erfolgt mit dem Nukleosidanalogon Aciclovir und als Reserve Valaciclovir, Famciclovir oder Brivudin.

7 Prophylaxe

VZV ist das einzige Herpesvirus, gegen das ein Impfstoff verfügbar ist.

7.1 Aktive Immunisierung

Die aktive Immunisierung erfolgt bei Kindern und Risikopatienten mit einem attenuierten VZV-Lebendimpfstoff im 11.-14. Lebensmonat. Er wird häufig mit der Masern-Mumps-Röteln-Schutzimpfung kombiniert. Der VZV-Lebendimpfstoff schützt jedoch nicht vor Zoster, da auch das Impfvirus persistieren und Zoster verursachen kann.

7.2 Passive Immunisierung

Die passive Immunisierung erfolgt für exponierte Schwangere und Neugeborene innerhalb von 48 Stunden mit Zoster-Immunglobulin.

  • Like 1
Link to post
Share on other sites
vor 5 Minuten schrieb GrBaer185:

Eine Idee ist noch, direkt bei Pfizer anzurufen und sich mit den "Produktmanagern" verbinden zu lassen. Bei Cosentyx steht die Telefonnummer von Novartis im Beipackzettel und ich habe dort schon gute Auskünfte bekommen, Fachinformationen usw.
Ggf. auch öfter anrufen und mit unterschiedlichen Fachleuten sprechen.

In den Anfängen war beim Beipackzettel stets eine Telefonnummer angegeben, bei der es RUND UM ENBREL jegliche Info und Hilfestellung gab.
So half mir damals mit übersetzten Formularen zum Transport des Medikaments ins nicht-europäische Ausland sowie Verpackungsmaterialien für den Flugtransport und und.

Inzwischen hat sich Pfizer den telefonischen Support geschenkt und auf dem Beipackzettel findet sich die allgemeine Kundennummer 030 55005501. Dort darf sich der Kunde mit Düdel-dü-düdü, düdel-dü-düdü musikalischen Warteschleifen vergnügen.

vor 5 Minuten schrieb GrBaer185:

Zu Virusinformationen siehe z.B. https://flexikon.doccheck.com/de/Varizella-Zoster-Virus
oder auch Wikipedia finde ich gut, dort ggf. auch die englischsprachige Wikipedia aufrufen (Inhalte oft unterschiedlich).

Zu denken ist auch an eine Impfung gegen Gürtelrose, die empfohlen wird. Ich habe mir bereits die erste Impfspritze geben lassen, die zweite folgt demnächst. Ich lasse mich, etwa in der Mitte eines etwas größeren Spritzenabstandes meines Biologikums Cosentyx, impfen.
Wichtig ist, dass ein Totimpfstoff verwendet wird, bei mir ist es Shingrix und es gab Lieferengpässe.

Wertvolle Hinweise. Dankesehr.

Nehme ich mal so mit, für das Arztgespräch kommende Woche. Das mit dem Thema Impfung muss ich mir selbst einfach mal gründlich überdenken. Herzlichen Dank für den Impuls.

 

Link to post
Share on other sites
vor 34 Minuten schrieb PSOnkel:

Inzwischen hat sich Pfizer den telefonischen Support geschenkt und auf dem Beipackzettel findet sich die allgemeine Kundennummer 030 55005501. Dort darf sich der Kunde mit Düdel-dü-düdü, düdel-dü-düdü musikalischen Warteschleifen vergnügen.

Und was kommt am Ende der Warteschleife?

Bei Novartis werde ich auch erst weiterverbunden und wenn das nicht geht, werde ich von den Fachleuten zurückgerufen.

Hartnäckig dran bleiben!

Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Similar Content

    • Moadl
      By Moadl
      Hab mich jetzt auch registriert. Bin jetzt Ende 40 Un lass mich immer wieder mal von meiner Haut und dem Immunsystem ärgern. Seit letztendlich Pso diagnostiziert wurde (vorher Neurodermitis), bekomme ich auch immer wieder Tabletten. Alle zeigten bei mir Nebenwirkungen und wurden abgesetzt. Ärztin schickte mich an die Uni (Rgbg) wegen Voruntersuchung für Biologics,  allerdings wurde dies abgelehnt, da ich zu gering befallen bin. Jetzt darf ich wieder Fumaderm nehmen und weiterschmieren.  Zweiter Tag bei einer Initial ordentliche Krämpfe über Stunden. Freu mich auf die nächste Morgen und dann zum Nachtdienst. Beim ersten Versuch vor zwei Jahren kamen erst bei der Erhöhung auf zwei Stück Probleme. Aber es heisst ja, dass es dann was bewirkt, wenn es schmerzt.    War einer in letzter am UKR? 
    • Lilli1
      By Lilli1
      Hallo 🙋‍♂️ 
      Ich bin zur Zeit zur Reha und habe mal eine einzige Frage?
      Gibt es hier im Forum Jemanden der Biologika bekommt und an Korona erkrankt ist oder war? 
       
      Danke und Schöne Grüße 
    • Claudia
      By Claudia
      Biologics helfen ohne Frage vielen Menschen, die mittelschwer bis schwer an der Schuppenflechte, an Psoriasis arthritis oder anderen Autoimmunerkrankungen leiden. Sie bergen aber auch Risiken, und von denen kristallieren sich nach und nach mehrere heraus. Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA hat jüngst vor invasiven Pilzinfektionen gewarnt, die während der Behandlung mit TNF-Alpha-Blockern aufgetreten sind - die es aber auch nur vornehmlich dort gibt.
      Dieser Artikel ist im redaktionellen Teil des Psoriasis-Netzes erschienen. Gern kann er hier diskutiert werden. Aber erstmal: Weiterlesen...

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.