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Guten Abend allerseits, bin neu hier und über die Google Suche auf dieses Forum gestoßen. Jetzt will ich mal meine Diagnose-Reise erläutern.

In einigen Beiträgen von neu-Diagnosen wurden genau die Beschwerden beschrieben die mich auch plagen. 
Vor 3 Jahren wurde bei mir die Diagnose PSA gestellt, die Hauptgründe der Diagnose waren:

Psoriasis als chronische Erkrankung bei meiner Oma, 

Einmaliger psoriasisschub an den Augenlidern bei mir 

ISG Gelenk stark angegriffen, Grad 3 (?) sagte der Arzt

besserung der Rückenschmerzen durch bewegung

Leichte gelenksbeschwerden in den zeigefingern

Damals habe ich 1 Woche Arcoxia genommen, jedoch ohne dass sich die Beschwerden besserten. Da die Terminvergabe bei diesem Arzt sehr schwierig war und er 50km von meinem Wohnort entfernt war, habe ich mich damals sehr schwer getan einen Folgetermin zu vereinbaren. (Hatte aber einen nach 10 Monaten bekommen) während der Wartezeit habe ich dann mit Yoga angefangen und zum Glück taten die Bewegungen meinem Rücken sehr sehr gut und die ISG Beschwerden verschwanden fast komplett. Da habe ich den Arzttermin gleich ganz abgesagt da keine wirkliche Beschwerden mehr waren (2018)

Jetzt habe ich seit Mai einiges mehr an Symptomen:

Fersenschmerzen, eher in Ruhe, morgens am Schlimmsten, unter Belastung wird es besser

schulterschmerzen im Bereich der Bizepssehne

starke Schmerzen in 2 Fingern der linken Hand bei Belastung

 

jetzt war ich bei einer neuen Rheumatologin (da die andere Praxis nachwievor extrem lange Wartezeiten hat) und diese Ärztin ist jetzt etwas unschlüssig was medikamentöse Behandlung und weiterführende Diagnostik angeht.

Röntgenaufnahmen der Hand zeigen dass einige Gelenke (DIP und PIP II und III) angegriffen sind.

ich soll jetzt erstmal novalgin nehmen (weil sie jetzt eher denkt Arthrose ist das Hauptproblem) und wenn es nicht besser wird, wird Basistherapie angefangen. 
Was mich jetzt aber sehr unsicher macht ist was ich auch hier im Forum lese;

Die Vielzahl an Beschwerden deutet doch eher auf PSA als auf Arthrose hin?

Und

Schadet nicht weiteres Abwarten meine Gelenke noch mehr?

Bin gespannt was ihr Erfahrungsexperten meint,

liebe Grüße, Anne

 

 

 

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🤔schon über 80 Mal gelesen, aber noch niemand hat geantwortet. Vielleicht war mein Anliegen / meine Frage nicht so klar? Ich versuche es nochmal:

wie lässt sich herausfinden ob die Veränderungen an den Gelenken auf Grund von Arthrose oder wegen Psoriasis-Arthtitis entstanden sind?

und 2. Frage: was bedeutet dies für die Behandlung?

Wünsche allen einen schönen Sonntag 🙂

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Richard-Paul
vor 13 Stunden schrieb AnneW:

... ISG Gelenk stark angegriffen, Grad 3 (?) sagte der Arzt ... 

Hallo @AnneW,

zunächst herzlich willkommen in diesem Forum. 

vor 15 Minuten schrieb AnneW:

... aber noch niemand hat geantwortet ...

Manchmal braucht man Geduld. - Wenn du oben rechts in der "Suche .... "-Funktion ein Stichwort eingibst, bekommst du unendlich viele "Antworten" zu deinen Fragen; - viel gute aber auch schlechte. 

Im August vor einem Jahr habe ich noch nicht gewusst, was "ISG" ist und wofür es notwendig ist. 

Von einem Tag auf den anderen habe ich meine "Iliosakralgelenke" derart gespürt, dass ich dachte, es ist zu Ende mit dem Gehen. - Wärme, Ruhe im Bett und danach Bewegung haben geholfen. (Alle anderen Symptome, die du beschreibst, habe ich auch mal durchgemacht!  Medikamente habe ich - mit einer Ausnahme - nie genommen.  - Natürlich war ich auch bei meinem Orthopäden. Röntgenaufnahme, linkes Hüftgelenk derart kaputt [was ich selbst als Laie auf den Röntgenaufnahmen sehe], dass ich sofort ins Krankenhaus sollte zur Hüft-OP. Einweisung ins KRH war ausgestellt. - Ich habe "das" erst mal abgelehnt. - Nicht mein linkes, sondern mein rechtes Hüftgelenk macht mir mehr Probleme. - Ich kann auf dem OP-Tisch ja nicht sagen: "Herr Doktor nehmen Sie mal zuerst die andere Hüfte". 

Erwähnen muss ich noch, dass ich einen Freund (und er ist ansonsten nur mein Freund) habe, der Arzt (Radiologe) ist; er meinte - nach Betrachtung der Röntgenaufnahme -  eine OP sei noch nicht notwendig. 

Soweit die Vorrede. 

Ich vermute, meine Schmerzen (mit paar Tagen Unbeweglichkeit) haben mit Ausstrahlungsschmerzen zu tun (da ich Skoliose habe). - Nach ca. 14 Tagen bin ich täglich wieder mit dem Fahrrad gefahren; ... das tat und tut mir gut. - Ich war auch zur Physiotherapie; - meine Einschätzung: hat mir wenig gebracht. 

Was mich persönlich betrifft, muss ich auf meine Nieren (Wärme) und meine Leber achten. - Dann kam Corona und hat (bei mir) alles überlagert. - Seit wenigen Monaten nehme ich - freiwillig - "ASS-ratiopharm Protect 100" (magenschonende), was hier im Forum einige Diskussionen ausgelöst hat. Nach meiner eigenen (chemischen) Einschätzung ist der Nutzen größer als das Risiko (das vorhanden ist). Seitdem geht es mir gut; es gibt Tage, an denen ich schmerzfrei gehen kann.  - Arthritis und Arthrose hatte ich auch. - Falsche Ernährung spielt eine große Rolle (wobei jeder für sich annimmt, er/sie ernährt sich richtig) ["das" hängt mit den chemischen Reaktionen der Atome und Moleküle - Ionen -  in unserem Körper/Immunsystem zusammen].

Fazit: sich allein auf die Ärzte verlassen, ist nicht das alleinige Allheilmittel. Wenn sie nicht mehr weiterwissen, verschreiben sie uns "etwas", was sie selbst oft nicht nehmen würden. 

Die Blutwerte untersuchen lassen und ggf. Röntgenaufnahme oder CT der Gelenke (sind viele bei mir im Handy gespeichert). (Ein unendliches Thema).

 Ich wünsche dir eine schöne Woche, gute Besserung

und LG Richard-Paul          

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vor 16 Stunden schrieb AnneW:

Schadet nicht weiteres Abwarten meine Gelenke noch mehr?

Wenn es PsA ist, ja.

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vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:
vor 4 Stunden schrieb AnneW:
vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

Manchmal braucht man Geduld

War nicht Böse gemeint, ich fragte mich laut ob ich mein Anliegen klar formuliert hatte 😉

vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

Nach ca. 14 Tagen bin ich täglich wieder mit dem Fahrrad gefahren; ... das tat und tut mir gut.

Ähnlich bei mir mit Yoga-Übungen; die ISG Beschwerden sind kein Thema mehr

vor einer Stunde schrieb Clau dia:

Wenn es PsA ist, ja.

....und genau das macht mir Angst. Meine Finger der linken Hand sind teilweise so schmerzhaft dass sogar Schuhe Binden oder Türen öffnen weh tut. 
Und die neue Ärztin meint die Röntgenbilder vom Füße und Hände zeigen Gelenksverönderungen die auch zu Arthrose passen. Daher erstmal Novalminsulfon. 
wenn aber die Arthrose die Folge des PSA‘s ist, müsste ich doch ein anderes Mittel nehmen 🤔 
 

 

vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

Falsche Ernährung spielt eine große Rolle

Habe ich in den letzten 3 Jahren auch schon viel ausprobiert und geändert (Leinöl, Nüsse esse ich jetzt täglich zB)

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Richard-Paul
vor 2 Stunden schrieb AnneW:

... ISG Beschwerden sind kein Thema mehr ... 

... bei mir auch nicht mehr; dabei waren es meine schmerzhaftesten Beschwerden.

vor 2 Stunden schrieb AnneW:

Leinöl, Nüsse esse ich jetzt täglich

 ... sehr gesund (und notwendig) für das Immunsystem!

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vor 4 Stunden schrieb AnneW:

Füße und Hände zeigen Gelenksverönderungen

Hast du einen sehr guten Handchirug in der Nähe? 

Termin beim Hausarzt, Der hat sich meine Blutwerte angesehen und hat gesagt passt alles zur PsA ich sollte sofort einen Termin beim Rheumatologen machen. 

Ein paar Stunden später hatte ich einen Termin beim Handchriug. Dort hatte ich mir im Vorfeld auch einen Termin gemacht weil ich nicht wusste warum ich immer diese Entzündungen in den Händen hatte und die Gelenke auch schon dick sind. Dieser schaute auf die Röntgenbilder und sagte. Sie sind falsch bei mir. Sie müssen zum Rheumatologe. Das ist Schuppenflechte von innen. 

Vielleicht hast du auch Glück bei einem Handchirug. In welcher Region wohnst du?

 

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Hallo AnneW,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Du darfst hier keine Diagnose erwarten, sondern Erfahrungen und Hilfe von Betroffenen. Das du wenig Hautbeteiligung hast macht es natürlich für Ärzte, mit einer Diagnose, nicht einfacher. Die Erkrankung  PSA oder Rheuma ist so vielschichtig, das eine Diagnose recht schwer fällt. Auch bei mir sind sich die Ärzte nicht so richtig einig ob ich eine PSA habe oder nicht.

Mein Rat an dich. Wenn du in der Nähe eine Uni- oder Rheumaklinik hast, versuche es da einmal. Fast alle Unikliniken habe eine PSO Sprechstunde bei denen man relativ schnell einen Termin bekommt. In Rheumakliniken gibt es auch eine Rheumaambulanz. Dabei kann dir ja dein Hausarzt behilflich sein, um evtl. schneller einen Termin zu bekommen.

Gruß Uwe

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Danke euch für die Nachrichten 🙂

Ich wurde ja vor 3 Jahren schon diagnostiziert auf PSA, dann lange keine Beschwerden, und jetzt, mit diesen  Fingergelenksproblemen steht die Diagnose auf einmal fraglich da..... Es könnte eben auch Arthrose sein.

Nachdem ich mir die Antworten und einige Beitrage hier im Forum durchgelesen habe werde ich nicht bis Februar abwarten (Rheumatologen hat mir dann wieder einbestellt) aber werde ich vorher zurückgehen und meine Angst um fortschreitende Gelenksschäden thematisieren. 
Rheumaklinik ist zwar in der Nähe aber hat nicht den besten Ruf. Die niedergelasse Rheumapraxis wo ich war hat eigentlich einen guten Ruf 😌

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Hallo,

ich wollte mal die Anregung geben, evtl. eine Praxis zu suchen, die ein Xiralite-Gerät hat - ich glaube, an Kliniken wird das auch als Kassenleistung gemacht... Leider ist es aber noch nicht bei allen Kassen erstattungsfähig.

Dort kann man die Rheumaform aufgrund des typischen Aufkommens von Mikroentzündungen in den Händen sehr klar identifizieren - ohne Strahlenbelastung.  

https://xiralite.com/ich-bin-patient/

Hier mal die typischen Bilder je nach Krankheitsform: https://xiralite.com/was-ist-xiralite/anwendungsbeispiele/

Schade, dass diese schonende Diagnosemethode (die sicher nur in Kombination mit anderen greift) noch viel zu wenig bekannt ist...

Liebe Grüße von anurju 

  • Like 1
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Danke für den Tipp Anurju 👍

Xiralite, das hört sich schon sehr vielversprechend an. Und die Praxis wo ich hingehe steht sogar auf der Karte.... aber ob sie das wohl für alle Patienten einsetzen?

die Ärztin sprach nur von Szintigramm als mögliche weitere Untersuchung 🧐 

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    • Curry_CGN
      By Curry_CGN
      Hallo zusammen,
      ganz frisch hier angekommen stelle ich mich gern vor!
      Mein Name ist Corinna, ich bin 50 Jahre alt und lebe mit meinem Lebensgefährten 💗und unserer weltbesten Katze 😻in Köln.
      Letzte Woche war ich zu einer Medikamentenexposition in der Klinik (nunmehr bestätigte Allergie auf Antibiotika). Die Stationsärztin hat mir auf Grund meiner Angaben geraten, mich auf PsA testen zu lassen. Ich habe selbst zum Glück kaum Hauterscheinungen (nur Ellenbogen, kleine Stelle Handknöchel, seit einiger Zeit sehr brüchige Fußnägel), aber mein Bruder hat seit der Kindheit am ganzen Körper sehr starke PSO.
      Von Geburt an habe ich eine starke Skoliose, die Wirbelsäule wurde im Kindes-/Jugendalter langstreckig versteift. Ich leide seit Jahren an zunehmenden Schmerzen durch Degenerationen der LWS/HWS und Schulter, zudem temporär an verschiedenen Gelenken, und bin auch in schmerztherapeutischer Behandlung. Jeder Arzt führt die Schmerzen auf die Skoliose zurück, was ja auch nahe liegt. Vor einigen Jahren war ich mal bei einer Rheumatologin, die aber trotz unklarer ANA-Titer keine weitere Diagnostik unternommen hat. Damals wusste ich noch nichts über PsA.
      Dass nun erstmals die PsA im Raum steht, hat mich gewundert. Wie es sicherlich einige hier nachvollziehen können, bin ich ziemlich ärztemüde geworden. Zum einen die ewig langen Wartezeiten auf Facharzttermine, zum anderen schauen die Ärzte nach meiner Erfahrung kaum noch genauer hin oder beziehen mögliche andere Diagnosen mit ein, wenn sie meine orthopädische Großbaustelle sehen. Das ist zermürbend, vor allem, weil sich die gesundheitliche Situation insgesamt ziemlich verschlechtert hat, ich durch die Schmerzen bzw. Medikamente stark erschöpft bin, hohe Fehlzeiten im Job habe und die Belastbarkeit immer mehr abnimmt...😖🥱
      Das soll es für heute gewesen sein; ich lese mich jetzt hier etwas durch und werde bestimmt einiges über PsA erfahren.
      Ein schönes Wochenende wünscht
      Corinna
       
       
       
       
    • petroscha
      By petroscha
      Diese obige Diagnose (PSA/Enthesitis)wurde mir von einem Rheumatologen gestellt. Bei der Verteilung der Diagnosen habe ich noch Fibromyalgie (16 von 18 Punkten) mitgenommen.
      Impingemtsyndrom der Schulter, Insertionstendinitis wurden lt. MRT diagnostiziert.
      Meine Handkraft beträgt rechts 0,06 bar und links 0,02 bar.
      Medikamente nehme ich nur Ibuprofen 800 bei Bedarf und ich erhalte Physiotherapie außerhalb vom Regelfall - die mir auch wirklich hilft. Das Eiskaltwerden der Hände hat sich dadurch verbessert, Verkrampfungen lösen sich sehr, sehr langsam.
      Die RVB hat mit eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit von über 6 h "bestätigt". Bei mir wäre alles somatisch.
      -Ich frage mich nur, wie?
      -Warum wird alles auf die Psyche geschoben? Wenn mein seelischer Zustand so schlimm wäre, müsste doch eigentlich mein Pso "blühen". Ich habe nur wenige Stellen (behaarte Stellen und eine nässende Form ab und an).
      Ich bin ja zufrieden mit mir und meiner Umgebung und ich bin ein positiver Mensch.
      Ich würde mich sehr freuen eine Antwort/Beratung von Ihnen zu erhalten
    • Holger1511
      By Holger1511
      Hallo zusammen,
      gibt es jemanden dem es ähnlich ergeht/erging? Jemand hier der auch sehr lange erscheinungsfrei war oder ist?
      das Leid mit der Diagnose ist echt grausig.
      Jeder wäre froh wenn er die Schuppen nicht mehr hätte,......ich habe sie mir zurück gewünscht.
      Bis die Ärzte da mal auf den Punkt kommen vergehen Jahre.
      Ich habe immer das Gefühl als wäre die Diagnostik bei der Psoriasis wie die Diagnose Nase läuft bei einer echten Grippe, Therapie Beginn mit Taschentücher......
      Schuppenflechte? Wo denn, ich seh nichts.....
      Meine Psoriasis war im Alter von 5-6 Jahren erstmal eine Neurodermitis bis dann 2 Jahre später vom Haus und Hautarzt festgestellt wurde das sich der kleine Junge die Schuppen von Beinen und Ellenbogen abgeknibbelt hat und das es doch eindeutig eine Schuppenflechte war.
      Ab dem Alter von 14 Jahren hat mich dann kein Arzt mehr gesehen weil eh nichts half.
      Mit 24 Jahren war ich noch einmal bei meinem  Hausarzt zum Check der dann Cholesterin Werte über 350 feststellte und noch sagte das es wohl mit der Schuppenflechte zusammen hing.
      Danach ist mein Hausarzt in den Ruhestand gegangen und ich habe es versäumt meine Akte von ihm zu besorgen so wie damals schon vom Hautarzt.
      Nach Jahren unter der Sonnenbank und mehrfach Urlaub am Meer war meine Schuppenflechte weg, da war ich 30 Jahre alt. Natürlich  habe ich auch nicht mehr daran gedacht.....war ja weg.
      Mit 40 Jahren bekam ich dann plötzlich abends eine komische Attacke das ich an Herzinfarkt dachte dauerte 2 min und ich war fix und fertig. Am nächsten Morgen war meine Hand geschwollen, 2Wochen später die andere Hand. Meine neue Ärztin sagte das es was Rheumatisches sein muss. Da nahm das Elend seinen Lauf...Rheuma Ambulanz sagt da ist nichts, keine Werte im Blut .Rheumazentrum  sagt erst Lupus und dann war es doch nichts. 
      Ein Jahr und zwei Hirnhautentzündungen weiter in einem Immunologischen Labor auch nichts.
      Dann Rehaklinik Rheuma, 3 Tage vor meiner Entlassung jemanden kennengelernt der wegen Psoriasis da war, ich sagte dem das ich das auch mal "hatte",......der hat mir das dann erstmal erklärt das ich das dann noch immer habe und nur erscheinungsfrei bin.
      Das war dann der erste Anhaltspunkt, ........nur war es so das ich erscheinungsfrei war.
      Also..... ohne Schuppen keine Diagnose. Aus der  Reha zurück, völlig frustriert das kein Arzt dazu in der Lage war etwas zu finden. Versucht zu verdrängen, mir selbst schon eingeredet das ich vielleicht zu empfindlich bin und ich wirklich nichts habe,.....klappte c.a. 2 Monate.
      Bin dann zur Augenärztin wegen Schmerzen im Auge,......das Ergebnis war dann zum mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Da hatten sie noch einmal Glück, eine Iritis, eine Begleiterkrankung bei Autoimmunerkrankungen, ich sollte doch mal dringend zum Rheumatologen.
      Damit zu meinem Orthopäden der auch Rheumatologe ist,.......nu hatte ich Gicht...... natürlich nicht weil ich weiß wie das bei meinen Eltern ist wenn die so einen Anfall haben. Damit waren keine weitere Experimente mehr nötig.
      Jetzt bin ich 45 Jahre alt und habe seit 5 Monaten einen Juckreiz am ganzen Körper, lässt mich Nachts kaum schlafen. Das Hautgefühl, erst Juckreiz und dann beim kratzen der Übergang in ein schon schmerzhaftes stechen erinnert mich an die Schuppenflechte und ich kratze mich teilweise blutig, es sind aber noch keine Schuppen zu sehen,......
      Bis auf eine kleine Stelle hinter dem Ohr (siehe Foto)wo ich jetzt auch einen Hautarzt habe der sagt das es Psoriasis mit allem möglichen Begleiterkrankungen im Gepäck sein kann das es danach aussieht.
      Jetzt geht ein Bericht an meinen Hausarzt mit Empfehlungen zu weiteren Untersuchungen und MTX zur Behandlung. 
      Es ist unglaublich wie lange sich sowas ziehen kann und schuld daran bin ich selbst weil ich als Kind keine Lust mehr auf Ärzte und Schwefelbäder hatte, die gute Ultralansalbe gab es ohne Wartezeit bei meiner Oma.
       
      Mal sehen ob ich etwas Schlaf bekomme.
      LG
      Holger
       
       
       
       
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