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Hallo,

mein Name ist Jenny, ich bin 29 Jahre alt und leide seit 2017 unter Psoriasis auf der Kopfhaut.

Mit meiner Geburt kamen schon die ersten Hautprobleme auf mich zu, die meine Familie  lösen musste da ich es alleine noch nicht konnte. Damals war es die Neurodermitis die mir als Baby zu schaffen machte. Nachdem meine Tante mit mir zum Besprechen war, war ich 4 Jahre beschwerdefrei. Seit meinem 5. Lebensjahr ist es ein kommen und gehen mit der Neurodermitis. Ich habe mich aber inzwischen „daran gewöhnt“. Ende 2017 gab es für mich eine ganz stressige Phase, die der damalige Auslöser für meine Schuppenflechte auf der Kopfhaut war. 

Danach begann mein persönliches Horrorjahr 2018. 

Neben der Schuppenflechte auf dem Kopf, kam sie auch an anderen Stellen am Körper (Bauch, Genitalbereich, Beine) und zusätzlich noch die Neurodermitis und Migräne. Wenn ich es aus heutiger Siche betrachte, glaube ich steigerte das eine das andere. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so unwohl gefühlt. Mein eigener Körper war abstoßend und ständig hatte ich Angst jeder könnte sehen wie meine Kopfhaut schuppte und alles runterrieselte. Das war zusätzlich Stress der weiterhin alles nur verschlimmerte. 

2018 war ich deswegen natürlich bei einer Hautärztin. Ich habe mir leider nicht alles gemerkt was sie versucht hatte bei mir. Es waren aber alles Cremes und Lotionen. Zuletzt bekam ich Betagalen Lösung und Empfehlung zu Shampoos von Ducray (Kertyol P.S.O.). Alles was ich bekommen hatte half nur geringfügig. Im Dezember 2018 beschloss ich einiges zu ändern, da es so nicht weitergehen konnte. Ich habe die Pille abgesetzt, keine chemischen Cremes mehr genommen, CBD Öl gekauft und weitere Hanf Produkte (selbstverständlich THC-frei). Hanftee zur Beruhigung im Allgemeinen (zur stresslinderung), Hanföl für die Haut, CBD Öl zur inneren Anwendung. Was soll ich sagen. Es hat zu dem Zeitpunkt TOP geholfen!! Neben den Veränderungen durch das absetzen der Pille (keine Migräne mehr, keine depressiven Phasen mehr, keine schlechte Laune, etc. ...) hat sich auch alles an Schuppenflechten zurück gebildet. Es war erstaunlich, ich hatte selbst nicht wirklich daran geglaubt, aber ich wollte es ausprobieren es auf rein natürlichem Wege in den Griff zu bekommen! Und das habe ich.

Mitte 2020 fing es dann wieder an, bei weitem nicht so schlimm wie 2017/2018! Es war ein sehr schleichender Prozess den ich zuerst nicht so wahr nahm. Neurodermitis ist bei mir auf den Armen entstanden und die Psoriasis auf der Kopfhaut/hinter den Ohren. Ich bin immernoch Experimentierfreudig mit natürlichen Cremes und Shampoos (creme: Sorion, Shampoo: Hanf Shampoo von Rossmann). Hanföl nutze ich weiterhin als Haaarkur (über Nacht im ganzen Haar in einem weichen Handtuch einwirken lassen, Öl lässt sich in einem Waschgang rauswaschen!!!!).

Da ich leider kein sehr geduldiger Mensch bin, und meine Produkte momentan nichts gegen die Psoriasis tun können, war ich heute beim Hautarzt.

Sie hat mir folgendes verschrieben:
Enstilar Schaum zum Sprühen
Eine Creme für die Neurodermitis (Eigenrezept der Ärztin)

Empfehlung für die Haut (von Avène): XeraCalm A.D Reinigungsöl
XeraCalm A.D Balsam

Zu dem Spray habe ich in diesem Forum nun schon einiges gelesen. Trotz der negativen Erfahrungen die einige nach absetzen des Mittels gemacht haben, probiere ich es trotzdem aus. 

Ich werde berichten wie es mir mit den Produkten ergeht. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen. 

Genau wie meine Ausführungen oben, ich habe die Erfahrungen mit den Hanfprodukten gemacht und ich wollte sie unbedingt teilen. Vielleicht ist es ein Anreiz für andere, das auch mal auszuprobieren.

Solltet ihr Fragen dazu haben, immer her damit. Ich habe sicherlich die Hälfte in meinen Ausführungen vergessen. 

Liebe Grüße,

Jenny

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Hi @Jenny91

Willkommen noch einmal von mir 👋

CBD-Öl hatte ich auch mal probiert. Ich wollte wissen, ob es mir zu besserem Schlaf verhilft. Hat es nicht. Aber jedem hilft halt etwas anderes.

Äußerlich habe ich CBD-Öl in einer Creme probiert, zur Pflege meiner Psoriasis-Hände. Das war von der Wirkung her okay, aber auch nicht besser als andere. Am Ende war sie mir zu fettig, was natürlich in einer anderen Creme-Grundlage ganz anders sein kann.

Viele Grüße

Claudia

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Hallo Jenny,

ich bin selber von Psoriasis betroffen. Hatte auch Psoriasis auf der Kopfhaut. Über die Ernährung habe ich das Problem ohne Einnahme von Medikamenten in den Griff bekommen. Im weitesten Sinn über eine Art Diät. (5 Elemente-Ernährung) Es reicht wahrscheinlich aber schon aus, auf tierisches Eiweiß, Brot zu verzichten, bzw. den Konsum einzuschränken. Begib Dich am besten in die Hände eines/einer seriösen Heilpraktiker/in, der /die sich mit TCM auskennen. Wenn Du auch Kosten nicht scheust, kauf Dir eine 10er Karte für eine Kältekammer (sind leider noch sehr rar gesät)  Ich selber konnte über diese Kälte sehr große Erfolge erzielen. Außerdem weiß ich auch von anderen Betroffenen um die Wirkung in Bezug auf Psoriasis und anderen entzündlichen Erkrankungen. Übrigens lassen sich auch in Bezug auf Deinen Kopfschmerz (Migräne) durch die Anwendung von Kälte große Erfolge erzielen.

 

Ich wünsche Dir viele Erfolg. Solltest Du diesen Weg gehen wollen, schreibe mir und berichte anderen Betroffenen.

 

VG Stefan 

 

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Hi Stefan,

berichte doch mal von deinen Erfahrungen mit der Kältekammer. So viele gibt es ja abseits von Kliniken nicht, in welche gehst du? Und wobei hilft dir die Kälte?

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    • Hanara
      By Hanara
      Hallo zusammen,
      Ich hoffe, ich bin richtig hier.
      Ich bin anfang 20 und seit fast 2 Jahren habe ich Probleme mit sehr stark juckender Kopfhaut. Die Kopfhaut iszt eher trocken und schuppt auch, die Schuppen sind klein, manchmal sogar eher eine Art Belag, und weißlich. Wenn ich meine Kopfhaut nicht gerade aufgekratzt habe, ist sie hell und hat wenig Rötungen, auch wenn es tierisch juckt!
      Am restlichen Körper habe ich auch recht trockene Haut, aber jucken tut es dort viel weniger. Ich war mal vor einiger Zeit beim Hautarzt, der sich das gar nicht richtig anschaute und nur meinte, wahrscheinlich Neurodermitis.
      Seitdem habe ich so gut wie alles ausprobiert: Kortison, Anti-Schuppenshampoo, Naturshampoo, Heilerde, Haarseife, gar kein Shampoo, Linolashampoo, Ureashampoo, Totes Meer Shampoo, Babyshampoo, Aloe Vera Gel, verschiedene Öle usw. ALle Shampoos waren natürlich ohne Silikone, die meisten auch ohne Duft und Konservierungsstoffe. Nichts hat mir so wirklich geholfen, auf Dauer schon gar nicht Seit ein paar Monaten wasche ich mit der Dermasence Wasch- und Duschlotion, es war ok, wurde zumindest nicht schlimmer. Aber seit ein paar Tagen wird es auch damit wieder schlimmer, ich kratze permanent und habe viele Schuppen. Es ist einfach unangenehm!
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      Liebe Grüße
      Hanara
    • Hardy
      By Hardy
      Hallo,
      ich berichte aus meiner Sicht über die Erfahrungen der Behandlung von Neurodermitis mit Duplixent. Dies ist meine eigene Meinung und nur für mich gültig. Es ist keine Empfehlung und keine Motivation. Wer das Medikament aufgrund meines Berichtes einsetzt, muß das nach ärztlicher Konsultation selbst entscheiden.
      Bei schwerem Verlauf der N. ist es ein geniales Produkt. Ich behaupte, das schwere Verläufe vielleicht belastender sind als Schübe der Pso. Aber das wird individuell anders empfunden.
      Bereits nach kurzer Zeit ( 3 Monate) nach erster Einspritzung ( 2x 300 mg) und dann weiter 14tägig 1 x 300 mg.....traten Verbesserungen ein. Nach einem Jahr wirkt das Produkt immer noch sehr gut. Besserung bestimmt ca. 60%, was für einen Neurodermitiker eine Gnade ist.
      Nach der Anfangsdosis wird weiterhin 14 tägig 300 mg angesetzt. Der Zeitraum sollte möglichst genau, sogar die Uhrzeit der Verabreichung eingehalten werden. Ebenso sollte die Spritze auf Zimmertemperatur angepasst sein (mindestens 45 Miniuten nach der Entnahme aus der Kühlung stossgeschützt lagern), und, nach meinen Erfahrungen, nicht mit zu hoher Geschwindigkeit verabreicht werden. Fällt die Spritze herunter, sollte sie entsorgt werden. Stoss oder Schlag kann den automatischen Nadelrückzug schädigen.
      Nach eigenem Gusto an der Abstandszeit zu basteln, ist lt. Hersteller wenig zu empfehlen. Vor dem Einspritzen kontrolliere ich Serilität, Ablaufdatum, Klarheit und Temperatur.   Ich konzentriere mich und lasse mich nicht ablenken. Daheim muss es kühl gehalten werden und die Kühlkette sollte nicht lange unterbrochen werden. Zu kaltes Einspritzen wird unangenehm empfunden.
      Die einzige negative Wirkung ist eine leichte Bindehautentzündung, welche aber hier ebenfalls behandelt wird.
      Da es sich um ein relativ teures Produkt handelt und die Auswirkungen, wie auch bei ähnlichen Medikamenten, für die Zukunft teilweise unklar scheinen, mögen viele Ärzte zögern, es zu verordnen.
      Fazit: Für schwerde Verläufe der Neurodermitis ein geiles Produkt.
      Wirkunf nach Befragen vieler Patienten: Gut Wirksam bei 60%, weniger bei 20%, garnicht bei 20%
      Bitte diesen Bericht mit Vorsicht deuten. Er ist auf eigene Erfahrungen individuell basierend geschrieben. Andere Patienten können andere Erfahrungen haben.
       
      Gruß von Hardy
    • Allgäubewohner
      By Allgäubewohner
      Nach vielen Jahren mittlerer bis stärkerer SF auf der Kopfhaut dachte ich mir, ich probiere was aus. Bisher sind meine Erfahrungen damit gut, die Kopfhaut ist in besserem Zustand als viele Jahre lang. Ich kaufte mir ein teerhaltiges Shampoo und eines mit 10 % Urea. Die Zeiten des Einwirkens auf der Kopfhaut steigerte ich langsam, auch wenn es auf den Flaschen kürzer empfohlen wird. Ich dachte mir, probiere ich mal. Ich nutze jedes der beiden Shampoos ein Mal die Woche und mittlerweile lasse ich sie fast 10 Minuten einwirken vor dem Ausspülen.  Habe mich über die Verbesserungen auf die Kopfhaut gefreut und stelle diese Erfahrung deswegen als meinen ersten Beitrag hier ins Psoriasis Netz.

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Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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