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Anke

UVA-Bestrahlung

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Anke

Hallo zusammen,

ich bin relativ neu in diesem Forum, habe aber schon einiges durch die "Suchfunktion" über Psoriasis und deren Behandlung erfahren.

Jetzt habe ich aber mal zwei Fragen, auf die ich keine Antwort gefunden habe:

Nachdem sämtliche Cremes und Salben (auch Kortison) immer nur kurzfristig geholfen haben, will mein Arzt jetzt UVA-Bestrahlungen machen. Dazu muß ich eine halbe Stunde vor der Bestrahlung die betroffenen Stellen mit Methoxsalen eincremen um die Lichtempfindlichkeit zu erhöhen.

Nun habe ich wahnsinnige Angst, aufgrund dieser Bestrahlungen irgendwann Hautkrebs zu bekommen. Mein Hautarzt hat auch nicht geleugnet, daß das Risiko durch die Bestrahlungen steigt.

Was meint Ihr dazu? Da meine Flechte nur klein ist, lohnt sich dafür das Risiko?

Meine Schuppenflechte beschränkt sich auf eine 5 x 5 cm große Fläche an der Fußaußenseite und eine 1 cm große Stelle unter dem Fuß. Ein Fingernagel und drei Zehnägel sind minimal betroffen.

Wenn die Bestrahlung jetzt hilft und die Stellen sich bessern, kann es sein, daß die Psoriasis sich dann andere Stellen am Körper sucht, um sich dann dort wieder auszutoben?

Ich weiß im Moment ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Mein erster Bestrahlungstermin ist bereits am Mittwoch dieser Woche.

Ich würde mich freuen, auf meine Fragen eine Antwort zu bekommen.

Liebe Grüße

Anke

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nycpd

Nachdem sämtliche Cremes und Salben (auch Kortison) immer nur kurzfristig geholfen haben, will mein Arzt jetzt UVA-Bestrahlungen machen. Dazu muß ich eine halbe Stunde vor der Bestrahlung die betroffenen Stellen mit Methoxsalen eincremen um die Lichtempfindlichkeit zu erhöhen.

Die Bestrahlung wird letztlich auch keine dauerhafte Lösung sein. Nach der Bestrahlung besteht eine gute Chance, daß nach relativ kurzer Zeit die Stelle wieder da ist.

Nun habe ich wahnsinnige Anst, aufgrund dieser Bestrahlungen irgendwann Hautkrebs zu bekommen. Mein Hautarzt hat auch nicht geleugnet, daß das Risiko durch die Bestrahlungen steigt.

Wenn ich "wahnsinnige Angst" vor Hautkrebs hätte, würde ich es an deiner Stelle lassen, denn a) sind die beschriebenen Stellen nun wirklich nicht dramatisch groß (klar, liegt im Auge des Betrachters aber vielleicht kannst Du ja mal eine andere Meinung als Deine hinzuziehen - ich glaube nicht, daß die Stelle jemand wirklich schlimm findet) und :o wird immer wieder gern der psychische Einluss auf Pso betont. Wenn Du da empfänglich bist und dich mit der Bestrahlung nicht wohlfühlst, dann ist das Pso-fördernd.

Dein Hautarzt ist übrigens nur ein eingeschränkt guter Ratgeber, denn der neigt natürlich grundsätzlich zu Aktionismus (dafür ist er ja Arzt und will was tun) und wird außerdem nicht abgeneigt sein, seine Bestrahlungsgeräte auszulasten.

Was meint Ihr dazu? Da meine Flechte nur klein ist, lohnt sich dafür das Risiko?

Das Risiko ist bei sachgemäßer Anwendung sicher nicht dramatisch.

Wenn die Bestrahlung jetzt hilft und die Stellen sich bessern, kann es sein, daß die Psoriasis sich dann andere Stellen am Körper sucht, um sich dann dort wieder auszutoben?

Wie sich Deine Pso entwickelt, kann Dir keiner sagen.

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vira

Hallo , Anke -

bevor ich im vergangenen Jahr zu meiner ersten PUVA-Therapie - 4 Wochen in einer Haut-Tagesklinik - ging, war ich an beiden Handinnenflächen und an einem Fuß (Hackeninnenseite) betroffen.

ICH fand es damals schlimm, belastend, eklig --- es sollte aufhören .... !

Dort in der Klinik und später hier im Forum habe ich gelernt, was ich für´n Glückskind bin, mit soooo wenig PSO (bis jetzt) - - - und ich würde bei so wenig Befall eine so massive Behandlung NICHT wieder machen !!

Zumal nach der PUVA keine Verbesserung eingetreten ist - im Gegenteil, es kam erstmal viel schneller wieder und erst Monate später bekam ich mindestens meine Hände jetzt ganz gut 'sauber' = (ohne bzw. Minimalbefall) ....

Ich bin nur froh, dass ich mich in der Klinik nicht noch zu zusätzlicher Medikamenteneinnahme habe überreden lassen, dann hätte ich mir auch noch die damit verbundenen Nebenwirkungen (Magen, Leber usw.) eingehandelt ...

Also, du mußt für dich entscheiden, wie groß sind dein Leidensdruck, deine Risikobereitschaft und dein Glaube an Besserung durch die Bestrahlung .....

Moin, moin - vira. :o

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Anke

Danke nycpd und danke Vira!!

Ihr habt mir bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen.

Ich habe die Bestrahlung vorerst abgesagt.

Jetzt bin ich ganz glücklich. Ich muß zur Zeit wegen anderer Sachen ständig zu irgendwelchen Ärzten und bin nebenbei noch in einer Schilddrüsenüberfunktion (laufe also immer auf Hochtouren). Die drei Bestrahlungstermine pro Woche hätten mich noch zusätzlich gestresst.

Mein "Seelenfrieden" ist mir dann doch lieber als Bestrahlungen, die wahrscheinlich doch keine endgültige Lösung bieten. Die gesparte Zeit nutze ich, um ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Nochmals danke und ein herzliches "Moin, Moin" zurück

Anke

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Guest Bluemchen28

Hallo Anke,

ich hatte Bade PUVA und bekam dazu in einer Klinik Cignolin.

Ich kann nur sagen: Nie wieder!! Mir wurde das Bein verbrannt, ich denke es kam vom Cignolin. Mit der Bestrahlung hat man trotzdem weitergemacht. Nach 4 Wochen war die Schuppenflechte dünner, aber das war es auch. Schade um die 4 Wochen Klinik.

Liebe Grüsse

Blümchen28

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vira

Hi, Anke --

*freu* -- nix ist so erleichternd, wie wenn ein Entscheidungsdruck abfällt --- :o

Wenn du deine Mini-PSO (verzeih die Verniedlichung!) sehr sorgfältig pflegst - - - vielleicht abends mit Urea und morgens mit Vaseline = meine Fußbehandlung derzeit (oder etwas was du selbst schon ausprobiert hast und was gut getan hat!!) - - ohne Kortison! --- und sie, die PSO, geduldig als Teil von dir annimmst, dann wirst du sicher gut damit leben können !

Ich denke, wichtiger ist jetzt deine Schilddrüse in den Griff zu bekommen beim Facharzt mit regelmäßiger Kontrolle ....... (meine mußte vor zwei Jahren einseitig raus) ....

Also, Mut und Kraft und ein sonniges Gemüt wünscht - vira. :)

PS. für die Nägel kann ich keine Erfahrenswerte beitragen -- dazu findest du aber sicher hier gute Beiträge ...

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Anke

Hallo Blümchen,

danke für Deine Antwort.

Das ist ja eine richtig üble Erfahrung, die Du da gemacht hast. Da wurde bestimmt auch etwas falsch gemacht. Naja, vorher weiß man nie, an wen man gerät.

Alles Liebe für Dich

Anke

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Anke

Hallo Vira,

das kannst Du laut sagen - heute geht es mir mit meiner Entscheidung sehr gut.

Du hast Recht, ich hab ja wirklich nur eine "Winz-PSO" und darüber bin ich auch ganz glücklich und hoffe, daß es so bleibt. Toi, toi, toi!!!!!

Sie belastet mich auch nicht wirklich. Was mich belastet, sind eigentlich die Ärzte, die immer mit so drastischen Mitteln kommen.

Mein nächster Besuch beim Hautarzt steht jetzt erst Ende Juni an. Bis dahin will ich mal probieren, ob es nicht auch ohne Bestrahlung geht.

Hab mir aus der Apotheke "Rubisan Creme" (ein homöopathisches Mittel) geholt. Die Wirkung dieser Creme klang für mich sehr vielversprechend. Ich probier es einfach mal.

Ich lebe schon seit 8 Jahren ohne Schilddrüse. Im Moment klappt es mit den künstlichen Hormonen nicht so dolle. Irgendwas ist da durcheinander, aber auch schon auf dem Wege der Besserung.

Ganz lieben Dank für Deine lieben Wünsche und die aufmunternden Worte. Das tut echt gut.

Liebe Grüße aus dem hohen Norden und alles Gute auch für Dich.

Anke

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canada0

Ich kann von meiner persönlichen Erfahrung nur von einem PUVA-Bad/Bestrahlung abraten. UV Strahlung ja, aber nie wieder mit so einem Licht sensibilisierenden Mittel. Mein Hautarzt hatte mich auch nicht auf mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt.

Hatte also vor einigen Jahren diese Therapie verschrieben bekommen und bereits nach der 2. Anwendung plötzlich einen ganz schlimmen Sonnenbrand bzw. man muss eher sagen Verbrennung der Haut, war so stark gerötet wie noch nie. Man muss dazu sagen, ich bin kein heller Hauttyp und habe braune Haare.

Das noch schlimmere war, dass nach Abklingen der Rötung der Haut an den Stellen, wo die Psoriasis war, braune Flecken übrig blieben, ich war also überall gepunktet. Die Flecken waren sozusagen in die Haut gebrannt. Wenn ich in die Sonne ging, wurde die übrige Haut braun und die Flecken noch dunkler. Erst nach ca. 2 Jahren hat sich das ganze glücklicherweise wieder normalisiert. Und die Psoriasis tritt natürlich immer noch immer wieder auf.

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Walter_M.

zunächst mal ne kleine korrektur: bestrahlt wird bei der pso am wirkungsvollsten mit UVB-Licht.

ich selber habe nur positives über puva-bad + uvb zu berichten.

entscheident ist halt, dass mit einer niedrigen dosis angefangen wird !! das geht von nen paar sekunden am anfang bis 10 minuten am schluss (nur mal so als vergleich) und bei problemen wird die dosis verringert. exponierte stellen, wie am po oder gesicht, kann man abdecken.

wichtig ist auch, dass man sich an die anweisungen hält, d. h. mindestens 1 stunde nach dem puva bad nicht ins freihe an die sonne gehen !

wer das aber partout nicht verträgt sollte die alternative nehmen: erst ein 15 minütiges sole bad, dann UVB.

Und: sehr viele medikamente MACHEN DIE HAUT LICHTEMPFINDLICHER !!! also unbedingt die beipackzettel lesen, ob dies zutrifft, möglich ist das auch bei nicht rezeptpflichtigen mitteln !!!! in diesem falle darf PUVA nicht angewendet werden.

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Guest Bluemchen28

Hallo,

habe gerade den Bericht gelesen.

Folgendes ist mir passiert.

Ich habe MS und bekomme Chemotherapie. Dies gab ich auch in einer Hautklinik in Berlin an. Dort bekam ich dann BadePUVA, es wurde etwas ins Wasser getan und dann wurde ich bestrahlt. Dass Bein wurde mir auch noch vom Cignolin verbrannt.

Dann bekam ich wieder Chemo wegen der MS. Meine Blutwerte waren aber vor jeder Therapie in Ordnung. Es lagen immer 2 Monate dazwischen. Die PSO heilte aber nicht ab.

Ein Jahr später war ich in einer Hautklinik in Thüringen. Mit super toller Zufriedenheit. Es heilte alles mit Dithranol und Salben ohne Kortison ab. Nur meine Haut, dort wo die PSO war, war total schwarz es sah aus wie Kohle.

Zum Glück habe ich alles dokumentiert und Fotos gemacht. Nur mit grosser Aufwendung war es mir möglich, in Berlin einen richtigen Arztbericht zu bekommen. Ich muss die Hautstellen heute noch cremen sonst werden sie rot und voll mit Pickel.

Liebe Grüsse

Blümchen28

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Walter_M.

sorry, ich habe mich in meinem vorhergehenden beitrag etwas missverständlich ausgedrückt:

natürlich wird bei einer bade-PUVA UVA-Licht verwendet.

also so war es bei mir (reihenfolge):

1. puva-bad

2. UVA-bestrahlung

3. solebad

4. UVB-Bestrahlung

bei einem anderen hautarzt war das so, dass das gerät von UVA auf UVB automatisch umgeschaltet hat. (dann ohne sohlebad).

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canada0

ich selber habe nur positives über puva-bad + uvb zu berichten.

entscheident ist halt, dass mit einer niedrigen dosis angefangen wird !! das geht von nen paar sekunden am anfang bis 10 minuten am schluss (nur mal so als vergleich) und bei problemen wird die dosis verringert. exponierte stellen, wie am po oder gesicht, kann man abdecken.

wichtig ist auch, dass man sich an die anweisungen hält, d. h. mindestens 1 stunde nach dem puva bad nicht ins freihe an die sonne gehen !

wer das aber partout nicht verträgt sollte die alternative nehmen: erst ein 15 minütiges sole bad, dann UVB.

Okay ich war von der ersten Sitzung an mindestens 10 Minuten in dem Bad mit dem lichtsensibilisierenden Mittel oder meinst du die Länge der UV Bestrahlung? Die war auch sicher mindestens 1, 2 Minuten. Außerdem hatte mich niemand aufgeklärt, was genau da überhaupt in dem Bad ist, ich dachte halt Sole und danach UV Bestrahlung, von dem Mittel wusste ich davor nichts (was sagt einem Laien sonst schon PUVA, außer dass da mit UV-Licht gearbeitet wird). Kein Wort (weder vom Hautarzt noch vom Pfleger, der die Anwendung vornahm) davon, dass man nach der Behandlung nicht in die Sonne gehen sollte. Übrigens war ich nicht innerhalb ein paar Stunden danach in der Sonne, nach der 2. Therapie sah man zuerst keine Nebenwirkungen, aber plötzlich am Tag darauf! Wie ist das eigentlich, sollte man nach dieser Behandlung eigentlich das Mittel gleich wieder runterduschen oder lässt die Wirkung von selbst nach? Ich dachte, da ich sowieso gebadet hatte, muss ich nicht am gleichen Tag noch duschen ... wie gesagt, hatte ja keine Ahnung von diesem Mittel!

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Guest
Mit super toller Zufriedenheit. Es heilte alles mit Dithranol und Salben ohne Kortison ab. Nur meine Haut, dort wo die PSO war, war total schwarz es sah aus wie Kohle.

Moin Blümchen,

ist die Verfärbung der Haut bis ins Tiefbraune für Dich denn ein Problem??

Bei mir dauert es keine Woche nach einer Cignolin Therapie und die "natürliche" Farbe ist wieder da. "Schattenbildung" oder aber hellere Flecken an den ehemals hartnäckigen Pso Stellen bekomme ich schnell mit meiner "kleinen Nachbestrahlung" wieder auf Normalstand.

Da mir die PUVA kein befriedigendes Ergebnis gebracht hat, habe ich mich von dieser Therapie Form schon vor ganz langer Zeit verabschiedet. Ich hatte ein kaum mehr auszuhaltendes Jucken und in den Sommermonaten ein Problem mit den Mitteln für die Photosensibilisierung.

Einmal die Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und mein größtes Problem, Freibad Besuch mit "Brandblasen" so groß wie Hühnereier. Nur weil man zwei Tage nach einer Bestrahlung mal ne Stunde in der Sonne herumgetobt und geglaubt hat, wird schon gut gehen!? ....und dann die Gefahr für die Augen bei oraler Einnahme dieser Mittel.......:D

Ich denke schon, dass auch für einen Schuppi die UV Dosis nicht unbeschadet nach oben geschraubt werden kann. Egal welches Spektrum das Licht hat. Die Warnung der Fachärzte über zu hohe UV Dosen für die Menschheit sollte auch für deren Klientel gelten.

Für mich ist da eine kurzzeitige Verfärbung meiner Haut durch Cignolin ein "Fliegenschiss"!

Gruß

Siegfried

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Guest Bluemchen28

Hallo Siegfried,

ich hatte schon öfter Dithranol bekommen, aber so eine starke Färbung habe ich noch nie erlebt. Es konnte mir auch keiner sagen, woher dies kommt. Dies hat mich schon etwas beunruhigt.

Dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüsse

Blümchen28

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self-med

Hallo,

Es wird hier ja oft über die Risiken von UVA bestrahlungen diskutiert.

Diese sind auch oftmals berechtigt.

Es wird auch öfters von sogenannten Erstverschlimmerungen berichtet.

Meiner Meinung wird zu oft mit viel zu viel Energie an die Sachen ran gegangen.

Meinen Erfahrungen nach ist es besser mit "homöopatischen Dosen" an Strahlung zu arbeiten.

Z.B. UVA1 Licht um die 400nm mit einer Stärke im mcd-Bereich, dafür anstatt auf großen Flächen, nur auf kleine Punkte und als Lichtimpulse.

Z.B. mit Lichtemitter (LED's) erzeugt.

Das schließt Schäden nahezu aus und man kann es auch bei Babys oder Kinder anwenden, oder bei einnahme von Medikammenten wie Protopic, die die Haut lichtempfindlich machen.

Nachteile sind, man muss diese öfter anwenden, wenn viele Hautstellen betroffen sind ist es zeitaufwendiger und es gibt kein Bräunungseffekt.

Auf alle Fälle Sollte man bei UVA mit starken Strahlen wie auf Sonnenbänke usw. vorsichtig sein.

Auch wenn Firmen wie Biosun und Andere diese oftmals verharmlosen und es bei UVA1 keinen Sonnenbrand gibt, so gibt es bei stakrer Strahlung meist Zellschädigungen.

Grüße Reiner smil_wink.GIF

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gogreen

Hallo zusammen ich hatte mir hier Hilfe erhofft ,zu dem Thema UVA -Bestrahlung .Jeder interprediert etwas eigenes in diese Bestrahlung hinein ,von ganz übel bis ganz toll . Das ist wirklich nicht Nützlich ,vor allem nicht wenn mit viel Halbwissen gehandelt wird .Ich selbst geb jetzt hier keine "Weisheiten " zum besten . Michael Pohl

  • Confused 1

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gogreen

He butzy  ?

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Tenorsaxofon
vor 12 Minuten schrieb gogreen:

He butzy  ?

Hallo gogree, du musst auf das Datum schauen. Von denen, die damals geschrieben haben ist keiner mehr aktiv. Darum auch die Reaktion von butzy.

Gruß Anne

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butzy

Nicht nur das Datum.

Auch sonst ist es etwas verwirrend. Zum einen sucht er Rat, zum anderen meint er hier viel Halbwissen zu finden.

Und selbst will er auch nichts beitragen.

Es ist nun mal so, dass ein jeder verschiedene Erfahrungen mit Medikamenten oder Anwendungen gemacht hat. Und das wird hier wieder gegeben.

Gruß Uwe

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Tenorsaxofon

Genau. Schließlich sind wir alle Unikate.

Gruß Anne

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      Die Evolution hat uns ein „oxydatives Gleichgewicht“ mitgegeben (oder in die Wiege gelegt). D.h. wenn im Körper etwas schief geht, dann sorgt jemand anderes im Körper dafür, dass wieder ein Gleichgewicht hergestellt wird. Aber auch die Natur macht Fehler. Dann kommen wir Menschen mit unserer Ungeduld und wollen es mit Medikamenten wieder ausgleichen [schreibe bitte keiner, ich hätte gesagt, wir brauchen keine Medikamente; alleine meine Schwester bekommt Tabletten, von der jede Einzelne über 800,-- € kostet]; jeder weiß, dass wir zu viel Tabletten schlucken, aber keiner will weniger nehmen. Die Pharmaindustrie verspricht uns ja die reinsten Wunder, die dann meistens nicht eintreten. – Unsere Körper sind auf die Masse der „Wundermittel“ nicht eingestellt, es kommt zu Fehlreaktionen.
      Die Fehlreaktion ist der Preis für den Fortschritt unserer Zeit.
      Ich habe unendlich viel gelesen in Euren Berichten [eines Nachts – bis mir die Augen weh taten - die 16 Seiten zu Regividerm, das ich eigentlich auch mal probieren wollte].
      *) Pyridin(das Wort dürfte den meisten nicht bekannt sein) ist ein Lösungsmittel, ein „Teufelszeug“ mit seinen vielen radikalen Reaktionen, ein gefährliches Gift. Pyridin gilt als Katalysator [= eigentlich nutzlos, aber ohne diesen Katalysator gehen die nächsten Stufen nicht], und schon als Lehrling durfte ich mit Pyridin nur am Abzug hinter einer Glasscheibe arbeiten, während ich gleichzeig noch mit Quecksilber in der Hand spielen durfte.
      Pyridin schadet tierischen und pflanzlichen Organismen. Erkennbar am leichtesten beim Brennspiritus [Pyridin ist als Vergällungsmittel beigemischt, um den Brennspiritus für uns ungenießbar zu machen]. Pyridin ist in Arzneimitteln (Mund + Zahnpflege), Insektiziden, Herbiziden enthalten und wird verwendet in Farbstoffen, Textilindustrie, Nahrungsmitteln, um Bakterien abzutöten und ist in der Druckerschwärze enthalten [siehe oben zu Mokelchen], am „süßlich, beißend, stechenden Geruch zu erkennen. Pyridin reizt die Haut + verursacht Befindlichkeitsstörungen; schadet Leber + Nieren. Solange unser Körper im „oxydativen Gleichgewicht“ ist, verträgt er auch eine bestimmte Menge Pyridin, aber wehe, der Körper ist nicht im Gleichgewicht.
      Formaldehyd (= giftige chemische Verbindung) wird für die Keimabtötung verwendet. Enthalten in Farbstoffen, Arzneien, Textilveredelung „knitterfrei“ [die Textilindustrie muss eigentlich darauf hinweisen, dass Textilien vor dem Tragen zu waschen sind; - dies liegt aber in ihrer Eigenverantwortlichkeit], Kosmetik und Klebstoffen; jeder kennt Formaldehyd aus der Reinigung, wo es immer noch verwendet wird, erkennbar an der stechenden Geruchswolke um Personen mit frisch gereinigten Kleidern; - diese Personen merken es nur selber nicht mehr. – Formaldehyd überschreitet häufig die Grenzwerte in Kinderbetten; beim Rauchen entsteht ebenfalls Formaldehyd.
      Fasten. Sorgen haben aber nur die Schlanken. – Die Evolution hat unseren Körper darauf ausgerichtet, dass er in schlechten Zeiten Vorräte anlegen muss. Nach dem Fasten wissen unsere Zellen, besser: unsere Verarbeitungsmechanismen, dass sie aus allem was zugeführt wird, einen Vorratsspeicher anlegen müssen, - und das tun sie nach dem Fasten sehr fleißig; - da gehen die entsprechenden „Boten“ auch an schlechtere oder giftigen Stoffe ran.
      Schuppenflechte:
      Die Evolution hat unsere Haut darauf ausgerichtet, dass sie Sonnenlicht verträgt und braucht [genauso Atomstrahlen]; - es kommt immer nur auf die Menge und den Zustand der Haut an. Immer wieder lese ich von Euch, dass die Schuppenflechte am Meer im Süden verschwunden war; und wieder zu Hause: die Schuppen lassen wieder grüßen. – Wir gehen in Hautkliniken, aber die Schuppen kommen immer wieder.
      Und das Nachfolgende steht alles in Euren Berichten drin, nur keiner führt sie richtig zusammen.
      Keiner geht in eine Hautklinik und wartet 2 Monate auf einen sichtbaren Fortschritt; daher müssen die Ärzte unsere Haut „präparieren“, damit der Patient möglichst früh eine Linderung (erscheinungsfrei) erkennt; dies aber ist wie Öl ins Feuer gießen für die Haut. Die Haut wird zu dünn und hält dann den folgenden Bestrahlungen nicht mehr stand (ähnlich wie beim Fasten um danach mehr Gewicht zu haben als vor dem Fasten). – Wir schmieren stattdessen Cremes und Tinkturen auf die Haut, sodass die UVA-Strahlen nicht mehr durchdringen können, - die Schuppen freuen sich, dass sie wachsen dürfen. – Ein Nutzer schreibt sehr richtig, seine Ärztin empfiehlt ihm, keine Sonnencreme zu nehmen. Ich habe in Deutschland – obwohl ich ein Sonnenanbeter bin – noch keine Sonnencreme genommen. Ist eine empfindliche oder sonst geschädigte Haut nicht im „oxydativen Gleichgewicht“, muss natürlich eine Sonnencreme verwendet werden. Dass wir zu viel Sonne abbekommen haben, merken wir ja erst hinterher.
      Zu jedem einzelnen Punkt ließen sich 10 Seiten schreiben; - ich versuche mich kurz zu fassen.
      Ich habe mir frühzeitig eine UVA-Lampe (Black-Light) gekauft [hat KK bezahlt]. Die Haut an meinen Ellbogen fühlt sich jetzt wieder zart an, wie ein Baby-Popo. Neue Schuppenflechtstellen sind mit wenigen Bestrahlungen verschwunden; alte Stellen – und ich habe aus Zeitgründen die Schuppen wieder wachsen lassen – brauchen bis zu einem Jahr (und länger). Wer mit einer UVA-Bestrahlung beginnt, erkennt, bzw. sieht keinen Fortschritt. Oft überschreitet er die Bestrahlungszeit und die gesunde Haut verbrennt. Die verbrannte Haut braucht eine Pause, und die Schuppenflechte kann wieder wachsen. – Wer die Bestrahlungszeiten langsam und geduldig steigert, stellt bei der weiteren Anwendung fest, dass die Schuppenflechtstellen zunächst fürchterlich aussehen werden [sofort sagt der gesunde Verstand: „das war doch nur Mist“]. Aber dann fallen langsam die alten Schuppen großflächig ab. Die Haut wird langsam rosa, und sieht dann nach und nach wie eine stark sonnengebräunte Haut aus, ohne Schuppen.
      Anmerkung: die Bestrahlung muss auf die vorhandenen Schuppen erfolgen, nicht vorher entfernen. Vor der Bestrahlung sollte die Haut angefeuchtet werden (falls man nicht aus dem Bad kommt); - in beiden Fällen am besten mit salzhaltigem Wasser. Und wichtig ist die Regelmäßigkeit der Anwendung. Nach der Bestrahlung kann eine trockene Haut mit einer Creme eingecremt werden. – Wer mehr wissen möchte, möchte mich bitte fragen; der Bericht wird hier sonst zu lang.
      Jetzt zu PUVA; ich schreibe es mal etwas anders: P-UV-A-Licht Therapie. Das „P“ bedeutet Psoralen; nach meinen Erkenntnissen hat es zu viele Nebenwirkungen. Die Kliniken benutzen es, um uns in der Klinik eine schnellere „erscheinungsfreie“ Haut zu zeigen. Die Nebenwirkungen werden von der Klinik in Kauf genommen. (siehe: „oxydatives Gleichgewicht“).
      Ein weiteres Problem ist die Verdunstungskälte: Verdunstungskälte entsteht auf der Haut, wenn es – wie im Juli 2010 – heiß ist, und wir nach einem Bad meinen, die Haut wird nach dem Abtrocknen überhaupt nicht trocken. Die sich immer wieder bildende Feuchtigkeit will natürlich verdunsten, dazu braucht sie aber viel Wärme unserer Haut. Was wir sogar als angenehm empfinden(wenn die Haut kalt ist), wenn es im Zimmer über ca. 26° C warm ist, ist für unsere Nieren aber sehr schädlich [und Nieren + Haut sind ja zwei „seelenverwandte“ Organe]. Die Verdunstungskälte tritt auch in Erscheinung, wenn wir so schön in der heißen Sonne liegen, die nass geschwitzten Seiten der Nieren aber im Schatten bleiben; - und jeder kennt es beim Sonnenbaden, dass die Seiten bei den Nieren kalt sind.
      „homogenisierter“ und „pasteurisierter“ Milch [siehe meine Anmerkungen in einem vorhergehenden Beitrag]; durch diese Denaturierung [= seines eigentlichen Charakters berauben] der Milch, werden die Fettmoleküle „zerschlagen“ und sind für unseren Körper nicht mehr verträglich. Dafür ist die Milch länger haltbar.
      Eine Anmerkung noch zu „Psorinol active“ Shampoo: Als ich damit angefangen habe, glaubte ich, ein Wundermittel gefunden zu haben. In allen meinen Aufzeichnungen steht immer wieder, dass ich skeptisch bleibe. Der Grund: Gleich nach der 1. Anwendung waren alle Schuppen unter meinem dichten Haar verschwunden; weder in meinem Kamm, noch auf meinem dunkelblauen Pyjama war ein Schuppe zu finden. Der Grund: Wirkstoff: "1,5-Pentandiol" ist ein Weichmacher für Kunststoff; daher der gute Anfangserfolg, dass keine Schuppen mehr zu sehen waren! – Shampoo ist das Geld (€ 23,95) nicht wert.
      Meine Ernährung ist gegen jegliche ärztliche Regeln; ich wiege 78 kg; habe noch nie geraucht; alle meine Blutwerte sind topp!!! in Ordnung.
      Lg
      Richard-Paul
    • GrBaer185
      By GrBaer185
      Sollte bei einer Schmalband UVB 311 nm Bestrahlung bei Psoriasis eher
      oft und kurz   oder
      stark (lang) und weniger oft
      bestrahlt werden?
      Mit einem Heimbestrahlungsgerät könnte ja täglich bestrahlt werden.
       
      Hätte es Vorteile die tägliche Bestrahlungsdosis auf zwei Mal, z.B. morgens und abends, aufzuteilen?
       
      Ist im Verlauf der Bestrahlungsreihe die UVB-Dosis ständig zu steigern?
       
      Wie lange sollte die Bestrahlungstherapie fortgesetzt werden und ist eine Erhaltungsbestrahlung oder ein Ausschleichen der Bestrahlung sinnvoll?
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