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Guest Oh no!

Hallo!

Mir wurde soeben MTX verschrieben, nachdem ich schon zwei deformierte Gelenke habe, einmal der kleine Finger und eine Zehe, nachdem auch die anderen Finger einer Hand seit einiger Zeit stechend schmerzen und entzunden sind, ging ich doch mal zur Kontrolle in eine Rheuma Spezial-Ambulanz.

Der Arzt war sehr nett, hat sich viel Zeit genommen, hat mir alle Nachteile von MTX erklärt. Ich war natürlich wenig begeistert, habe diverse natürliche Alternativen vorgeschlagen. Der Arzt war diesen gegenüber gar nicht abgeneigt, hat jedoch erklärt, daß es ein zu große Risiko wäre, keine Basistherapie mit MTX zu beginnen, da ich sonst weitere Gelenke "verlieren" würde, gerade jetzt, wo anscheinend ein Schub stattfindet.

Nun wollte ich fragen, wer von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat, wie schlimm die Nebenwirkungen waren, oder ob jemand ohne MTX wirklich mehrere deformierte Gelenke bekommen hat.

Und vor allem, wie sind die Aussichten, ich bin jetzt 30, hat man eine Chance jemals wieder davon abzukommen?

Aber bloß bitte keine Diät- oder "Aloe-Vera"- usw. Vorschläge, dafür ist es derzeit schon zu akut, mich schmerzt es schon die PC-Maus zu benutzen...

Grüße

(bleibe heute anonym, will mit niemandem persönlich reden, bin zu niedergeschlagen, sorry)<img src="http://img.homepagem...s.de/sick.gif">

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Guest Eric

Hallo oh no!

Bedanke dich bei karin das sie mich auf deinen beitrag aufmerksam gemacht hat!

Ich habe auch erfahrung mit Mtx. Im Frühjahr dieses Jahres hat mich die Pso so fest im Griff gehabt,das mir bei eigentlich jeder Bewegung die haut aufriss. Du kannst mir glauben,daß das nicht besonders angenehm war! Auf Arbeit war es so,daß mir das blut in der Hose runterlief.Da bin ich nach zwei Jahren das erste mal wieder zum Arzt gegangen. Die Ärztin hat mich angesehen und erstmal die gesammte Praxisbelegschaft zum Studium am lebenden Objekt ins Behandlungszimmer gebeten! <img src="http://img.homepagemodules.de/crazy.gif"> War das peinlich!! Ich mußte gar nicht welche Köroerteile ich mit den Händen zuerst abdecken sollte!<img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">Im Prinzip war bei mir die ganze haut,außer der die aus den Klamotten guckte,von der Pso betroffen. Ganz trocken sagte die Ärztin: mtx,sonst nix!

Ich bekam sofort eine Spritze.150mg rin in den Po! 150mg hat mir zunächst nix gesagt,aber als ich mich damit befasst hatte und rausgefunden hatte,daß eine Obergrenze von 20 mg empfohlen wurde kam mir doch das grübeln. Auf Nachfrage sagte die Arztin mir was ich denn überhaupt wolle? Will ich der Industrie Geld zuschustern oder will ich eine saubere haut? Das Argument zog! Ich bekam also Drei Spritzen mit 150mg,4 Spritzen mit 100mg und drei Spritzen mit 50mg. Von den möglichen Nebenwirkungen über die mich die Ärztin vorher aufgeklärt hatte habe ich nix gespürt! meine Blutwerte sind so in Ordnung,daß ich sofort Alkoholiker werden könnte <img src="http://img.homepagemodules.de/grin.gif"> Innerhalb von ca.5 Wochen war meine Pso bei ca.5%,so das wir die Konzentration der Spritzen reduzieren konnten. Nach der Zehnten Spritze war der"Befall" so gering das ich auf Mtx-Tabletten umsteigen konnte.Ich habe die dosierung inzwischen auf zwei Tabletten die Woche reduziert und habe eigentlich keine verschlechterung meiner Pso festgestellt.

So! Ich hoffe,Dir die Angst vor Mtx ein wenig genommen zu haben und wünsche dir für deine weitere Behandlung viel!! Glück

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Guest Kitty

Hallo,

ich denke mal, du solltest jetzt über deinen Schatten springen und damit beginnen oder für mindestens 4 Wochen eine Spezialkur für Pso machen.

Vor 4 Jahren hatte ich die gleichen Probleme mit den Gelenken (nicht so ausgeprägt) aber die Kur half mir schon gut, alleine die Ruhe und die Therapien.

Wenns danach immer nicht besser ist, musst du wohl oder übel mit MTX beginnen, ist halt nur meine Meinung.

Diese Entscheidung musst du ja ganz alleine treffen.

Wenn du jemanden zum Reden brauchst ruf mich an (ich denke wir kennen uns).

Halt durch!

Liebe Grüße

Kitty

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Guest Matthias

Ho Ho,

Spritzen mit 150 mg MTX<img src="http://img.homepagemodules.de/death.gif">, das ist schon ein ganz schöner Hammer. In der Krebstherapie werden Dosen so um die 500 mg eingesetzt, um das hier mal zu vergleichen. Allerdings kann eine fast die ganze Körperfläche bedeckende Pso durchaus weitergehende akute Probleme mit sich bringen, da die Funktionen der Haut als Organ ( Entgiftung, Sauerstoffaufnahme etc. ) gestört sind. in dem Fall hätte ich gesagt, daß eine Kliniksakuteinweisung sinnvoll gewesen wäre.

Ansonsten: ich beginne auch gerade die Therapie und kann nach mitlerweile 2 Wochen noch keine Nebenwirkungen feststellen - allerdings auch noch keine Wirkungen. Nun, das war zu erwarten.

Bei mir sit es so, daß meine Füße startk betroffen sind und jetzt ganz neu ein Zeigerfinger. Da geht dann irgendwo das Gespenst der Berufsunfähigkeit um, und darauf kann ich verzichten.

Wer die Zeit hat, für den ist natürlich der regelmäßige (Kur)kliniksaufenthalt eine mittelfristig sinnvolle Lösung.

Im übrigen stimme ich überein: irgendwelche schwarzen Katzen auf dem Friedhof vergraben hilft bestimmt nicht weiter.

Matthias

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Guest Paul

Hallo Oh No,

hier möchte ich jetzt nicht gegen eine Behandlung mit diesen harten Medikamenten appelieren. Aber zusätzlich leichtere Methoden einsetzen, die keine Nebenwirkungen haben, kann doch kein Fehler sein.

Du willst dich ja auch nicht überdosiert behandeln lassen, das heißt, das der Arzt doch immer wieder die Dosierung überprüfen wird. Es wäre doch schön, wenn Alternativen, wie eine Ernährungsumstellung helfen würden, die Dosierung zu verringern. Dies kann man nicht mit schwarzen Katzen vergleichen, wenn sie zumindest bei der Oberflächen-PSO vielen Leuten geholfen hat und bei vielen Rheumatischen Erkrankungen sogar zum Standart-Rat des Arztes gehört(s. die HP der Rheuma-Liga).

Viel Erfolg

Paul

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Guest Paul

Hallo von Psoriasis Arthritis Betroffene,

vergleicht doch mal die beiden Erfahrungsberichte von Dietmar Schulz und Irmgard Hecker, beide von der Selbsthilfegruppe München.

Ist es nicht besser wenn möglich erst gar nicht in den Kreislauf von Medikamenten u. Pso zu geraten?

Das heißt also, vor allem erst recht bei den ersten Anzeichen von PSO-Arthritis eine strenge Ernährungsumstellung auszuprobieren, als eine realistische gute Chance auf Besserung. Möglichst kombiniert mit einer Bewegungstherapie/Sport. Bei allen "Autoimmunkrankheiten" und "Rheumatischen Erkrankungen" verstärken sich in der Forschung die Hinweise auf einen Ernährungseinfluß.

Viele Grüße

Paul Lindner

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Guest Matthias

Jetzt muß ich doch darauf antworten:

Mit "schwarzer Katze" meinte ich in diesem Fall nicht die Ernährung, auch wenn man das in Kombination mit dem Anfangseintrag so mißverstehen kann. Paul fühlt sich hier zu unrecht angegriffen. Vielmehr meinte ich jene Mittel, die immer wieder mal durch das Forum und die Medien getrieben werden. Meistens handelt es sich dabei um zweifelhafte Nahrungsergänzungsmittel oder physikalische Methoden. Solange den Leuten dabei nur das Geld aus der Tasche gezogen wird ist das nicht so schlimm. Wenn aber im Fall von Arthritis Behandlungen verzögert werden, so daß bleibende Schäden an Gelenke entstehen, hört der Spass auf. Auch solche Fallbeschreibungen kann man auf Rheumaseiten lesen.

Den Aussagen zur Ernährung kann ich in diesem Fall, insbesondere da sie unerwartet differenziert erfolgen, durchaus zustimmen. Es gibt Anhaltspunkte, daß bestimmte Nahrungmittel für einige, meinetwegen sogar viele Psoriatiker ungünstige Auswirkungen zeigen. Einen wissenschaftlichen Nachweis kenne ich nicht. Ich selber vertrage in Schubzeiten keinen Rotwein. Er heizt die Arthritis dann so richtig an.

Auch ist es einleuchtend, daß eh schon bedrohte Gelenke nicht von Übergewicht belastet werden sollten.

Allerdings ist eine Ernährungsumstellung keine Diät, sondern eher eine Lebensumstellung, und damit nicht ganz so einfach, zumal sie auch in den seltensten Fällen eine absolute Wirkung zeigt. Aber das hat Paul, wie schon gesagt, hier ja auch ganz differenziert dargestellt.

Matthias

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Frohlinde

Hallo zusammen,ich bin neu hier und habe gleich eine Frage was MTX betrifft.ich nehme seid acht Monaten MTX und Folsäure Wegen PSA , war bis vor 14 Tagen begeistert,da meine Haut Schuppenfrei wurde nach 40 Jahren das erste mal,nun mein Schock ich bekam jetzt plötzlich Nebenwirkungen .auf der Zungenspitze  bildete sich eine Aphte was sehr schmerzhaft ist und seid 14 Tagen nicht abheilen will trotz Tinkturen und Gels es heilt nicht ab in Gegenteil jetzt ist der Gaumen und die Zunge an der Seite betroffen,Meine Rheumathologin sagte mir ich müsste die MTX absetzen ,meine Frage ,hat das vielleicht jemand auch schon  mal gehabt ?

was kann man denn Alternativ einnehmen ?

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devi67
vor 56 Minuten schrieb Frohlinde:

Hallo zusammen,ich bin neu hier und habe gleich eine Frage was MTX betrifft.ich nehme seid acht Monaten MTX und Folsäure Wegen PSA , war bis vor 14 Tagen begeistert,da meine Haut Schuppenfrei wurde nach 40 Jahren das erste mal,nun mein Schock ich bekam jetzt plötzlich Nebenwirkungen .auf der Zungenspitze  bildete sich eine Aphte was sehr schmerzhaft ist und seid 14 Tagen nicht abheilen will trotz Tinkturen und Gels es heilt nicht ab in Gegenteil jetzt ist der Gaumen und die Zunge an der Seite betroffen,Meine Rheumathologin sagte mir ich müsste die MTX absetzen ,meine Frage ,hat das vielleicht jemand auch schon  mal gehabt ?

was kann man denn Alternativ einnehmen ?

Also ich kenne das Gott sei Dank nicht. Aber wenn deine Rheumatologin sagt, absetzen, wird sie was in der Hinterhand haben. Ich habe nach MTX und Humira (habe Pso udn PSA) erst mal Stelara bekommen... ohne Wirkung, Dann Otezla 30mg.. ohne Wirkung. Seit 3 Wochen nehme ich Cosentyx und ich merke schon eine Besserung. Ich hatte einen Schub mit Befall im Genitalbereich.. HÖLLE..... jetzt ist alles da weg.. Auch am Bauch.. weg.... Gelenke braucht so seine Zeit und ich hoffe, das wird auch noch ;-)

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Frohlinde

ich komme gerade von meiner Rheumatologin dir mir anstelle von MTX jetzt Leflunomid Tabl.15mg verschrieben.ich soll täglich 1 Tablette nehmen.

kennt das vielleicht jemand und kann mir seine Erfahrungen mitteilen das wäre sehr nett:)

 

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sia

Hallo Frohlinde,

vor 18 Stunden schrieb Frohlinde:

Zungenspitze  bildete sich eine Aphte

sowas kann bei MTX - aber auch bei allen Biologicals - schon mal vorkommen. Wenn du weiter keine Nebenwirkungen bei MTX hast - vor allem deine Blutwerte in Ordnung sind - kannst du mit MTX eine Weile aussetzen, bis die Entzüundung abgeheilt ist und dann wieder anfangen. Ich war hatte mit MTX einen schweren Husten der nicht abheilen wollte. Mein Arzt hat es mir selbst überlassen, ob ich eine Weile pausieren wollte. Habe mich dagegen entschieden.

Allerdings hatte ich schwere andere Nebenwirkungen - konstante Übelkeit, zunehmende Erschöpfung und als dann auch meine Leberwerte schlechter wurden habe ich ebenfalls Leflunomid geschluckt. Das hatte gar keine Nebenwirkungen bei mir... aber leider auch keine Wirkung. Nach kurzer Zeit kamen die Haut und Gelenksymptome zurück und blieben auch.

Das muss bei dir aber nicht auch so sein. Ich kenne einige die mit Leflunomid gut zurecht kommen. Wenn du von MTX weg willst/musst wirst du ums ausprobieren nicht herum kommen.

Erfolg und gute Besserung

 

 

 

 

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Jane A.

Ich habe auch zuerst MTX genommen und hatte zunächst gute Erfolge. Allerdings kamen dann auch bei mir die Nebenwirkungen. Danach gabs Leflunomid. Das hat mir ebenfalls gut geholfen, bis ich dann Polyneuropathien in den Beinen entwickelt habe. Also auch das wieder abgesetzt. Nun bin ich bei Stelara und habe  bis jetzt, außer dem Verdacht, dass es irgendwie meine Schilddrüse aufgemischt hat (musste etliche Jahre Hormone dafür nehmen und plötzlich hatte ich viel zu viele Hormone und dadurch Basedow), keine Probleme. Letzteres hat sich jedoch dahin entwickelt, dass ich jetzt gar keine  Tabletten für die Schilddrüse mehr nehmen muss, was ich ziemlich gut finde.

Ich glaube, wenn man sich hier im Forum umschaut, liest man Erfahrungen in alle Richtungen. Jeder Körper reagiert anders. Was dem einen hilft, hilft dem anderen gar nicht und umgekehrt. Ich denke keiner von uns kann absehen, welche Langzeitschäden durch die verschiedenen Medikamente ausgelöst werden, aber ich bin froh über meine Entscheidung mich medikamentös behandeln zu lassen. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Die gewonnene Lebensqualität möchte ich nicht mehr missen. Zumal sie der Grund dafür ist, dass ich wieder die Kraft und Energie habe, meine Krankheit selbst weiterzuerforschen.

Denn was ich sehr vernünftig finde, ist, dass man sich nicht nur auf die Pharmaindustrie verlässt, sondern selbst ein wenig puzzelt und versucht Ursachen zu finden. Ich weiß bei mir, dass viel an Allergien und Unverträglichkeiten liegt und dabei habe ich jetzt das Leaky gut-Syndrom ins Auge gefasst und werde mich dazu mehr informieren. Man lernt nie aus und alles, was dazu führt, dass man die Dosis der Medikamente abesenken kann, werde ich nach und nach für mich ausprobieren.

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Bill-y
Am Mon Sep 11 2017 um 19:15 schrieb Frohlinde:

Hallo zusammen,ich bin neu hier und habe gleich eine Frage was MTX betrifft.ich nehme seid acht Monaten MTX und Folsäure Wegen PSA , war bis vor 14 Tagen begeistert,da meine Haut Schuppenfrei wurde nach 40 Jahren das erste mal,nun mein Schock ich bekam jetzt plötzlich Nebenwirkungen .auf der Zungenspitze  bildete sich eine Aphte was sehr schmerzhaft ist und seid 14 Tagen nicht abheilen will trotz Tinkturen und Gels es heilt nicht ab in Gegenteil jetzt ist der Gaumen und die Zunge an der Seite betroffen,Meine Rheumathologin sagte mir ich müsste die MTX absetzen ,meine Frage ,hat das vielleicht jemand auch schon  mal gehabt ?

was kann man denn Alternativ einnehmen ?

Hallo Frohlinde, 

Ich habe da auch regelmäßig mit den Aphten.

Die Tinkturen und Gele habem.bei mir auch nicht gut gewirkt.Ich habe vor ner Weile Aftab Hafttabletten entdeckt, (vielleicht kennst du sie schon, dann egal, aber sonst versuchs mal) die haben dann recht schnell was gebracht.

Schönen Tag!

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Pesub1971

Hallo,

ich bekomme jetzt zum 2. Mal in meinem Leben MTX, wegen eines neuen Schubes. Das erste mal vor ca. 12 Jahren für 2 Jahre, dann war ich es wieder los (damals war ich Mitte 30). Ich hatte jetzt gut 10 Jahre Ruhe, jetzt leider ein neuer Schub und wieder MTX. Gott sei Dank vertrage ich es sehr gut (bis jetzt und hatte damals auch kaum Nebenwirkungen) und es hilft mir auch schnell. Ich bin fest entschlossen das MTX dieses Mal auch schnellstmöglich wieder los zu werden ;-))) Wie Du siehst, geht das! Wenn die Gelenke wieder Ruhe geben ausschleichen und hoffen, dass es halt. Ich drücke Dir und mir die Daumen ;-))))

 

LG Petra

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      Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich  Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt...
      Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte.
      Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-))
      Viele Grüße, eure Claudia
    • Junglebrotha
      By Junglebrotha
      Hallo zusammen,
      ich hätte eine Frage bezüglich der Psoriasis Arthritis: kann hier auch wie bei einer rheumatoiden bzw. infektreaktiven Arthritis erhöhte Temperatur (zwischen 37.5 und 38) vorkommen?
      Hintergrund: Ich habe Psoriasis seit ca. 2006, Salben und Tinkturen - Bestrahlung etc. half alles nix. 2008 bekam ich Fumaderm und die PSO war komplett weg. Leider gingen meine Blutwerte extrem in den Keller, so dass ich 2009 wieder absetzen musste. Hatte aber bis Herbst 2010 Ruhe und dann kam alles wieder. Zuerst nur am Schienbein und dann breitete es sich zusehends aus.
      Vergangenen Dezember fingen plötzlich Rückenschmerzen auf der linken Seite bei den unteren Rippen und am linken Sitzknochen an. Beim Aufstehen und bei Bewegung wurde es besser, konnte aber keine Nacht mehr durchschlafen, da ich bei jeder Drehung Schmerzen hatte. Dachte zunächst an die Matratze, schlief dann aufgrund einer Kurzreise 3 Tage in einem Hotel, da wurde es aber auch nicht besser - eher im Gegenteil. Also ging erstmal zu einem Orthopäden, der nix finden konnte und meinte das könne alles sein, vielleicht sogar der Anfang vom Ende... Bin dann zur Hausärztin, die mich zum Röntgen schickte und mir Schmerzmittel verschrieb. Röntgenbilder der Brustwirbelsäule zeigten keine Veränderung, Halswirbelsäule liegt eine Streckung vor... ich solle mal zum MRT. Bin dann zwischenzeitlich zur Massage, der Masseur vermutete eine Verpannung und es wurde tatsächlich ein wenig besser. Zwischenzeitlich gab meine Schuppi vollgas (z.B. hatte ich im Januar noch keine Stelle am Kopf - Ende Februar war die Kopfhaut fast komplett zu so dass ich mir mittlerweile die Haare wieder auf 5mm abrasiert habe in der Hoffnung, dass Luft und Sonne die Situation verbessern). Also fing ich an selber zu recherchieren und kam auf den entzündlichen Rückenschmerz. Und dann, aus heiterem Himmel bekam ich Ende Februar eine Gürtelrose!!! Brustbereich UND Hüfte UND Armansatz/Achsel... das waren die übelsten Schmerzen, ich wurde zu einem Neurologen geschickt, der mir Virustatika und Ibuprofen aufschrieb. Den ganzen März war ich krank geschrieben. Meine Rückenschmerzen waren zwar weg (aber ich denke sie wurden nur durch den Schmerz der Gürtelrose überlagert) aber kaum wurde die Gürtelrose besser, war der Rückenschmerz wieder da - aber nicht mehr so heftig. Allerdings tat mir auf einmal der 2. Zeh am linken Fuß und der Ballen darunter extrem weh dass das Laufen schwer fiel. Der Neurologe meinte vermutlich PSA und überwies mich zum Dermathologen bzw. Rheumatologen. Nun ist es hier nicht so leicht einen Termin beim Rheumatologen zu ergattern (fühester Termin bei einem Rheumatologen, der einen Kassenvertrag hat: 31 Juli - der empfohlene Rheumatologe: Anfang Dezember). Hab mir daher jetzt für den 2.Mai einen Termin bei einem Wahlarzt geholt, den ich dann selber zahlen muss aber ich kann morgens kaum die Treppe runterlaufen wenn ich keine Schmerzmittel einwerfe und das ist ja auch keine Dauerlösung.
      Vor ein paar Tagen war ich beim Dermathologen, der meinte auch wahrscheinlich PSA und hat mir MTX verschrieben, allerdings soll ich noch vorher die Meinung des Rheumatologen abwarten. Blut wurde mir abgenommen, Ergebnisse kann ich demnächst abholen und soll diese dann mitnehmen.
      Nehme momentan Magenschutz und 2-3 Ibuprofen 400 am Tag gegen sie Schmerzen. Seit ein par Tagen kam die erhöhte Temperatur hinzu, die mich verunsichert, weil ich hierzu nichts im Netz finde bei PSA, nur bei andern Arthritisformen.
      Daher meine Frage: kennt das jemand von euch? Nicht dass ich irgendwas ausbrüte, was durch das Ibuprofen unterdrückt wird und dann plötzlich unter MTX noch schlimmer wird. Danke schon einmal vorab für die Hilfe!
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