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Gast adam - gast

Behandlungsverweigerung

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Gast adam - gast

Hallo Leute

hat jemand, so wie ich auch schon erfahren, daß ärzte sich weigern auf grund des Arzneimittelbudget weiterzubehandeln??? Ja, das gibt es Wirklich !!!

unser Versicherungssystem fängt scheinbar an alle chronisch

Kranken auszugrenzen.

Bin 52 J. , seit 12 Jahren schuppi.

Auf Grund der Behandlungsverweigerung seit 1 J. nun besonders schlimm dran. Ganzkörperpso ist sich - man kann zuschauen - ständig (täglich) weiterentwickelt (ausweitet)

Bin momentan ziemlich kaputt - meine Familie steht Wie eine EINS hinter mir - unerträgliche Schmerzen, Jucken, Brennen

sind meine STÄNDIGEN Begleiter.<blockquote><font size="1">In Antwort auf:</font><hr> Text <hr></blockquote>

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Gast Katharina

Hallo Adam,

was Du da schilderst, ist ja unglaublich. Bis heute habe ich so etwas noch nicht gehört. Ich kann Dir nur Folgendes raten:

1. Beschwerde an Deine Krankenkasse über diesen Arzt

2. Arztwechsel (hättest Du schon längst machen müssen)

3. teile ich Dir am Freitag mit,(bin leider nur am Wochenende zu Hause) da gibt es noch eine Anlaufstelle, die mir im Moment nicht einfällt.

Herzliche Grüße

Kati

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Gast Frank

Hallo Adam,

könntest du "Behandlungsverweigerung" mal genauer definieren?

Verweigert dir der Arzt nur bestimmte Medikamente / Behandlungen? Wie sieht es mit einem Arztwechsel aus?

Gruß

Frank

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Gast Adam

Bei der Äußerung der Bitte meine Therapie zu ändern-

Neotigason und Psorcutan- wurde mir von meinem Behandler

(mit dem Titel Arzt möchte ich so einen nicht mehr Bezeichnen) mitgeteilt, er könne mich nicht mehr weiterbehandeln wegen des Arzneimittelbudget, sonst müsse er meine Medikamente aus eigener Tasche bezahlen - SCHOCK LASS NACH - !!!

Habe anschließend versucht neuen Doc zu finden - mach mich Nackig - und es kamen solche Ausreden wie: Haben zu viele Patienten, können leider keine neuen hinzunehmen: oder - gehen Sie doch zu einem Arzt in Ihrer Nähe !!!!

Wohne im Raum DA-AB-Mil da gibt es nicht soviel Auswahl !!!!

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Gast Frank

>Bei der Äußerung der Bitte meine Therapie zu ändern-

>Neotigason und Psorcutan- wurde mir von meinem Behandler

Was wolltest du stattdessen?

>(mit dem Titel Arzt möchte ich so einen nicht mehr

>Bezeichnen) mitgeteilt, er könne mich nicht mehr

>weiterbehandeln wegen des Arzneimittelbudget, sonst müsse

>er meine Medikamente aus eigener Tasche bezahlen - SCHOCK

>LASS NACH - !!!

Das wird er wohl nicht offiziell öffentlich wiederholen...

Über unser gedeckeltes Gesundheitssystem könnte man trefflich streiten. Es ist natürlich für die Ärzte ein irre Situation mit einem gewissen Budget pro Patient auskommen zu sollen und dann Patienten wie uns zu haben, die dieses Budget bei weitem überschreiten. Da schwebt über den Ärzten, die ihr Budget überschreiten tatsächlich das Damokles-Schwert einer Rückzahlun aus eigener Tasche.

Meines Wissens musste aber noch kein Arzt bisher wegen Überschreitung des Budgets tatsächlich zahlen.

Generell also tatsächlich ein Problem des Gesundheitssystems, das tendenziell chronisch Kranke ausgrenzt.

Andererseits darf dir ein Arzt keine Behandlung verweigern - du könntest gegen ihn vorgehen....

...was angesichts der Tatsache, daß Ärzte sich kennen und austauschen möglicherweise problematisch ist :-/

>Wohne im Raum DA-AB-Mil da gibt es nicht soviel

>Auswahl !!!!

Wie wäre es mit einer Hautklinik? Von Darmstadt (DA?) bis nach Frankfurt oder Heidelberg ist es ja nicht so weit?!

Gruß

Frank

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Gast Judith

(habe mich nochmal hierher kopiert, damit ich in Deinem doppelten Beitrag nicht so alleine bleibe!<img src="http://img.homepagemodules.de/crazy.gif">)

Hallo Adam,

eine direkte Behandlungsverweigerung habe ich zwar noch nicht erlebt, aber obwohl bei meinem kürzlichen Klinikaufenthalt eine enterale Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmflora, stark verminderte wichtige Bakterien) festgestellt wurde, was immer Auswirkungen auf die Haut hat, wollte mein Dermatologe wegen des geringen Budgets kein Darmtherapeutikum verschreiben.

Auch Zink, dessen Bedarf bei Psoriatikern immer erhöht ist, muß ich aus eigener Tasche bezahlen, oder mir von einem praktischen Arzt verschreiben lassen. Für beide Medikamente ist schnell ein Hunderter weg.

Soweit ich weiß, darf aber ein Arzt die Behandlung nicht verweigern. Ich würde mich allerdings nicht ein Jahr lang ärgern und zugucken wie die Pso sich verschlechtert, sondern schnellstens einen anderen Arzt aufsuchen.

Ich muß leider auch seit 10 Monaten fast jeden Tag eine Verschlechterung meines Hautzustandes hinnehmen, aber aus einem anderen Grund: Bei mir schlägt bis jetzt keine Therapie an.

Viele Grüße,

Judith

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Gast Matthias

TERMIN!

Ein bischen kurzfristig: Heute Abend, 05.11.01 gibt es in Frankfurt/Main einen Vortrag eines Rechtsanwaltes über:

Auf welche Leistungen haben chronisch Hautkranke einen krankenversicherungsrechtlichen Anspruch

Organisiert vom DPB im Hause des VdK Ostparkstraße 37, 19:00 Uhr.

Falls meine Erkältung nicht zu schlimm wird gehe ich hin und werde die Problematik darlegen. Vielleicht hat der ein- oder andere von den "Frankfurtern" Zeit auch zu kommen

Matthias

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Gast Judith

Hallo Adam,

eine direkte Behandlungsverweigerung habe ich zwar noch nicht erlebt, aber obwohl bei meinem kürzlichen Klinikaufenthalt eine enterale Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmflora, stark verminderte wichtige Bakterien) festgestellt wurde, was immer Auswirkungen auf die Haut hat, wollte mein Dermatologe wegen des geringen Budgets kein Darmtherapeutikum verschreiben.

Auch Zink, dessen Bedarf bei Psoriatikern immer erhöht ist, muß ich aus eigener Tasche bezahlen, oder mir von einem praktischen Arzt verschreiben lassen. Für beide Medikamente ist schnell ein Hunderter weg.

Soweit ich weiß, darf aber ein Arzt die Behandlung nicht verweigern. Ich würde mich allerdings nicht ein Jahr lang ärgern und zugucken wie die Pso sich verschlechtert, sondern schnellstens einen anderen Arzt aufsuchen.

Ich muß leider auch seit 10 Monaten fast jeden Tag eine Verschlechterung meines Hautzustandes hinnehmen, aber aus einem anderen Grund: Bei mir schlägt bis jetzt keine Therapie an.

Viele Grüße,

Judith

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Gast Rainer Z

Hallo Adam,

du solltest dem Arzt wegen unterlassener Hilfeleistung mit einer Klage entgegentreten!

Wir hatten im letzten Treff unserer SHG zwei Vertreter der BARMER zu Gast. Die haben klar erklaert, dass ein Arzt das medizinisch Notwendige verschreiben muss.

Vielleicht solltest du auch mal mit deiner Krankenkasse ueber den Fall reden!

Lass dich nicht unterkriegen!!

Gruss

Rainer

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Gast Matthias

Tja Leute, so gehts,

meine Ärztin hat im Moment Stress mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Sie hat es nämlich gewagt, Patienten das relativ neue Medikament Arava zu verschreiben. Der Gag: Arava ist im Moment eigentlich nur für die chronische Polyarthritis zugelassen. Sie hat es jedoch auch Leuten mit anderen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis verschrieben, unter anderem auch Psoriasis-Arthritis. Dafür hätte sie nach Meinung der KV allerdings eine zweite ärztlich Meinung bzw. eine Genehmigung einholen müssen.

Die direkte Folge für mich ist nun, dass sie sich überlegen muss, ob sie es wagen kann mir das Zeug zu verschrieben, falls ich das MTX nicht vertrage oder die Dosis nicht genügt.

Es liegt also nicht nur an den Ärzten, und es ist nicht nur eine Frage des Budgets, für das im übrigen noch kein Arzt regresspflichtig gemacht wurde, obwohl sie alle darüber jammern. Im Gesundheitsmarkt mischen viele mit, neben Kassen, Ärzten und Patienten zum Beispiel noch die KV.

Noch ein Hinweis: MTX kostet auf Tagesdosis umgerechnet ca 50 Pfennig, Arava kostet ca 8 DM und Enbrel, das wäre die nächste Steigerung kostet 120 DM.

Matthias

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