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Helfen Apps?


Claudia

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Na Ihr :) 

Ich soll am Mittwoch auf einer virtuellen Podiumsdiskussion etwas sagen. Mein Thema ist "Helfen Apps?".

Ich kann da spontan weder "Ja" noch "Nein" sagen. Ja, sie können helfen, wenn man sie konsequent nutzt, also alles einträgt, was einem zur jeweiligen Erkrankung wichtig ist.

Ich sehe mir viele Gesundheits-Apps mal an, aber keine hat es bisher in meinen Alltag geschafft (außer die eingebaute und automatisch mitlaufende Health-App in meinem iPhone, von der ich Schrittzahl, Trainings, Herzfrequenz tracken lasse). MyTherapy hab ich mal länger genutzt, aber seitdem ich nur noch eine Tablette am Tag nehmen und alle x Wochen mein Biologikum spritzen musste, hab ich das lieber der ins Smartphone eingebauten Erinnerungen-App überantwortet. Wenn ich mehr machen müsste, würde ich eher eine nicht speziell auf Psoriasis ausgerichtete App nutzen, um andere Krankheiten oder Erinnerungsfunktionen mit zu erfassen.

Nutzt Ihr eine Gesundheits-App? Was schätzt Ihr an der? Oder warum nutzt Ihr keine Gesundheits-Apps? (Datenschutz mal ausgenommen, das ist ein absolut respektabler Grund, so etwas nicht zu nutzen und das hab ich auf dem Schirm.Was fällt Euch sonst noch dazu ein?

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Hallo Claudia,

ich hatte ja hier an einer Studie teilgenommen. Mir war es auch zu aufwendig alles dort einzutragen. Das man seine Erkrankung dokumentieren soll finde ich schon wichtig, aber ob ich dazu eine App brauche?

Ich habe meine Bilder und auch Arztberichte gespeichert und abgeheftet, und um meine täglichen Tabletten zu nehmen habe ich so eine Medikamentenbox zum einsortieren.

Eine App bei der ich alle meine Erkrankungen, Arztberichte und Untersuchungsergebnisse sammeln kann, und deren Daten dann von einem neuen Arzt ausgelesen werden können fände ich hilfreich. Man könnte es so einrichten, das man bestimmen kann welche Daten freigegeben werden. Oder halt einen Zentrallager mit einer digitalen Patientenakte wo alle Ergebnisse eingetragen werden können und bei Bedarf abgerufen werden können. Alles natürlich nur mit Zustimmung des Patienten.

Gruß Uwe

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Hallo Claudia,

Seitdem ich die kurze Episode Tecfidera (Fumaderm) eingenommen hatte, nutze ich die Cleo App. Aber eigentlich nur für mein Decristol und Cosentyx. Cool finde ich daran, ich ersten anklicken kann, wo ich gespritzt habe, aber das ist noch verbesserungswürdig und zweitens die Erinnerung auffälliger ist, ich dann auch abhaken muss, dass ich es genommen/gespritzt habe. 

Cleo hätte noch so viel mehr Funktionen in dem Tagebuch, die sicherlich hilfreich sind, aber ich traue mich nicht so ganz wegen des Datenschutzes. 

Vorteil in einer App ist die zentrale Speicherung. Nachteil, dass ich nicht wirklich die Sicherheit habe, ob die Daten nicht abgegriffen werden können. 

LG Schildi

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vor 4 Minuten schrieb butzy:

Hallo Claudia,

ich hatte ja hier an einer Studie teilgenommen. Mir war es auch zu aufwendig alles dort einzutragen. Das man seine Erkrankung dokumentieren soll finde ich schon wichtig, aber ob ich dazu eine App brauche?

Ich habe meine Bilder und auch Arztberichte gespeichert und abgeheftet, und um meine täglichen Tabletten zu nehmen habe ich so eine Medikamentenbox zum einsortieren.

Eine App bei der ich alle meine Erkrankungen, Arztberichte und Untersuchungsergebnisse sammeln kann, und deren Daten dann von einem neuen Arzt ausgelesen werden können fände ich hilfreich. Man könnte es so einrichten, das man bestimmen kann welche Daten freigegeben werden. Oder halt einen Zentrallager mit einer digitalen Patientenakte wo alle Ergebnisse eingetragen werden können und bei Bedarf abgerufen werden können. Alles natürlich nur mit Zustimmung des Patienten.

Gruß Uwe

Hallo butzy und Claudia,

Die Daten müssten auf der eigenen Cloud oder der eigenen Disk Station speicherbar sein, so wie mit DAVx⁵ und meinen Kontakten. 

Eine zentrale Speicherung finde ich wegen möglicher fehlerhafter Zugriffe durch andere hervorgerufen durch Programmierfehler eher nachteilig und was geht einen Zahnarzt an, dass ich schon mal eine Blinddarmentzündung hatte o.ä.  

Gruß Schildi

 

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Nüsschen

Hallo Claudia, 

ich misstraue Apps wegen möglichen Fremdzugriff. Wir sind sowieso schon gläsern. Die einzige App die ich nutze ist die von meinem Tracker. 

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Hallo Claudia,

ich nutze die  MyTherapie App. Da ich nur, außer Paracetamol bei Bedarf, Samstag mein MTX spritze und Montag morgens meine Folsäure. Da ist mir schon lieb wenn mein Handy Alarm schlägt. Hätte sonst schon öfters mal meine Medikamente vergessen.

Außerdem hoffe ich, das wenn mal was ist und ich ärztliche Hilfe brauch jemand auf mein Handy schaut und die App sofort sieht. Sie ist so platziert das sie sofort erkennbar ist. 

Außerdem habe ich noch einen Zettel im Auto. Dort wo jeder seine Rettungskarte vom Auto haben sollte. Unter der Sonnenblende auf der Fahrerseite. 

Viele Grüße Clau dia

 

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    • butzy
      By butzy
      Hallo ihr Lieben,
      ich bin mir noch recht unschlüssig ob ich mir die Corona-App installiere oder nicht. 🤔
      Vielleicht kann ja der Eine oder Andere Überzeugungsarbeit bei mir leisten. Für Hinweise Pro und Kontra wäre ich dankbar.
      Liebe Grüße und bleibt gesund, Uwe
    • Claudia
      By Claudia
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      Im Online-Talk soll diskutiert werden über
      Wie (gut) funktionieren Diagnose-Apps? Für wen und bei welchen Symptomen ist die Nutzung von algorithmenbasierten Apps sinnvoll? Welchen Einfluss wird ihr Einsatz auf das Arzt-Patienten-Verhältnis haben? Vor der Kamera sitzen
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    • Guest
      By Guest
      Gestern wurde im SWR ein sehr interessanter Bericht zum Thema hormonelle Inhaltstoffe in unserer Kosmetik und deren toxische Auswirkung auf unseren Körper ausgestrahlt.
      Hier wurde auch auf eine neue App vom BUND https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox/ hingewiesen.
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      Ich habe mir die App runtergeladen und ausprobiert. Ich bin begeistert davon und habe gleich alles gecheckt was zuhause so "rumsteht" an Kosmetik (was an einer Hand abzuzählen ist) und bin beim GUHL Shampoo meines Mannes fündig geworden. Was ich besonders gut daran finde ist, dass ich ab sofort gleich vor Ort beim Einkaufen prüfen kann, ob giftige Stoffe (auch versteckt) enthalten sind oder nicht.
      Vielleicht hat ja jemand von euch auch Interesse an so etwas (daher habe ich dieses Thema eröffnet).
       
       
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