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Studie für Berliner mit Schuppenflechte und chronischen Rückenschmerzen


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Hallo Berliner,

wir haben von einer Studie erfahren, die vielleicht für den einen oder anderen von euch interessant ist. Sie ist für alle geeignet, die neben der Schuppenflechte auch chronische Rückenschmerzen haben und nicht wissen, ob dahinter vielleicht eine Psoriasis arthritis stecken könnte. Wer teilnehmen will, muss mit seinem Hautarzt sprechen, damit der einen dort anmeldet.

Die „axiale Psoriasis arthritis“ ist eine eher seltene Form der Gelenk-Schuppenflechte. Sie wird oft viel zu spät erkannt, was schwerwiegende Folgen haben kann. An der Berliner Charité läuft diese Studie, um entzündliche Veränderungen an der Wirbelsäule bei Psoriatikern möglichst frühzeitig diagnostizieren zu können. Dafür werden eben Patienten mit Schuppenflechte gesucht. Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Bekanntlich ist die Pso arthritis (PsA) eine typische Begleiterkrankung der Schuppenflechte. Neben den Hand- und Fußgelenken, Sehnen und Weichteilen kann sich auch die Wirbelsäule unter einer PsA entzünden. Das ist mitunter sehr schmerzhaft. Zu spät behandelt, können sich diese Gelenke versteifen. Klassische Rückenschmerzen dagegen sind oft eine typische Zivilisationskrankheit. Meist hilft Rückentraining, Bewegung, Massagen und Wärme. Das hilft jedoch nicht, wenn die Rückenschmerzen von entzündeten Gelenken an der Wirbelsäule hervorgerufen werden.

Selten berichten Patienten dem Hautarzt von ihren Rückenschmerzen und dem Orthopäden von ihrer Schuppenflechte. Deshalb bleibt eine axiale Psoriasis arthritis – also die Psoriasis arthritis an der Wirbelsäule – oft lange unerkannt und wird dadurch nicht zielgerichtet behandelt.

Diese Form der Gelenk-Schuppenflechte tritt vor allem an der Wirbelsäule oder den Kreuzbein-Darmbein-Gelenken des Beckens auf. Sie wird oft mit dem Morbus Bechterew oder der Axialen Spondyloarthritis verwechselt. Wie bei allen entzündlichen Gelenkkrankheiten gilt: Je früher sie erkannt und behandelt werden, desto größer ist die Chance, schwere Gelenkschäden zu verhindern.

(Quellen: Netdoktor, Patientenseite der Pharmafirma UCB, Medical-Tribune)

Wer mit Schuppenflechte auch chronische Rückenschmerzen hat, sollte mit der Hautärztin oder dem Hautarzt abklären, ob es ratsam ist, sich an dieser Studie zu beteiligen. Zur Suche nach den Ursachen gehört z.B. ein MRT der kompletten Wirbelsäule. Weil das sehr teuer ist, werden üblicherweise nur Teilbereiche gescannt.

Die Teilnahme an der Studie ist für Patienten kostenlos. Die Dermatologen erhalten eine Aufwandsentschädigung. Für weitere Informationen können sich die Ärzte an die Rheumatologischen Studienambulanz der Berliner Charité wenden. Studienkoordinatorin ist Caroline Höppner, Tel. 030 8445 2156 oder Email caroline.hoeppner@charite.de

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    • Claudia
      By Claudia
      Schuppenflechte-Rheuma – So wird Psoriasis Arthritis behandelt
      Referentin: Dr. Kirsten Karberg (Praxis für Rheumatologie und Innere Medizin, Berlin-Steglitz)
      Dieser Vortrag war als Referat beim Psoriasis Forum Berlin e.V. geplant. Nun findet es als Videokonferenz statt – und so kann jeder auch fernab von Berlin teilnehmen.
      Die Einwahldaten werden im Forum bekanntgegeben.
      Wer unsicher ist, wie das technisch funktioniert (oder es schon immer mal einfach ausprobieren wollte): Wir bieten am Abend vorher, also am Montagabend, einen Probelauf an.
      Links und Angaben dazu stehen hier:
       
    • GabiH
      By GabiH
      Hm, aleez,zwer.zu.zraipn. heize, Gabi,umt 58 J. umt glükkl. verh. hape,seid 2013,  Demenz,  daher, zaffe,ikk.daz,zraipn.nix.so.guud. gepe gr.mühe. Hape seid fil, fil. Jare, Schuppenflechte. umt for, 2 jaren, im Klinik, Wansee. hapn, gesakt, hape. jezz.Psoriasis arthritis
      ok, muzz.jezz.20 mg, taplette. nemen, Leflunomid, Heumann. ez geet,nix. so guud. ofd, Aukndrukk,umt üplkeit,umt aleez.rote,haut,jukkt.
      wolte, halpiren ferzuhen? daff daz mahen? fon 20mg, ouf,halp 10 mg. neezte wohe, hap temin, zun Reuma- Azzt.
      Lipe grüzze Gapi
       
       
    • Tina_79
      By Tina_79
      Guten Tag,
      mein Name ist Tina, ich bin 40 und habe seit 30 Jahren eine diagnostizierte Psoriasis Arthritis, die glücklicherweise immer wieder nur in Intervallen auftrat mit längeren Zeiten der völligen Symptomfreiheit. Betroffen waren eigentlich nur die Kniegelenke. Was mich immer gewundert hat ist, dass ich praktisch keine Schmerzen habe (und dafür bin ich sehr dankbar), sondern während eines Schubes einseitig ein Kniegelenk immer mehr anschwillt bis es so instabil wird, dass es Punktiert werden muss und Cortison mein Leiden zumindest zeitweise beseitigt. (Differenzialdiagnostisch wurde Borreliose bereits mehrmal ausgeschlossen.) Einige Monate war ich auch auf MTX eingestellt, habe es aber wegen Kinderwunsch nicht sehr lange genommen. Bei hartnäckigen Schüben wurde bereist mehrmals eine CSO mit Skleromat gemacht, das hat gut geholfen, aber ist ja jetzt seit einigen Jahren vom Markt. Hauterscheinungen (Psoriasis) habe ich glücklicherweise keine, nur eine stark atypische Veranlagung mit Neurodermitis in der Kindheit, aber seit ich beruflich an den Schreitisch gewechselt habe, ist das auch mit normalen Cremes gut im Griff.
      Aktuell befinde ich mich wieder in einem Schub (nur linkes Kniegelenk, aber das frustet mich schon sehr). Ich wurde bereits 2x in den letzten 4 Wochen punktiert (inkl. Cortison) und beim nächsten Anschwellen steht def. eine RSO an. Szintigrafie zeigt zum Glück nur Entzündungsgeschehen in dem einen Gelenk.
      Warum ich hier schreibe:
      Ich fühle mich sehr allein mit meinem „Leiden“, auch wenn ich weiß, dass andere weit mehr betroffen sind als ich. Und ich möchte etwas tun, um meinen Behandlungserfolg zu steigern und am besten bis zum Tode symptomfrei zu sein (wenn ich auch weiß, dass die Veranlagung nach heutigem Wissenstand nicht heilbar ist). Gerne würde ich euch an meinem geplanten Vorhaben (Fasten + Ernährungsumstellung) teilhaben lassen und erhoffe mir durch die Verbindlichkeit des Schreibens Motivation und Durchhaltevermögen auf lange Sicht.
      Nun zu meinem Vorhaben:
      Ich möchte 10 Tage komplett fasten (nur stilles Wasser und Kräutertee). Bereits in der Vergangenheit habe ich einen starken Zusammenhang zwischen meiner (leider SEHR zuckerhaltigen Ernährung) und meinen Rheumasymptomen feststellen können. In Fastenzeiten war ich immer sehr schnell komplett symptomfrei (körpereigene Cortisonausschüttung, etc.). Leider habe ich das Fasten nie länger als 5 Tage durchgezogen und bin, nachdem es mir besser ging wieder komplett in alte Essengewohnheiten zurückgefallen. Das soll nun anders werden!
      Seit Dienstag esse ich jeden Tag weniger. Morgen wird es nur noch einen Apfel geben und ab Samstag soll dann das Fasten beginnen. Gerne würde ich euch immer wieder ein Update dazu geben, wie es mir damit ergeht. Ich bitte darum keine Beschimpfungen hinsichtlich Verantwortungslos, etc. zu posten, sondern würde mich freuen von anderen Betroffen zu hören (positiv wie negativ), die von ihren Erfahrungen mit Ernährung und vielleicht auch Fasten berichten möchten. Zudem habe ich mir einige Bücher zum Thema Psoriasis/Entzündung/Rheuma und Ernährung bestellt, die ich in der Zeit plane zu studieren.
      Also auf los gehts los 🙂
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